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HC Einheit Plauen e.V
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2. Mannschaft vom HC Einheit Plauen

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Aktuelle Meldungen

Einheit II siegt dank Routiniers gegen Zwönitztal

(29.11.2022)

Auch nach dem dritten Spiel sind die Handballer der zweiten Mannschaft des HC Einheit Plauen in der Bezirksklasse weiter ungeschlagen: Gegen die HSG Zwönitztal bejubelten die Füchse vor 50 Fans in der Einheit-Arena einen 31:27-Sieg. Um vor heimischem Publikum wieder auf eine volle Bank zurückgreifen zu können, streiften sich nicht nur Trainer Marcel Wunderlich sowie Michael Keller wieder ein rot-weißes Trikot über, sondern auch Denny Schaufel, Fritz Höpner und Jan Richter. Nachdem die Vogtländer vergangene Woche noch in der Schlussphase einen Punkt abgeben mussten, sollte im zweiten Heimspiel auch der zweite Sieg eingefahren werden. Erneut entwickelte sich in der Anfangsphase eine ausgeglichene Partie, in der bis zum 5:5 die Gäste immer ein Tor vorlegten, bevor die Hausherren umgehend ausglichen. Doch nach einer Auszeit von Trainer Wunderlich gelang es den Spitzenstädtern, sich bis zur 22. Minute eine Fünf-Tore-Führung beim Stand von 12:7 herauszuspielen, da vor allem Gerry Kölbel im rechten Rückraum immer wieder einnetzte. Wiederum nach einer Auszeit der Erzgebirger gelang es Zwönitztal, den Rückstand binnen vier Zeigerumdrehungen auf nur noch zwei Tore zu verkürzen, da sich Einheit gleich mehrere Fehlwürfe in Folge im Angriff leistete und in der Abwehr nicht mehr ganz so konsequent den Ballführenden deckte, wodurch immer wieder der gegnerische Rückraumspieler Sven Meischner einnetzen konnte. Erst eine Unterzahlsituation der Gäste stoppte die Aufholjagd, denn nun standen die Füchse wieder stabil in der Verteidigung und spielten in der Offensive geduldig, bis sich die Lücke oder der freie Raum zu einem erfolgreichen Abschluss ergab. So netzte nicht nur Richter eine Sekunde vor dem Halbzeit-Pfiff sehenswert nach einem Freiwurf zum 16:11 ein, sondern die Rot-Weißen knüpften auch nach dem Seitenwechsel nahtlos an ihr gutes Agieren an, sodass in der 34. Minute eine Sieben-Tore-Führung beim Stand von 19:12 bejubelt werden konnte. Bis Mitte des zweiten Durchgangs schrumpfte der Vorsprung allerdings auf nur noch drei Tore, da immer wieder gute Möglichkeiten zum Einnetzen sträflich liegen gelassen wurden oder selbst Konter nicht den Weg in die gegnerischen Maschen finden sollten. Zwar setzten sich die Spitzenstädter noch einmal auf 24:19 ab, da auch Torhüter Lars Reinhardt einen Siebenmeter parierte, doch bis zur 55. Minute beim Stand von 27:24 sollte die Begegnung noch nicht entschieden sein. Genau wie in der Vorwoche, als die Vogtländer in den letzten fünf Zeigerumdrehungen nicht mehr trafen und so noch den Sieg aus der Hand gaben. Sollte sich dies nun auf heimischem Parkett wiederholen? Nein, denn der im linken Rückraum überragend spielende und werfende Schaufel erzielte mit seinem achten Treffer die Vorentscheidung, die Trainer Wunderlich nun als Spieler mit seinem verwandelten Siebenmeter zum 31:27-Endstand vergoldete. (flow)

 

HC Einheit Plauen II: Reinhardt, Rondthaler - Wißgott (2), Schaufel (8), Kölbel (6/1), Janta (1), Hinterseer (3), Keller (2), Höpner, Wunderlich (1/1), Weidenmüller (1), Kunze (2), Richter (5/1), Schmidt; Trainer Marcel Wunderlich, Co-Trainer, Andreas Harloff, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

Einheit II mit gewonnenem Punkt in Beierfeld

(22.11.2022)

Auch wenn es sich für die Bezirksklasse-Handballer der zweiten Mannschaft des HC Einheit Plauen unmittelbar nach dem Abpfiff das 21:21-Unentschieden beim SV Beierfeld wie eine Niederlage anfühlte, so war das Remis und der damit eingefahrene Zähler ein gewonnener Punkt. Denn die Füchse reisten aufgrund berufs, verletzungs- und krankheitsbedingter Ausfälle dezimiert ins Erzgebirge, so streifte sich nicht nur Rechtsaußen Michael Keller wieder das rot-weiße Trikot über, sondern auch Trainer Marcel Wunderlich und Kreisläufer Alexander Oertel, der eigentlich nur noch bei den sogenannten „alten Herren“ bei Freizeitturnieren auf Torejagd geht. Dennoch wollten die Spitzenstädter nach ihrem deutlichen 22:15-Auftaktsieg gegen den HC Annaberg-Buchholz mit dem zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel nachlegen. Doch bis zum 13:13 nach 36 Minuten gelang es weder den Vogtländern noch den Hausherren, sich auch nur einmal einen kleinen Vorsprung von zwei Toren zu erspielen. Ausgeglichener hätte die Partie nicht sein können und so legte mal Plauen oder Beierfeld einen Treffer vor, der dann glich wieder vom Kontrahenten egalisiert wurde. Selbst eine fast fünfminütige Phase Mitte der ersten Halbzeit, in der Einheit mehrere gute Chancen zum Einnetzen hintereinander vergab, konnte von den Erzgebirgern nicht genutzt werden. Erst kurz nach dem Seitenwechsel konnten sich die Füchse beim Stand von 15:13 erstmals mit zwei Toren absetzen, doch dieser Vorsprung sollte nur wenige Zeigerumdrehungen Bestand haben. Zwar überstanden die Rot-Weißen die einzige Zwei-Minuten-Strafe und die damit einhergehende Unterzahlsituation bis auf den von Beierfeld verwandelten Siebenmeter durch äußerst kluges Agieren im Angriff ohne weiteres Gegentor, doch bei Gleichzahl stellten die Hausherren wieder auf Gleichstand. Doch nun war bei den Spitzenstädtern endgültig die Überzeugung da, auch auf fremden Parkett die zwei Punkte zu gewinnen und daran konnte sie auch keine Auszeit der Hausherren hindern. So warfen sich die Vogtländer mit einem 3:0-Lauf binnen sieben Minuten zur 18:15-Führung und hielten diese bis in die Schlussphase konstant. Als nach knapp 55 Minuten das 21:18 fiel, schien der Sieg in greifbarer Nähe, doch nur 17 Sekunden später verkürzte Beierfeld auf 19:21. Die davor genommene letzte Auszeit der Erzgebirger sollte scheinbar die Hausherren noch einmal beflügeln, die nun in der Abwehr auf eine Manndeckung umstellten und so die Plauener immer wieder ins Zeitspiel trieben. Zwar stellte Einheit jedes Mal eine Mauer und kam so zum Abschluss, doch der Ball wollte einfach nicht mehr den Weg ins gegnerische Tor finden, woran auch eine Auszeit nichts mehr ändern sollte. Im Gegenzug spielten die Erzgebirger die ersten beiden Konter der Begegnung mustergültig und konsequent aus, sodass ihnen 19 Sekunden vor Schluss noch der 21:21-Ausgleichstreffer gelang. Positiv war, dass trotz der personellen Schwächung die Füchse immer an den Sieg glaubten und dieser war vor allem auch deshalb möglich, da sowohl die beiden Halbspieler Marvin Obermann sowie Gerry Kölber immer wieder aus dem Rückraum einnetzten, als auch Marcel Maschke am Kreis die sich bietenden Lücken nach guten Pässen konsequent zum Torerfolg nutzte. (flow)

 

HC Einheit Plauen II: Reinhardt, Rondthaler - Oertel, Kölbel (6/1), Janta (2), Obermann (5), Keller, Kunze (1), Maschke (5), Wißgott (1), Wunderlich (1); Trainer Marcel Wunderlich, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

„Höherklassig zu spielen, ist schon echt cool“

(10.10.2022)

Beim 32:24-Sieg des HC Einheit Plauen gegen den Zwönitzer HSV feierte Kreisläufer Xaver Hinterseer in der 42. Minute vor 350 Zuschauern in der Einheit-Arena sein Debüt in der Sachsenliga. Wie das Eigengewächs seine Premiere in der ersten Mannschaft erlebt hat, hat der 23-jährige Plauener Florian Wißgott im Interview nach dem Spiel verraten.

Wie hast du dein Debüt in der ersten Mannschaft erlebt?

„Es war sehr spannend, aufregend und höherklassig zu spielen, ist schon echt cool. Das Spiel läuft viel schneller ab und dass mir Jan so viel Spielzeit eingeräumt hat, hat mich riesig gefreut. Es hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht.“

Wie kam`s zu deinem überraschenden Einsatz?

„Nachdem sich Karel Kveton zum Ende des Abschlusstrainings am Freitagabend eine Zerrung zugezogen hatte, kam Heiko zu mir und hat gefragt, ob ich Zeit fürs heutige Spiel hätte. Heute morgen hat er mir dann noch eine WhatsApp geschrieben, wann wir uns in der Einheit-Arena treffen. Am Anfang saß ich ja als passiver Spieler neben der Wechselbank auf einem Hocker und stand noch nicht auf dem Protokoll. Doch noch während der ersten Halbzeit kam Jan zu mir und meinte, dass wir wechseln müssen. Dann hat er mich gefragt, ob ich spielen möchte und da hab` ich natürlich Ja gesagt, denn dafür bin ich ja hier. Anschließend wurde ich aufs Protokoll geschrieben und dann war eigentlich schon klar, dass ich auf jeden Fall spielen werde. Dass es dann so lange geworden ist, hat mich riesig gefreut.“

Bist du zufrieden mit deiner Sachsenliga-Premiere?

„Ja, schon. Es gibt natürlich immer etwas zu kritisieren an der eigenen Leistung, aber im Großen und Ganzen fand ich`s ganz in Ordnung. Denn es war ja mein aller erstes Spiel in der ersten Mannschaft und ich hatte ja nicht einmal vorher mittrainiert.“

Was war der größte Unterschied?

„Das Körperliche, egal ob Angriff oder Abwehr. In der Offensive wird man am Kreis natürlich viel härter rangenommen. In der Defensive kommen die Gegenspieler mit viel mehr Tempo, Biss sowie Druck und da muss man viel mehr Gegenhalten als ich`s bisher gewohnt war."

Jetzt hast du das erste Mal fünfte Liga gespielt, wie soll`s weitergehen?

„Mein Ziel ist es trotzdem, erst einmal wieder in der zweiten Mannschaft richtig anzukommen und mich zu integrieren. Denn ich hab` ja die letzten drei Jahre in Friedrichshafen am Bodensee gewohnt und Maschinenbau studiert. Deshalb sehe ich aktuell die erste Mannschaft als Bonus und großen Höhepunkt, wenn ich wie heute dort mitspielen kann. Jetzt aber möchte ich erst einmal schauen, wie ich in der zweiten Mannschaft ankomme und entscheide dann, wie es für mich weiter geht. Ich möchte aber nun öfter bei den Trainingseinheiten mitmachen und dabei dann versuchen, mich mit einzubringen.“

Hast du den Traum, einmal ein fester Bestandteil der ersten Mannschaft zu werden?

„Ja, wenn es sich mit allem wie der restlichen Freizeit und Arbeit vereinbaren lässt, dann könnte ich es mir eventuell vorstellen. Aber jetzt noch nicht in der ganz nahen Zukunft, sondern eher mittelfristig oder langfristig.“

Was hast du aus der Zeit bei der HSG Friedrichshafen/Fischbach mitgenommen?

„Auf jeden Fall Spielerfahrung und diese auch mal außerhalb von Sachsen machen zu können sowie teilweise auch andere Spielzüge. Dort habe ich teilweise auch mit der ersten Mannschaft gespielt und konnte so schon mal etwas höherklassiger im Vergleich zu unserer zweiten Mannschaft auf Torejagd gehen, wo die körperlichen Anforderungen auch schon etwas höher waren. Dadurch habe ich neue Impulse bekommen und die Zeit war auf jeden Fall sehr interessant, auch wenn wegen der Corona-Pandemie vieles ausgefallen ist oder verschoben wurde. Alles in Allem war es schon ein anderer Eindruck, den ich gewonnen habe und das war schon wertvoll für mich.“

Foto zur Meldung: „Höherklassig zu spielen, ist schon echt cool“
Foto: „Höherklassig zu spielen, ist schon echt cool“

Impressionen von unserem Sommerfest 2022

(18.07.2022)

Wir danken allen Helfern vor und hinter den Kulissen für ihren unermüdlichen Einsatz. Nur dank eurer Arbeit konnten wir so ein tolles Sommerfest genießen. Nicht vergessen wollen wir die vielen Unterstützer, die Sich- und Geldspenden beigetragen haben. Vielen Dank an alle!

Foto zur Meldung: Impressionen von unserem Sommerfest 2022
Foto: Impressionen von unserem Sommerfest 2022

Einheit feiert endlich wieder Sommerfest in Reusa

(13.07.2022)

Nicht nur für die neue Saison laufen beim HC Einheit Plauen derzeit die Vorbereitungen auf Hochtouren. Auch für das alljährliche Sommerfest, das erstmals nach zweijähriger coronabedingter Zwangspause wieder stattfinden kann, sind die Verantwortlichen hinter den Kulissen schon fleißig. Vom 15. bis 17. Juli feiern die Handballer in Reusa wieder mit allen Mitgliedern, Fans, Sponsoren und Unterstützern des Vereins. Damit sich die Gartenanlage „Zum Lindentempel“ wieder in eine rot-weiße Festmeile verwandelt, sind 25 Helfer seit drei Wochen im Einsatz. Denn das traditionelle Sommerfest ist für den Verein ein wahrer Kraftakt. „Es müssen nicht nur das große Festzelt und die anderen Stände aufgebaut werden, sondern im Hintergrund kümmern sich viele fleißige Helfer um alle organisatorischen Belange“, weiß Sabrina Lukas: „Über die Jahre hat sich da eine eingespielte Truppe entwickelt, in der jeder weiß, was zu tun ist.“ Damit rechtzeitig alles fertig ist, opfern die zahlreichen Helfer viele Nachmittage sowie Abende und so spricht die Vorstandsvorsitzende ein großes Dankeschön all den Ehrenamtlern aus, die mit ihrer tatkräftigen Unterstützung in ihrer Freizeit erst einmal solch ein Fest ermöglichen.

Auch in diesem Jahr wird es dem Einheit-Fest an nichts fehlen und so setzen die Reusaer auf Tradition. „Wir wollen mit dem Sommerfest das Vereinsleben fördern und so kann die Einheit-Familie auch in der Sommerpause, wenn es keine Handballspiele gibt, zusammen kommen“, freut sich Sabrina Lukas aufs Wochenende. Der Freitagabend steht ab 18 Uhr mit dem traditionellen Generationentreffen ganz im Zeichen des harzigen Leders, das ein Treffpunkt für Handballer aller Jahrzehnte ist, wo Erfahrungen ausgetauscht und in Erinnerungen geschwelgt wird. Daneben hat sich vor der Corona-Pandemie auch ein Schiedsrichter-Stammtisch etabliert. „Es ist die optimale Gelegenheit, den Unparteiischen Danke zu sagen, miteinander zu fachsimpeln und sich gemeinsam auf die neue Saison einzustimmen“, erzählt Schiedsrichterwart Jürgen Grimm. Und am späteren Abend sorgt dann noch Einheit-DJ Uwe für ordentlich Stimmung im Festzelt, das dann wieder zu einer riesigen Tanzfläche wird. Am Samstag beginnt um 15 Uhr das große Familienfest mit Kinderprogramm, Tombola, Bastelstraße sowie weiteren Attraktionen für Klein und Groß. Wie immer mit dabei sind die Wettbewerbe an der Handball- und Fußballtorwand oder im Luftgewehrschießen, wo wieder die Meister der verschiedenen Altersklassen gesucht werden. Der Höhepunkt des Abends ist natürlich die Partyband „MRB live“, die mit ihrer Musik den Feierwütigen ordentlich einheizt. Gleichzeitig wird die erste Mannschaft ihr Können hinterm Tresen beweisen und bis tief in der Nacht für reichlich frisch gezapftes Bier sorgen. Am Sonntag gehen es die Handballer ruhiger an und so startet ab 10 Uhr der musikalische Frühschoppen, ehe das Fest dann am Mittag mit dem Finale der Wettbewerbe ausklingt. Für das leibliche Wohl ist an allen drei Tagen bestens gesorgt und so freuen sich die Verantwortlichen bei schönstem Sommerwetter auf die vielen bekannten sowie neuen Gesichter, die mit der Einheit zusammen beim Sommerfest feiern wollen. (flow)

Foto zur Meldung: Einheit feiert endlich wieder Sommerfest in Reusa
Foto: Einheit feiert endlich wieder Sommerfest in Reusa

Einheit rockt Sternquell-Cup

(26.06.2022)

Das Beste kommt bekanntlich immer zum Schluss: Nach einer schier nicht enden wollenden Saison haben die Handballer des HC Einheit Plauen am vergangenen Samstag den krönenden Abschluss einer extrem langen Spielzeit mit dem Gewinn des Sternquell-Cups des TSV Oelsnitz gefeiert. Eigentlich ist dieses traditionsreiche Turnier nur für Altherrenmannschaften mit Spielern ab 40 Jahren ausgeschrieben, doch aufgrund zu weniger Meldungen fand es ohne Altersbeschränkung statt. Zum Glück für die Füchse, die so mit ihrer zweiten Mannschaft daran teilnehmen konnten und für drei Akteure aus dem Oberliga-Kader, die sich diesen sportlichen Wettstreit nicht entgehen lassen wollten. Auch wenn vor Turnierbeginn die Devise herausgegeben wurde, weder den letzten noch den ersten Platz zu machen, stand mit dem zur Verfügung stehenden Personal eigentlich schon fest, dass nur um den Turniersieg gespielt werden kann. Der Spielplan meinte es im Nachhinein gesehen gut mit den Rot-Weißen und so durften sie gleich nach einer kurzen Begrüßung des Gastgebers sowie des Oberbürgermeisters Mario Horn das Eröffnungsspiel bestreiten. Gegen die einzige Altherrenmannschaft - die sogenannte Vogtlandauswahl, die mit Marcel Maschke und Michael Keller auch von zwei Einheit-Spielern unterstützt wurde - hatten die Plauener einen dankbaren Kontrahenten zum Auftakt, der souverän mit 10:4 geschlagen wurde. In der zweiten Partie wartete dann mit der BSG Wismut Aue ein Gegner, gegen den die Spitzenstädter noch etwas gut zu machen hatten, denn das letzte Aufeinandertreffen - die Bezirkspokalbegegnung war gleichzeitig das letzte Spiel vor der coronabedingten Zwangspause - verloren die Füchse und so waren die Rot-Weißen umso glücklicher, dass nach 18 gespielten Minuten mit einem 9:14-Sieg erfolgreich Revanche genommen werden konnte. Mit der SG Oberdorla/Görmar stand in der dritten Partie ein unbekannter Kontrahent auf dem Parkett, der in der Landesliga Thüringen auf Torejagd geht und trotzdem mit 13:7 deutlich besiegt wurde. Die vierte Begegnung des Tages sollte dann zum Höhepunkt des Turnieres werden, denn Einheit stand dem gastgebenden sowie dem in der Bezirksliga eine Klasse höher spielenden TSV Oelsnitz gegenüber, der sich zu Beginn des Aufeinandertreffens sogar eine Zwei-Tore-Führung erarbeiten konnte und erst in einer spannenden Schlussphase denkbar knapp mit 13:12 geschlagen wurde, da Torhüter Lars Reinhardt in den letzten Sekunden einen Konter des ehemaligen Plaueners David Schmidt sensationell an den Pfosten lenkte. Dieser Sieg bedeutete, dass die Füchse in der letzten Partie um den Turniersieg spielen und so galt es, gegen den ebenfalls in der Bezirksliga auf Punktejagd gehenden Bornaer Handballverein 09 zu gewinnen, was erneut mit einem 8:7-Erfolg denkbar knapp gelang. Dass dem BHV dabei ein Lattentor geschenkt wurde, da der Ball weit vor die Linie abprallte und in den letzten Sekunden ein klares Fußspiel von den Schiedsrichtern, die übrigens von den teilnehmenden Vereinen gestellt wurden, nicht gesehen wurde, spielte glücklicherweise keine entscheidende Rolle. Denn neben den sportlichen Ambitionen ging es vor allem um Spaß am gemeinsamen Handballspielen, der bei lautstarken Fetenhits mit vielen iostonischen Hopfenmalzgetränken definitiv nicht zu kurz kam und um das Stärken des Miteinanders innerhalb des Vereins, was die Einsätze von Marcel Gemeinhardt, Dominik Pecek sowie Kevin Model eindrucksvoll bewiesen. „Es war ein sehr schöner und erfolgreicher Saisonabschluss“, ist Trainer Marcel Wunderlich stolz auf seine Mannschaft: „Es war ein tolles Turnier und wir hatten alle viel Spaß“. Bis tief in die Nacht feierten dann noch die Spieler des HC Einheit Plauen bei der ersten Handballrocknacht ausgelassen ihren Turniersieg beim Sternquell-Cup. (flow)

Foto zur Meldung: Einheit rockt Sternquell-Cup
Foto: Einheit rockt Sternquell-Cup

Einheit II gewinnt das kleine Stadtderby

(24.04.2022)

Die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen hat das einzige Plauener Handball-Stadtderby in dieser Saison gegen die dritte Vertretung des SV 04 Oberlosa mit 23:21 in der ersten Bezirksklasse am Samstagnachmittag vor knapp 100 Zuschauern in der Kurt-Helbig-Halle gewonnen. Dabei standen die Vorzeichen auf Seiten der Rot-Weißen alles andere als gut, da sie mit personellen Ausfällen zu kämpfen hatten und sich gut zwei Stunden vor Anpfiff auch noch Stamm-Mittelmann Maximilian Gaul krankheitsbedingt abmelden musste. So durfte Jan Richter, Trainer der ersten Mannschaft, wieder die Handballschuhe schnüren und konnte dank eines taktischen Geniestreiches von Trainer Marcel Wunderlich auf der verwaisten Mittelmann-Position das Spielgeschehen mit seiner Oberliga-Erfahrung leiten. Dadurch agierten die Reusaer druckvoll im Angriff und konnten sich gute Abschlussmöglichkeiten herausspielen, die in den spielentscheidenden Situationen mit einer guten Wurfquote zum Erfolg führten. Zwar gingen die Hausherren schnell mit 1:0 in Führung, doch es sollte der erste und einzige Zeitpunkt sein, in dem sie vorn lagen, was vor allem am entschlossenen Auftreten der Füchse lag. So netzten in den nächsten acht Minuten mit den beiden Halbspielern Gerry Kölbel und Marvin Obermann, Kreisspieler Marcel Maschke sowie Rechtsaußen Julien Kunze neben Richter selbst die fünf torgefährlichsten Einheit-Akteure ein, da sie immer wieder den freien Raum für sich zu nutzen wussten. Das lag vor allem daran, dass der Denker und Lenker durch kluges, geschicktes sowie vor allem in hektischen Phasen ruhiges Agieren es richte(r)te, weshalb kaum einfache, unnötige Fehler wie Fehlpässe oder Fehlabspiele gemacht wurden, die die Schwarz-Gelben in Form von Kontern nutzen hätten können. Dies gelang den Randplauenern erst, als die Rot-Weißen durchwechselten und so „ein wildes Spiel entstand, dem ein ordnender Akteur fehlte und seinen Nebenmännern klare Ansagen machte“, resümiert der Übungsleiter. Doch die Gäste ließen sich nicht verunsichern, selbst nicht vom 7:7-Ausgleichstreffer und konnten vor allem auf eine erneut starke Defensive mit einem gut aufgelegten Torhüter Felix Neef bauen, sodass sie mit einer 10:8-Halbzeitführung in die Pause gingen. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein spannendes, aber zu jeder Zeit fair geführtes Aufeinandertreffen, in dem die Oberlosaer bis zur 53. Minute beim 20:20 noch fünf Mal ausgleichen konnten, da es den Reusaern nicht gelang, sich spielentscheidend abzusetzen. Erst der eingewechselte Torhüter Christian Fink brachte die Entscheidung, indem er in der Schlussphase einen Siebenmeter des ehemaligen SV-Oberligaspielers Mike Anlauf parierte sowie mehrere Würfe der bis dahin überragenden Nullvierer-Außen Richard Wander und Robin Wunderlich hielt. „Es war eine starke geschlossene Mannschaftsleistung mit einer richtig guten Abwehr, die uns zum Derbysieg führte“, so ein stolzer Marcel Wunderlich, der mit seiner Mannschaft und den zahlreichen Fans noch lange nach Abpfiff den großartigen Erfolg bejubeln konnte. (flow)

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Fink - Jacob, Wißgott (1), Kölbel (3), Popp, Janta (1), Obermann (4), Keller (3), Kunze (4), Maschke (3/1), Richter (4), Schmidt; Trainer Marcel Wunderlich, Co-Trainer Andreas Harloff, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef, Physiotherapeutin Antonia Weller

 

SV 04 Oberlosa III: Michalke, Feustel - Heyne, Kober, Steiniger, Wander (5), Anlauf (2/2), Wunderlich (6), Lienemann (2), Bühring, Himmler (2), Pötzl (1), Melchner (1), Wöllner (2/1); Trainer Carsten Voigt, Co-Trainer Andre Schneider, Mannschaftsverantwortliche Kathrin Steiniger, Physiotherapeut Jonas Lienemann

 

Verwarnungen: keine für HC Einheit Plauen II, 4 für SV 04 Oberlosa III

Zeitstrafen: 4 für HC Einheit Plauen II, 5 für SV 04 Oberlosa III

Foto zur Meldung: Einheit II gewinnt das kleine Stadtderby
Foto: Einheit II gewinnt das kleine Stadtderby

Einheit II mit Testspielsieg gegen TSV Oelsnitz

(22.09.2021)

Wenn der Bezirksligist förmlich verzweifelt in die Halbzeitpause beim Stand von 12:14 geht, dann kann die Bezirksklasse-Vertretung nicht so viel falsch gemacht haben… Das waren die ersten Erkenntnisse nach dem ersten Durchgang im Testspiel gegen eine Mannschaft, die eine Liga höher auf Punktejagd geht. Die Protagonisten: Die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen und der TSV Oelsnitz. Für die Sperken ging es vor dem Auftakt in die neue Saison und das drei Tage später stattfindende Sachsenpokalspiel gegen den Verbandsligisten SC Riesa vor allem noch einmal darum, die gute Vorbereitung zu bestätigen und Selbstvertrauen für den heißen Heimtanz gegen den Favoriten zu sammeln. Für die Spitzenstädter galt es, nach den äußerst überzeugenden Auftritten beim Turnier in Klingenthal weiter das Zusammenspiel zu verbessern, das in den Übungseinheiten gelernte anzuwenden und unter fordernden Wettkampfbedingungen umzusetzen. Und das sollte gleich von Beginn der Partie aufgehen: Schon nach wenigen Minuten führten die Rot-Weißen 3:0, konnten nach abgewehrten sowie parierten Bällen schnell umschalten und einfache Tore über Konter oder zweiter Welle erzielen. Grundlage dafür war wieder eine energisch verteidigende Defensive, die den Ballführenden konsequent offensiv deckte und so auch dafür sorgte, dass sich ein erneut gut aufgelegter Lars Reinhardt im Tor mehrmals als sicherer Rückhalt auszeichnen konnte. Im Angriff gelang es den Füchsen, dank einer hohen Laufbereitschaft viel Bewegung in die gegnerische Abwehr zu bringen, wodurch sich immer wieder große Lücken ergaben. Das Positivste: Vor allem der an diesem Tag überragend agierende Mittelmann Dominic Janta schaffte es immer wieder, diesen Platz für sich zu nutzen und so frei zum Abschluss zu kommen. Bemerkenswert war auch, dass der Denker und Lenker der Offensivbemühungen es verstand, selbstständig kreative sowie erfolgreiche Lösungen zu finden, wenn die Hausherren ihre Abwehrformation umstellten. So belohnte Gian-Luca Corda die Einläufer mit punktgenauen Pässen, räumte immer wieder geschickt auf die Außen ab oder brachte seinen Rückraum in aussichtsreiche Wurfpositionen. Auch wenn es die Mannschaft erneut nicht schaffte, das was sie sich vorgenommen hatte, über die ganze Spielzeit umzusetzen, so zog sie sich selbst aus ihrem Leistungsloch mit cleveren Aktionen heraus, als die Oelsnitzer nach dem Seitenwechsel mit drei Toren in Führung gehen konnten. Ein weiterer sehr erfreulicher Rückschluss war, dass trotz der äußerst dünnen Personaldecke es die Plauener schafften, dies mit Leidenschaft sowie Flexibilität auszugleichen und so am Ende einen verdienten 28:26-Testspielsieg bejubeln konnten. (flow)

