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Einheit begrüßt tschechischen Kreisläufer
Obwohl die Handballer des HC Einheit Plauen mit Jakub Sira und Rückkehrer Florian Wokan bereits ein Duo am Kreis haben, wurde vor dem Saisonbeginn in der Regionalliga Mitteldeutschland mit Vaclav Kotesovec ein weiterer Kreisläufer verpflichtet. Wieso der 39-Jährige vom KJS-Club Dresden aus der Oberliga Sachsen bei den Füchsen nochmal in der vierten Liga spielen möchte.
Obwohl Vaclav Kotesovec vor zwölf Jahren seine bisher erste und einzige Saison in der damaligen Mitteldeutschen Oberliga bei der HSG Freiberg bestritten hat, wollte der nun 39-Jährige unbedingt noch einmal in der vierten Liga auf Punktejagd gehen. „Ich habe noch Lust, weiter Handball zu spielen und möchte mich in der Regionalliga beweisen“, begründet der Kreisläufer seinen Wechsel zum HC Einheit Plauen, der die Nummer 18 im rot-weißen Trikot tragen wird: „Ich möchte die durch Lukas Horkys Verletzung entstandene Lücke bestmöglich füllen und der Mannschaft helfen.“ Der Tscheche spielte in der vergangen Saison in der Oberliga Sachsen beim KJS-Club Dresden, bekam bei den Elbstädtern allerdings keinen neuen Vertrag und nach dem feststehenden längeren Ausfall des Abwehrchefs fanden die Verantwortlichen um Co-Trainer Josef Pour in Vaclav Kotesovec einen erfahrenen Spieler, der sie im Probetraining überzeugte. „Mein Ziel ist, nicht Lukas zu ersetzen, denn ich weiß, wie gut Lukas ist, aber ich möchte Florian und Jakub am Kreis unterstützen sowie in der Abwehr für zusätzliche Stabilität sorgen“, sagt der 39-Jährige, der erst einmal einen Vertrag bis zur Rückkehr von Lukas Horky unterschrieben hat: „Ich hoffe, dass ich die Jungs und die Verantwortlichen überzeugen kann, dass sie mich die ganze Saison brauchen sowie alle mit mir zufrieden sind.“ Mit der Verpflichtung von Vaclav Kotesovec hat nun Einheit-Trainer Mario Schuldes mit Florian Wokan und Jakub Sira nicht nur ein Kreisläufer-Trio, sondern auch eine weitere Option im Abwehrzentrum. „Meine Schwäche ist die Schnelligkeit“, gesteht der in Ústí nad Labem wohnende Tscheche, der vor seinem Engagement in Dresden elf Jahre in der damaligen Sachsenliga beim Zwönitzer HSV und zuvor eine Saison in Freiberg sowie in der Extraliga bei Lokomotiva Louny auflief: „Meine größte Stärke ist mein Wille und dass ich immer 100 Prozent gebe.“ (flow)
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