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Einheit startet gegen Aufsteiger in neue Saison
Erstmals treffen am Samstagnachmittag ab 17 Uhr die Handballer des HC Einheit Plauen in einem Pflichtspiel auf den ThSV Eisenach II, der als Meister der Oberliga Thüringen in die Regionalliga Mitteldeutschland aufgestiegen ist. Wieso ein erfolgreicher Auftakt in die neue Spielzeit für die Füchse besonders wichtig ist.
„Die Vorfreude steigt, dass nun endlich die Saison losgeht, denn die Vorbereitung ist immer lange und wenn es dann richtig um Punkte geht, dann ist das umso schöner“, sagt Einheit-Trainer Mario Schuldes: „Die Vorbereitung war gut, man hat vom ersten Testspiel bis zum Turnier vor zwei Wochen in Tschechien gesehen, dass es eine Entwicklung gab, wir uns schon gefunden und die Neuzugänge integriert haben sowie einen deutlichen Schritt nach vorne gekommen sind.“ In den Vorbereitungsspielen habe man gesehen, wo die Rot-Weißen etwa stehen. „Ich bin guter Dinge, dass wir als Mannschaft für die neue Saison sehr gut vorbereitet und vom Kader breit aufgestellt sind“, schätzt Schuldes ein: „Es sind noch paar Baustellen da, an denen wir weiter arbeiten müssen, aber wir sind für den Start gut gerüstet.“ Der Übungsleiter zog ein sehr gutes Fazit, auch weil es keine Verletzungen zu beklagen gab und Mario Schuldes bis auf den sich bereits im Aufbau befindlichen Lukas Horky alle 15 Mann zur Verfügung stehen. „Gerade die Abstimmung in der Abwehr und an der 5:1-Formation müssen wir noch weiter arbeiten, weil wir dafür noch nicht so viel Zeit im Training hatten, aber auch da haben wir gewisse Grundlagen gelegt, die wir im Laufe der Saison weiter verbessern können“, berichtet der Einheit-Trainer: „Ich bin mit dem Zusammenspiel und der Abstimmung im Angriff schon sehr zufrieden, auch die Neuzugänge sind gut integriert.“ Dennoch erwartet Schuldes, dass jedes Spiel schwer wird. „In dieser Saison sind auch die Aufsteiger richtig stark und deshalb kann auch von den 16 Mannschaften keine Auswahl herausgenommen werden, die im Leistungsvermögen bisschen abfällt, weshalb die Liga sehr ausgeglichen ist“, schätzt der Übungsleiter ein: „Klar gibt es einige Aufgebote, die vielleicht deutlich besser sind, aber gerade nach unten gibt es keinen Ausschlag im Niveau und da gehören die Aufsteiger genauso dazu wie etablierte Riegen, die in der letzten Saison um den Klassenerhalt gekämpft haben.“ Erstmals geht der ThSV Eisenach II in der Regionalliga Mitteldeutschland auf Punktejagd, der als Meister der Oberliga Thüringen aufgestiegen ist und am Samstagnachmittag ab 17 Uhr in der Einheit-Arena die neue Saison eröffnet. „Das erste Spiel ist immer bisschen herausfordernder in der Vorbereitung, weil wir ja auch kein Videomaterial haben und es ist auch schwieriger, weil wir noch nie gegen Eisenach gespielt haben“, gesteht Mario Schuldes: „Die Thüringer haben richtig gut ausgebildete Spieler, eine gute Mischung aus alten und jungen Akteuren sowie einige sehr gute Individualisten.“ Deshalb nutzten die Spitzenstädter beim Turnier des SV 04 Oberlosa die Möglichkeit, den kommenden Kontrahenten bereits zu beobachten. „Da hat Eisenach einen starken Eindruck hinterlassen und da haben noch paar Spieler gefehlt, deshalb erwarte ich, dass es ein schweres Heimspiel für uns wird“, berichtet der Einheit-Trainer: „Auch wenn es auf dem Papier der Aufsteiger ist und wir der Tabellenvierte in der Vorsaison waren, hat das nichts zu sagen, denn wir müssen eine konzentriere Leistung aufs Parkett bringen, um die Punkte in Plauen zu behalten.“ Damit das gelingt, bekam das Trainerduo um Mario Schuldes sowie Josef Pour noch den ein oder anderen Tipp von Joel Stegner, der 14 Jahre beim ThSV Eisenach auf Torejagd ging und drei Jahre mit der zweiten Mannschaft zusammen gespielt hat - den Aufsteiger also ganz genau kennt. „Die Thüringer agieren vor ihren sehr guten Torhütern in einer stabilen 6:0-Abwehr, können aber auch offensiv decken und spielen einen attraktiven, schnellen Handball“, weiß Schuldes, der allerdings auch nicht einschätzen kann, wer bei den Wartburgstädtern vom Anschlusskader in Plauen dabei sein wird: „Egal wer dann auf dem Parkett steht, wir müssen unser Spiel machen, eine gute Leistung bringen und dann brauchen wir uns auch vor keiner Mannschaft verstecken - und können jeden Gegner schlagen.“ Wie in der vergangenen Saison wollen die Vogtländer aus einer stabilen 6:0-Abwehr mit einem starken Torhüter zu Ballgewinnen und ins Tempospiel kommen - und das über 60 Minuten. „Wir haben einen voll besetzten Kader, deshalb wollen wir unbedingt konzentriert sowie erfolgreich starten und dass wir das können, haben die Testspiele gezeigt“, ist der Übungsleiter zuversichtlich: „Wir wollen gewinnen und uns die ersten Punkte sowie ein gutes Gefühl für die Saison holen.“ Auch haben sich die Füchse als Ziel gesetzt, die im Oktober 2024 gestartet Ungeschlagenenserie auf heimischem Parkett weiter auszubauen. „Gerade bei so einer langen Saison und ausgeglichenen Liga ist der Start sehr wichtig, auch wenn man sicherlich während der Spielzeit noch etwas korrigieren kann“, so Mario Schuldes: „In der letzten Saison haben wir gesehen, wie wichtig es ist, dass wir zu Hause die Punkte holen und wir wollen darauf natürlich aufbauen.“ Da zeitgleich die vierte Plauener Wiesn steigt, gibt es eine besondere Aktion für alle Sympathisanten des harzigen Leders: Wer in Tracht kommt, zahlt nur die Hälfte des Eintrittspreises. „Wir haben mit dem vierten Platz eine gute Saison mit attraktiven Heimspielen gespielt, in denen wir wirklich gute Leistungen gezeigt haben und ich denke, dass wir den Zuschauern von Leidenschaft über enge Partien mit erfolgreichem Ausgang bis hin zum Tempohandball auch einiges bieten konnten“, zählt auch Einheit-Trainer Mario Schuldes auf die rot-weißen Anhänger: „Wir hoffen, dass uns viele Fans auf den Rängen lautstark unterstützen, denn das hilft den Jungs auf dem Parkett und wir ein schönes, erstes Heimspiel erleben.“ (flow)
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