Foto zur Meldung: Einheit II mit Testspielsieg gegen TSV Oelsnitz
Foto: Einheit II mit Testspielsieg gegen TSV Oelsnitz

Einheit II triumphiert dreimal bei Turnier-Premiere

(13.09.2021)

Was für ein erfolgreicher Sonntag: Die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen gewann beim erstmals ausgetragenen Pokal des Oberbürgermeisters der Stadt Klingenthal mit dem Siegerpokal für die beste Auswahl sowie die Auszeichnungen für den besten Spieler Gian-Luca Corda und den besten Torhüter Lars Reinhardt alle drei ausgelobten Ehrungen. Als der Klingenthaler Oberbürgermeister Thomas Hennig das Turnier halb zehn eröffnete und die Rot-Weißen im Anschluss den Auftakt gegen die neu gebildete Spielgemeinschaft Handball Oberland bestreiten durften, da dachte noch niemand daran, diese Trophäe fast sieben Stunden später in der Hand halten zu können. Im Modus jeder gegen jeden spielten die sechs Aufgebote jeweils 20 Minuten gegeneinander und dabei konnten sich die Füchse sowohl mit insgesamt 53 Toren als treffsicherste Riege als auch mit nur 33 Gegentoren als abwehrstärkste Truppe beweisen. Die Reusaer überzeugten dabei nicht nur gegen die zwei Mannschaften der SG Handball Oberland sowie dem HV Grüna, die alle in der Kreisliga auf Torejagd gehen und deutlich geschlagen werden konnten. Auch gegen den Konkurrenten in der ersten Bezirksklasse und Stadtrivalen SV 04 Oberlosa III wussten die Rot-Weißen, worauf es in so einem „kleinen Derby“ ankommt. „In so einem Aufeinandertreffen ist jeder noch einmal etwas mehr motiviert, strengt sich besonders an“, so Trainer Marcel Wunderlich: „Vor allem hat mir gefallen, dass jeder für jeden gespielt, gekämpft sowie gebissen hat und deshalb finde ich, dass meine Mannschaft in dieser Partie die beste Leistung während des Turnieres gezeigt hat“. Dass die Begegnung mit 8:6 gewonnen werden konnte, lag auch daran, dass die Gelb-Schwarzen kein Glück bei ihren Würfen hatten und sich so immer wieder der später zum besten Torhüter des Turniers gewählte Lars Reinhardt mit sehenswerten Paraden auszeichnen konnte. Als nach der torreichsten Partie gegen die zweite Vertretung der Gastgeber, in der Einheit II mit 14 Toren die meisten Treffer während des Turniers in einem Aufeinandertreffen erzielen konnte, der Gewinn des Pokal des Oberbürgermeisters der Stadt Klingenthal feststand, da fiel dann der Druck bei den Spielern und beim Trainer ab, sodass die letzte Begegnung gegen den einzigen Bezirksligisten HC Fraureuth mit 8:11 verloren ging. Die erste und einzige Niederlage in diesem Turnier war bedingt dadurch, dass dann bei der Mannschaft die letzten Prozente gefehlt haben, um auch gegen einen höherklassigen Gegner erfolgreich sein zu können. Da die Auswahl trotzdem eine ordentliche Leistung aufs Parkett gelegt hatte, zeigt sich der Einheit-Trainer auch beim Gesamtresümee sehr zufrieden: „Es war eine mannschaftlich geschlossene sehr gute Leistung in allen Spielen, in denen wir vor allem durch eine richtig gute Abwehrarbeit en Grundstein für den Turniersieg legen konnten“. Denn durch das aggressive Decken, ohne dabei unfair zu agieren, das Aushelfen des Nebenmannes und auch den „super Rückhalt im Tor“ konnten die gehaltenen sowie erkämpften Bällen leicht durch Konter oder schnelle zweite Welle in Tore umgewandelt werden. „Besonders im ersten Spiel, wo die Mannschaft eigentlich immer erst einmal reinkommen und sich einspielen muss, wurde im Angriff gleich das versucht umzusetzen, was wir in den letzten Wochen in den Übungseinheiten trainiert hatten, was auch klasse funktioniert hat“, freut sich Wunderlich, der zugleich auch etwas Kritik äußert: „Wir schaffen es dennoch nicht, das was wir uns vornehmen, über eine ganze Spielzeit umzusetzen und da müssen mehr Kontinuität reinbringen“. Die Rot-Weißen seien bereit für die neue Saison und „ich habe gesehen, dass die Spieler variabel einsetzbar sind, richtig gut geworfen haben sowie alle mindestens ein Tor erzielt haben, was mir besonders wichtig ist“, ist der Übungsleiter stolz auf seine Auswahl. „Es war ein sehr schönes Turnier, wir bedanken uns beim Gastgeber HV 90 Klingenthal für die super Organisation und den reibungslosen Ablauf“, sagt Trainer Marcel Wunderlich und scherzt: „Wir sind sehr froh, dass wir das Turnier gewonnen haben und das schöne an diesem Holzpokal ist, dass man dem Gewinner nicht den Deckel klauen kann“. (flow)

Foto zur Meldung: Einheit II triumphiert dreimal bei Turnier-Premiere
Foto: Einheit II triumphiert dreimal bei Turnier-Premiere

Einheit II dreht das Spiel und setzt Siegesserie fort

(12.10.2020)

Nach dem starken 26:20-Auswärtssieg in der letzten Woche beim BSV Limbach-Oberfohna wollte die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen am vergangenen Sonntag vor heimischem Publikum gegen die HSG Rochlitz/Geringswalde unbedingt wieder doppelt Punkten und sich mit 6:0-Zählern an die Tabellenspitze setzen. Doch wie schon im letzten Aufeinandertreffen in der abgelaufenen Saison waren die Gäste der erwartet schwer zu bespielende Gegner, die trotz einer dünnen Personaldecke, wo der Trainer nicht nur die Geschicke seiner Riege an der Seitenlinie, sondern auch als Spieler auf dem Parkett leitete, der „Oberligareserve“ lange Paroli bieten konnten. Wie auch in der Partie acht Tage zuvor waren die ersten 30 Minuten äußerst ausgeglichen, in denen die Führungen lose wechselten und sich keine Vertretung absetzen konnte. Dies lag vor allem daran, dass die Spitzenstädter durch zu passives Defensivverhalten den im Rückraum variablen und in der ersten Halbzeit äußerst treffsicheren Carsten Walther nicht rechtzeitig genug am Abschluss hindern konnten, wodurch dieser fünf Mal einnetzen konnte. Da ein Aktiver leicht zu verteidigen wäre sowie sicherlich mit einer 5:1-Manndeckung auch aus dem Spiel herausgenommen werden könnte, stand mit Marcus Pollmer auch noch ein Linksaußen bei den Gästen auf dem Parkett, der sich ein ums andere Mal durchsetzte und so offenbarte, dass die Rot-Weißen meistens einen Schritt zu spät beim Rücken der Ballseite nach waren. Auch wenn bei den Hausherren noch nicht alles in der Offensive klappte, so sahen die Ansätze vielversprechend aus, als beispielsweise die Außenspieler einliefen, um dann plötzlich knochenfrei zu stehen und nur noch mit einem genauen Zuspiel belohnt werden müssen oder sich die Kreisläufer so gut von ihrem Gegenspieler lösen konnten, dass der Pass zum Torerfolg führte. Vor allem aber zeigte Gerry Kölbel auf Rückraum rechts sein Können, der immer wieder die sich bietende Lücke mit einem Übersteiger für sich nutzen und allein im ersten Durchgang fünf Mal einnetzen konnte. Als nach dem 9:9 in der 16. Minute die Vogtländer sich erstmals mit dem 11:9 einen Zwei-Tore-Vorsprung herausspielen konnten und die Gäste sich gezwungen sahen, eine Auszeit zu nehmen, keimte bei Einheit II die Hoffnung auf, nun das Spielgeschehen kontrollieren sowie die Führung bis zum Pausenpfiff ausbauen zu können. Doch daraus sollte nichts werden, was auch daran lag, dass die Akteure der HSG Rochlitz/Geringswalde nun ihren besten Spielzug anwendeten und durch schnelles, druckvolles Agieren auf der rechten Seite eine Überzahlsituation schaffen konnten, die sie zum erfolgreichen Abschluss nutzten. Nach dem Seitenwechsel beim Stand von 13:14 kamen die beiden Mannschaften wie komplett ausgewechselt aus den Kabinen: Die Plauener agierten nun aggressiver und konsequenter in der Abwehr, kommunizierten mehr miteinander sowie zeigten mit ihrer Körpersprache, dass sie nun gewillt sind, sich die Bälle in der Deckung zu erobern, um dann mit Kontern oder der zweiten Welle schnell zu einfachen Treffern zu gelangen. Dazu gesellte sich noch mit Benjamin Ott ein Torhüter zwischen den Pfosten, der nicht nur von der nun starken Defensive seiner Vordermänner profitierte, sondern auch mit einigen Paraden dafür sorgte, dass die Gäste in den ersten 16 Minuten der zweiten Halbzeit kein einziges Tor erzielen konnten. Der verdiente Lohn für diese spielentscheidende Phase war eine 21:14-Führung, weil die Spitzenstädter sich von einer zwischenzeitlich genommenen Auszeit nicht verunsichern ließen, dem Gegner keine Ruhe mehr am Ball gaben und energisch verschoben sowie so keine Lücken mehr entstehen ließen. Als beim Stand von 25:17 die Begegnung zugunsten der Rot-Weißen entschieden war und die Gäste auch nach ihrer dritten Auszeit in der 52. Minute keine spielerischen Akzente mehr setzen konnten, war die Zeit für die Übungsleiter gekommen, mit einer 4:2-Abwehr noch einmal eine andere Defensivformation üben zu lassen, um in den kommenden Aufeinandertreffen noch flexibler im Deckungsverhalten sein zu können. Trotz des 28:22-Sieges und des ersten Platzes resümiert Trainer Marcel Wunderlich, dass es seine neu formierte junge Truppe immer noch nicht schaffe, ihr eigenes Spiel aufzuziehen und kritisierte, dass es spielerisch keine gute erste Halbzeit gewesen sei: „Auch wenn wir uns gerade im ersten Durchgang schwer getan hatten, war es ein verdienter Erfolg, weil vor allem in den zweiten 30 Minuten die Abwehr deutlich besser stand und auch wenn wir dadurch zu eigenen Ballgewinnen kamen, hatten wir wieder Phasen, in denen wir unkonzentriert agierten, wodurch uns der Spielfluss fehlte“. (flow)

 

Einheit II: Ott, Reinhardt; Herold (2), Elsmann (3), Kölbel (8), Kunze (1), Janta (3), Gaul (1), Keller (3), Sinkule, Popp (2), Weidenmüller (1), Maschke (4/1); Trainer Marcel Wunderlich und Thomas Cramer, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef, Physiotherapeutin Antonia Weller

Einheit II: Sieg des Willens

(20.09.2020)

Und jährlich grüßt das Murmeltier, was verkündete, dass in der Spielzeit 2020/2021 die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen mit dem Ziel an den Start geht, wieder als die sogenannten „Jungen Wilden“ in der Bezirksklasse für Furore zu sorgen sowie den Nachwuchs in den Männerbereich zu integrieren, der dabei von den erfahreneren „alten Hasen“ lernt, wie sich das Siegen anfühlt. Da jede Mission auch einen voranschreitenden Hirten braucht, kehrt Marcel Wunderlich wieder auf die Trainerbank der „Oberligareserve“ zurück und bildet mit Thomas Cramer das Duo an der Seitenlinie. Dank seiner exzellenten Vernetzung auch zu ehemaligen Spielern folgten viele junge Schäfchen dem Ruf zu ihrer alten Wirkungsstätte und streifen sich seitdem wieder das rot-weiße Trikot über. Dass auf dem Parkett eine nahezu komplett neu zusammengewürfelte Truppe stand, merkte man den Hausherren während der gesamten Partie an, worüber auch nicht eine 8:5-Führung zu Beginn des Aufeinandertreffens hinwegtäuschen konnte. Wer zu diesem Zeitpunkt glaube, dass das ein ähnlicher Selbstläufer wie bei den zwei deutlichen Siegen in der letzten Saison gegen erneut mit nur acht Feldspielern angereisten Mylauern/Reichenbachern wird, der musste sich eines besseren belehren lassen. Denn dass die Göltzschtalstädter nicht mit einem Gastgeschenk in Form von zwei Punkten angereist waren, zeigte ihre erste Auszeit nach nur gut zwölf Minuten, in denen ihnen scheinbar der Siegestrank verabreicht wurde. Fortan zeigten nämlich die Gäste, wie wichtig es ist, dass ein Jeder weiß, was sein Nebenmann macht, dass die Abläufe blind funktionieren sowie die Riege eingespielt ist, indem sie sich auch von einer Auszeit der Hausherren nicht beirren ließen und sich erstmals beim Stand von 8:9 eine Führung herausspielten. Als nach knapp zwanzig Minuten ein Mylauer/Reichenbacher nach einem Faul in einem Konter vorzeitig zum Duschen geschickt wurde, die Spitzenstädter mit 10:9 in Führung lagen und der erneute Zwei-Tore-Vorsprung nur sieben Meter entfernt war, schien die Begegnung nun endgültig zu Gunsten der Plauener zu kippen. Doch das Gegenteil traf ein, das „Jetzt-erst-recht-Gefühl“ wurde bei den Gästen geweckt und so ging es für Einheit II mit einem 11:14-Rückstand in die Halbzeit. Nach der Pause machten die Göltzschtalstädter da weiter, wo sie vor dem Seitenwechsel aufgehört hatten und bauten ihren Vorsprung sogar sehenswert auf vier Tore aus, indem ihr stärkster Werfer Benjamin Hopfer mit insgesamt elf Treffern von zwölf Metern zum 12:16 einnetzte. Nur wenige Zeigerumdrehungen später schienen endgültig die rot-weißen Lichter auszugehen, als man durch äußerst ungeschicktes Abwehrverhalten in doppelte Unterzahl geriert und so dem Gegner mit einem Siebenmeter förmlich den Sieg auf dem Silbertablett präsentierte. Doch ein vor allem im zweiten Durchgang gut aufgelegter Torhüter Benjamin Ott parierte und von nun an ging ein Ruck durch das Aufgebot, sodass es die Unterzahl schadlos überstand. Gerade in dieser spielentscheidenden Phase behielten die erfahrenen Akteure um Jan Richter, Gian-Luca Corda und den aus seinem schwarz-gelben, äußerst klebrigen sowie wärmenden Bankplatz befreiten Ronny Elsmann die Nerven, was dazu führte, dass die Spitzenstädter mit 20:18 wieder in Führung gehen konnten. Wie schon in Halbzeit eins konnte auch der zu diesem Zeitpunkt spielbestimmenden Mannschaft die dritte Zwei-Minuten-Strafe sowie die damit verbundene rote Karte gegen Jan Richter den Spielfluss der Hausherren nicht unterbrechen und auch eine kurzzeitig erneute doppelte Unterzahl ließ die Plauener nicht von ihrem Siegeswillen abkommen. Da sich bei den Gästen aufgrund des knappen Personalangebots zunehmend ein Kräfteverschleiß in Form von nun auch ungenaueren Abschlüssen oder auch des lückenhafteren Verteidigens bemerkbar machte, konnte die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen „trotz grottenschlechter Chancenverwertung mit unzählbar vielen Fehlwürfen einen glücklichen Sieg“ mit 28:24 gegen den HV „Fortschritt“ Mylau-Reichenbach einfahren. (flow)

 

Einheit II: Ott, Reinhardt; Mehler (2), Kölbel (3), Elsmann (5), Richter (4), Simon (1), Janta (1), Gaul, Keller (2), Corda (8/2), Popp (2), Weidenmüller, Kunze; Trainer Marcel Wunderlich und Thomas Cramer, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef, Physiotherapeutin Antonia Weller

Training mal anders – Plauener Handballer zu Gast beim Tennisclub Plauen

(14.08.2020)

Die zweite Herrenmannschaft des HCE Plauen e.V. tauschte am vergangenen Samstag das Spielfeld und trainierte zusammen auf der Anlage des TC Plauen e.V. Angeleitet von Mitgliedern des Tennisvereins lernten die Handballer die Grundschläge wie Vorhand, Rückhand und Aufschlag, um sich im Anschluss im Einzel oder Doppel miteinander zu messen.

Im Rahmen ihrer Vorbereitung auf die bevorstehenden Liga- und Pokalspiele im September nutzen die Männer des HC Einheit Plauen gerne die Samstage zu gemeinsamen Team Building-Aktionen, wie u.a. Stand Up Paddling in Pöhl. Am Samstag hieß es für die dreizehn Männer heißer Sand im Stadtpark statt kühles Nass an der Talsperre.
„Für uns ist es eine schöne Sache, wenn wir Mitglieder anderer Plauener Vereine kennen lernen und ihnen unseren schönen Sport näherbringen können. Wir wollen das auf jeden Fall wiederholen.“, so Sportwart Frank Beckert. 

Vielen Dank dem Tennisclub Plauen e.V.!

Foto zur Meldung: Training mal anders – Plauener Handballer zu Gast beim Tennisclub Plauen
Foto: Training mal anders – Plauener Handballer zu Gast beim Tennisclub Plauen

Einheit II: Erst das Training, dann das Vergnügen

(19.07.2020)

Immer wieder samstags geht’s für die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen an die Talsperre Pöhl, wo sich Trainer Marcel Wunderlich eine ganz besondere Einheit im Rahmen der Saisonvorbereitung ausgedacht hat. Nachdem man ja in der vergangenen Woche bekanntlich sich im Stehpaddeln versuchte und so mancher der Verlockung des kühlen Nasses nicht widerstehen konnte, hieß es auch diesmal: „Freunde packt die Badehose ein“. Doch bevor die erfrischenden Wasseraktivitäten auf dem Plan standen, wurde erst einmal läuferisch die Gegend um den Gunzenberg erkundet, wo sogenannte „Übermotivierte“ bereits erste „Bergläufe“ unbedingt absolvieren wollten, weil es sich ein Anderer ganz einfach machte und sich aufgrund des fehlenden Schuhwerks Huckepack den steinigen Anstieg hochtragen ließ. Dass bei einer Handballmannschaft das kleine runde Leder nicht fehlen darf, ist so klar wie der gestrige blaue Himmel, also wurde es mehr oder weniger erfolgreich durch die Reihen gepasst, die sich jedoch auf mysteriöse Art immer wieder lichteten, sodass einige am Ende Beine hatten, die eher wie eine Expedition ins Tier- und Pflanzenreich aussahen. Da nach solch anstrengenden Wald- und Wiesenläufen der Muskulatur besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, hatten scheinbar die Junggesellinnen genügend Zeit, nach Matthias Ausschau zu halten, der, wie sollte es auch anders sein, sich natürlich unter uns befand. Doch wie ein Jeder weiß, ist die Vorfreude die schönste Freude und damit niemand bis zum freudigen Wiedersehen auf zwielichtige Gedanken kommt, wandelte man nun auf den Spuren zahlreicher „Schleifer“, für die es nie steil genug nach oben gehen kann. Damit auch das komplette Programm von Sommer, Sonne sowie Strand gegeben ist, fehlten nur noch kräftezehrende, schweißtreibende und natürlich auch amüsierende Leibesübungen auf sandigem Untergrund, der sich dank vielfältiger Bewegungsformen um die sich bräunenden Körper schmiegte. So wurde der Drang nach einer „säubernden“ Erfrischung immer stärker, jedoch der Weg zum anderen Ufer auch gefühlt immer länger, was vielleicht den häufigen Griff in die von Pilzen übersäten Pizzakartons erklärte, die der leider familiär verhinderte Co-Trainer Thomas Cramer spendierte. Bei Wassertemperatur „gekühlten“ iostonischen Hopfenmalzgetränken ließen es sich die Rot-Weißen dann auch nicht nehmen, das ein oder andere dringlichst Benötigte bei der „pink Lady“ zu kaufen und so in den Genuss sozialer (Körper-)Kontakte zu kommen… (flow)

Foto zur Meldung: Einheit II: Erst das Training, dann das Vergnügen
Foto: Einheit II: Erst das Training, dann das Vergnügen

2. Mannschaft auf anderen Wegen

(12.07.2020)

Zu einer Trainingseinheit der besonderen Art lud Trainer Marcel Wunderlich seine Jungs am gestrigen Samstag. Auch wenn die Temperaturen sicherlich etwas besser hätten sein können, kniff keiner. Auf dem Programm stand Stand-up-paddling. Nach einer theoretischen Einweisung durch unseren Sponsor Geralf Damisch und einigen Trockenübungen an Land ging es aufs bzw. ins Wasser. Der ein oder andere machte dabei eine ganz gute Figur. Natürlich ließ der ein oder andere unfreiwillige Abgang nicht lang auf sich warten. Doch nach kurzer Zeit hatten es die Jungs raus - der sportliche Ehrgeiz war geweckt. Sicherlich mal eine gelungene Abwechslung zum Trainingsalltag in der Vorbereitungsphase.

Vielen Dank an Geralf Damisch für die Unterstützung!

Foto zur Meldung: 2. Mannschaft auf anderen Wegen
Foto: 2. Mannschaft auf anderen Wegen

Zweite radelt ins und durchs obere Vogtland

(11.05.2020)

In normalen Zeiten hätte die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen unter normalen Umständen vor ein paar Wochen den Klassenerhalt in der Bezirksklasse gefeiert und tiefenentspannt die Saison ausklingen lassen. Doch normal ist ja während einer Pandemie mit solch gigantischen, weltweiten Auswirkungen nichts, also hieß es für Trainer Thomas Cramer sowie seine Untertanen, das Beste aus der Situation zu machen und kreativ zu werden. Herausgekommen ist auf der zerstochenen Torhüter-Taktik-Tafel eine anspruchsvolle Route, die wohl eher für die Zunft der Wanderer vorgesehen ist, aber, so behauptet es natürlich bierernst der ein oder andere, mit dem Fahrrad absolviert werden sollte, um wenigstens einen gewissen Trainingseffekt zu haben. Denn was gibt es schöneres, als mit dem Drahtesel durch Wald und Wiesen zu fahren sowie über Stock und Stein an so manchem steilerem Abschnitt zu fluchen? Damit die Laune der Aktiven nach Monden des coronavirusbedingten mehr oder weniger Nichtstuns nicht in unendliche Tiefen fällt, wurde am Samstagvormittag extra viel Sonne bei traumhaften frühsommerlichen Temperaturen bestellt. Dass die Tour diesem in Nichts nachstehen darf, ist natürlich so klar wie der wolkenlose, blaue Himmel, also wurde nächtelang getüftelt und heraus kam eine Runde beginnend im Plauener Einheit-Revier Reusa über Großfriesen, wo sich doch noch einige Abkömmlinge mit dazugesellten, deren großer Uhrenzeiger etwas langsamer läuft als bei anderen, bis nach Thema, wo das erste Mal die Erkenntnis bei all den Sportlern der Straßenfahrräder kam, dass die Fraktion der Mountainbiker sich auf diesen Strecken doch deutlich wohler fühlen würde. Diese Phase sollte die nächsten Kilometer auch weiterhin bestand haben, da man sich teilweise dem Motto des kürzesten, direktesten Weges verschrieben hatte und nach der Devise fuhr, wer weniger Meter machen muss, ist schneller am Ziel. Überraschend war, dass man damit scheinbar an solchen Tagen nicht alleine war und so schlängelten sich auch andere Radfahrer durch schlammige Forstwege. So kam es, wie es kommen musste: Unser Mittelmann konnte der Verführung einer glatt geteerten, noch dazu bergab führenden Straße einfach nicht widerstehen und erweckte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erst wieder beim Anblick des Mittagstisches zu neuen Lebensgeistern. Für alle Anderen hieß es, dass das mit dem Genuss so eine Sache und dieser logischerweise endlich ist, meistens sogar viel eher als erhofft, also ging es weiter entlang wunderschön blühender Landschaften, durch Landstriche, die man nur dann für sich entdecken sowie schätzen kann, wenn man gefühlt weit abseits jeglicher Zivilisation auf Trampelpfaden auf seinem Zweirad in die Pedale tretet. Als bei einer längeren, fast schon ungewohnten Bergabfahrt die Gedanken aufkamen, ob man genau diese Strecke wieder zurück müsse, war man fast schon am Etappenziel, welches, kaum zu glauben, aber wahr, natürlich nur noch ein paar Höhenmeter entfernt lag. Dann war es endlich soweit und die Truppe hatte das sogenannte Dach des oberen Vogtlandes nach zweienhalb Stunden erreicht: Schöneck - genauer gesagt den Steinbruch, wo sich die zu Radlern mutierten Handballer ihre Jause und kühles „Bergseewasser“ mit sicherlich vielen Mineralien schmecken ließen. Auf dem Rückweg kamen die Spitzenstädter noch am Skilift Werda vorbei, konnten auch einen kurzen Blick über die Trinkwassertalsperre Werda erhaschen und unser Übungsleiter konnte sich als äußerst ortskundiger Wegweiser beweisen. Und, auch das gehört selbstverständlich dazu, die Aussicht auf dem Fahrradweg zwischen all den vielen Bäumen durfte ausführlichst genossen werden, die sogar zu manch sportlicher Höchstleistung antrieb. Da nicht mit Sehenswürdigkeiten gegeizt werden sollte, erlaubten sich die Rot-Weißen noch eine Erkundungsfahrt durchs gar nicht so gelb-schwarze Dorf und waren nach viereinhalb Stunden, über 50 Kilometern sowie unzähligen Höhenmetern wieder im schönen Plauen angekommen. (flow)

Foto zur Meldung: Zweite radelt ins und durchs obere Vogtland
Foto: Zweite radelt ins und durchs obere Vogtland

Einheit II langsam zum Siegen verdammt

(10.03.2020)

Trotz eines fast zweistündigen Krisengespräches in der Vorwoche, trotz deutlich höherer Trainingsbeteiligung, trotz viel besserer Vorbereitung in den Einheiten, trotz einer engagierteren Leistung bei den Leibesübungen und trotz 14 Spielern auf dem Protokoll: Es sollte am Sonntagnachmittag einfach nicht sein, dass die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen das Vogtlandderby gegen die Rodewischer Handballwölfe gewinnt. Doch eines hat die Partie beim Tabellennachbarn gezeigt: Die Oberliga-Reserve hat sich im Kampf um den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben, stemmte sich vor allem in der Schlussphase vehement gegen die drohende Niederlage und konnte so wenigstens noch mit dem 33:29 Ergebniskosmetik betreiben. Dass es soweit überhaupt erst einmal gekommen ist, lag mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit daran, dass der Mannschaftsverantwortliche Gerold Neef nach der Traineransprache einen hinkenden Vergleich gezogen und gleichzeitig eine Forderung gestellt hat, die natürlich so erfüllt wurde: Man solle es doch bitte der Ersten gleich machen und nach wenigen gespielten Minuten solle ein 6:1 wie am Vortag in der Einheit-Arena auf der Anzeigetafel leuchten. Es kam, wie es kommen musste und nach genau zehn Zeigerumdrehungen stand es 6:1 - allerdings waren diesmal nicht die Spitzenstädter die Hausherren, sondern die Rodewischer und so sah sich Trainer Thomas Cramer ob des völlig verkorksten Anfangs eine frühe Auszeit zu nehmen. In dieser wurde angesprochen, sich doch mal auf die Abwehrarbeit zu fokussieren, den Körperkontakt zu dem gegnerischen Akteur zu suchen und ihn auch mal am nicht bedrängtem Abschluss zu hindern sowie im Angriff zwar durchwolle, aber eben auch sichere Pässe zu seinem Nebenmann zu spielen, um in gute Wurfsituationen zu gelangen. Denn eigentlich hatte man sich ein „rigoroses Herausgehen“ auf den Ballführenden beim Verteidigen vorgenommen, was dazu geführt hätte, dass der ehemalige Einheit-Spieler Steffen Schnabel vielleicht nach knapp elf Minuten beim Stand von 7:1 bereits sechs Treffer erzielt hätte. In der Offensive sollte mit „Ruhe und Verstand“ agiert werden, „in die Tiefe gestoßen werden“, um die Defensive in Bewegung zu bringen, wodurch die gesuchte Lücke entsteht, die zum Einnetzen genutzt werden sollte, doch auch dieses Vorhaben scheiterte an ungenauen Zuspielen oder überhasteten Würfen. Auch wenn sich die Rot-Weißen in der Folge fingen, den Rückstand zwischenzeitlich sogar etwas verkürzen konnten (16. Minute, 9:5), so machten sie weiterhin viel zu viele individuelle Fehler, um die Gastgeber auch nur ansatzweise in Verlegenheit zu bringen oder unter Druck zu setzten. Denn den Handballwölfen reichte ein Steffen Schnabel aus, der entweder selbst sehenswert vollendete oder während einer Einzelmanndeckung entspannt an der Mittellinie stand und seelenruhig seine Mitspieler zu, wenn auch seltener gewordenen, Torerfolgen dirigierte, meistens in Person des Linksaußen Olf Meisinger. Genau diese Treffer von den Außen sollten ab Mitte der zweiten Halbzeit dafür sorgen, dass die fulminante Aufholjagd der Plauener immer wieder von diesen kleinen Rückschlägen gebremst wurde und so zur unmögliche Aufgabe wurde. Zwar zeigte erneut Max Jacob, dass er mit seiner unkonventionellen Art für solche Verwirrung beim Gegner sorgen kann, dass selbst Würfe von vielen Metern vor dem Tor zum Erfolg führen können. Auch Thomas Cramer bewies mit seiner Umstellung in der Abwehr auf eine 3:3-Formation ein goldenes Händchen, da dank exzellenter Absprache die Rodewischer minutenlang nicht zum Einnetzen kamen. Vor allem aber drehte ein Levin Kies auf, der in ziemlich genau zehn Minuten insgesamt sieben Treffer erzielen konnte und auch immer wieder klasse für den treffsicheren Steve Schmidt auf der Linksaußen auflegte. Doch all das sollte nicht reichen, um die Hausherren doch noch ins Wanken zu bringen, da sie zu abgezockt agieren sowie der Vorsprung von zwischenzeitlich elf Toren (41. Minute, 26:15) schlicht zu groß war und sich Einheit II auch mit zwei verworfenen Siebenmetern in dieser Phase vom fast schon gezwungenen Michael Keller selbst um den Erfolg brachte. (flow)

 

Einheit II: Ott, Rondthaler; Kürschner (2), Jacob (4), Wißgott, Simon, Janta (1), Gaul (3), Keller (5/1), Endler, Weidenmüller (2), Maschke (1), Kies (7), Schmidt (4); Trainer Thomas Cramer, Co-Trainer Andreas Harloff, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef, Physiotherapeutin Antonia Weller

Einheit II: Totgesagte leben länger

(03.02.2020)

Wenn der Tabellenführer ruft, heißt das noch lange nicht, dass alle Akteure heiß sind auf einen packenden und spannenden Tanz. An den so frostigen Temperaturen mit winterlichen Wetterkapriolen und eisigen Winden kann es jedenfalls nicht gelegen haben, dass sich die Lust aufs Aufeinandertreffen beim Spitzenreiter scheinbar bei vielen merklich abkühlte. Und auch das Hinspiel, wo man nach umkämpften 60 Minuten sich die Punkte mit dem 30:30 teilte, ließ eigentlich ebenso keinen Grund zum Fernbleiben. Nein, es sollten andere, nicht beeinflussbare Faktoren eine wichtige Rolle spielen, weshalb der HC Einheit Plauen II lediglich mit neun Aktiven zur HSG Freiberg III reiste: Zum einen wurde es ernst für die A-Jugend-Spieler inklusive ihres Trainers Benjamin Ott, die nur wenig später zum ärgsten Verfolger und Mit-Meisterschaftskandidat in der Bezirksliga mussten, um am Ende leider vom HV Grüna mit leeren Händen zurückzukehren. Als wäre der Ausfall mit fünf Akteuren nicht schon groß genug, bestritt bekanntlich die Oberliga-Vertretung noch ihr Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt und so standen auch diese drei Aktive nicht zu Verfügung, die sich jedoch mit ihrem Sieg selbst belohnten. Dazu sollten sich, wie sollte es auch anders sein, noch weitere berufsbedingte Absagen gesellen, sodass man äußerst froh über die erneute Unterstützung von Max Jacob und über ein altes Gesicht war, welches schon länger nicht mehr in den Genuss des kleinen, harzigen Leders kam: Leon Simon stand seit über zwei Jahren nicht mehr auf dem Parkett, tauchte zum Freitagstraining wie ein Phönix aus der Asche auf und durfte am Samstag gleich zeigen, dass er trotz des Pumpens wie ein Maikäferchen das Handballspielen nicht verlernt hat. Rein in eine Partie, die eigentlich schon im Vorhinein entschieden war und wo es für die Spitzenstädter sprichwörtlich nur um die goldene Ananas gehen sollte, was auch den Verantwortlichen von Freiberg klar war, die sich trotz des abgelehnten Antrags auf Spielverlegung dankbar zeigten, dass die Vogtländer unter diesen Umständen die Begegnung antraten. Um sich nicht selbst das Leben schwerer als es eh schon war zu machen, war die eindringliche Anweisung des Trainers Thomas Cramer „die Bälle im Angriff nicht sinnlos mit Fehlabspielen oder unvorbereiteten Würfen herzuschenken, die Offensivbemühungen so lange wie möglich auszuspielen und das Beste aus dieser misslichen Lage zu machen“. Dass sich die Spieler über nahezu die gesamte Dauer des Aufeinandertreffens daran halten sollten, grenzte fast schon an ein Wunder und der verdiente, nicht vorhersehbare oder gar erwartbare Lohn war ein 6:6 Mitte der ersten Halbzeit. Danach verfiel jedoch die Mannschaft in Hektik, versuchte Anspiele an den Kreisläufer, die nur alle Lichtjahre mal ankommen und nahm sich Würfe, die nur von Spielern eines anderen Planeten im gegnerischen Gehäuse einschlagen, was dazu führte, dass sich die Hausherren in nur vier Minuten mit einem 6:0-Lauf auf 12:6 absetzen konnten. Als der Rückstand in der 39. Minute beim Stand von 26:15 mittlerweile elf Tore betrug, schien die Partie endgültig entschieden zu sein und Einheit II drohte ein Debakel. Doch dann kam die Zeit der M&Ms, zum einen der linke Rückraum Max Jacob, der bis zum Schlusspfiff noch sechs Mal auf seine unkonventionelle Art treffen sollte und es drehte der Mittelmann Maximilian Gaul noch mal so richtig auf, der nicht nur über die gesamte Begegnung ein überragendes Spiel aufs Parkett legte sowie selbst fünf Buden zur Aufholjagd beisteuerte, sondern auch seine Nebenmänner so gekonnt in Szene setzte, dass ihnen das Einnetzen auf dem Silbertablett serviert wurde. So bleibt zwar am Ende eine 32:28-Auswärtsniederlage, die jedoch mit vielen positiven Erkenntnissen gespickt ist, denn die Riege hat sich trotz des zwischenzeitlichen riesigen Rückstandes niemals aufgegeben, erfahrene Spieler haben Verantwortung übernommen, andere kompensierten die vielen Ausfälle mit Bravour und die zweite Halbzeit konnte mit 13:17 gewonnen werden. (flow)

 

Einheit II: Rondthaler; Simon, Wißgott, Gaul (9), Keller (5/2), Endler (2), Weidenmüller (4), Maschke (1), Jacob (7); Trainer Thomas Cramer, Co-Trainer Andreas Harloff, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

Einheit II feiert zweiten Heimsieg in Folge

(26.01.2020)

Revanche geglückt! War das eine bittere und denkbar knappe Auswärtsniederlage trotz fulminanter Schlussphase im Hinspiel. Und nach der Pleite beim Schlusslicht in der Vorwoche galt am Sonntagnachmittag umso mehr die Devise, dass die im ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison flöten gegangenen zwei Punkte sich unbedingt zurückzuholen. Und als ob der Druck auf einen erfolgreichen Ausgang der Begegnung nicht schon vor Anpfiff groß genug gewesen wäre, erhöhte er sich durch den erneuten Sieg des mittlerweile Vorletzten weiter. Und da alle guten oder in diesem Falle eher suboptimalen Dinge drei sind, ließ ein Blick auf die zwei kommenden Partien gegen die Tabellenspitze die Wichtigkeit dieses Spiels noch einmal an erheblicher Bedeutung bewusst werden. Denn eines wurde mit den Resultaten sonnenklar, die Konkurrenz, ja, sie schläft nicht mehr und die abstiegsbedrohten Mannschaften sind in der Rückrunde weder auf Abschiedstournee noch wollen sie Geschenke in Form von Zählern verteilen. So war auch Rotation Borstendorf keine Laufkundschaft, reiste nicht mit Mitbringsel in doppelter Form ins Vogtland und war für den zum Siegen verdammten HC Einheit Plauen II der erwartet schwere Gegner. Schon bei der Mannschaftsansprache ließ Trainer Thomas Cramer tief in seine Taktik-Kiste blicken und richtete folgende motivierende Worte an die Seinen: „Wir können heute das Spiel nur über die Defensive gewinnen, denn das ist unser Steckenpferd und darauf müssen wir aufbauen“. So ging es in eine Partie, die keine handballarische Feinkost für die anwesenden Fans werden sollte und auch von den Trends der diesjährigen Europameisterschaft mit dem ständigen Sanktionieren von Stürmerfauls verschont blieb. Es entwickelte sich eine Abwehrschlacht, in der, wie sollte es auch anders sein, das erste Tor durch einen Siebenmeter erzielt wurde, da gerade zu Beginn der Begegnung das „rigorose Zupacken bis zum Pfiff“ der Schiedsrichter von dem ein oder anderen etwas zu genau genommen wurde und so die Gäste in den Genuss einiger Strafwürfe kamen (2:4). Schon in dieser Phase sollte sich zeigen, dass sich die Spitzenstädter auf ihren Mann zwischen den Pfosten verlassen können und dieser eine unzertrennliche Ehe mit dem Objekt der Begierde einging, welches große Sehnsüchte nach der Zweisamkeit mit Benjamin Ott verspürte. Mit dieser Rückendeckung gelang es, sich in den eigenen Offensivbemühungen auf das Wesentliche konzentrieren zu können und so wurden die Angriffe geduldig ausgespielt, bis sich die optimale Wurfposition zum Einnetzen ergab (5:4). Allerdings kamen die Rot-Weißen viel zu selten in diese wunderbare Ausgangslage, was vor allem daran lag, dass sie sich den Ball zu nah am Gegenspieler zuspielten und so dieser immer wieder auf Tuchfühlung gehen konnte, was den Spielfluss unterband. Da dieses zähe Agieren jedoch auf beiden Seiten zu beobachten war, kam es wie es kommen musste und beide Vertretungen gingen mit einem leistungsgerechten 8:8 in die Halbzeitpause. Daran sollte sich nach dem Seitenwechsel nur wenig ändern, beide Mannschaften gönnten der anderen keinen Zentimeter zur freien Spielgestaltung und so waren immer wieder Einzelaktionen nötig, um das kleine runde Leder in den Maschen unterbringen zu können. Erst in der Mitte des zweiten Durchgangs sollte sich bei den Hausherren das „gnadenlose Verteidigen“ auszahlen, denn nun wurden die erkämpften Bälle in den eigenen Reihen gehalten, man nutze den Platz auf dem Parkett und ließ die gegnerische Abwehr so lange in Bewegung kommen, bis sich die Lücken zum ungehinderten Abschluss bildeten (18:14). Allerdings sollte es wie schon im Hinspiel wieder eine äußerst spannende Schlussphase werden, in der vor allem die Borstendorfer den Drang verspürten, über Gott und die Welt mit den Schiedsrichtern zu philosophieren, was dazu führte, dass sie mehrere Denkpausen verordnet bekamen. Doch anstatt dieses Gastgeschenk anzunehmen, gönnten die Hausherren in der Defensive ihren gegnerischen Akteuren immer wieder das Vergnügen eines Freiwurfs mit oft anschließendem Tor oder verschenkten die erarbeiteten Bälle in der Offensive leichtfertig, indem sie sich zu unnötigen Fehlabspielen und überhasteten Abschlüssen hinreißen ließen (19:17). Als so langsam die Hände zittrig wurden, der nun mögliche wie verdiente Erfolg durch Unkonzentriertheit in Gefahr geraten sollte, durfte sich erneut Rechtsaußen Michael Keller auszeichnen, auf dessen Schultern mehr oder weniger die ganze Last der zu vollendenden Angriffsbemühungen lag und sich diese wohl mit jedem seiner insgesamt sieben Treffer mehr in eine unstillbare Lust umwandeln sollte. So wurde nach 60 ereignisreichen Minuten ein Aufeinandertreffen abgepfiffen, welches von zwei gut aufeinander eingestellten Abwehrreihen dominiert wurde, welches von Emotionen geprägt war sowie welches am Ende einen verdienten Sieger hatte, der in den entscheidenden Phasen die Nerven behält und so behielt die zweite Vertretung des HC Einheit Plauen nicht nur die zwei Punkte im Vogtland, sondern konnte auch in der Tabelle einen kleinen Schritt nach oben machen. 20:17 - Gelungene Wiedergutmachung! (flow)

 

Einheit II: Ott, Rondthaler; Kürschner (3), Wißgott, Kies (3), Sinkule (1), Janta, Gaul (2), Keller (7), Endler, Weidenmüller, Maschke (1), Wunderlich, Schmidt (3); Trainer Thomas Cramer, Co-Trainer Andreas Harloff, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef, Physiotherapeutin Antonia Weller

Einheit II verliert denkbar knapp im Abstiegskampfkrimi

(20.01.2020)

Als die Schiedsrichter am Samstagabend die Partie in der ersten Bezirksklasse zwischen dem bisherigen Tabellenletzten HSG Rochlitz/Geringswalde und der zweiten Mannschaft des HC Einheit Plauen nach mitreißenden 60 Minuten abgepfiffen hatten, hätte die Gefühlswelt bei den zwei Vertretungen nach einem 27:26 unterschiedlicher nicht sein können. Blickte man in die Gesichter der Gastgeber, so konnte man eine gewisse Erleichterung erkennen, die sich während des euphorischen Zujubelns der feiernden Fans in pure Freude und sicherlich gewissem Stolz verwandelte. Zurecht, denn man hatte in einer dramatischen Begegnung, in der es um zwei essentiell wichtige Punkte für den Klassenerhalt ging, die Nerven bewahrt und konnte so dieses eminent bedeutende Aufeinandertreffen für sich entscheiden. Dementsprechend groß war die Enttäuschung bei den Spitzenstädtern, die noch lange nach dem Schlusssignal auf dem Parkett blieben und versuchten, sich irgendwie diese Niederlage zu erklären. Es lief bereits die letzte Minute, als die Hausherren ihre letzte Auszeit nahmen und den alles entscheidenden letzten Spielzug in einer an Spannung nicht zu überbietenden Partie ansagten, der nur zwei Sekunden dank des Siegtreffers später dafür sorgen sollte, dass sie weiter vom Ligaverbleib träumen dürfen. Denn auf der anderen Seite kamen die Vogtländer zwar noch einmal in Ballbesitz und hatten durchaus mit 44 Sekunden noch genügend Zeit, um selbst erneut einnetzen zu können, aber diese letzte Chance auf ein einigermaßen versöhnliches, vielleicht auch etwas gerechteres Ende, ließen sie durch einen viel zu frühen sowie unvorbereiteten Abschluss durch Gian-Luca Corda leichtfertig liegen. Zur vollen Wahrheit gehört allerdings auch, dass in solch einer signifikanten Situation der Trainer Thomas Cramer entschlossener agieren und gleich die grüne Karte für die Auszeit auf den Kampfrichtertisch legen hätte müssen. Denn in dieser Minute hätte man zum einen noch einmal an die Akteure auf dem Parkett appellieren können, sich nicht zu solchen Würfen hinreißen zu lassen und zum anderen den Torhüter auswechseln können, um mit einem siebten Feldspieler eine Überzahlsituation oder Lücke zu schaffen, die für solch eine gute Wurfsituation führt, dass das Einnetzen so sicher wie das Amen in der Kirche ist. Dann müsste nicht ein erst Zwanzigjähriger diese alles entscheidende Entscheidung treffen, was in diesem maßgebenden Moment das Richtige sein könnte. Doch es war nicht völlig utopisch, sich diesen Wurf zu nehmen, denn um in diese spielentscheidende Situation erst einmal zu kommen, benötigte es erneut das Glänzen einiger Leistungsträger. So war es vor allem ein richtig stark aufgelegter Torhüter Benjamin Ott, der besonders in der ersten Halbzeit den Gegner fast zur Verzweiflung trieb und mit seinen zahlreichen Paraden die Rot-Weißen im Spiel hielt. Es war Gian-Luca Corda, der aus unstrukturierten Offensivbemühungen immer wieder durch klasse Einzelaktionen die gegnerische Abwehr vor große Probleme stellte, Lücken stieß und so entweder passgenau für seine Mitspieler auflegte oder selbst insgesamt sechs Mal einnetzte. Diese beiden Hauptakteure zeichneten sich im ersten Durchgang dafür verantwortlich, dass die Rochlitzer maximal mit einem Tor in Führung gehen konnten und die Plauener mehrmals die Möglichkeit hatten, ihren Vorsprung auf mehr als zwei Treffer auszubauen. Man machte sich jedoch diese Gelegenheiten immer wieder selbst zu Nichte, indem Einheit II mal nach einem erkämpften Ball in der Defensive das kleine harzige Leder nicht zum bereits gestarteten Mitspieler, sondern direkt in die Hände der Hausherren spielte oder einen Knick in der Optik hatte und das Objekt der Begierde unters Hallendach anstatt zum völlig freien Konterläufer setzte. Nach dem Seitenwechsel und einem nicht verwandelten Siebenmeter konnten sich die Gastgeber erstmals in diesem Aufeinandertreffen mit zwei Toren absetzen (14:12). Doch bereits wenige Minuten später gelang es den Spitzenstädtern erst auszugleichen und dann selbst wieder in Führung zu gehen, die allerdings aufgrund einer Zwei-Minuten-Strafe nicht lange Bestand haben sollte (17:18). So sollte es zu einer aufregenden Schlussphase kommen, in der erst die Rochlitzer mit zwei Toren in Führung gingen und dann allerdings die Vogtländer mit einem 3:0-Lauf selbst wieder die Führung übernahmen (25:26). Dann kamen diese 191 spielentscheidenden Sekunden, in denen den Rot-Weißen kein Treffer mehr gelingen sollte, in denen man sich für das aufopferungsvolle Kämpfen nicht belohnen konnte und in denen man eine Begegnung leichtfertig aus der Hand gab, die aufgrund zahlreicher Ausfälle unter keinen guten Erfolgsaussichten stand. (flow) 

 

Einheit II: Ott, Rondthaler; Corda (7), Wißgott (2), Janta (2), Gaul (3), Keller (5/1), Endler (3), Weidenmüller (1), Maschke, Jacob (3), Schmidt; Trainer Thomas Cramer, Co-Trainer Andreas Harloff, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef, Physiotherapeutin Antonia Weller

Einheit II erfüllt Pflichtaufgabe

(13.01.2020)

Wer hätte vor der Saison gedacht, dass die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen in der ersten Bezirksklasse gegen den Abstieg spielen wird? Nur wenigen Handballkennern war im Sommer bewusst, dass diese so ganz anders verlaufen könnte als die letzte Spielzeit. In dieser ist die Oberligareserve noch sensationell Erster geworden und verzichtete freiwillig als Meister auf den Aufstieg in die Bezirksklasse. Denn schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass vor allem die „jungen Wilden“ die Auswahl aus den verschiedensten Gründen wie Beruf, Ausbildung oder Studium verlassen werden. So war es nur folgerichtig, sich trotz ein paar Zugängen nicht als „Kanonenfutter“ in der nächst höheren Liga anzubieten und zu versuchen, erneut eine erfolgreiche Runde aufs Parkett zu legen. Dies ist, wenn man ein Fazit nach der Hinrunde ziehen möchte, nicht gelungen, denn es stehen lediglich zwei Siege gegen die Aufsteiger HV Fortschritt Mylau-Reichenbach und HSG Rochlitz/Geringswalde sowie jeweils ein Unentschieden gegen den aktuellen Tabellenführer HSG Freiberg III und Rodewischer Handballwölfe zu Buche. Deshalb war trotz einer längeren Spielpause klar, dass am vergangenen Sonntag gegen den Tabellenvorletzten HV Fortschritt Mylau-Reichenbach nur ein Sieg zählt und die zwei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten um den Ligaverbleib nicht nur für den Klassenerhalt, sondern besonders für die Moral der Vertretung enorm wichtig sind. So sollten die gegnerischen Angriffsbemühungen mit einer 5:1-Abwehr gestört und gleichzeitig vermeiden werden, dass die relativ großen Akteure sich unbedrängt die Ecke beim Torabschluss heraussuchen können. Doch dieser Plan sollte mehr oder weniger über die gesamten 60 Minuten nicht wirklich aufgehen, gerade zu Beginn der Partie konnten die Gäste immer wieder ihren Kreisläufer anspielen, der dann nicht mehr zu verteidigen war. In der eigenen Offensive lautete die Devise, mit schnellem Stoßen die Mylauer Defensive in Bewegung zu versetzen und so die entstanden Lücken zum Einnetzen zu nutzen. Trotzdem dauerte es fast sechs Zeigerumdrehungen, bis der erste Treffer bejubelt werden konnte und schon zu diesem Zeitpunkt sollte sich herausstellen, dass das ein ausgeglichenes Aufeinandertreffen werden sollte. Obwohl man es immer wieder schaffte, sich einen Zwei-Tore-Vorsprung herauszuarbeiten, gelang es den Hausherren nicht, sich entscheidend abzusetzen, was auch daran lag, dass in der Offensive zu viele Fehler entweder beim Abschluss oder beim letzten Pass gemacht wurden. So gelang der Aufsteiger in den Genuss leichter Konter, die er in eigene Treffer ummünzte und so bis zur 47. Minute beim Stand von 17:16 die Begegnung offen gestalten konnte. Erst in der Folge konnten die Spitzenstädter ihre Überlegenheit ausnutzen, denn im Gegensatz zu den Mylauern, die nur mit zwei Feldwechselspielern angereist waren, konnte Einheit II auf eine voll besetzte Bank zurückgreifen. Nun machte sich auch bemerkbar, dass mit Gian-Luca Corda und Levin Kies zwei Oberligaakteure ihr Können unter Beweis stellten sowie die Routenies Pierre Weidenmüller und Michael Keller, der mit sechs Treffern erfolgreichste Werfer, das Einnetzen nicht verlernt hatten. Bedingt durch die schwindenden Kräfte der Gäste konnten die Plauener die einfachen Ballverluste sowie teilweise viel zu frühen Abschlüsse des Gegners nutzen und so das Ergebnis zum 28:19-Sieg in die Höhe schrauben. Dieses Wissen, dass man selbst Spiele in der Schlussphase entscheiden kann, sollte genügend Mut und Selbstvertrauen bringen, auch die kommenden schweren Aufgaben zu meisten, denn schon am kommenden Wochenende steht aufgrund zahlreicher Ausfälle eine schwere Auswärtshürde beim Tabellenletzten HSG Rochlitz/Geringswalde an. (flow)

 

Einheit II: Ott, Rondthaler; Oelschlägel (2), Wißgott (1), Kies (3), Sinkule, Janta (1), Gaul (2), Keller (6), Corda (5), Schuster, Weidenmüller (4), Maschke (2), Schmidt (2); Trainer Thomas Cramer, Mannschaftsverantwortlicher Andreas Harloff, Physiotherapeutin Antonia Weller

Einheit II: Wenn bei Unvermögen noch Pech hinzu kommt

(18.11.2019)

Da zumindest schon mal eine Person des auserwählten Kreises der zweiten Mannschaft des HC Einheit Plauen sich nicht ganz so sicher ist, wann nun die Heimspiele genau ausgetragen werden, wird sich dieser Aufgabe mal die schreibende Zunft annehmen und vielleicht auch so den ein oder anderen Leser dieses Spielberichts dazu animieren, an einem Sonntagnachmittag zur besten Zeit für ein gemütliches Kaffeekränzchen das Heißgetränk mit samt des Kuchens stehen zu lassen, damit man Punkt 15 Uhr in der Einheit-Arena sein kann, um den Anpfiff des Schiedsrichtergespannes mit zu hören sowie anschließend die Oberligareserve auf dem heimischen Parkett spielen zu sehen. Diesmal zu Gast in der Spitzenstadt war im Übrigen eine andere Einheit, um genau zu sein der TSV Einheit Claußnitz oder waren’s doch ganz still und heimlich Chemnitzer, die sich mit fremden Federn schmücken wollten…? Was sonst noch war: An der Seitenlinie stand nicht wie üblich Trainer Thomas Cramer, der aufgrund einer Augenverletzung mittlerweile ins Krankenhaus musste - an dieser Stelle wünscht ihm die gesamte Mannschaft gute Besserung und baldige Genesung - sondern Jan Richter, der mit geschwellter Gewinnerbrust auch unbedingt die zweite Partie unter seiner Leitung an diesem Wochenende siegreich gestalten wollte. Und die Begegnung begann auch genau so, wie man es sich vorgestellt hat, denn bereits nach zwei Minuten führte man dank eines schnellen Doppelpacks mit 2:0. Doch in der Folge kamen die Gäste immer besser in das Aufeinandertreffen und konnten vor allem durch ihre gut ausgeführten Spielzüge des Öfteren einnetzen, weil sie vor allem im Abschluss etwas bewiesen, wovon die Hausherren nachts noch immer träumen: Wurfgenauigkeit heißt der Schlüssel zum Erfolg und Glück - und dieses sollte noch dafür verantwortlich sein, dass die Spitzenstädter einem permanenten Rückstand hinterherrennen sollten, der sie um den verdienten Lohn von zwei Punkten bringt. Aber erst einmal der Reihe nach: Beim Stand von 5:8 in der Mitte des ersten Durchgangs sah sich Trainer Richter das erste Mal gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, um seine Mannen auf dem Parkett in der Abwehr dahingehend zu schärfen, dass die Claußnitzer in ihren Offensivbemühungen immer wieder die gleichen Abfolgen spielen und entweder über den Linksaußen Patrick Berge abschließen, der mit einer bestechenden Trefferquote schier nicht zu verteidigen war oder über den variabel im Rückraum zum Einsatz kommenden Tom Lüders zum Torerfolg kamen, der sein handballerisches Können bereits bei der HG 85 Köthen unter Beweis stellen durfte. Und, wer hätte es gedacht, schon Mitte der ersten Halbzeit mussten sich die wachsamen Augen der Zuschauer bereits einige Fehlwürfe anschauen oder sehen, wie der gegnerische Torwart sehenswert parierte und so zunehmend den Rot-Weißen den Zahn zog. Die Nichtverwertung an Chancen, die man machen muss, sogenannte einhundertprozentig, gipfelte darin, dass drei Werfer direkt hintereinander das kleine runde Leder nicht in den Maschen vom Siebenmeterpunkt unter bekamen, was so manchen zur Verzweiflung brachte. Auch wenn die Plauener in den letzten beiden Minuten vor dem Seitenwechsel und in der ersten danach, ja, es waren nur drei Zeigerumdrehungen, aber es waren drei äußerst effektive, denn in dieser Zeit musste man lediglich eine Bude hinnehmen und konnte aber selbst vier Tore bejubeln, die den Anschlusstreffer zum 14:15 beinhalteten. Scheinbar war dies an diesem gebrauchten Sonntagnachmittag zu viel des Guten, denn in den folgenden 391 Sekündchen ließ man den Gästen den Vortritt beim sich ins Protokoll eintragen und gab so die Möglichkeit eines positiven Ausgangs der Partie aus der Hand (14:20). Erst als die Stammkräfte in der Schlussphase das Schöne am eigenen Einnetzen wieder für sich entdeckten, zwang man die Claußnitzer zum souveränen vorsprungsverwaltendem Agieren, was aber Eico Endler nicht davon abhielt, seine selbst erarbeitete Bude ins linke lange Eck mit Hilfe des Pfostens „einzuschweißen“ und dennoch nichts daran änderte, dass sich die Vogtländer am Ende mit 25:29 geschlagen geben mussten. (flow)

Einheit II: Nervenaufreibende Schlussphase kostet Sieg

(05.11.2019)

Die Frage nach dem Warum hörte man am vergangenen Sonntagabend immer wieder durch die Einheit-Arena hallen und sie wollte einfach nicht verstummen: So sah man auf der einen Seite des Parketts bei den Spielern, Trainern und Verantwortlichen der Hausherren hängende Köpfe, die irgendwie versuchten, sich das gerade eben gegen die Rodewischer Handballwölfe zu Stande gekommene 31:31-Unentschieden zu erklären, während die Gäste jubelnd einen Kreis bildeten, um die Wette sprangen und ausgelassen feierten ob des gefühlten Sieges sowie gewonnenen Punktes auf fremden Parkett. Nach der unnötigen sowie dramatischen 25:24-Auswärtsniederlage vor den Herbstferien waren die Rot-Weißen auf Wiedergutmachung aus und passend dazu sollte sich ein auf Rechtsaußen lang ersehntes wie vermisstes Gesicht in bestechender Form zeigen: Michael Keller war nach längerer Verletzungspause wieder vollständig genesen und einsatzfähig - Beck is back. Auch wenn mit Jan Richter sowie Gian-Luca Corda zwei tragende Säulen der Mannschaft fehlten, da sie sich einen heißen Tanz bei den Jungspunden aus dem eisigen Erzgebirge lieferten, war die Auswahl nicht nur quantitativ mit 14 Akteuren voll besetzt, sondern verfügte auch über genügend Erfahrung und Qualität, um den personell arg gebeutelten Wölfen (sieben Feldspieler und zwei Torhüter) das heulen zu lernen. Die Partie begann, wie es die Handballkenner erwartet hatten, nämlich sehr ausgeglichen, denn die abgeklärten Gäste aus dem Göltzschtal wussten etwas mit dem Ball, ihren Mitspielern sowie den einstudierten Variationen anzufangen. Vor allem bei ihren Offensivbemühungen um den ehemaligen Einheit-Spieler Steffen Schnabel, der clever als Mittelmann Regie führte und seine Nebenmänner gut in Szene setzte, wurde die Defensive der Spitzenstädter immer wieder vor Probleme gestellt, denn sowohl der Rechtsaußen Tony Maslo als auch der im linken Rückraum agierende Jan Walter waren für die Plauener über die gesamten 60 Minuten des Aufeinandertreffens nur sehr schwer zu verteidigen. Doch auch die Gastgeber hatten an diesem Tag einen stark auftretenden Mittelmann Maximilian Gaul, der die Geschicke seiner Vertretung gut leitete und selbst äußerst torgefährlich war. Auch der im linken rot-weißen Rückraum spielende Mario Kürschner tat es seinem Pendant gleich und zeigte eindrucksvoll, wie man nach Belieben einnetzt. Da das Gute doch so nahe liegt, bleiben wir bei den positiven Feststellungen dieser Begegnung: So überzeugte ein im Rückraum rechts agierender Steve Schmidt besonders bei seinen Abschlüssen, die er teilweise mit viel Glück erfolgreich in den gegnerischen Maschen setzen konnte und ein auf Linksaußen zum Einsatz kommender Philip Sinkule, der sowohl in der Abwehr ordentlich zupackte als auch im Angriff innerhalb von zehn Minuten vier Treffer erzielen konnte. Genau in dieser Phase schaffte es die Oberliga-Reserve, das Geschehen auf dem Parkett zu kontrollieren sowie das Zepter des Handels selbst in die Hand zu nehmen, was auch dadurch bedingt war, dass nach dem Seitenwechsel Einheit II beim Stand von 16:15 eine Umstellung in der Verteidigung vornahm, die dafür sorgte, dass den Rodewischern in ihrem bisher zu oft kontaktlosen Angriffsspiel nun doch einmal ein rot-weißer Akteur den direkten Passweg zustellte und so die offensivere 5:1-Formation das ungestörte Agieren der Gäste besser unterbinden konnte. In der Offensive schafften es die Hausherren nun, den freien Nebenmann oder Kreisläufer öfters zu sehen und konnten sich so zehn Minuten vor Spielende eine Sechs-Tore-Führung (30:24) erarbeiten, die bei einer souverän agierenden Riege der sichere doppelte Punktgewinn bedeuten würde. Doch es kam, wer hätte es nach den vergangenen Partien gedacht, mal wieder komplett anders, die Vertretung erzielte lediglich noch einen Treffer, leisteten sich unnötige Ballverluste sowie nahm sich Würfe, die selbst ein im Tor stehender Feldspieler mit einer Hand sicher fängt und zu allem Überfluss kam auch noch Pech oder Unvermögen hinzu, indem die letzte Aktion im Angriff mit Stürmerfaul abgepfiffen wurde. Einzig aufgrund des, nun ja, Schnabelschen Selbstbewusstseins, der sich im letzten Angriff trotz zuvor des Öfteren erfolgreich ausgeführten Spielzuges den letzten Wurf natürlich selbst nehmen musste und ihn glücklicherweise nur an den rechten Pfosten setzte, konnten die Spitzenstädter sich die Punkte mit den Göltzschtalern teilen.

 

Einheit II: Ott, Rondthaler; Kürschner (10/1), Oelschlägel, Wißgott, Sinkule (4), Janta, Gaul (6), Keller (2), Eichhorn (3), Weidenmüller, Maschke, Wunderlich (2), Schmidt (4); Trainer Thomas Cramer, Co-Trainer Andreas Harloff, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef, Mannschaftsbetreuer Tom Mehler

Einheit II: Dramatische Schlussphase entscheidet Spiel

(15.10.2019)

Wenn es nach 56 Minuten und 22 Sekunden 24:19 steht, der Gegner also mit fünf Toren in Führung liegt, dann glaubt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit fast jeder daran, dass sich die Mannschaft, die gerade einen äußerst komfortablen Vorsprung kurz vor dem Ende der Begegnung hat, durchsetzen sowie die zwei Punkte auf ihrer Habenseite verbuchen wird. Doch im Handball sollte man vielleicht der Binsenweisheit doch das ein oder andere Mal etwas mehr Vertrauen schenken, dass eine Partie erst dann entschieden ist, wenn der Schiedsrichter das Aufeinandertreffen abpfeift. Ja, es ist kaum zu glauben, aber wahr: Am vergangenen Samstag ging es für die zweite Vertretung des HC Einheit Plauen erneut auf Reisen, diesmal zu Rotation Borstendorf. Nach dem so enttäuschenden Auftritt in der Vorwoche bei Sachsen 90 Werdau, bei dem die Riege wie ein Absteiger spielte und haushoch mit 32:17 auch deshalb verdient verloren hatte, da aus den verschiedensten Gründen wichtige Akteure nicht mit auf dem Parkett standen konnten, wollten es die Spitzenstädter sieben Tage später im Erzgebirge besser machen. Die Hoffnungen auf eine Art Wiedergutmachung waren durchaus berechtigt und das, obwohl man erneut mit Ausfällen zurechtkommen musste, aber dank der tatkräftigen Unterstützung des ehemaligen Trainers Marcel Wunderlich konnte diese entstandene Lücke im Rückraum geschlossen werden. Allerdings verschlief die Oberliga-Reserve die ersten Minuten und tat sich vor allem mit der in der Offensive zu spielenden 4:2-Formation schwer, die nicht wirklich Wirkung zeigen sollte, da das Agieren der Akteure nicht aufeinander abgestimmt war (3:1). Mit zunehmender Dauer der Begegnung stellten sich die Rot-Weißen immer besser auf die gegnerische Abwehr ein und kamen besonders sehenswert mit der Kombination des Spielverständnis zeigenden Linksaußen Gian-Luca Corda sowie des sich clever freilaufenden Mittelmanns Maximilian Gaul zu wichtigen Toren (9:8). Da jedoch die Borstendorfer auch keine Hinterwäldler sowie anpassungsfähig sind, mussten die Vogtländer erneut in die Taktik-Kiste greifen und zauberten den Mittelmann Corda aus dem Hut, der bis zur Halbzeitpause geschickt Regie führte (12:11). Auch wenn wenige Zeigerumdrehungen nach dem Seitenwechsel Einheit II den 13:13-Ausgleich bejubeln konnte und hoffte, dass man nun selbst das Zepter des Handelns in der Hand hat, so musste man relativ schnell feststellen, dass die wie im ersten Durchgang gewählte Offensivformation mit zwei Kreisläufern einen nicht auf die Gewinnerstraße führt, da das Angriffsspiel viel zu statisch war (19:15). So konnten die Hausherren immer wieder leichte Tore nach Ballverlusten oder Fehlwürfen erzielen, die eine Aufholjagd schier unmöglich gestalten sollte, denn die Chancenverwertung bei den Plauenern war erneut jenseits des irdisch verkraftbaren und dass man nicht noch weiter ins Hintertreffen geriet, war einzig dem wieder stark aufgelegten Torhüter Benjamin Ott zu verdanken. Als in der eingangs Erwähnten 57. Minute beim Stand von 24:19 Trainer Thomas Cramer seine letzte Auszeit nimmt und die Akteure einwechselt, die bereits zu Ende der ersten Halbzeit auf dem Parkett standen, keimte noch einmal Hoffnung auf. Wie durch ein Wunder, bedingt durch eine äußerst offensive 1:5-Abwehrformation und taktisch sehr clever sowie überlegt agierenden Spielern schafften es die Spitzenstädter in weniger als drei Zeigerumdrehungen unfassbare vier Treffer zu erzielen bei gleichzeitig keinem einzigen Gegentor. Es laufen die letzten Zuckungen dieses mitreißenden Spiels, Mittelmann Corda erzielt nach exakt 59 Minuten und zehn Sekunden den sensationellen 24:24-Ausgleich, ein Auswärtspunkt ist zum greifen nahe im Anwurfkreis. Doch dann kommt diese eine Szene, die diese verrückte Partie auf den Kopf stellt und alle Anstrengungen zu Nichte macht: Der gegnerische Linksaußen bekommt den Ball an der Mittellinie, prellt aufgrund guten Begleitschutzes bis fast zur Grundlinie und holt den Dreher der Begegnung heraus, der noch den Innenpfosten des Gehäuses touchiert - 25:24 und der Abpfiff der Schiedsrichter besiegelt eine denkbar knappe Auswärtsniederlage. (flow)

Einheit II nach Spitzenspiel weiterhin ungeschlagen

(30.09.2019)

Sonntagnachmittag - Es ist angerichtet: Der bisher mit zwei deutlichen Siegen gegen die beiden Aufsteiger in die Bezirksklasse fulminant gestartete Gastgeber HC Einheit Plauen II erwartet den bisher verlustpunktfreien und mit einem gewonnenen Spiel mehr auf dem Konto stehenden Tabellenführer HSG Freiberg III. Es sollte also ein heißer Tanz mit dem Spitzenreiter in einer an Spannung kaum zu überbietenden Partie werden: Die Gegner, bekannt durch ihre schnellen und druckvollen Angriffsbemühungen, die so nur das eine erreichen wollen, sollten mit einer äußerst offensiven 1:5-Deckung gebändigt werden. Auch wenn’s vor der Begegnung die volle Kraft mit dem Dinosaft gab, so sollten sich die Gäste spielend leicht durch die Verteidigung der Hausherren kombinieren und hatten dann als letzten Akt der anfänglichen beseelten Glückseligkeit die Qual der Wahl beim Tore werfen. Da man zwar einen experimentierfreudigen Trainer Thomas Cramer an der Seitenlinie stehen hat, der aber immer ein offenes Ohr für seine zahlreichen Co-Trainer hat, wurde kurzerhand die Abwehrformation in eine deutlich defensivere 5:1-Verteidigung umgestellt. Und siehe da, dies zeigte Wirkung: So kamen die Spitzenstädter beim Stand von 4:8 (10. Minute) zu leichten Ballgewinnen, die ein überragender Gian-Luca Corda für sich zu nutzen wusste und man so einen lupenreinen 8:0-Lauf zum 12:8 (16. Minute) aufs Parkett legte. Ein Mittel zum Erfolg war auch, dass die Vogtländer ihre eigenen Angriffe länger und vor allem geduldiger ausspielten, bis sich die Lücke bei den Erzgebirgslern auftat, die dann durch präzises Einnetzen genutzt wurde. Erst mit der konditionell bedingten Auswechslung des nicht mehr in der Zweiten zu ersetzenden Jan Richters kam ein Bruch in das bis dahin deutlich stabilisierte und verbesserte Agieren der Plauener. Man könnte es auch so umschreiben, dass der sogenannte zweite Anzug Falten schlägt, denn Stephan Eichhorn erwischte gerade in der Abwehr einen rabenschwarzen Tag, den seine Gegenspieler sich bunt in allen Farben und Variationen der Kunst ausmalten. Da Einheit II jedoch im Angriff weiterhin wichtige Tore erzielte und das Tempo geschickt mit einer hohen Ballsicherheit herausnahm, konnten sich die Rot-Weißen mit einem 18:17 in die Pause retten. Nach dem Seitenwechsel rieben sich die Zuschauer auf der Tribüne verdutzt die Augen, als auf einmal Steve Schmidt eine Täuschung vom anderen Stern probierte: Unser „Schmidtl“ setzte mit dem Rücken zum Tor stehend zum Rückhandwurf an, dabei begann jedoch das Objekt der Begierde wie durch unerklärliche fremde Kräfte zu fliegen und landete leider um astronomische Weiten versetzt neben dem Gehäuse. Doch diese Aktion sollte nicht die einzige kuriose in dieser engen Partie bleiben, denn ein äußerst aufmerksamer Freiberger stibitzte den Ball aus den sonst so treffsicheren Händen von Mario Kürschner, der jedoch daraufhin mit essentiellen Toren seinen Fauxpas wieder wettmachte. Auch die Einwechslung vom zweiten Torhüter Sven Rondthaler in der Schlussphase sorgte für allgemeine Verwunderung, doch dieser ließ mit seinen überzeugenden Paraden auch die letzten Zweifel an seiner immer noch vorhandenen Klasse verstummen und so durfte sich Trainer Thomas Cramer ein goldenes Händchen bei dieser Personalentscheidung attestieren lassen. So entwickelte sich ein packendes Aufeinandertreffen mit wechselnden Führungen, die jedoch weder die Einheit-Mannen für sich beim Stand von 21:18 kurz nach dem Beginn der zweiten Halbzeit (33. Minute) spielentscheidend nutzten konnten, noch die Gäste, die wiederum kurz vor dem Ende (56. Minute) beim Stand von 28:30 nicht den Sack zumachen konnten. Denn der unermüdliche Kampfgeist der Spitzenstädter, die trotz des mehrmaligen, teilweise fast schon aussichtslosen Rückstandes nie die Begegnung für verloren erklärten und das abgeklärtere Agieren in den entscheidenden Phasen sorgten dafür, dass man in den letzten Zeigerumdrehungen auch bei einem unnötigen Ballverlust in der Offensive wenige Sekunden vor dem Schlusssignal zwar den Sieg leichtfertig vergab, aber die Nerven behielt, indem man dann das 30:30-Unentschieden aufopferungsvoll verteidigte. (flow)

 

Einheit II: Ott, Rondthaler; Kürschner (9/3), Oelschlägel (1), Wißgott, Richter (6), Sinkule (1), Janta (1), Gaul, Corda (6), Endler, Eichhorn (1), Maschke (5), Schmidt; Trainer Thomas Cramer, Co-Trainer Andreas Harloff, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

Einheit II: Spitzenstädter grüßen vom Spitzenplatz

(15.09.2019)

Was für ein Auftritt vor heimischem Publikum: Die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen gewinnt am vergangenen Sonntag mit 40:21 gegen die HSG Rochlitz/Geringswalde. Ja, es war ein haushoher, äußerst souveräner Sieg. Ja, das Kräftemessen fand mal wieder gegen einen unbekannten Liganeuling statt. Ja, die ersten Minuten der Partie waren ausgeglichen. Ja, die Gäste waren erneut ersatzgeschwächt. So reiste die HSG mit lediglich sieben Feldspielern an. Dagegen war die Bank der Füchse nicht nur quantitativ voll besetzt, sondern auch qualitativ richtig gut bestückt. Auch das Fehlen des eigentlichen Trainers Thomas Cramer, der aktuell wie der Mannschaftsbetreuer Gerold Neef im wohlverdienten Urlaub weilt, tat dem Agieren der Riege dank der exzellenten Vertretung durch Heiko Schuster keinen Abbruch. Rein in eine Begegnung, die eine gewisse Ähnlichkeit wie das Auswärtsspiel in der letzten Woche gegen Fortschritt Mylau-Reichenbach hatte. Die Startformation war, na klar, die selbe. Nur die äußeren Umstände wichen etwas ab, denn diesmal durfte die Oberligavertretung nicht nur vor den eigenen Fans zeigen, was sie so tolles mit dem kleinen Leder kann, sondern auch das essentielle Haftmittel namens Harz großzügig verwenden. Dennoch ließen die Rot-Weißen ihrem Gegner zu Beginn des Aufeinandertreffens das Feld des Agierens. Gerade in der Abwehr hatte man so seine kleineren Problemchen, die gnadenlos ausgenutzt wurden. So litt der Mittelblock bestehend aus Mario Kürschner, Maximilian Gaul sowie Jan Richter vor allem im Zentrum an einschüchternde Größe, was natürlich dazu führte, dass die HSG-Spieler frei zum Abschluss kommen und so sich die Ecke aussuchen konnten, wo sie denn das Objekt der Begierde in die Maschen versenkten. Bis zum Stand von 6:6 konnten die Gäste so schlitzohrig agieren, auch bedingt dadurch, dass ihre Offensivbemühungen dank sicherem Passspiel und sehr gut einstudierten Spielzügen wirkungsvoll waren. Doch auch die Spitzenstädter wussten, wo das Tor steht und konnten es sich leisten, die wirklich gut herausgespielten Aktionen nicht mit einem Treffer zu vergolden. Dafür glänzte man an anderer Stelle mit Effektivität und bediente sich auch des Öfteren des Glücks. Als sich Einheit II mit zunehmender Dauer der Partie auf die gegnerischen Aktionen eingestellt hatte, konnte man zum einen sich einen stetig wachsenden Vorsprung erarbeiten und zum anderen dank schnellem Umschaltspiel mit Konterabschlüssen, was nur möglich war, da die parierten Bälle den Weg zum sprintenden Spieler auf äußerst präziser Art fanden, leicht einnetzen. Das ermöglichte dann dem Trainer nach dem Seitenwechsel, ordentlich das spielende Personal rotieren zu lassen, um jedem Akteur genügend Einsatzzeit zu gewähren und verschiedene Defensivvarianten zu üben. Trotz dieser Wechsel gab es keinen Bruch im Agieren der Auswahl, man traf nach Belieben und wartete nur noch auf das Erreichen der obligatorischen Belohnungsziele. So durften sich die Plauener an isotonischen Hopfenmalzgetränken aus der Quelle des Sterns nach dem Abpfiff erfreuen und diesem doch fast schon überlebenswichtigen Dienst übernahm erst Gian-Luca Corda, der mit sieben Buden bei sieben Versuchen der erfolgreichste Werfer war sowie durfte sich auch ein Jan Richter nach freundlicher Aufforderung diesem nicht verweigern, der gleichzeitig der Schlusspunkt unter einem sehr fairen Spiel war. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass die Mannschaft viel Spaß am Handballspielen hat und für die Bezirksklasse konkurrenzfähig aufgestellt ist. Allerdings sollte auch bedacht werden, dass die Vogtländer ihre ersten beiden Auftritte gegen Liganeulinge hatten und so darf man getrost davon ausgehen, dass in den kommenden Begegnungen die Gegner einem einen größeren Widerstand leisten werden. (flow)

 

Einheit II: Ott, Rondthaler; Kürschner (6), Oelschlägel (2), Wißgott (2), Richter (1), Sinkule (3), Janta (4), Gaul (5), Corda (7), Endler (1/1), Eichhorn (5), Maschke (2), Schmidt (2); Trainer Heiko Schuster, Mannschaftsverantwortlicher Andreas Harloff

Einheit II: Überirdisches weilt am Platz an der Sonne

(11.09.2019)

Das war ein Sommer: Es gab, wer hätte es gedacht, mal wieder Veränderungen beim HC Einheit Plauen - und, auch das ist keine wirkliche Überraschung, die sogenannte Oberligareserve war ebenfalls mit involviert. Ja, wie sicherlich mittlerweile bis ins letzte kleine Kämmerlein vorgedrungen ist, wurde die dritte Vertretung aus mangelndem spielfähigen Personal aufgelöst. Die Gründe hierfür waren wie immer vielfältiger Natur: So hingen einige Akteure aufgrund des schon fortgeschrittenen Alters die Handballschuhe an den Nagel, andere wiederum wollen ihre Knochen nicht weiter in der höchsten Spielklasse des Vogtlandes strapazieren. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, weshalb es notwendig wurde, die übrig verbliebenden Aktiven nicht auf zwei Riegen zu verteilen, sondern in eine gemeinsame zu stecken, dass es der jüngeren Fraktion wegen des Studiums, der Ausbildung oder des Berufs nicht mehr möglich ist, dem rot-weißen Handball in der bisherigen Form treu zu bleiben. So kam es, wie es kommen musste und der nach solch einer schwierigen Vorsaison mit dem Abstieg sensationelle, sich hart erkämpfte, aber vor allem durch konstant gute Leistungen überaus verdiente Meistertitel in der Bezirksklasse wurde zwar standesgemäß gefeiert, jedoch der dazugehörige Aufstieg mit dem Startrecht in der Bezirksliga abgelehnt wurde, da im Prinzip eine volle Stammsieben nun die große, weite Welt erkundet. Glücklicherweise gab es auch Zugänge für die doch, nun ja, personell sehr gebeutelte Auswahl und so unterstützen seit dieser Saison die Spieler Stephan Eichhorn, Steve Schmidt, Eico Endler sowie Sascha Streit und der Torhüter Sven Rondthaler die Oberligareserve. Doch nicht nur auf der erfahrenen Seite wurde die Vertretung aufgehübscht, auch das Thema Jugend forscht soll logischerweise weiter vorangebracht werden und das nicht ohne den Hintergedanken, dass die siebzehn- oder achtzehnjährigen wie Dominic Janta, Philip Sinkule sowie Nils Oelschlägel an den Männerbereich herangeführt werden sollen, um weiter an Wettkampfhärte zu gewinnen und die Cleverness der „alten Hasen" zu adaptieren. Und da allen guten Dinge drei sind: Auch das ein oder andere bekannte und, sagen wir mal, talentiertere Gesicht wurde in den Reihen der Bezirksklasse-Auswahl gesichtet – Jan Richter darf noch einmal zeigen, was noch so alles in seiner linken Hand schlummert und Benjamin Ott möchte sich erneut als äußerst zuverlässiger Hüter des Tores beweisen. Mit so vielen Veränderungen rein in eine zumindest am Anfang sehr spannende Partie: Der Gegner, mit dem HV Fortschritt Mylau-Reichenbach ein relativ unbekannter, schnupperte kurzzeitig an dem Gedanken, doch etwas zählbares beim Saisonauftakt in der Bezirksklasse zu holen. Denn, wie das des Öfteren in solch einer eher rustikaleren Liga ist, ist das so geliebte Hilfsmittelchen für das flüssige, druckvolle und schnelle Passspiel nicht überall erlaubt. Die Rede ist, na klar, vom sogenannten Harz und das stand auf dem Index der Sporthalle in der Neuberinstadt. Was daraus resultiert, das dürfte jedem durch den Kopf gehen: Bereits nach wenigen Sekunden der Leibesübung Handball empfindet der Akteur eine gewisse Feuchte vor allem an seinen Händen - diese wird relativ schnell noch dadurch verstärkt, dass der Aktive ganz genau weiß, dass in wenigen Augenblicken ein kleines, rundes Leder auf ihn zufliegt, welches er fangen soll. Doch nicht nur das, nun kommt ja erst die eigentliche Schwierigkeit, die es zu meistern gilt, denn das Objekt der Begierde soll ja nicht bebrütet, sondern dem gegnerischem Torwart um die Ohren oder zwischen die Pfosten geworfen werden und das natürlich so, dass sich dann nach diesem Abschluss auch der Ball in den Maschen des Gehäuses wiederfindet. Dass sich dann bei so manch einem nicht nur eine Schweißperle auf der Stirn, sondern auch noch auf anderen Körperteilen verirrt und man dann auch mal von Siebenmetern wie ein Supermario nur ohne das Super einfach daneben oder über das Gebälk wirf, kann, muss beziehungsweise sollte jedoch nicht unbedingt passieren. Dass der Gastgeber zu Beginn eine Duftmarke beim Stand von 3:0 setzten konnte und sich zunehmend siegessicher war, da er diesen Vorsprung bis zum 5:2 halten konnte, ist nachvollziehbar. Allerdings bedachte man nicht, dass in den Reihen von Einheit II größtenteils Aktive sind, die unter normalen Umständen in höheren Gefilden lustwandeln. Genau das zeigten sie mit zunehmender Spieldauer auch sich selbst, den Hausherren sowie den Zuschauern, die ja nicht umsonst den einen Euro Eintritt bezahlt haben sollten und so sollte es an diesem Sonntagnachmittag auch ein Anspiel mit erfolgreichem Torabschluss vom anderen Stern mit dem genialen Passgeber Jan Richter auf den äußerst wachsamen Kreisläufer Nils Oelschlägel zu bewundern geben. Doch nicht nur das, auch Eico Endler brachte im zweiten Versuch das Spielgerät im Kasten unter und darf sich sicherlich mit seinen 45 Jahren zu einem der älteren Torschützen in der Bezirksklasse zählen. Was sonst noch so war und ist: Dank einer äußerst fruchtbaren Nachwuchsarbeit, vor allem in der A-Jugend, ist es den Jünglingen gelungen, sich nahezu nahtlos ins Positionsspiel der Mannschaft zu integrieren und auf diesem Männerniveau mitzuhalten, was ihre weitere Entwicklung unterstützen wird. Ach so: Auch wenn es vielleicht nicht mehr ganz für die Mitteldeutsche Oberliga als Spieler reicht, in der Bezirksklasse sind seine Würfe, aber vor allem sein Verständnis des Agierens eine Extraklasse für sich und dank dieser hat die Vertretung einen Rückhalt, den sie nicht nur mehr missen möchte, sondern auch kaum noch kann, denn ohne Jan Richter fehlt der implantiere Siegesglanz im langen, goldenen Haar. Übrigens: Der oben einmal fälschlicherweise als Supermario ohne super genannte Herr Kürschner fand dann auch nach den Anfangsproblemen zu alter, richtig guter Form, versenkte die immer noch nicht harzige, aber dafür dank des Haftmittelsprays etwas klebrigere Kugel immer wieder sehenswert in die gegnerischen Maschen und bestätigte damit einmal mehr, dass nach einer schweren Geburt immer noch ein äußerst schönes Kind mit acht Geschwistern kommen kann. Und da das Beste immer zum Schluss kommt: Unser Torhüter Benjamin Ott „vernagelte" sprichwörtlich seinen „Kasten", parierte in überragender Manier, entschärfte Siebenmeter sowie ließ seine Gegenspieler soweit an sich selbst zweifeln und an ihm verzweifeln, dass sie sich nicht einmal mehr getrauten, auf sein Gehäuse zu werfen. All diese wunderbaren Gegebenheiten ließen den HC Einheit Plauen II im ersten Spiel der neuen Saison in der Bezirksklasse gegen den HV Fortschritt Mylau-Reichenbach mit 36:23 gewinnen und den Platz an der Sonne in der Tabelle erstürmen. (flow)

 

Einheit II: Ott, Rondthaler; Kürschner (9), Oelschlägel (1), Wißgott, Richter (5), Sinkule (1), Janta (3), Gaul (5), Corda (5), Endler (1), Eichhorn (4), Maschke (2), Schmidt; Trainer Thomas Cramer, Co-Trainer Andreas Harloff, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

 

Trainingslager zur Saisonvorbereitung

(20.08.2019)

Am vergangenen Wochenende absolvierte unsere 2. Mannschaft zusammen mit der A-Jugend des Nachwuchsspielgemeinschaft ein Trainingslager, um sich intensiv auf die neue Spielzeit vorzubereiten. Unter Anleitung der Trainer Thomas Cramer und Benjamin Ott ging es dabei ordentlich an die Reserven. Auf dem Plan standen zahlreiche Trainingseinheiten, um insbesondere das Zusammenspiel und die Feinabstimmung zu verbessern. Natürlich soll so ein Trainingslager auch die Mannschaft zusammen schweißen. Am Ende dieser zwei anstrengenden Tage gab es noch ein Testspiel gegen die A-Jugend des Post SV Gera.

 

(slu)

Foto zur Meldung: Trainingslager zur Saisonvorbereitung
Foto: Trainingslager zur Saisonvorbereitung

Einheit II feiert Meisterschaft

(30.04.2019)

Mit einem 26:23-Erfolg gegen die SG Chemnitzer HC II setzte die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen am vergangenen Wochenende einen positiven Schlusspunkt unter eine erfolgreiche Saison. Bereits einen Spieltag vor Saisonende hatte die Mannschaft von Trainer Thomas Cramer die Meisterschaft in der 1. Bezirksklasse sicher. Gefeiert wurde aber erst nach dem letzten Spieltag, als auch der Pokal feierlich überreicht wurde. „Als Absteiger aus der Bezirksliga hatten wir nicht mit diesem Erfolg gerechnet“, erklärt Vorstand Sabrina Lukas. „Die Mannschaft besteht aus einigen erfahrenen Spielern und vielen jungen Talenten, die sich sehr gut entwickelt haben.“ Mit 15 Siegen, drei Unentschieden und vier Niederlagen ließ Einheit II den Burgstädter HC und den SV 04 Oberlosa III hinter sich. Das mit der Meisterschaft verbundene Aufstiegsrecht in die Bezirksliga wird die Mannschaft allerdings nicht wahrnehmen. „Viele unserer jungen Spieler werden aufgrund ihrer Studien- und Berufswahl die Region und damit auch den Verein verlassen. Wir haben uns daher entschieden, auf das Aufstiegsrecht zu verzichten“, sagt Trainer Thomas Cramer.

 

(slu)

Foto zur Meldung: Einheit II feiert Meisterschaft
Foto: Einheit II feiert Meisterschaft

Einheit II: Ohne Druck spielt sich's leichter

(28.04.2019)

Am vergangenen Sonntag zeigte die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen gegen die SG Chemnitzer HC II, dass es auch ohne Druck funktioniert und beendete das letzte Spiel der Saison mit einem 26:23-Sieg. 

Vorab der Partie überreichte Sabrina Lukas den Pokal sowie die Urkunde an die Mannschaft und gratulierte zum Meisterschaftsgewinn.

Diesmal gaben sich auch die Oldies Marcel Wunderlich und Thomas Cramer die Ehre sowie der sich nach seiner Verletzung vorsichtig herantastende Michael Keller.
Die Begegnung begann und beide Mannschaften lagen bis zur siebten Minute gleich auf. Die Gäste kamen des Öfteren durch die doch noch löchrige Abwehr der Einheitmannen und konnten sich bis zur 15. Minute auf vier Tore absetzen (4:8). Die Jungen Wilden kamen besser ins Spiel, doch in der Abwehr fehlte es dennoch an manchen Stellen an Mörtel, um die Mauer beständiger zu machen. Mit Druck und schnellen Spielzügen wurden große Lücken im gegnerischen Abwehrverband gerissen, um einfache Tore erzielen zu können.
Mit einem Halbzeitstand von 12:11 ging es in die Kabinen.


Frisch auf dem Parkett begannen die Rot-Weißen mit einer 4:0-Torserie. Das sollte der Puffer und der Gnadenstoß zugleich gewesen sein, der das Spiel besiegelte. Die Chemnitzer kamen nicht mehr dazu, den Rückstand aufzuholen. Auch durch eine großartige Leistung von Torwart Felix Neef konnten sie das klebrige Leder nicht zur Genüge einnetzen. Trainer Cramer legte sich natürlich auch, wie eine Dampfwalze ins Zeug und erzielte sein Ehrentor, genauso wie der ehemalige Trainer Wunderlich, der eiskalt seinen Siebenmeter verwandelte. Zum Schluss erfreute die Mannschaft sich natürlich an dem Sieg und dem Meistertitel.
Ein großer Dank geht an den Mannschaftsverantwortlichen Gerold Neef, der sich wie eine Mutter die vielen Jahre um die Mannschaft kümmert. Wie sonst hätte man gestärkt in das Spiel gehen sollen, wenn nicht mit den sogenannten Fresspäckchen, die er organisiert hatte - DANKE Gerold. Der Dank gilt ebenfalls den Jugendspielern, Trainern sowie Fans, die sich ebenfalls für diese Mannschaft eingesetzt haben und diese so gut es ging unterstützten.
Was in der nächsten Saison auf die Mannschaft zukommt und wie diese aufgestellt sein wird, ist zwar noch unklar, aber man wird weiterhin sein Bestes geben. Wir wünschen allen eine entspannte Sommerpause und freuen uns auf die nächste Saison. 
 

Einheit II: Neef, Senf, Kürschner (6/2), Keller, Wunderlich (1/1), Cramer (1), Mehler (2), Maschke (4), Kölbel (4), Corda (5), Hinterseer (2), Obermann (1), Gaul; Trainer: Thomas Cramer, Franz Zobirei; Mannschaftsverantwortlicher: Gerold Neef

 

(mk)

Foto zur Meldung: Einheit II: Ohne Druck spielt sich's leichter
Foto: Einheit II: Ohne Druck spielt sich's leichter

Einheit II: Traurige Niederlage am vorletzten Spieltag

(16.04.2019)

Die Einheit-Reserve hatte das Vergnügen zum Auswärtsspiel gegen die MSG Freiberg/Weißenborn nochmals auf das Schiedsrichtergespann aus dem Spiel gegen Oederan zu treffen und verloren nur knapp sowie unglücklich mit 25:24. Man reiste vielelicht etwas zu entspannt an, denn am Vortag machten es die Ortsrivalen aus Oberlosa mit ihrem Unentschieden ganz klar: Die jungen Wilden sind, komme was wolle, BEZIRKSKLASSENMEISTER. 
Mit Ausfällen von Gemeinhardt, Zobirei und Neef fehlten natürlich  routinierte Spieler, doch die A-Jugendlichen genauso wie der seit längerem, normalerweise als Trainer fungierende Benjamin Ott gaben sich die Ehre und Benni half mit sehenswerten Paraden sowie einer guten Torwartleistung aus. Das Aufeinandertreffen begann mit einer guten Angriffsleistung, in der Abwehr stand man mit einer wie so oft gezeigten 1:5-Deckung offensiv, doch anscheinend zu offensiv, sodass der Kreisläufer der MSG immer wieder angespielt werden konnte. Eine 6:0- sowie eine 5:1-Deckung änderten leider auch nichts daran, dass die Gastgeber mit Rückraumwürfen und ebenfalls Kreisanspielen zu recht einfachen Toren kamen. Löchrig wie Schweizer Käse sowie wortkark wie Moos standen die jungen Wilden und kamen nur sehr langsam in eine stabile Lage. Wer den Bericht aus dem Spiel gegen Oederan gelesen hat, weiß bescheid, was das unparteiische Gespann so an Leistung in Petto hatte. Bis in die 15. Spielminute hielten Corda, Mehler sowie Kürschner die Rot-Weißen in Schlagdistanz, danach legte die zweite Garde aus Weißenborn noch ein paar Kohlen in den Angriffsofen und setzten sich mit sieben Toren (15:8) ab. Das ließ die Reserve sichtlich unbeeindruckt und so stand es zur Halbzeit 16:10.


In der Kabine war die Stimmung zwar locker, aber dennoch wollte man hier zeigen, dass der erste Platz in dieser Klasse berechtigt ist.
Ein super Start in die zweite Hälfte sorgte dafür, dass die Rot-Weißen sich nach 13 Minuten den Ausgleich holten. Nun gab es die heiße Phase dieser Partie. Die Abwehr stand besser, dafür sorgten zu viele Angriffsfehler, wie Pässe und Wurfentscheidungen für ein ausgeglichenes sowie spannendes Spiel. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und durch Corda stand es Mitte der 58. Minute 24:24. Die MSG vergab ihren Angriff und man spielte die letzte Minute mit Ruhe nach vorn und überlegt was das Momentum nun hergeben könnte und hier war es soweit, die Unparteiischen pfiffen das Anspiel an den Kreisläufer Hinterseer zehn Sekunden vor Schluss ab. Man möchte hier anmerken, Hinterseer lief vor dem Abwehrspieler entlang und kam nichteinmal annähernd in die Gefahr den Kreis zu betreten. So kam es, wie es kommen musste, die Weißenborner spielten einen schnellen Konter und die Einheit konnte diesen leider nicht unterbinden und so netzte Matej zum 25:24 ein. Aber keine Sorge ein wenig gefeiert wurde dennoch, denn: Die zweite Mannschaft ist und bleibt BEZIRKSKLASSENMEISTER.

Das letzt Spiel gegen die SG Chemnitzer HC II  findet am 28. April um 15 Uhr in eigener Halle statt.
 

Einheit II: Ott, Kürschner (9/2), Mehler (3), Maschke (3), Kölbel (1), Schmidt, Corda (3), Hinterseer (1), Obermann (3), Gaul (1); Trainer: Thomas Cramer; Mannschaftsverantwortlicher: Gerold Neef

 

(mk)

Einheit II: Tabellenzweiten klar geschlagen

(10.04.2019)

Am vergangenen Sonntag in eigener Halle standen sich der Erst- und Zweitplatzierte der Bezirksklasse gegenüber, Einheit II gegen den Burgstädter HC hieß die Begegnung, wobei sich sich die Gäste mit einem klaren 29:20 geschlagen geben mussten. 

Der erste Spielabschnitt verlief aus Sicht der Einheitmannen optimal. Bis zur 16. Minute konnten sie sich, unter anderem durch Konter von Gemeinhardt, Maschke und Hinterseer, mit fünf Toren absetzen. Die Abwehr stand einigermaßen stabil, doch fehlte hier und da die Absprache mit dem Nebenmann. Im Angriff wurde das klebrige Leder zügig und mit einigen Spielzügen verziert in die Maschen gewurfen. Das Schiedsrichtergespann zeigte auch hier wieder eine recht gute Leistung. Mit 18:11 ging es in die wohlverdiente Halbzeitpause.


Man sollte nun die Ruhe bewahren und das Spiel so fortsetzen, wie in der ersten Halbzeit. Doch wie der Zuschauer die Jungen Wilden kennen, sollte das wohl nicht so funktionieren. Die Burgstädter kamen zwar glücklicherweise nicht so richtig ins Spiel, doch war es auf der anderen Seite genau das Gleiche. Fehlabspiele, vergebene Chancen und ein zu hektischer Angriff brachten die Jungs einfach nicht zum Torerfolg. Mit Glück konnte der Vorsprung behauptet werden, da die Burgstädter ihr Momentum einfach nicht überwinden konnten und somit weiterhin ihre Torchancen liegen ließen. Natürlich war dieser Erfolg ebenfalls dem alten Routinier Felix Neef mit einer klasse Torhüterleistung zu verdanken. Am Ende warf Marcel Wunderlich das 29:20 und machte damit den Sack zu. 

Die Spitzenstädter stehen nun mit ein paar Punkten Vorsprung weiterhin auf dem ersten Platz, gefolgt vom Ortsrivalen Oberlosa. Nächsten Sonntag treffen die Jungen Wilden auf die neuntplatzierte MSG Freiberg/Weißenborn.

 

Einheit II: Neef, Kürschner (9/4), Zobirei (3) Maschke (2), Kölbel (2), Schmidt, Gemeinhardt (3), Gaul, Hinterseer (7), Obermann (2), Wunderlich (1); Trainer: Thomas Cramer; Mannschaftsverantwortlicherf: Gerold Neef

 

(mk)

Einheit II: Zobirei legt das letzte Ei

(31.03.2019)

Zu Gast bei dem bisher zu Hause ungeschlagenen HV Oederan schafften es die Jungen Wilden des HC Einheit einen 22:23-Sieg in buchstäblich letzter Minute am vergangenen Samstag zu erringen. Die zweite Mannschaft reiste zuerst mit einer gerade mal vollzähligen Mannschaft an, was die Gastgeber wahrscheinlich schon etwas verwunderte und deshalb glaubten, den Punktgewinn schon in der Tasche zu haben. Die fehlenden Darsteller waren von Dresden noch auf dem Wege und kamen rechtzeitig zum Anpfiff aufs Parkett. 

Der Gastgeber ist, wie anfangs schon erwähnt, ein bisher ungeschlagener Gegner in eigener Halle gewesen und so traten diese auch auf. Sie setzten sich immer wieder mit zwei Toren Vorsprung ab. Die Rot-Weißen spielten im Angriff zügig und kontrolliert ihre Spielzüge, doch fanden mehrmals einfach nicht den Weg für das nicht mit Harz behaftete Spielgerät, um dieses im Tor zappeln zu lassen. In der Abwehr tat man sich doch ziemlich schwer, den Kreisläufer in Griff zu bekommen und die Lücken zu schließen. Doch man blieb am Ball, ließ sich nicht abschütteln und in der 22. Minute erzielte Kölbel endlich den ersten Führungstreffer zum 9:10. Es war ein Spiel auf Augenhöhe auch wenn man sagen muss, dass hier die Abspielfehler und vergebenen Chancen leider ihr übliches dazu beigetragen haben, ansonsten wären die Jungen Wilden schon eher im Vordertreffen gewesen. Die Unparteiischen hatten für diese Partie einfach keine Augen, Gehör oder überhaupt Feingefühl, maßlos überfordert wäre vielleicht die richtige Beschreibung. Mit einer 13:11-Führung für die Gastgeber ging es in die Pause.


Eine Ansprache wie eh und je von Trainer Thomas Cramer, aber auch von Franz Zobirei und Felix Neef und schwupps ist man schon in der zweiten Halbzeit gelandet. Das ewige Hin und Her der Anzeigetafel nahm kein Ende, beide Mannschaften konnten sich nur kurz absetzen, ansonsten war man immer gleichauf mit den Gegner. In der 53. Minute konnte sich der Gastgeber mit drei Toren (22:19) einen dramatischen Vorsprung erarbeiten. Die Einheitmannen ließ das doch komischerweise recht kalt, denn mit einem 3:0-Lauf glich man diesen Stand in der 58. Minute durch Tom Mehler aus. Jetzt kam die Phase, die alles entscheiden sollte, noch eine Minute zu spielen und Ballbesitz für die Jungen Wilden. Spielerisch so ruhig und gelassen wie noch nie in den Angriff ziehend bastelte man sich in der letzten Auszeit einen Schlachtplan. Zwar gut gespielt, aber anders gedacht, netzte Zobirei zehn Sekunden vor Abpfiff zum ruhmreichen 22:23-Sieg ein und jubeln war hier nun wohl mehr als erlaubt. Der einzige angereiste Zuschauer Robeèr Meier war das Ziel der La-Ola-Welle und des Applauses an das Einmannpublikum.
Nächsten Sonntag trifft man zu Hause auf den zweitplatzierten Burgstädter HC, zu dem die Spitzenstädter nun glückliche drei Punkte Abstand haben. 

Einheit II: Neef, Kürschner (9/2), Zobirei (2) Maschke (2), Kölbel (3), Schmidt, Gemeinhardt, Corda (3), Mehler (2), Gaul (1), Dobritz (1); Trainer: Thomas Cramer; Mannschaftsverantwortlicherf: Gerold Neef

(mk)

Einheit II: Den direkten Vergleich leider knapp verloren und trotzdem ein Punktgewinn

(20.03.2019)

Am vergangenen Sonntag lud das Stadtderby in der Bezirksklasse zum Mitfiebern ein. Die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen teilte sich nach einem 20:20-Unentschieden einen Punkt gegen die dritte Mannschaft des SV 04 Oberlosa. Die Rot-Weißen waren durch Unterstützung von Jan Richter und dem alteingesessenen Haudegen Felix Neef in einer guten Ausgangslage, auch die Jugendspieler, Tom Mehler, Gian-Luca Corda sowie Marvin Obermann waren mit von der Partie. Nach den verlorenen Punkten bei den Schwarz-Gelben in der Hinrunde sollte und musste an diesem Tag ein Sieg her. 
So begann die Begegnung recht einseitig, die Oberlosaer fanden in den ersten acht Minuten kein Mittel gegen die gut aufgelegte Abwehrreihe der Einheit und so stand es 4:0, wo so mancher Randplauener ein paar unruhige Momente hatte und deshalb die jungen Wilden noch optimistischer an das Rivalenduell herangingen. Mit schneller zweiter Welle und bis zum Schluss ausgespielten Spielzügen konnte man immer wieder die Lücken oder das Kreisanspiel nutzen, um das Objekt der Begierde im gegnerischen Netz zu versenken. Aber es kam, wie es kommen musste, es hagelte Siebenmeter (4 an der Zahl) und zwei Zweiminutenstrafen innerhalb von zehn Minuten, was den Spielfluss etwas eingrenzte und so stand es vor der Pausensirene 11:10. Doch es gab noch einen direkten Freiwurf, der auch den routinierten Neef einen kleinen Dämpfer verpasste, denn der Halblinke von den Schwarz-Gelben Dominic Tröger versenkte das klebrige Leder tatsächlich im Netz und so stand es zur Halbzeit 11:11.

 

Nach ein paar Worten von Trainer Thomas Cramer ging es auch schon wieder auf die Platte und beide Mannschaften fingen wieder bei 0:0 an. In dieser Hälfte lagen die Rot-Weißen meist um ein Tor zurück, denn es kam keine ordentliche zweite Welle, geschweige denn ein Spielzug zu Stande, der ordentlich und sauber ausgespielt wurde. So mancher wollte zeigen, was er alleine ausrichten kann, doch wie erwartet schlugen diese Versuche gegen die routinierten Randplauener meist fehl. So kam es, dass in der 53. Minute ein Stand von 16:19 auf der Anzeigetafel erschien und der so erhoffte Erfolg nur noch mit Konzentration und Willensstärke zu erreichen war. Aber die jungen Wilden schafften in den letzten drei Minuten, bei einem stand 17:20, das Abwehrbollwerk aufrecht zu erhalten und im Angriff durch Hinterseer und Mario Kürschner auf 19:20 zu verkürzen. Die letzte Minute war eine der nervenaufreibendsten in dieser Saison, die die zweite Mannschaft hatte. 15 Sekunden vor Schlusspfiff wurde von der linken Seite bis auf rechts Außen der Ball schnell durchgespielt, um am Ende Marcel Maschke den Raum zu geben und das Unentschieden zu sichern. So trennten sich die beiden Stadtmannschaften mit 20:20. Ein verlorener Punkt für die Einen und ein gewonnener für die Anderen, es ist jedem selbst überlassen, wie man es sehen möchte. Am Ende verstehen sich die Mannschaften trotzdem und bei einem vitalisierenden Hopfengetränk wurden noch ein paar Worte ausgetauscht.
Am 30. März sind die jungen Wilden beim HV Oederan, einer heimstarken und routinierten Mannschaft, eingeladen. 

Einheit II: Neef, Kürschner (6), Zobirei (1) Maschke (1), Kölbel (1), Gemeinhardt (2), Corda, Richter (1), Mehler, Obermann, Hinterseer (5), Gaul (3), Dobritz; Trainer: Thomas Cramer; Mannschaftsverantwortlicherf: Gerold Neef

(mk)

Einheit II: Mit Glück noch einen Punkt ergattert

(13.03.2019)

Vergangenen Sonntag war unsere zweite Mannschaft zu Gast bei den Rodewischer Handball-Wölfen und konnten mit Ach und Krach ein 35:35-Unentschieden herausholen.
Mit Hilfe des Rechtsaußen (Dominik Pecek) der ersten Männermannschaft traten die Rot-Weißen bei den Rodewischern aufs Parkett. Das Spiel begann als würde hier nichts anbrennen. In der Abwehr stand man zu Beginn mit einer 1:5 Aufstellung recht offensiv, aber dennoch stabil. In den Angriff gingen sie mit hohen Tempo in die zweite Welle und sollte dies nicht funktionieren, wurde in Ruhe und mit Spielzügen der Abschluss gesucht. Auch Konter durch die schnellen Außenspieler verliefen fast reibungslos. So stand es nach knapp 22 Minuten 10:17 für die jungen Wilden, dazu kam noch, dass der Spielmacher der Wölfe Steffen Schnabel durch eine Schiedsrichterbeleidigung mit glatt Rot vom Platz verwiesen wurde. Es schien als würde alles zu Gunsten der zweiten Mannschaft laufen, doch sie konnten bis zur Halbzeitsirene nur einen Vier-Tore-Vorsprung beibehalten. Mit 16:20 ging es in die Pause.


Trainer Thomas Cramer versuchte hier ein paar Umstellungen und gab dem in diesem Spiel treffsicheren Gerry Kölbel eine Auszeit. Die zweite Halbzeit begann schleppend und keiner wusste warum, es war unbegreiflich, zwar stand man in der Abwehr recht kompakt, doch die Rodewischer fanden einfach besser in das Spielgeschehen zurück, wohingegen die Einheit-Mannen durch zu viele Einzelaktionen und auch Passfehler im Angriff den Ball verloren. Die Rache folgte auf dem Fuße und somit starteten die Rodewischer ab Mitte der 48. Minute eine fünf Toreserie und setzten sich in Mitte der 53. Minute auf zwei Tore vor die Rot-Weißen. Jetzt hieß es Nerven behalten. Hektisch ging es hin und her. 13 Sekunden vor Schluss gab es noch einen Freiwurf für unsere Jungs, der leider nicht wie erhofft durch Kürschner verwandelt wurde und somit stand es am Ende mit Ach und Krach noch 35:35.
Diesen Sonntag geht es auf ins Stadtderby, hier will sich die zweite Mannschaft die verlorenen zwei Punkte aus dem Hinspiel zurückholen, um den bis jetzt noch ersten Platz in der Tabelle zu halten. 

Einheit II: Senf, Kürschner (4), Pecek (8), Maschke (3), Kölbel (8), Gemeinhardt, Schmidt (3), Hinterseer (4), Gaul (2), Dobritz (3); Trainer: Thomas Cramer; Mannschaftsverantwortlicherf: Gerold Neef

(mk)

Einheit II: Nicht mit Glanz und Gloria, aber siegreich

(19.02.2019)

Am vergangenen Sonntag stand für die Einheit-Reserve der BSV Limbach-Oberfrohna auf dem Plan und wurde mit einem 31:23 nach Hause geschickt.
Die Spielerdecke beider Mannschaften war sehr überschaulich. Bei den Jungen Wilden fehlten krankheitsbedingt Maximilian Gaul und Michael Keller. Schreiberling und Halblinker Mario Kürschner verpennte im wahrsten Sinne des Wortes das Spiel. Also dachte sich der ehemalige Trainer und Spieler Marcel Wunderlich "das ist meine Chance, da kann ich noch einmal ein Spiel bestreiten". Die Partie verlief in der ersten Halbzeit recht dürftig. Viel zu viele Fehlabspiele und Fehlwürfe von allen Positionen, vor allem hat man sich sehr schwer getan ein geordnetes und schnelles Spiel im Angriff aufs Parkett zu bringen. In der Abwehr gab es die ein oder andere Lücke, da man auf die gleichen Spielzüge immer wieder hereingefallen ist, die dann dankend vom Gegner angenommen wurde. An diesem Sonntag sollte dennoch nichts anbrennen, die Limbacher Wechselmöglichkeiten waren nicht die Besten, so fehlten auch die eigentlichen, wir nennen sie mal, "guten Spieler". So wurden die Jungen Wilden in der Defensive schläfrig gespielt und bis die Mannschaft wieder aus ihrer Trance erwachte, begann auch schon der zweite Spielabschnitt beim Stand von 13:10. 


Entweder mit Riechsalz oder durch einige klare Ansagen von Trainer Thomas Cramer und Franz Zobirei kam die Einheit-Reserve wieder zu sich und siehe da, es konnte doch noch Handball gespielt werden. Zuerst kam eine sportlich großartige Geste zu Tage, die Rot-Weißen schickten einen Spieler von sich auf die Bank, da auf Limbacher Seite ein Ausfall zu beklagen war und diese somit nur noch zu fünft spielen konnten. Die Gäste zeigten sich dahingehend positiv überrascht und dankbar. Die Angriffe verliefen besser und strukturierter und somit konnte dem Torwart das klebrige Objekt der Begierde um die Ohren geworfen werden. Die Abwehr stand nun aufmerksamer und dichter beieinander. Die Unparteiischen hatten das Spiel sehr gut im Griff und bis auf eine Zweiminutenstrafe war es ein recht faires Spiel. Florian Dobritz zeigte eine gute Leistung, auch wenn er sofort vom Mittagstisch in der Heimat losgefahren ist und das Kompott hat stehen lassen müssen, um die doch so dünn besetzte Bank noch aufwüschen zu können. Zu guter Letzt stand am Ende wieder einmal das Resümee, "wir müssen wieder anfangen die Trainingsbeteiligung hoch zu schrauben, um mehr Sicherheit in den Spielablauf zu bekommen und als eine Mannschaft auftreten zu können", so Trainer Thomas Cramer. "Gerade unsere Abwehrarbeit ist noch ausbaufähig und im Angriff agieren wir immer noch viel zu hektisch", pflichtet ihm Marcel Maschke bei.
Über die Ferienzeit ist nun erstmal eine Pause angesagt und am 10. März geht es zu den Wölfen nach Rodewisch. 

Einheit II: Senf, Zobirei (5), Wunderlich (1), Maschke (3), Kölbel (7), Gemeinhardt (2), Schmidt, Hinterseer (5), Obermann (5), Dobritz (3); Trainer: Thomas Cramer; Mannschaftsverantwortlicher: Gerold Neef

(mk)

Einheit II: Trotz dünner Spielerdecke - Die Jungen Wilden siegreich

(12.02.2019)

Vergangenen Samstag hieß es für die zweite Mannschaft des HC Einheit: "Zeigen wir ihnen, wer wir sind". Die gastgebende Mannschaft von Glauchau/Meerane III schaute auf ein gerade einmal mit zwei Auswechselspielern angereistes Aufgebot, das am Ende mit 18:24 die Partie für sich entscheiden konnte. Durch eine Verletzung von Torhüter Senf hatte sich der vor drei Monaten selbst ausrangierte Felix Neef bereit erklärt auszuhelfen. Durch Erkältungen standen Hinterseer und Kürschner ebenfalls nicht mit auf der Platte.
Das Spiel war von Anfang an ungefährdet. Die Rot-Weißen standen geschlossen in der Abwehr, es wurden die Lücken, wie mit Fensterkitt abgedichtet und im Angriff spielte man konzentriert und ebenso als Einheit. In der 21. Spielminute wurde seitens der Hausherren noch einmal ein 8:8-Ausgleich erreicht, doch dieser sollte auch der letzte in dem Spielverlauf gewesen sein, denn nun kam die Einheitmaschinerie ins Rollen. Die Tore wurden recht ausgeglichen über die Mannschaft hinweg verteilt, jeder kam hier einmal zum Zuge. Mit 9:13 schallte die Pausensirene und das Schiedsrichtergespann, was seine Aufgabe hier unentwegt sauber meisterte und lud zu einer Verschnaufpause ein. „Ich habe nicht viel zu sagen. Kleine hektische Fehler im Angriff können abgestellt werden, ansonsten eine super Leistung", so Trainer Thomas Cramer in der Halbzeitansprache. 

Der alte Haudegen Neef zeigte ein weiteres Mal, was ein Goldstück er für diese Mannschaft war und ist. Mit drei von sechs gehaltenen Siebenmetern und super Paraden entfernten sich die Jungen Wilden weiter und weiter von den Gastgebern. Mit Zobirei im Zentrum und Neef im Tor war das Ding mit der Abwehr so gut sicher und im Angriff kam der an diesem Tag torreichste Werfer Kölbel zum Zuge. Auf beiden Seiten waren die Aktionen von Angriff und Abwehr hart, aber trotzdem fair, doch die Hausherren sahen kein herankommen mehr und somit stand am Ende ein 18:24 auf der Anzeigetafel. "Heute konnte man wieder eine richtige Mannschaft sehen, vielleicht auch weil wir ohne den Torgeilen Halb-Linken einmal frei aufspielen konnten (kleiner Spaß am Rande). Es gab heute nicht viel zu kritisieren und ich wünsche mir das natürlich ebenso für den restlichen Verlauf der Saison. Diese Mannschaft muss und kann sich dafür belohnen“, resümiert Cramer nach der Partie.
Am Sonntag erwartet die Einheit-Reserve um 15 Uhr den auf Platz 6 rangierenden BSV Limbach-Oberfrohna in der Einheit-Arena und bedankt sich schon im Voraus über zahlreiche Unterstützung von den Rängen.

Einheit II: Neef, Gaul (2), Zobirei (3), Maschke (4), Kölbel (6), Gemeinhardt (3), Schmidt (1), Mehler (3), Obermann (2); Trainer: Thomas Cramer; Mannschaftsverantwortlicherf: Gerold Neef

(mk)

Einheit-Reserve erfolgreich vor heimischen Publikum

(06.02.2019)

Am Sonntag 15 Uhr hieß es HC Einheit Plauen II gegen den TSV Zschopau. Durch die Wetterlage war zuerst unklar, ob die gegnerische Mannschaft überhaupt antreten kann, doch das sollte nur als Vermutung im Raum stehen. Mit voller Bank waren sie angereist und da sie auf dem letzten Platz thronen, waren sie von allen Belastungen befreit und konnten frei aufspielen. Für die Rot-Weißen galt es aber hier zu gewinnen, da die Tabellenführung mit der letzten Niederlage etwas ins Wanken geraten war. Das Schiedsrichtergespann machte natürlich hier wieder deutlich, was gepfiffen wird und was nicht, darüber lässt sich nun bekanntlich auch trefflich streiten. Alles in Allem war es dennoch eine gute Leistung der Unparteiischen.

In der Anfangsphase wirkten die Einheit-Mannen wieder einmal recht angespannt. Es musste ein Befreiungsschlag her. Mit so manch guter Aktion im Angriff konnten sie ihre Tore erzielen. Doch in der Abwehr kamen des Öfteren kleine, aber fatale Fehler auf, der Raum wurde nicht genügend zu geschoben, hier und da ein unerwarteter Wurf, der sich dann leider als Tor entpuppte. Franz Zobirei, diesmal aufgrund einer Erkältung nur Co-Trainer, sprach in der Auszeit einige Probleme an, um diese so schnell wie möglich in den Griff zu bekommen. Bis zur Pause lag man einmal mit einem Tor in Rückstand, dann wieder gleich auf und zum Pausenpfiff mit einem im gegnerischen Gehäuse zappelnden Leder im Vordertreffen (11:10).

 

In die zweite Halbzeit startete Einheit mit drei Angriffen, die je zu einem Siebenmeter langten und zwei davon der Torhüter das klebrige Objekt der Begierde aus dem Netz holen musste. Die Zuschauer bemerkten, dass sich hier etwas gedreht hatte. Die jungen Wilden fanden durch "gute" Aktionen und Zuspiele von Dobritz den Kreisläufer (Mehler und Hinterseer) oder den Nebenmann und auch selber konnte er insgesamt fünf Tore erzielen. Auch die Abwehr wurde immer besser, hier und da noch ein paar Kleinigkeiten, aber für diesen Gegner sollte es vollkommen ausreichen. Torwart Senf hatte auch die ein oder andere Parade zu zeigen. Nun ging es aber mit schnellen Kontern und zweiter Welle auf in die Torjagd, was der Endstand auch verraten sollte. Die zweite Halbzeit gewann die Einheit-Reserve mit 21:6 und somit stand es am Ende 32:16 für die Hausherren. "Heute konnten wir wenigstens in der zweiten Hälfte zeigen, dass wir es doch noch können. Der Trainingsrückstand genauso wie die Beteiligung an den Übungseinheiten hängen uns einfach nach, das merkt man dann eben auch im Spiel. Ansonsten bin ich froh, dass sich die A-Jugend so stark mit integrieren kann und wir das Durcheinander aus der ersten Halbzeit vergessen konnten", so Trainer Thomas Cramer.

Diesen Samstag erwartet die Rot-Weißen das Team aus Glauchau/Meerane, mal sehen, was für ein Ergebnis da dann in die Halle flattert. 
 

Einheit II: Senf, Gaul, Kürschner (6), Hinterseer (2), Maschke (2), Kölbel (4), Gemeinhardt (7), Schmidt (1), Mehler (2), Corda (1), Obermann (2), Dobritz (5); Trainer: Thomas Cramer; Co-Trainer: Franz Zobirei ; Mannschaftsverantwortlicherf: Gerold Neef

 

(mk)

Foto zur Meldung: Einheit-Reserve erfolgreich vor heimischen Publikum
Foto: Einheit-Reserve erfolgreich vor heimischen Publikum

Einheit II: Niederlage zum Neujahrsauftakt

(29.01.2019)

Am letzten Samstag musste unsere Einheit-Reserve 12.45 Uhr in Schneeberg antreten. Nach den Gesichtszügen und der Stimmungslage zu urteilen sollte es wahrscheinlich schon im Voraus zu sehen sein, dass dieser Samstag der jungen Truppe nicht wohlgesonnen war, noch dazu fehlten Krankheitsbedingt die beiden Routines Zobirei und Keller und die A-Jugend mussten selbst in eigener Halle ran. 
Das Spiel startete nicht so wie gewohnt, sondern immer mit einem Tor Rückstand, was sich erst in der 14. Minute änderte, alssich die Rot-Weißen mit einem Tor erstmals absetzen konnten.
Von Anfang an war klar, dass man hier mit dem Schiedsrichtergespann seine Probleme haben wird, Dyskalkulie und Autoritätsprobleme standen hier im Vordergrund, woraus sich verschiedenste und klassische Fehlentscheidungen herauskristallisierten. Zu viele Fehlabspiele, eine schlechte Torverwertung und eine zu defensive Abwehr waren die Hauptpunkte, die die Partie entscheiden sollten. "Das war heute nicht meine Mannschaft, aber aufgrund der unzufriedenstellenden Trainingsteilnahme in den letzten Wochen hatte ich schon eine gewisse Vorahnung und auch der Blick in die Gesichter der Jungs versprach mir nichts Gutes. Wir waren zu hektisch im Angriff und zu löchrig in der Abwehr", so Trainer Thomas Cramer. Mit 13:15 ging es in Pause und man versuchte sich zu besprechen und einen Weg zurück in alte Gefilde zu finden.

 

Daraus wurde aber leider nichts, bis zur 42. Minute konnten die Jungen Wilden mithalten, doch dann gab es den Umbruch, denn man bekam immer wieder Zweiminutenstrafen für Nichtigkeiten, die auch nur auf eigener Seite angeprangert wurden und die daraus resultierenden Siebenmeter fanden ebenfalls immer wieder den Weg ins Tor. Ab der 51. Minute beim Stand von gerade einmal 23:22 war anscheinend die Luft bei der Einheit-Reserve raus. Bis zum Schlusspfiff konnte ein einziges Tor mehr erzielt werden, die heimischen Schneeberger erzielten jedoch noch fünf Treffer und beendeten das Spiel mit 28:22. "Das Ding müssen wir aus unseren Köpfen bekommen. Unsere Rückraum- und Kreisspieler wurden bei einer so löchrigen und offenen Abwehr so gut wie gar nicht ins Spiel gebracht, da jeder versucht hatte seinen eigenen Stiefel zu spielen. Zu viele Einzelaktionen und kein Miteinander waren unser Untergang", resümierte der Trainer zu guter Letzt.
Mit 19:7 Punkten steht man immernoch auf Platz 1, doch hat dahingehend auch noch ein Spiel Rückstand gegenüber den Rodewischer Handballwölfen. Am 3. Februar haben die Jungen Wilden den Tabellenletzten TSV Zschopau in eigener Halle zu Gast, dann sollte man wieder zeigen, zu was man in der Lage ist. 

Einheit II: Senf, Gaul, Kürschner (3), Hinterseer (2), Maschke (1), Kölbel (2), Gemeinhardt (7), Heyne (5), Schmidt (2); Trainer: Thomas Cramer, Mannschaftsverantwortlicher: Gerold Neef

(mk)

Einheit II mit siegreicher Revanche

(10.12.2018)

Der vergangene Sonntag sollte die Chance zu einer Revanche hergeben. Die Einheit-Reserve siegte mit 25:18 (13:9) gegen den TSV Einheit Claußnitz, der ihnen zu Beginn der Saison einen Punkt abnehmen konnte.
Dieses Mal war es an der Zeit zu zeigen, dass sich der Teamgeist und das Mannschaftsgefüge gebessert hat und die Mannschaft aus Claußnitz nicht noch einmal einen Punkt mit aus der Partie nehmen wird. Der neue Schreiberling weiß schon keine anderen Varianten mehr dafür, um zu beschreiben, wie der Spielverlauf startete und weiterhin verlief. Es kam wie es kommen musste und auch in den letzten Spielen nicht anders war, die Jungen Wilden standen in der Abwehr zwar teilweise noch etwas wackelig, doch im großen Ganzen recht stabil und im Angriff sowie in Kontern wurde dem gegnerischen Torhüter das klebrige Objekt der Begierde um die Ohren geworfen. In der 13. Minute und beim Stand von 7:3 gab es die erste Auszeit des gegnerischen Trainers. Trainer Thomas Cramer hatte wie eh und je nichts groß auszusetzen, nur dieses leidliche Thema der Hektik zieht sich wie ein roter Faden durch alle Spiele dieser Saison und ist leider ein großer negativer Bestandteil aller rot-weißen Spieler. Die Pausensirene brachte erstmal die gewünschte Ruhe und die Zeit für das Mannschaftsoberhaupt seinen Jungs noch einen kleinen Tipp auf den Weg zu geben. Dass der Trainer zufrieden mit der Leistung war, zeigte er schon damit, dass bis zum Schluss keine Auszeit genommen werden musste oder besser gesagt gebraucht wurde. Hauptsächlich sollte man so weiter spielen wie gehabt, nur die Hektik außen vor lassen. 

 

Wie soll man nun weiter erzählen, ach ja, es gab tatsächlich eine Wende und die Jungen Wilden ließen selbst zu Beginn der zweiten Halbzeit keinen Zweifel daran, dass sie das Spiel hier dominieren und gewinnen werden. Es war das erste Spiel der Saison, indem sie sich ihre Führung nicht minimieren oder aus der Hand nehmen ließen, der vier bis fünf Tore Vorsprung konstant blieb und dadurch kam auch eine gewisse Ruhe zustande. Tolle Konterpässe, unter anderem auch vom Torhüter der Einheit-Mannen, die Verwandlung dieser und auch die Kreisläufer durften sich über den ein oder anderen Kontakt mit dem klebrigen Leder freuen und einnetzen. Das Schiedsrichtergespann war konsequent und machte hier klar, dass keine Mannschaft irgendwelche Vorteile erhalten sollte. So durfte Obermann nach hoch geschätzten zehn Sekunden Spielanteil gleich einmal für zwei Minuten auf die Bank. Natürlich eine tragische Geschichte für die Mannschaft und besonders für Michael Keller, der sich nach einem schön eingenetzten Kontertor durch einen Fehltritt vom Ersatztorhüter aus Claußnitz auf seinen Knöchel die Achillessehne abriss und nun für den Rest der Saison ausfallen wird. Dafür gibt es hier noch einmal ein herzliches Dankeschön für die Leistung, den Einsatz und gute Besserung von der gesamten Mannschaft. 25:18 war nun also der Endstand dieser Partie und auch wenn so mancher Claußnitzer Spieler meinen musste, noch ein paar Worte zu verlieren, was man denn so falsch gemacht habe, am Ende war das Ergebnis groß auf der Anzeigetafel zu sehen und das kleine schmunzeln konnte man sich als Einheit-Spieler dann auch nicht verkneifen. Erst am 26. Januar 2019 geht es zum nächsten Spiel und somit noch Zeit zu trainieren und sich etwas zu entspannen bis die HSG Aue/Schneeberg II auf den rot-weißen Tabellenführer trifft.
Die Mannschaft wünscht allen Anhängern sowie Spielern eine schöne Weihnacht und einen hauptsächlich gesunden Rutsch in das neue Jahr. 

Einheit II: Senf, Gaul, Zobirei, Keller (2), Kürschner (8/1), Hinterseer (3), Dobritz (2), Obermann, Eichhorn, Maschke, Kölbel (4), Mehler (2), Corda (3), Gemeinhardt (1), Trainer: Thomas Cramer, Mannschaftsverantwortlicher: Gerold Neef

(mk)

Foto zur Meldung: Einheit II mit siegreicher Revanche
Foto: Einheit II mit siegreicher Revanche

Einheit II: Mit Teamgeist zum Sieg

(27.11.2018)

Vergangenen Sonntag sollte wiederholt gepunktet werden und das zu Gunsten der rot-weißen Hausherren, die die MSG Freiberg/Weißenborn mit 32:20 vom Parkett fegten.

Mit zahlreicher Unterstützung von den oberen Rängen ging es in das Spielgeschehen und das war zu Beginn ziemlich ausgeglichen. Die Einheit-Reserve hatte zwar zahlreiche Chancen den Abstand enorm zu vergrößern, aber das kleine klebrige Harzkügelchen wollte einfach nicht immer im Netz zappeln, so stand es nach schon zwölf Minuten nur 5:3. Auch in diesem Spiel war der Körper das wichtigste Utensil, um sich gegen den Gegner beweisen zu können. Das erkannten natürlich auch die beiden Unparteiischen aus Oelsnitz, die diese Partie mit enormer Ruhe und manchmal recht lustigen Aussagen, "lasst mal eure Nickis in Ruhe", zu handhaben wussten. In die Pause ging es mit einer 13:10 Führung der Hausherren und jetzt mussten wie eh und je an ein paar Stellschrauben gedreht werden und die Hektik im Angriff abgelegt werden. 

 

In der Abwehr fand man sich immer besser zurecht und stand stabil, der Angriff war zwar immerhin etwas besser geworden, doch blieb bis zur 40. Minute alles einigermaßen gleich. Dann gab es eine kleine Wende, denn die Einheit-Mannen kamen immer besser in das Angriffsspiel und die Maschinerie Kölbel, Corda und Kürschner rammelten das Objekt der Begierde ein ums andere Mal in das Netz der Gegner. Bei dem Stand von 28:17 in der 54. Minute war "das Ding" gelaufen und man konnte frei aufspielen. Trainer Thomas Cramer wechselte wie schon über das ganze Spiel hinweg durch und gab jedem die Chance etwas Spielpraxis zu sammeln. Mit einem 32:20-Endstand ertönte die Schlusssirene und man konnte sich über die erneute Tabellenführung freuen. "Wir hatten heute wieder eine volle Bank, woraufhin unser Dank der A-Jugend gilt, die uns wieder einmal Klasse unterstützten konnte. Es gab dennoch wieder einige Dinge, die wir versuchen müssen, im Training noch auszubessern. Alles in allem gewannen wir das Spiel heute, weil wir eine Mannschaft sind und als ein Team gespielt haben. Der Zusammenhalt steigert unsere Leistungsfähigkeit enorm und das muss so bleiben", so Cramer zum Abschluss. 

Diese Woche Sonntag erwartet der Chemnitzer HC um 14 Uhr die junge Einheit-Reserve.

 

Einheit II: Senf, Schmidt, Gaul (3), Dobritz (2), Zobirei (2/1), Kürschner (9/1), Hinterseer (3), Obermann, Eichhorn, Maschke, Kölbel (6), Mehler (2), Corda (4), Gemeinhardt (1), Trainer: Thomas Cramer, Mannschaftsverantwortlicher: Gerold Neef

 

(mk)

Einheit II: Niederlage gegen Tabellen-Dritten

(19.11.2018)

Die Einheit-Reserve konnte diesen Samstag ihre Tabellenführung leider nicht weiter ausbauen und musste sich gegen den doch recht starken Tabellen-Dritten Burgstädter HC mit 30:25 geschlagen geben. 

Wiedereinmal durch zeitlich- und krankheitsbedingten Ausfällen von Mehler, Corda, Zobirei und Gemeinhardt konnte die Einheit-Reserve nicht mit ihrer vollen Breitseite antreten. Die Hausherren waren körperlich in einer besseren Ausgangslage und das zeigten diese bis zur sechsten Minute deutlich, als es 5:1 für die Burgstädter stand. Eigentlich war das ein Start, den man von den Plaunern gewohnt war, doch diesmal musste man selbst diesem Vorsprung hinterher rennen. Im Angriff kam man nur schwer in Fahrt, auch da das klebrige Leder nicht immer den Weg in den Kasten der Gegner fand, dafür aber in den Eigenen. Die Abwehr löchrig wie ein Schweizer Käse, was durch einfaches Kreuzen der Burgstädter ermöglicht wurde. In der 18. Minute kam die kurze Pause von Trainer Thomas Cramer, der selbst seinen Augen nicht trauen konnte, was seine Männer auf dem Parkett ablieferten. Es blieb bis zur Pausensirene das gleiche Geschehen und man lief dem vier bis sieben Tore Rückstand immer weiter hinter her. Mit 16:9 schallte es zur Halbzeit und mit nicht mehr ganz so hohem Haupt ging es in die Kabine.


Cramer versuchte seine Mannen daran zu erinnern, wer sie sind und was sie in den letzten Spielen geleistet haben und dahingehend aufgetreten sind und das sollte doch ein wenig Wirkung zeigen. Mit dem Anpfiff nach dem Seitenwechsel lag es also daran, sich an die gute Mannschaftsleistung der letzten Spiele zu erinnern. Die Einheitmaschinerie lief an und man verkürzte nach und nach durch Tore von Obermann, Keller und Kürschner, der mit 12 Toren bester Schütze des Spiels war, auf einen Stand von 21:20. Doch was die Jungen Wilden auch versuchten und in das Spiel gelegt haben, es hatte nicht sollen sein. Eine leider schlechte Tagesleistung von Schlussmann Senf war nur eins der vielen Übel dieses Spiels und somit konnten die Hausherren ihren Vorsprung wieder weiter ausbauen und mit 30:25 das Spiel für sich entscheiden. "Wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen. Die Mannschaft hat das Potenzial besser zu spielen und wird dies auch in den nächsten Partien zeigen. Es gibt eben auch einmal Tage, da läuft einfach nichts und das geht jedem einmal so", so resümierte Trainer Thomas Cramer.

In der nächsten Woche am Sonntag gibt es Besuch von der MSG Freiberg/Weißenborn. Mit einer besseren Leistung wollen sich die Jungen Wilden diese zwei Punkte aneignen und hoffen auf etwas Unterstützung aus den oberen Rängen.

 

Einheit II: Senf, Schmidt, Gaul, Keller (3), Kürschner (12), Hinterseer (1), Obermann (3), Eichhorn, Maschke (2), Kölbel (4), Trainer: Thomas Cramer, Mannschaftsverantwortlicher: Gerold Neef

 

(mk)

Einheit II ist wieder Tabellenführer!

(12.11.2018)

Diesen Sonntag gab es wieder einen Wechsel in der Tabellenspitze, da die schwarz-gelbe Stadtkonkurrenz ihr Spiel am Samstag verloren hatte, durfte nun die Einheit-Reserve sich den ersten Platz gegen den HV Oederan mit einem 31:20-Sieg wieder zurück zu holen.
Wie eh und jeh starteten die jungen Rot-Weißen mit einem sauberen Beginn in das Spiel, so stand es nach knapp neun gespielten Minuten 5:1. Was sollte da noch anbrennen? Doch wie man es als Spieler genauso wie als Zuschauer aus den letzten Spielen wusste, schlichen sich wieder einmal Fehler ein. Die Abwehr hatte sich noch ein wenig einzugrooven und im Angriff kam es leider zu einfachen Ballverlusten, außerdem übernahm die Hektik ein wenig die Kontrolle, weshalb in der 20. Spielminute die Führung an die Oederaner überging. Dabei sollte man Festhalten, dass diese nur von 15 Sekündiger Dauer war und die Einheitmaschinerie wieder in Fahrt kam. Man stand nun stabiler in der Abwehr und fand sich ebenfalls im Angriff auch besser zu recht. 14:10 stand es zur Halbzeitsirene. Trainer Thomas Cramer war mit der Leistung zufrieden, nur die Hektik, die er immer und immer wieder angesprochen hatte, die wurde einfach nicht beachtet und auch nicht darauf eingegangen, was nun endlich geändert werden musste.

 

Motiviert und natürlich mit dem Sieg sowie der Tabellenführung in Aussicht ging es in die zweite Halbzeit. Klasse Kreisläuferarbeit von Zobirei und Hinterseer drängten die Abwehr dazu hinten zu bleiben, um somit Platz für die Rückraumwerfer Kölbel und Kürschner zu machen. Keller verwandelte auch wieder ein ums andere Mal seine aus schwierigem Winkel gestalteten Würfe in sehenswerte Tore. Der stärkste Werfer von Oederan war wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden und hatte diesem Spiel nichts beizutragen, schon allein durch Einheit Torwart Markus Senf, der zwei von drei Siebenmeter hielt und auch über das ganze Spielgeschehen hinweg 61 Prozent der klebrigen Kugeln aus seinem Kasten fern hielt. Im Großen und Ganzen war es ein sehr faires sowie angenehmes Spiel, die Schiedsrichterleistung war im Gegensatz zu den letzteren Spielen überragend. Somit lief das Spiel wie von allein, die Einheit-Mannen steigerten ihren Vorsprung und somit stand es beim Ertönen der Schlussirene 31:20 und man konnte sich über die erneute Tabellenführung freuen. 

"Wir haben heute etwas überhastet gespielt, uns danach aber wieder gefangen und so souverän gewonnen. Ich bin stolz auf die Leistung jedes Einzelnen und wenn das weiter so bleibt, können wir auch die restlichen Punkte der Saison einfahren und das wäre für diese junge Mannschaft ein riesiges Erfolgserlebnis", so Trainer Thomas Cramer.

Einheit II: Senf, Schmidt (2), Gaul, Maschke, Corda, Keller (6), Zobirei (2), Kürschner (7), Obermann (2), Hinterseer (4), Kölbel (8), Trainer: Thomas Cramer, Mannschaftsverantwortlicher: Gerold Neef

(mk)

Einheit II: Tabellenspitze abgegeben!

(05.11.2018)

Am vergangenen Samstag musste die Einheit-Reserve beim Stadtkonkurrenten und noch Tabellenzweiten SV 04 Oberlosa III ran. Man kannte sich aus Trainingsspielen und dem danach gefolgtem Zusammensitzen. Doch hier ging es um den ersten Tabellenplatz, da hatte die gute Bekanntschaft und das freundliche Miteinander erst einmal hinten anzustehen. Leider hatte man dieses mal wieder mit krankheits- und arbeitsbedingten Ausfällen (Zobirei, Maschke) zu kämpfen und auch der Nachwuchsbereich war wegen eines eigenen Spiels nicht in der Lage, hier dabei zu sein. Dafür sorgten Eichhorn und Floß aus der 3. Mannschaft für eine ordentliche Aushilfsmaßnahme. 

 

Die Partie startete ausgeglichen, an der Abwehr mussten noch ein paar Stellschrauben gedreht werden, doch ansonsten war alles wie gewohnt. Man traf drei Mal in Folge durch Mehler sowie Kürschner und hatte somit schon einmal eine gute Anfangsphase erwischt. Doch Oberlosa III machte das nichts aus, sie spielten in Ruhe ihren wie gewohnt guten Handballstiefel durch und schon lagen die Rot-Weißen wieder im Hintertreffen. Zwar waren es nur ein bis Tore, aber man musste schauen, dass dieser Rückstand nicht noch größer werden würde. Dafür hatte Stephan Eichhorn auf der halbrechten Position schnelle Antworten parat und war an diesem Tag auch gleich mit der erfolgreichste Werfer der Einheit-Reserve. Mit einem Zwei-Tore-Rückstand (13:11) ging es in die Pause.


"Bis dahin war noch garnichts entschieden, nichts verloren und somit noch alles im grünen Bereich. Wir müssen uns im Angriff die Chancen erarbeiten und in der Abwehr noch intensiver kommunizieren", so Trainer Thomas Cramer. Es begann nun die zweite Hälfte der Begegnung und es sollte für die Zuschauer der jungen Einheit-Truppe nicht gerade angenehm werden. Oberlosa III hatte einen super Start und die Rot-Weißen schauten fast tatenlos zu. Im Angriff kam nichts zu Stande, die Abwehr war zu löchrig und ungenau, weshalb man auch zwei Zeitstrafen in der 35. Minute kassierte. Erst in der 45. Spielminute platzte durch ein Tor von Kürschner der Knoten. Da stand es aber schon 24:12 und es waren eben nur noch 15 Minuten bis zur Schlusssirene. Da hieß es kämpfen, kämpfen, kämpfen, damit die Schwarz-Gelben nicht noch weiter von Dannen ziehen. Auch Torwart Neef kassierte eine Zeitstrafe, trotz guter Argumentation hatte der "gebildete" Schiedsrichter das Regelbuch wahrscheinlich als Klolektüre zu Hause und somit konnte er es nicht besser wissen. Naja man kannte es schon aus den letzten Spielen, es war schon fast zur Gewohnheit geworden. Und somit stand auch am Ende ein deutliches 28:18 auf der Anzeigetafel.


"Die Führung haben wir nun abgegeben, schade aber noch lange kein Weltuntergang. Wir haben die erste Hälfte gut mit- und füreinander gespielt. In der zweiten Hälfte gab es zu große Probleme in jeglichen Belangen. Mich wurmt es, dass ich der Mannschaft nicht die Leistung aus den letzten Spielen beisteuern konnte, trotzdem werden wir die nächsten Spiele erfolgreich gemeinsam meistern und spätestens im Rückrundenspiel werden wir uns die Führung wieder holen", so Mario Kürschner. Nächste Woche Sonntag erwarten die jungen Wilden der zweiten Mannschaft den auf Tabellenplatz vier stehenden HV Oederan. Publikum und Unterstützung ist freudigst erwünscht.

 

Einheit II: Neef, Senf, Gemeinhardt (1), Schmidt, Gaul (1), Keller (2), Floß (1), Kürschner (3), Hinterseer (1 ), Mehler (2), Eichhorn (7), Trainer: Thomas Cramer, Mannschaftsverantwortlicher: Gerold Neef

 

(mk)

HCE II: Jäger holt sich Sieg über die Wölfe

(30.10.2018)

Sonntag 15 Uhr in den heimischen Gefilden gelang den Einheit-Mannen mit einem Sieg über die Rodewischer Handballwölfe der nächste Triumph. Gedanklich sollte es ein einfaches Spiel werden, da der Wölfe-Oldie Schnabel nur als Trainer agierte und man somit eventuell das Spiel etwas zu leicht nahm.
Im Spiel angekommen zeigten die "Un"-parteischen gleich wie sie sich das restliche Spiel verhalten würden, ein kurzer legitimer Kontakt von Zobirei gegen den Gegner und schwups gab's schon die erste gelbe Karte und gleich danach die Zweiminutenstrafe. Hier wusste die Einheit-Reserve, man müsse mit Bedacht und Streicheleinheiten versuchen dem Gegner das klebrige Leder zu entreißen und im Angriff aufpassen, dass der Ball ohne groß zu laufen durchgespielt wird, sonst werden Schrittfehler gepfiffen. Auf jeden Fall zeigte man bis zum Ende der ersten Halbzeit wer das Spiel für sich entscheiden wird. Mit schnellen druckvollen Angriffen wurde die Wölfe-Abwehr immer wieder durchbrochen. Mit dem Stand von 16:9 ging es in die wohlverdiente Pause.

 

Frohen Mutes startete man in die zweite Halbzeit, um den Vorsprung auszubauen und den glorreichen Sieg zu erringen. Doch nun sollten sich wie so oft in dieser Phase die kleinen, aber feinen Fehler einschleichen, die dazu führten, dass der Vorsprung, trotz Unterzahl des Gegners, schwand. "Hier hatten wir einige Probleme mit einer so guten Situation umzugehen, überlegtes druckvolles Spielen im Angriff und einfaches Verschieben in der Abwehr waren in dieser Phase einfach nicht unsere Stärke", so Ersatz-Coach Marcel Wunderlich, der für den aus  privaten Gründen fehlenden Trainer Thomas Cramer, diese Stelle einnahm. Das Glauchauer Schiedsrichtergespann trug seinen Teil zu diesem Spiel bei und so stand es in der 46. Minute nur noch 24:19. Nun kam die Zeit des Nachwuchsspielers Tom Mehler, der mit insgesamt acht Toren sich von Minute zu Minute in diesem Spiel steigerte und so die Wölfe wie auf der Flucht hinter sich ließ. Er verwandelte einen Konter nach dem anderen, sodass es dem gegnerischen Team nicht gelang ihre Aufholjagd fortzuführen und die Einheit-Mannen somit ihren Vorsprung beibehalten konnten. So stand am Ende ein 33:27-Sieg auf der Anzeigetafel. "Das war alles in allem dennoch eine gute Leistung der Mannschaft. An manchen Situationen müssen wir noch arbeiten, aber das müssen alle Mannschaften und das was die Jugend leistet, wenn sie dabei sein können, ist super. Darauf lässt sich aufbauen" resümierte Marcel Wunderlich nach dem Spiel.

Nächste Woche Samstag geht es zum Verfolger, das kleine Stadt-Derby steht an. Der SV 04 Oberlosa wartet und ist ebenfalls heiß darauf den ersten Tabellenplatz zu erkämpfen. 

 

Einheit II: Senf, Ott, Corda, Gemeinhardt, Schmidt, Gaul (1), Keller (7), Kürschner (8), Hinterseer (2), Obermann, Wunderlich (1), Mehler (8), Zobirei (6), Trainer: Thomas Cramer, Mannschaftsverantwortlicher: Gerold Neef

 

(mk)

Foto zur Meldung: HCE II: Jäger holt sich Sieg über die Wölfe
Foto: HCE II: Jäger holt sich Sieg über die Wölfe

Einheit II: Aus in der ersten Pokalrunde

(23.10.2018)

Sonntag war es wieder soweit: Das erwartete Pokalspiel gegen den HC Fraureuth stand nun an. Am Ende musste die einheimische Mannschaft durch arbeits- und verletzungsbedingte Ausfälle (Zobirei, Gemeinhardt und Dobritz) und zu viele tragische und doch recht absurde Entscheidungen eine 25:30 Niederlage hinnehmen.

Beide Mannschaften starteten recht ausgeglichen in das Spiel, was sich bis zum Ende der ersten Halbzeit auch weiter so gestalten sollte. Bis zur neunten Spielminute hatten die Einheit-Mannen ihr Gelbe-Karten-Kontingent aufgebraucht und wurden somit nach und nach mit Zwei-Minuten-Strafen belohnt. Die Abwehr stand, mit einigen Ausnahmen stabil, im Angriff ging es ein ums andere Mal etwas hektisch zu, dennoch konnte dem Torwart hier des Öfteren das klebrige Objekt der Begierde um die Ohren gehauen werden. Fraureuth hatte bei ihren Sieben-Meter-Versuchen arge Probleme einen doch recht gut aufgelegten Markus Senf zu überwinden und somit hielt er die Einheit-Reserve auch im Spiel. Mit dem Stand von 14:13 ging es in die Kabinen, hier wurden sofort einige Fehler versucht zu besprechen und somit zu korrigieren.

 

Mit weiterem Siegeswillen ging es in die zweite Halbzeit, da waren in den ersten vier Spielminuten zwei Tore und eine rote Karte für Mario Kürschner drin. Das Schiedsrichtergespann, dem man natürlich nicht unterstellen mag, dass sie das Spiel nun zu Gunsten von Fraureuth gestalten wollte, hatte wahrscheinlich was gegen Körperkontakt, somit wäre eine Blumenwiese mit Wattebällchen wahrscheinlich der bessere Ort für Gegner und Schiedsrichter gewesen. So nahm das Unheil seinen Lauf und im Angriff kam man dennoch auch durch die Jungakteure Gian-Luca Corda sowie Marvin Obermann zu Toren. Mit unverständlicher und auch nicht erklärter Zwei-Minuten-Strafe in der 55. Minute für Einheit-Oldie Marcel Wunderlich wurde das Drama nahezu entschieden. Im Angriff kam nicht genug Druck und in der Abwehr war auch der "Wurm" drin. Zwei Ballverluste mit daraus resultierenden Tempogegenstößen und zwei weiteren Toren aus dem Spiel des Gegners heraus besiegelten nun das Ergebnis der Niederlage. Zuletzt durfte Ex-Trainer Wunderlich den gegebenen Siebenmeter zur Ergebniskosmetik nutzen. 

"Wir haben heute gewonnen "Punkt". Die Mannschaft hat heute eine super Leistung gezeigt. Fehler macht jede Mannschaft, nur muss man sagen, heute waren unsere Fehler nicht der ausschlaggebende Punkt. Wir sind zwar aus dem Pokal ausgeschieden, aber das bringt uns nun mehr Ruhe für die wichtigen Spiele, um unseren ersten Tabellenplatz in der ersten Bezirksklasse zu verteidigen", resümierte Trainer Thomas Cramer.

 

Einheit II: Senf, Corda (2), Kölbel (3), Gaul (3), Keller (4), Kürschner (6/2), Hinterseer (1), Obermann (4), Wunderlich (2), Trainer: Thomas Cramer, Mannschaftsverantwortlicher: Gerold Neef

 

(mk)

Einheit II: Aller guten Dinge sind drei

(02.10.2018)

Dank einer starken Leistung der Einheit-Reserve musste sich Gastgeber BSV Limbach-Oberfrohna mit 41:30 geschlagen geben.

Vorweg wurde der Mannschaft oft gesagt, dass das Team aus Limbach, besonders vor heimischen Publikum, ein unangenehmer und schwer zu bespielender Gegner ist. Mit diesen Worten ging es, diesmal leider ohne den Kreisläufer und Mittelmann-Ersatz Marcel Maschke, der sich bei dem letzten Spiel das Steißbein prellte, in die Partie. Man startete wieder mit einer 5:1 Führung, um zu zeigen, was hier in dieser Halle geschehen wird. Doch dann kam ein kleiner Einbruch im Spiel der rot-weißen, der den Ausgleich für die Gäste brachte, denn zu hektisches Agieren im Angriff und eine zu löchrige Abwehr stellte ein kurzzeitiges Problem dar, was durch eine Auszeit von Trainer Thomas Cramer schnell aus den Köpfen der jungen Mannschaft gelöscht wurde. Bis zur 20. Minute war es nun ausgeglichen. Danach sollte die Einheitmaschinerie wieder volle Fahrt aufnehmen. Mit tollen Aktionen von Hinterseer (KL), Gemeinhardt (LA) und Dobritz (RM). Auch Gaul als zweiter Mittelmann zeigte eine super Spielweise, die seine Mitspieler und auch für ihn selbst zu einfachen Toren führte. Bis dahin war die Leistung der Schiedsrichter völlig akzeptabel, was sich im zweiten Durchgang deutlich und überraschend offensichtlich ändern sollte. Mit 18:14 und einer Zweiminutenstrafe ging es in die Kabinen.


Aus den Kabinen raus und rein in die zweite Halbzeit des doch recht körperbetonten Spiels. Man ließ sich durch Unterzahlsituationen nicht die Butter vom Brot nehmen und baute die Führung stetig aus. Kürschner (LR) durfte sich wohl bei Hinterseer bedanken, der ein ums andere Mal einen Siebenmeter rausholte, sodass dieser mit 11/6 Toren stärkster Werfer der Partie war und somit wieder einmal, mit Gemeinhardt zusammen, sich einer Manndeckung unterziehen musste. Es ging hektisch zu, denn nun hatte man das Gefühl, die Schiedsrichter hätten ihre gute Art und Weise zu pfeifen, satt gehabt. In der 48. Minute (31:24) standen die Einheit-Mannen kurzfristig nur noch mit drei Spielern auf dem Feld, die durch zwei schon fast erjammerten roten Karten für Dobritz und Kölbel (RR), die mit drei mal Zweiminuten nun das Spielgeschehen von außerhalb betrachten durften. Meister Yoda hätte mit einer Aussage "viel mimimii, ich spüre" wohl vollkommen ins Schwarze getroffen. Mit einer Pause der Einheit wurde das Motto "Jetzt erst recht" festgelegt und kurz wichtige Informationen ausgetauscht, unter anderem, "dass wir hier nicht auf einem Rübenfeld sind", laut Aussage eines Unparteiischen gegenüber Einheit-Trainer Cramer. Doch selbst die Schiedsrichterleistung konnte dem weiteren Führungsausbau nicht entgegen wirken. Mit insgesamt sieben Toren aus dem Feld hatte der Gegner Michael Keller (RA) trotzdem zu keiner Zeit auf dem Schirm und somit stand dieser ein ums andere Mal wie so manches Pferd auf der Weide ganz allein und konnte durch schnelle, straffe Pässe einfach angespielt werden, um das klebrige Objekt der Begierde einzunetzen. Zuletzt gab es noch den Anstandssiebenmeter für die Gastgeber, den Markus Senf, der wieder einmal eine gute Partie ablieferte, parierte und somit stand am Ende ein 41:30-Sieg auf der Anzeigetafel.

"Wir haben heute, bis auf Kleinigkeiten, alles zu 100 Prozent umgesetzt, was angesagt war und die Leistung der Mannschaft, besonders in der Unterzahlsituation, war einfach klasse und somit geht man hier eben mit zwei Punkten und elf Toren Differenz vom Feld", so Trainer Thomas Cramer.

 

Einheit II: Senf; Dobritz (4), Kölbel (5), Gaul (4), Gemeinhardt (4), Keller (7), Kürschner (11/6), Hinterseer (4), Obermann (2), Trainer: Thomas Cramer, Mannschaftsverantwortlicher: Gerold Neef

 

(mk)

Einheit II nun Tabellenführer!

(24.09.2018)

Mit einem 25:18 Sieg gegen den HC Glauchau/Meerane III konnte sich letzten Sonntag die Reserve der ersten Mannschaft an die Spitze der Tabelle in der ersten Bezirksklasse setzen.

Nach einem sehr guten Start (4:0) für die Hausherren durch Gemeinhardt, Hinterseer und Kürschner zeigte man sofort, wer das Spiel hier siegreich beenden will. Nach knapp 17 gespielten Minuten und einem Spielstand von 8:2 war der gegnerische Trainer gezwungen eine Auszeit zu nehmen, um seine Mannen neu zu formieren. Nichts an dieser Auszeit hat etwas erreichen können, nur, dass die Hausherren gegenseitig einmal abklatschen und sich über diesen Vorsprung freuen konnten. Nach einem Pfostentreffer der Gegner in der 27. Minute, was zuerst als Tor gepfiffen wurde, um es dann doch zu annullieren, gab irgendwie auch einen kleinen Grund zum schmunzeln und über so manchen Pfiff der Unparteiischen ebenfalls, die dennoch eine recht gute Leistung zeigten. Mit 13:6 ging es in die Halbzeit.

 

Die zweite Hälfte konnte man nicht so souverän gestalten wie die Erste. "Wir haben es in der zweiten Halbzeit ein wenig schleifen lassen und unsere Abwehr war in so manchen Situationen doch etwas löchrig und zu ruhig. Trotzdem konnten wir auch unsere Nachwuchsspieler (Marvin Obermann und Julien Kunze) in das Spielgeschehen mit einbringen, sodass jeder seinen Spielanteil bekam", so Trainer Thomas Cramer. Die beiden Schützen auf den Halbpositionen wurden nun einer Manndeckung unterzogen und somit war die Zeit gekommen, um mit schnellem und intelligentem Spiel, Lücken und Tore zu erarbeiten. Auch zu erwähnen ist wieder einmal die Leistung des Torhüters, der gute Paraden und einige starke Szenen hatte. Mit der Schlusssirene stand es nun fest, man hatte die Tabellenführung erreicht und will sie so schnell auch nicht hergeben. "Die Leistung und auch die Stimmung in der Mannschaft ist klasse. Sollte das alles so bleiben, wer soll uns dann bitte schlagen?", so Ex-Coach Marcel Wunderlich.

Nächste Woche geht es auswärts gegen den auf Platz 7 stehenden BSV Limbach Oberfrohna.

 

Einheit II: Senf; Dobritz (3), Wunderlich, Maschke, Kölbel (4), Gemeinhardt (4), Kunze (1), Keller (4), Kürschner (6/4), Hinterseer (3), Obermann

 

(mk)

Einheit II mit stabiler Leistung zum Sieg

(19.09.2018)

Als erstes bedankt sich die Mannschaft beim ehemaligen Linksaußen und Bericht-Schreiberling Florian Wißgott, der sich stetig und in allen Lagen verbessert und alles gegeben hat. Wir wünschen dir ein hochrenomiertes und erfahrungsreiches Jahr - bis bald!

 

Nun zum eigentlichen Geschehen: Sonntag 16 Uhr war es wieder soweit, der Anschlusskader der ersten Mannschaft war zu Gast beim TSV Zschopau. Nach dem doch recht dominanten Sieg gegen Schneeberg im letzten Spiel war die Motivation dies zu wiederholen natürlich hoch. Zwar fehlte Florian Dobritz auf der Mittelposition, dafür hatte Trainer Thomas Cramer mit Marcel Maschke und Max Gaul dennoch gute Optionen. Dazu kam noch, dass ein alteingesessener Spieler des HCE Franz Zobirei sich die Ehre gab und als Kreisläufer eine tolle Partie ablieferte.

Zu Beginn des Spiels lag man meist gleich auf, die Abwehrarbeit und manche Fehlpässe waren die einzigen Punkte, die es zu verbessern galt. Die Schiedsrichter zeigten von Beginn an, dass sie die Härte des Spiels entscheiden und so musste man sich darauf einstellen und Diskussionen mit den beiden Unparteiischen  unterlassen, was die Gastgeber anscheinend nicht zu verstehen wussten. In den letzten Sekunden der ersten Hälfte wurde der vermeintlich stärkste Spieler der Gastgeber dafür mit einer roten Karte belohnt und der Weg zum Sieg für die Einheit-Mannen fast schon besiegelt.

 

Die Abwehr stand in manchen Momenten zwar etwas wackelig, doch wusste man sich mit der Zeit gut auf die Angriffe der Gegner einzustellen. Im eigenen Angriff wurde der Ball zügig durchgespielt, um auch das ein oder andere Mal die Außen sowie den Kreisläufer ins Spiel bringen zu können. Etwas Wegzehrung wäre für so manchen Konterball nicht schlecht gewesen, so wäre dieser auch ohne zu verhungern bei seinem Mitspieler gelandet. Nichtsdestotrotz gibt es ja dafür das Training. Markus Senf musste dieses Mal das kleine harzige Leder von dem Einheit-Kasten fernhalten, was ihn mit ein paar sehr sehenswerten Paraden gut gelang. "Heute wurde das volle Repertoire an Spielern ausgeschöpft, die in der ersten Halbzeit eine durchweg starke Leistung ablieferten und sich im zweiten Teil des Spiels sogar noch einmal steigern konnten", fügte der Trainer Thomas Cramer noch hinzu. Am Ende zeigte sich das auch im Ergebnis: 24:34 gegen den TSV Zschopau, damit steht das Team nun auf Rang zwei der Liga.
Diesen Sonntag geht es um 15 Uhr in eigener Halle gegen den HC Glauchau/Meerane III.

 

HC Einheit Plauen II: Senf; Wunderlich (2), Maschke (1), Kölbel (4), Gemeinhardt (4), Gaul (1), Kürschner (10), Zobirei (4), Keller (5), Hinterseer (3); Trainer Thomas Cramer, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

 

(mk)

Einheit II: Heimsieg vor hochklassigen Publikum

(11.09.2018)

Bei dieser großartigen Unterstützung konnte ja gar nichts mehr schiefgehen: Als am Sonntagnachmittag die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen ihr erstes Heimspiel in der ersten Bezirksklasse bestritt, kamen nach und nach immer mehr fleißige Helferleins, die nur das eine wollten - die rot-weißen siegen sehen. Dazu bedarf es natürlich zum einen eine sehr gute Leistung der Spitzenstädter auf dem Parkett und zum anderen den nötigen lautstarken Beistand auf sowie von der Tribüne. Diese Symbiose des Erfolgs kam, nun ja, spontan zu Stande und so kann getrost von vielen Geburtshelfern aus der Ersten gesprochen werden, die sich in ungewohnter Rolle als Trommler probierten sowie von gleich mehreren Hebammen, nämlich das gesamte Aufgebot der Hausherren, die dem Vater der zwei Punkte, also dem Trainer Thomas Cramer, mit einer „Glanzleistung“ belohnten. So sah man am Ende der Partie gegen die HSG Aue/Schneeberg II strahlende Gesichter bei den Spielern, große Freude bei den Zuschauern und einen wunschlos glücklichen Trainer nach einem souveränen 31:15-(13:7)-Erfolg. Erneut streifte sich ein altbekanntes Gesicht aus der ehemaligen Dritten das Trikot über und so durfte sich Steve Schmidt gleich bei seinem Einstand über zwei Tore auf der zukünftig hoffentlich von ihm noch öfters bespielten Linksaußenposition freuen. Gleich zu Beginn der Begegnung machten die Plauener klar, wer Herr in der Einheit-Arena ist und ließen mit einem blitzsauberen 3:0-Lauf keine Zweifel aufkommen, wer am Ende als Gewinner sich einen seligen Sonntagabend in beseelter Glückseligkeit gönnt. Grundlage dafür war eine klasse Abwehrleistung, die geschlossen der Ballseite nach rückte, rechtzeitig den Gegenspieler festmachte und vor allem sich dank einer guten Kommunikation untereinander nicht von der mehr oder weniger bekannten Winfried-Wurftäuschung (Nummer 69) vernaschen ließ. Im Angriff ließ man das kleine, runde Leder schnell und druckvoll durch die eigenen Reihen laufen, die Vogtländer warteten geduldig auf die sich bietende Lücke, die dann meist mit einem sicheren Einnetzen genutzt wurde. So kamen die Hausherren in die exzellente Lage, einmal nicht einen Rückstand hinterherrennen zu müssen oder immer nur zu reagieren, da man selbst das Heft des Handelns sicher in der Hand hielt. Auch von zwischenzeitlichen Annäherungsversuchen beispielsweise beim Stand von 10:7 der Gäste ließ sich Einheit II nicht aus der Ruhe bringen, wollte nicht wie manchmal sonst mit der Brechstange urplötzlich das Aufeinandertreffen so frühzeitig entscheiden, sondern spielte weiter seinen erfolgreichen Stiefel, was diesmal auch belohnt wurde. Als beim 13:7 das Halbzeitsignal ertönte, konnte eine „sehr vernünftige Vorstellung“ resümiert werden, in der wenige Fehler gemacht und sich kaum Würfe aus Verlegenheit genommen wurden. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild wie im ersten Durchgang: Die Spitzenstädter dominierten das Geschehen auf dem Parkett, wendeten die Spielzüge sinnvoll an und sahen dann im entscheidenden Moment den freien Mann, der anschließend wusste, wo das Tor steht. In der Defensive wurde weiterhin leidenschaftlich verteidigt, man ließ sich nicht aus dem Verbund herauslocken und die Abstimmung mit den beiden Torhütern wurde immer besser, sodass es fast acht Minuten dauerte, bis die Erzgebirger wieder einmal einnetzen konnten. Daraus ergaben sich Möglichkeiten, von denen ein Trainer nicht einmal dann träumt, wenn er auf einer aufgeblasenen Taktiktafel schläft, denn so konnten die leichten Ballgewinne entweder in einfache Kontertore umgewandelt werden oder, kaum zu glauben, aber wahr, die sogenannte zweite Welle wurde nicht nur angewendet, sondern auch mit sehenswerten Treffern vergoldet. Übrigens: Die zwei torgefährlichsten Spieler der HSG Aue/Schneeberg II, die in der letzten Partie insgesamt 14 Mal einnetzten, konnten gegen die Plauener keinen einzigen Treffer verbuchen und so bedankte man sich am Ende mehr als zufrieden bei den trommelnden Spielern der Ersten für ihre lautstarke Unterstützung, denen so mancher Sympathisant auf der Tribüne mit einer spitzen Zunge zuflüsterte, wie man einen erfolgreichen Heimauftakt gestaltet. (flow)

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Senf; Kürschner (5), Dobritz (8), Wunderlich, Schmidt (2), Maschke (2), Kölbel (1), Wißgott (2), Keller (5), Hinterseer (4), Obermann (2); Trainer Thomas Cramer, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

Einheit II: Ein verlorener oder gewonnener Punkt?

(04.09.2018)

Auch wenn es die Frage aller Fragen am Samstagabend war, ob sich nun die zweite Mannschaft bei ihrem ersten Spiel unter dem neuen Trainer Thomas Cramer in der ersten Bezirksklasse über das 25:25-Unentschieden beim TSV Einheit Claußnitz 1864 ärgern oder freuen sollte, so bleibt einiges festzuhalten. Zum einen die Tatsache, dass es schon Mondjahre her ist, dass der Vertretung es gelungen ist, mal wieder am ersten Spieltag einen Punkt zu holen und das wohl gemerkt auswärts. Zum anderen die Feststellung, dass man auf jeden Fall mit den anderen Aufgeboten aus dem oberen Tabellendrittel mithalten kann, denn die Gastgeber durften sich in der vergangenen Saison als Aufsteiger über den Bronzerang freuen und hingen so am Rockzipfel der Spitzenreiter. Da der Trainer der Ersten Michel Wiesend keine blutjungen sowie unerfahrenen Bankwärmer in der Mitteldeutschen Oberliga braucht, bekam der Kader der Zweiten für diese Liga hochveranlagten Zuwachs mit Florian Dobritz. Auch die Jugend war heiß wie Frittierfett in den Niederungen des Handballs bei den gestandenen Riegen dem kleinen runden Leder wieder aufstrebendes Leben einzuhauchen und so schnupperte Marvin Obermann Achtligaluft. Auch der ehemalige Trainer dieser Truppe bekam wieder Lust, das harzige Spielgerät in die Hand zu nehmen und nebenbei noch die ein oder andere Anweisung beziehungsweise Hinweis als erfahrener Akteur an seine nun Mitspieler zu geben. Ein mehr oder weniger bekannter Neuzugang durfte auch sein Pflichtspieldebüt bei Einheit II feiern: Markus Senf, der den studierwilligen Felix Neef im Tor zumeist unterstützen und gegebenenfalls vertreten soll. Zu guter Letzt: Xaver Hinterseer, der mittlerweile aus dem Alter des Nachwuchsspielers heraus und nun hinein in den Männerbereich geschlüpft ist. Rein in die Partie: In der ersten Halbzeit waren vor allem die zahlreichen Ungenauigkeiten bei den Spitzenstädtern sowohl in der Abwehr als auch im Angriff dafür verantwortlich, dass sich die rot-weißen zwar immer wieder in Führung warfen, aber diese weder in einen Vorsprung umwandeln noch über eine längere Zeit halten konnten. So stimmte in der Offensive die Abstimmung des Öfteren nicht, sodass einfache Ballverluste die Folge waren, die der Gegner eiskalt als Kontertore nutzte. Auch sollten so manche Abläufe noch nicht komplett verinnerlicht worden sein, weshalb entweder der Akteur überrascht von seinem Versuch des Torwurfs war oder man sich unvorbereitete Würfe nehmen musste. In der Verteidigung bestand das Hauptproblem darin, dass die 6:0-Defensive nicht kompakt genug agierte, viel zu passiv war und so die Gastgeber nach belieben Einnetzen konnten, weshalb beim Stand von 13:10 die Pausensirene ertönte. Nach dem Seitenwechsel und dem Umstellen auf eine offensivere, aber vor allem aggressivere 5:1-Formation konnte das ungehinderte Agieren des Gegners zumindest häufiger unterbunden werden, was besonders mit einer deutlich verbesserten Abstimmung mit dem Torwart Felix Neef dazu führte, dass die Plauener so manchen leichten Ballgewinn für sich verbuchten. In der Offensive konnte in dieser Phase vor allem ein überragender Michael Keller von Rechtsaußen mit seinen sechs Treffern sowie ein äußerst quirliger Florian Dobritz als Mittelmann mit wichtigen Eins-gegen-eins-Situationen, die nicht nur zu acht Toren führten, sondern auch die nötigen Lücken für seine Mitspieler öffneten und ein Spielversteher Marcel Wunderlich ebenfalls im Zentrum der Denkzentrale, der insbesondere seine Rückraumspieler wie den treffsicheren Mario Kürschner in gute Positionen für einen erfolgreichen Abschluss brachte, überzeugen. So entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe, in der die Vogtländer die Gelegenheit hatten, sie für sich zu entscheiden, aber diese durch Unkonzentriertheiten wie im Abschluss leider nicht nutzten, weshalb sie sich mit einem 25:25-Remis zufrieden geben müssen. (flow) 

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Senf; Kürschner (6), Dobritz (8), Wunderlich (1), Maschke (1), Kölbel, Gaul (1), Wißgott (2), Keller (6), Hinterseer, Obermann; Trainer Thomas Cramer, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

Einheit II: Versöhnlicher Abschied aus der Bezirksliga

(22.04.2018)

Auch im letzten Spiel der Saison gelang der zweiten Mannschaft des HC Einheit Plauen auf fremden Parkett beim HC Fraureuth kein Auswärtssieg und so mussten sich die Spitzenstädter nach einer spannenden Partie mit 25:20 (13:7) geschlagen geben. Es war ein Aufeinandertreffen, bei dem es um die sprichwörtliche goldene Ananas ging, bei dem der Faktor Spaß sowie das gemeinsame Miteinander im Vordergrund standen und bei dem sich manche Akteure vermutlich erst einmal zum letzten Mal das rot-weiße Trikot überstreiften, weshalb jeder Aktive sich über eine ansehnliche Einsatzzeit freuen konnte. Ebenso der Trainer Marcel Wunderlich verkündete seinen (vorübergehenden) Abschied aus dem Männerbereich, um der Nachwuchsarbeit eine stärkere Förderung zu geben und die Entwicklung junger Talente weiterhin optimal unterstützen zu können. Doch dafür gebührte dem scheidenden Übungsleiter mit der gesamten Auswahl ein gegenseitig aufrichtiger Dank, die trotz einer erneuten Erfolglosserie als erneuter Absteiger eine schöne Zeit zusammen verbringen durften, die mit so manchem unerwarteten und deshalb umso gefeierten Höhepunkten zeigen konnte, dass die „Oberliga-Reserve“ nicht nur eine Einheit ist, sondern auch den Tabellenführer schlagen, dem mentalen Druck in den direkten Duellen um den Klassenerhalt einen kühlen Kopf beweisen und die Pokalbegegnungen gegen die kommenden Gegner in der Bezirksklasse souverän für sich entscheiden kann (Ausschied aufgrund eines Formfehlers) sowie die zweifelsohne gelungene Integration der A-Jungendlichen. Zur ganzen Wahrheit gehört natürlich, dass die zweite Mannschaft im Jahr 2018 wie auch bei allen Spielen der gesamten Runde in der Ferne keine Punkte einfahren konnte, die rote Laterne tragen muss, die wenigsten Tore erzielte und die drittmeisten hinnehmen musste. Rein in eine Partie, die über weite Strecken nicht den gewünschten und geplanten Verlauf der Hausherren nehmen sollte: Dass das Haftmittelverbot dem Agieren der Gäste nicht wirklich in die Hände spielen wird, war von vornherein klar, umso überraschender war die Erkenntnis nach 60 Minuten, dass die Riege kaum technische Fehler machte, sich nur sehr wenige einfache Ballverluste zu schulden kommen ließ und das auch das kleine, runde Leder ohne Harz gefangen sowie eingenetzt werden kann. Die Hausherren taten sich zu Beginn des Aufeinandertreffens dagegen sichtlich schwer ihre Angriffe erfolgreich zu beenden, der für den kurzfristig erkrankten Stammtorhüter haltende Willy-Paul Wunderlich konnte sich immer wieder mit guten Paraden auszeichnen und so stand es nach sechs gespielten Minuten 0:1 für die Plauener. In der Folge konnte zwar Einheit II noch den Ausgleichstreffer zum 2:2 bejubeln, doch mit fortlaufenden Zeigerumdrehungen nahmen wenn auch nicht wirklich souverän und eher recht zaghaft die Fraureuther das Heft des Handelns in die Hand. Obwohl dann Mitte der ersten Halbzeit einmal komplett durchgewechselt wurde, kam es weder zu einem Bruch in den Offensivbemühungen noch zu einer nicht mehr kompakt stehenden Defensive, wodurch ein Leistungsabfall ansehnlich vermieden wurde und die Reservisten ihr können unter Beweis stellen durften. So ging es nach hitzigen 30 Minuten, in denen vor allem die Gastgeber sich mit dem spielerisch aufopferungsvollen Widerstand der Gäste nicht so richtig anfreunden wollten, mit 13:7 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel starteten die Spitzenstädter eine richtige Aufholjagd, vereitelten zahlreiche Angriffe der Hausherren erfolgreich und netzten immer wieder sicher ein, wodurch bereits nach knapp vier Minuten der Fraureuther Trainer sich gezwungen sah, beim Stand von 13:11 eine Auszeit zu nehmen, um den Spielfluss von Einheit II zu stören. Diese Maßnahme zeigte aus Sicht der rot-weißen leider Wirkung, da man den Vogtländern nicht mehr ganz so viele freie Räume in der Verteidigung anbot und der Versuchung widerstehen konnte, den recht schnellen Abschluss zu suchen, der dann zu leichten Kontertoren führte, weshalb am Ende sich die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen zwar geschlagen geben musste, aber den zweiten Durchgang ganz knapp für sich entscheiden konnte. (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Wunderlich; Kürschner (2), Corda (2), Obermann (3), Höpner (2/1), Maschke, Kölbel (3), Gemeinhardt (3), Holzmüller, Gaul, Wißgott (2), Keller (3), Mehler; Trainer Marcel Wunderlich, Co-Trainer Benjamin Ott, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

Einheit II: Wo ist der Glaube ans eigene Können?

(16.04.2018)

Letztes Heimspiel in der aktuellen Saison, die letzte Partie vor heimischem Publikum und die letzte Begegnung in der Einheit-Arena in der Bezirksliga: Am vergangenen Samstag trafen zur besten rot-weißen Handballzeit die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen auf den SV Grün-Weiß-Niederwiesa. Der Gegner, gekommen um natürlich mit maximaler Punkteausbeute wieder das schöne Vogtland zu verlassen und so das Abstiegsgespenst aus seinen Köpfen zu vertreiben. Genau diese Tatsache wollten sich die Spitzenstädter zu nutze machen, die bekanntlich befreit aufspielen können und sich versöhnlich sowie erfolgreich auf eigenem Parkett verabschieden wollten. Gegenüber den Schiffbrüchen der letzten neun Niederlagen in Folge brachte Trainer Marcel Wunderlich viele neue Matrosen, doch gleich zu Beginn des Aufeinandertreffens sahen die zahlreichen Zuschauer mehr Krampf als spielerische Leichtigkeit, die jedoch gerade auf den Seiten der Hausherren extrem wichtig wäre, denn mit einem Altersdurchschnitt von gerade einmal knapp 20 Jahren ist man weit entfernt von Erfahrung im Männerbereich und zudem noch deutlich hinsichtlich der körperlichen Präsenz unterlegen, weshalb diese grundverschiedenen Vorraussetzungen mit Tempo sowie druckvollen Eins-gegen-eins-Situationen wett gemacht werden sollten. Auch wenn dies noch nicht zur vollkommenen Zufriedenheit führte und so mancher Fehler gemacht wurde, so konnten die Plauener dennoch die Partie ausgeglichen gestalten, da auch die Gäste sich sichtlich schwer im Positionsangriff taten (6:6). Doch mit einmal war ein Bruch in den Offensivbemühungen von Einheit II, der den Gegner zu leichten Toren einlud und man sich mal wieder selbst in Bedrängnis brachte: mit unvorbereiteten Abschlüssen, ungenauen Würfen, schlechten, weil nicht fangbaren Abspielen sowie Pässen, die niemals den Weg zum Mitspieler finden, wenn er von zwei Mann gedeckt wird - das bittere daraus resultierende Zwischenergebnis von 6:9 leuchtete nach knapp 24 Minuten auf der Anzeigetafel. Auszeit der Spitzenstädter und dabei bewies der Trainer Marcel Wunderlich ein glückliches Händchen, indem er mit klugen Wechseln wieder einen geordneten Spielaufbau im Angriff sowie Stabilität in der Abwehr bedingte. Glücklich war auch der 8:9-Anschlusstreffer kurz vor dem Ertönen der Pausensirene durch Marvin Obermann, der ein Einäugiger unter vielen Blinden war und dadurch der gesamten Mannschaft wieder den Glauben an das in der Rückrunde schier unmögliche zurückgab: die Hoffnung auf einen Sieg. Dass Handballspiele aus 60 Minuten bestehen, hat sich herumgesprochen, doch in Sachen Federführung hatten sie nichts, aber auch gar nichts konstantes, so schien Einheit II nach dem Seitenwechsel gedanklich noch in der Kabine zu sein und diese Situation nutzte Niederwiesa aus, um mit 8:14 in Führung zu gehen. 13 Minuten hatten die Gäste die Hausherren im Klammergriff, hätten ihren Vorsprung eigentlich noch deutlicher ausbauen können, doch danach übernahmen die Plauener das Zepter des Handelns und durch ein verbessertes Abwehrverhalten sowie eine effektivere Offensive kam Einheit II auf 12:15 heran. Doch dann verfielen die Spitzenstädter aus unerklärlichen Gründen wieder in ihr Muster: Der ein oder andere Abschluss zappelte nicht im gegnerischen Netz, der zügige Rückwärtsgang ist scheinbar nicht Standart bei so manchem erst kürzlich eingewechseltem Akteur und die Gäste freuten sich über einen leichten Treffer. Die Folge sind hängende Köpfe, der unbedingte Drang es mit nicht mannschaftsdienlichen Einzelaktionen die Begegnung noch für sich zu entscheiden, aber auch das Anwenden eines Spielzuges, der sogar noch funktioniert und allein dieser Umstand hat eigentlich etwas Befreiendes, bringt ein Gefühl, was sich nicht antrainieren, nur erleben lässt, doch im vorliegenden Fall kommt dieser dann freie Abschluss nicht seiner Bestimmung nach und lähmt das einfache Einnetzen. So war`s ein Aufeinandertreffen, das sich die rot-weißen ganz anders und die Gäste genau so vermutlich vorgestellt hatten, denn am Ende musste die zweite Mannschaft nach phasenweise überzeugendem Agieren eine bittere 13:21-Niederlage hinnehmen. (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Neef; Obermann (3), Schmidt, Corda (2), Höpner (5/2), Maschke, Kölbel, Gemeinhardt, Holzmüller, Gaul (1), Wißgott, Keller (1), Hinterseer (1), Mehler; Trainer Marcel Wunderlich, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef, Physio Josif Kruze

Einheit II: Die letzten Mohikaner machen das Licht aus

(18.03.2018)

Die Zeichen der Zeit standen mehr als ungünstig für die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen am vergangenen Samstag bei ihrem Auswärtsspiel gegen den SV Sachsen 90 Werdau. Zum einen war da die Tabellensituation, denn die Spitzenstädter müssten ihre verbliebenen letzten drei Partien in der Saison gewinnen und gleichzeitig hoffen, dass die Kontrahenten nur noch verlieren, um dem Schreckensgespenst Abstieg in die erste Bezirksklasse zu entkommen. Eine Niederlagenserie von mittlerweile acht Partien mit einhergehendem Selbstvertrauensverlust, der mentale Druck, da man stehend mit dem Rücken zur Wand nur noch siegreich aus den Begegnungen hervor gehen muss und die Tatsache, dass bei eigenem erfolgreichen Absolvieren dieses Himmelfahrtskommandos eine äußerst geringe Wahrscheinlichkeit darauf besteht, dass dieses Szenario genau so eintreten wird, da weder die Konkurrenz das Handballspielen über Nacht verlernt hat, noch nachweislicher Freund, Helfer sowie Unterstützer der rot-weißen ist, sprechen nicht wirklich für eine verheißungsvolle Rettung. Zum anderen war auch noch zu allem Übel die Personalsituation mehr als angespannt: Bekanntlich besteht der Kader von Einheit II zur Hälfte aus Akteuren, die nicht nur noch im Nachwuchsbereich aktiv sein können, sondern natürlich auch sind und so kam`s wie es nicht suboptimaler kommen beziehungsweise angesetzt werden konnte, dass die A-Jugendlichen zur gleichen Zeit an einem fremden Ort unbedingt mit zwei Punkten die Heimreise antreten müssen, um im letzten Aufeinandertreffen noch die Möglichkeit des Bezirksligameistertitels zu wahren. Eine weitere Möglichkeit die Bank aufzuhübschen wäre das „Aushelfen“ einiger Akteure der dritten Vertretung gewesen, doch da diese den Vogtlandmeistertitel perfekt machen können und ihre vorletzte Begegnung absolvieren, ist dies nicht möglich, da man sich quasi für seine jeweilige Riege „festgespielt“ hat. Doch alle dem nicht genug der Ausfälle, Florian Dobritz durfte erneut in der Mitteldeutschen Oberliga sein Können unter Beweis stellen, die Grippe trieb ihr Unwesen beim Trainer Marcel Wunderlich, aber auch bei den Spielern Maximilian Gaul und Paul Holzmüller sowie war Mario Kürschner berufsbedingt verhindert. So ging es in diese so wichtige Partie mit sieben Feldspielern sowie einem Torhüter, der bereits nach wenigen Minuten sechs Mal hinter sich greifen durfte und dabei zusehen musste, wie im Angriff der Ball entweder durch Fehlabspiele oder durch Fehlwürfe verloren ging, weshalb bei den Plauenern die Null auf der Trefferseite stand. Da sich nun die Vogtländer so langsam an das Agieren ohne Harz gewöhnten, in der Offensive ruhiger das Objekt der Begierde durch die Reihen laufen ließen und durch gelungene Anspiele des freien Spielers man die ein oder andere Lücke für sich nutzten, konnten immerhin sieben eigene Treffer bis zum Ertönen des Halbzeitpfiffs erzielt werden. In der Pause die Fehler messerscharf analysiert, dass man es dem Gegner zu leicht machte, indem er durch zahlreiche Kontertore oder Siebenmeter viel zu einfach einnetzen konnte und man dies im zweiten Durchgang unbedingt unterbinden muss, um nicht mit einem Debakel die Heimreise antreten zu müssen. Zwar begannen die Spitzenstädter genauso wie in den ersten dreißig Minuten, da in der Abwehr unstrukturiert, ohne die nötige Aggressivät sowie Abstimmung und im Angriff man sehr hektisch mit unnötigen, überhasteten Abschlüssen agiert wurde, weshalb beim Stand von 27:10 nur noch Schadensbegrenzung vorgenommen werden sollte. Doch was dann die „Rumpftruppe“ in den verbliebenen zwanzig Minuten leistete, dies war mehr als der unbedingte Wille eines akzeptablen Ergebnisses, denn die rot-weißen kämpfen um jeden Ball, blieben geduldiger sowie deutlicher sicherer im Positionsangriff und nahmen sich keine Würfe auf gut Glück. Da nun auch druckvoll auf die gegnerische Verteidigung gestoßen, der Ball schnell weitergespielt und gut eingelaufen wurde, konnten die sich bietenden Lücken entweder von den Kreisläufern oder von den Einläufern genutzt werden. In der Defensive zeigten sich die Plauener deutlich konzentrierter, man verschob schneller der Ballseite nach und konnte so die Gastgeber in Verlegenheit bringen, die man durch eigene Kontertore oder durch manch gute Kombination zu nutzen wusste. Was bleibt, ist das nicht wirklich zu erwartende und an den Reaktionen der Werdauer aber deutlich zu erkennende Positive aus Sicht der Vogtländer, dass man in den letzten zwanzig Minuten lediglich vier Treffer hinnehmen musste, gleichzeitig jedoch zwölf Mal einnetzte und man somit nicht nur ein Debakel verhinderte, sondern auch die zweite Halbzeit mit zwei Toren gewinnen konnte. Auch wenn am Ende die 31:22-(18:7)-Niederlage den sportlichen Abstieg in die erste Bezirksklasse sowie das Beenden der Saison auf dem letzten Platz bedeutet, so bleibt die Hoffnung, dass vielleicht durch glückliche Umstände wie beispielsweise das Aufstocken anderer Ligen der bittere Gang in eine tiefere Spielklasse erspart bleibt und ansonsten heißt es die Lehren aus der diesjährigen Runde zu ziehen, um in der nächsten den direkten Wiederaufstieg anzustreben, denn eines ist klar: Die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen hat auf jeden Fall das Potential höherklassigen Handball zu spielen. (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Neef; Jacob (4), Höpner (10/2), Maschke (2), Kölbel (2), Gemeinhardt, Wißgott (3), Keller (1); Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

Einheit II: Am Ende war`s schwach wie eine Flasche leer

(12.03.2018)

Am vergangen Samstag war eigentlich alles für die zwei Punkte der zweiten Mannschaft des HC Einheit Plauen angerichtet: Die Spitzenstädter waren so siegessicher wie noch zu fast längst vergessenen Zeiten, die rot-weißen spielten vor heimischen Publikum, also auf dem Parkett, auf dem die bisherigen einzigen vier Erfolge gefeiert werden konnten, auf dem man die bisherigen einzigen acht Zähler auf der Habenseite verbuchte und auf dem schon so manch Überraschung glückte. Dazu gastierte ein Gegner, der aktuell gerne in der Fremde gesehen ist, der aktuell gerne das ein oder andere Geschenk in Form von Punkten dort liegen lässt und der aktuell nicht mit einer stählernen Brust ins Vogtland reiste. Und: Nicht zu vergessen fehlte den Gästen ihr Kreisläufer, der im Hinspiel den Vogtländern die größten Probleme bereitete, da er dank seiner körperlichen Überlegenheit entweder selbst zum Torabschluss kam oder einen Siebenmeter herausholen konnte, was so manches mal auch noch mit zwei Minuten bestraft wurde. Zwar konnte Einheit II auch nicht mit der Stammformation auflaufen, da zum einen Florian Dobritz sowie Tom Mehler bei der Ersten mit von der Partie sein durften, sondern auch zum anderen Fritz Höpner krankheitsbedingt fehlte und Gerry Kölbel seinen feucht-fröhlichen runden Geburtstag nachfeierte, doch all das sollte das Aufgebot nur noch mehr motivieren, um als eingeschworene Truppe endlich mal wieder zu gewinnen. Und genau so ging`s auch in die Partie: Mit einem dynamischen Angriff, der den Ball schnell durch die eigenen Reihen laufen ließ, der druckvoll auf die gegnerische Abwehr stieß und so lange geduldig die klug angesagten Spielzüge anwendete, bis die nötige Lücke vorhanden war, um sicher sowie genau abzuschließen, was mit der 3:1-Führung nach gut fünf Minuten belohnt wurde. Doch anstatt genauso weiter zu agieren, verluden sich die Hausherren in Einzelaktionen, unvorbereiteten Abschlüssen und überhasteten Offensivbemühungen, was zu einfachen Ballverlusten durch Fehlabspiele oder Fehlwürfe führte, die wiederum eiskalt von den Gästen dankend in Kontertore umgewandelt werden konnten. So sah sich Einheit-Trainer Marcel Wunderlich beim Stand von 5:7 gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, seinen Schützlingen wieder die Struktur der Anfangsphase zurück zu geben und darauf zu verweisen, dass bekanntlich nicht nur in der Ruhe die Kraft liegt, sondern auch man diese Begegnung nur gemeinschaftlich im Kollektiv gewinnen könne. Kaum zu glauben, aber wahr: Diese Maßnahme zeigte Wirkung, denn von nun an kamen die Spitzenstädter in den Genuss des strukturierten Verteidigens, was durch schnelles Rücken sowie einer guten Absprache, wer den Ballführenden versucht am Weiterspielen zu hindern nahezu optimal funktionierte und zum 10:10-Ausgleich führte. In den letzten Zeigerumdrehungen vor der Pause merkte man den rot-weißen den Kräfteverschleiß an, die Zuspiele wurden ungenauer, die Torwürfe unplatzierter und die Defensive durchlässiger, weshalb man sich mal wieder um ein äußerst gutes Halbzeitergebnis (11:13) brachte, was dennoch mehr als zuversichtlich für den zweiten Durchgang stimmte. Doch irgendwie schienen die Hausherren noch in der Kabine geistig zu verharren, denn die Gäste überrumpelten sprichwörtlich ihren Gegner, der eher über das heimische Parkett lustwandelte, anstatt ansehnlichen sowie erfolgreichen Handball zu spielen, weshalb so mancher Zuschauer sicherlich beim Stand von 12:18 dachte, dass dieses Aufeinandertreffen bereits entschieden sei. Doch erneut bewies der Trainer ein goldenes Händchen mit seiner Auszeit, erneut erinnerte Felix Neef an das eigene Können sowie den Glauben, dass alles noch möglich sei und man überhaupt nicht gewillt ist, die Segel zu so einem frühen Zeitpunkt bereits zu streichen. Diese Worte schienen nicht nur wachgerüttelt zu haben, sondern auch jeden einzelnen Akteur zu motivieren, denn von nun an wurde um jeden Ball leidenschaftlich gekämpft, die Abwehr stand wie ein Fels in der Brandung, wodurch nun selbst die Plauener in den Genuss von leichten Kontertoren kamen und wenn man sich im Positionsangriff befand, wurde überlegt agiert sowie eingenetzt, was zum 17:19-Anschluss führte. In der Folge stabilisierten sich die Gäste auch dank einer genommenen Auszeit wieder, doch die Vogtländer konnten immer wieder kleine Nadelstiche setzten, dank gut einlaufender Außenspieler, die nun auch mustergültig bedient wurden und so deutete alles auf eine spannende Schlussphase hin. Doch in dieser überschlugen sich die Ereignisse in Form von exorbitant häufigen Zweiminutenstrafen, die nicht nur dafür sorgten, dass die Spitzenstädter in Unterzahl ihre Aufholjagd fortsetzten wollten, was zu hektischen Agieren führte und man sich dadurch nur selbst das Erreichen des Punktgewinns noch schwerer machte, sondern auch den Akteueren auf dem Parkett immer deutlicher anzusehen war, dass das ständige Minimieren des gegnerischen Vorsprungs einfach zu viel Kraft kostete, woran auch nichts mehr Paul Holzmüller bei seinem Kurzeinsatz ändern konnte, der sich als unmittelbare Wettkampfvorbereitung die Elsteraner Badelandschaft zum verweilen aussuchte, da ja in der Sole bekanntlich die Kraft schwebt. So musste Einheit II am Ende nach dem Verlauf der Partie eine deutlich zu hoch ausgefallenen 23:32-Niederlage hinnehmen und ist nun zum siegen in den letzten drei Begegnungen verdammt, da ansonsten die Abstiegsplätze bei entsprechendem Nichtpunkten der Konkurrenz nicht mehr verlassen werden können, was den bitteren Gang in die erste Bezirksklasse bedeuten würde. „Wir haben uns jedes Mal nach den Rückstanden wieder heran gekämpft und dann verlieren wir durch unüberlegtes Agieren viel zu leicht die Bälle“, ärgert sich Trainer Marcel Wunderlich, „denn dadurch kamen unnötige Fangfehler, Fehlabspiele sowie Fehlwürfe zu Stande, die der Gegner für sich zu nutzen wusste“. Um mit Giovanni Trapattonis Worten zu schließen: Ich habe fertig. (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Wunderlich; Kürschner (9/5), Obermann (2), Jacob, Kunze, Maschke (2), Wißgott (1/1), Gemeinhardt (5), Holzmüller, Gaul (2), Hinterseer, Keller (2); Trainer Marcel Wunderlich

Einheit II: Tabellenplatz erfolgreich verteidigt 

(05.03.2018)

Man stelle sich vor: Samstagabend, absolutes Spitzenspiel, denn der Tabellenerste empfängt den Tabellenletzten, Spannung pur zumindest in der Anfangsphase und das alles in einem zeithistorischen Tempel der Handballkünste vor begeisterten Zuschauern - mehr geht in den Niederungen des Amateurhandballs nicht. Die USG Chemnitz gegen die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen. Jung gegen noch jünger. Erfolgreich gegen, nun ja, weniger erfolgreich. Einer dieser schöneren Momente aus Sicht der Spitzenstädter hinsichtlich des Ergebnisses war die Hinrundenpartie, als vor heimischem Publikum der Sieg in letzter Sekunde dank der Siebenmeterparade bejubelt werden konnte. Ein Gefühl, an das man sich vor der Begegnung nur zu gerne erinnerte, auf das man erfreulich zurück blickte und genau daran wollte man anknüpfen. „Wir konnten uns dank einer überragenden Abwehr im ersten Aufeinandertreffen die zwei Punkte sichern“, weiß der Trainer Marcel Wunderlich „und da es uns schwer fällt in der Offensive Tore zu erzielen, führt der Weg zum Gewinnen nur über eine starke Verteidigung“. Rein in ein Spiel, welches sich schnell entscheiden sollte: Der erste Angriff gebührte den Vogtländern und schon zappelte der Ball im gegnerischen Netz - diese Szenen wiederholten sich auf der einen Seite noch genau ein sowie auf der anderen zwei Mal, weshalb es nach wenigen Augenblicken 2:2 stand. Würde eine Partie im Handball statt sechzig nur wenige Umdrehungen des Zeitmessgerätes dauern, dann wäre es vielleicht aus Sicht der Fans eine äußerst kurze Wochenendunterhaltung, aber für die Plauener eine punktetechnisch verheißungsvolle. Nun, wie der geneigte Allwissende weiß, ist dem nicht so und so konnte das noch verspielte Kätzchen (USG Chemnitz) noch das ein oder andere rassige Duell mit dem so süßen Mäuschen (HC Einheit Plauen II) spielen, nur um es im Stile eines Tigers in der zweiten Halbzeit zu vernaschen. Denn bis zum 9:7 war die heile Welt noch in Ordnung, der Glaube an das eigene Können und die Einstellung, dass man sich endlich einmal für seine gute Darbietungen belohnen müsse, vorhanden. Doch dann nahm das Unheil seinen Lauf, hatten die Spitzenstädter das kleine, runde und vor allem nicht harzige Leder in den eigenen Reihen, war`s vorbei mit den gewohnten Abläufen, denn ohne Harz machte das Objekt der Begierde was es wollte, nur fand es nicht so wirklich oft den beglückenden Weg ins gegnerische Tor. Und in der Defensive durften sich die rot-weißen die Frage stellen, wie es einer Mannschaft gelingen kann, die Bezirksliga einsam an der Spitze anzuführen, ohne dabei eine sich bemerkbar machende Gefahr aus dem Rückraum zu generieren. Die erste Antwort darauf lautet: Haftmittelverbot löst gewisse Blockaden beim Gegner aus, die schier nicht zu unterbinden gehen, wodurch Ballverluste oder Fehlwürfe entstehen, die in einer Effektivität als Konter beziehungsweise druckvoller zweiter Welle in einfache Treffer umgewandelt werden. Zweitens: Der linkshändige Rechtsaußen ist ein Einäugiger unter Blinden, kann was ein guter können muss und geizt nicht mit seinen Reizen, die selbst ein äußerst guter Torhüter in Verlegenheit bringen. Und drittens: Man bastelt sich einen Kreisläufer, dem berüchtigte, ja fast schon magnetartige Fähigkeiten in Bezug aufs Anziehen des Balls nachgesagt werden, der eiskalt abschließt sowie die gegnerische Defensive in Bewegung versetzt, was so manch freie Lücke entstehen lässt, die dann wiederum dankend vom Mitspieler so schnell genutzt wird, dass die normalerweise zu führenden Absprachen zur Theorie werden. Eigentlich das kleine Einmaleins des Handballs, das nicht nur ein erfolgreiches Mittelchen ist, sondern auch so abgezockt gegen sämtliche Verteidigungsformen eingesetzt wird, dass es anderen Riegen nicht möglich ist, dagegen eine probate Lösung zu finden, die mit gewonnen Punkten veredelt wird. So kann unter anderem erklärt werden, weshalb die Vogtländer über 10 Minuten ohne eigenen Treffer im zweiten Durchgang blieben und am Ende eine ernüchternde 29:15-(13:8)-Niederlage hinnehmen mussten, was nicht nur für hängende Köpfe, sondern auch für Ratlosigkeit aufgrund der Höhe des Debakels führte. (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Neef; Kürschner (1), Dobritz, Jacob (1), Höpner (6/3), Wißgott, Kölbel (2), Gemeinhardt (1), Holzmüller, Gaul, Mehler, Keller (2), Hinterseer (2); Trainer Marcel Wunderlich, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

Einheit II: Alles gegeben und am Ende doch verloren

(25.02.2018)

Es sollte einfach nicht sein: Die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen musste sich auch am vergangenen Samstag vor heimischen Publikum mit 21:28 (7:11) gegen den SV Rotation Weißenborn nach einer umkämpften Partie geschlagen geben. Da auch die Konkurrenz auf den heißen und ungemütlichen Plätzen nicht schläft, beträgt mittlerweile der Rückstand zum rettenden Ufer, dem sogenannten Klassenerhalt, drei Pünktchen, die wohl nur mit einer Aneinanderreihung von Sensationen in Form von überraschenden Siegen zu erreichen sind, um doch noch Wunderlichs Wundertaten bestaunen zu können. Doch der Blick lenkt nur vom Wesentlichen ab, denn so eine Gelegenheit gab es durchaus mal wieder gegen einen scheinbar überlegenen Gegner, der spielstärker als die Spitzenstädter ist und dem das häufigere Einnetzen etwas leichter fällt, denn die rot-weißen bewiesen bereits in dieser Saison, dass selbst der Krösus der Liga nicht unbesiegbar ist. So war auch die Zielstellung, dass man befreit agieren könne und dank einer weiteren positiv stimmenden Binsenweisheit, dass man nämlich die besten Leistungen aufs Parkett legt, wenn der Trainer nicht die Qual der Wahl hat, ging es in die Partie. Doch der Beginn der Begegnung war alles andere als vielversprechend, gleich im ersten Angriff der Gäste zeigten diese, dass sie durch ein temporeiches Angriffsspiel die Hausherren schwindelig spielen wollen, was auch dank anfänglichen nicht vorhandenen Abstimmungen in der eigenen Abwehr gelingen sollte. In der Offensive agierte man noch zu hektisch, ließ sich von der schnellen Spielweise der Weißenborner anstecken und schloss teilweise zu überhastet ab, hatte schlicht auch etwas Wurfpech oder die allsehenden vier Augen sahen nicht den Drang zum Tor bei den Vogtländern, weshalb sie ihre Ärmchen recht schnell hoben. All diese eher nicht erquickliche Gemengelage führte zu einem 0:4-Rückstand und zur ersten Auszeit nach gerade einmal knapp sechs Minuten des Heim-Trainers, der die Seinen erfolgreich aus dem Winterschlaf wecken konnte. Mit den ersten eigenen erzielten Treffern dank gut herausgespielten Aktionen inklusive Wurfmöglichkeiten kam so langsam der Glaube an das eigene Können und vor allem kamen die guten Gedanken auf, dass man das Aufeinandertreffen weder schon verloren habe noch das der Gegner ein größeres Bedürfnis auf die zwei Punkte als die Plauener selbst hat (3:5). Wie das dann in solchen Momenten ist, wenn einem das Glück irgendwie nicht hold sein will, wurde der über die gesamte Partie treffsicherste Akteur Mario Kürschner bei einer faulwürdigen Aktion am Wurfarm verletzt und musste sich mit ansehen, dass es dadurch dem Gegner kurzfristig gelang, die Aufholjagd der Spitzenstädter zu unterbinden sowie erneut den alten Abstand herzustellen (4:8). Da besonders durch kluges Wechseln von Aktiven im Angriff und in der Abwehr dem teilweise überfallartigen Offensivdrang der Gäste eine stabile, aggressive Defensive entgegen gesetzt werden konnte, die für Ballgewinne sorgte, um so leichte Kontertore zu erzielen, geriet man nicht noch weiter ins Hintertreffen, weshalb ein 7:11 zur Halbzeit auf der Anzeigetafel leuchtete, doch auch hier spielte wieder das Unglück erneut sein Unwesen, dass so manch Abpraller den direkten Weg zum Weißenborner fand, was einen besseren Stand zur Pause verhinderte. Nach dem Seitenwechsel konnte sich Einheit II endlich für ihre sehr gute Verteidigung und dem Attackieren im richtigen Moment des Ballführenden belohnen, wodurch die Nervosität beim Gegner sichtlich stieg, der nun auch vermehrt sich zu unüberlegten Abschlüssen verleiten ließ. Eine zwischenzeitlich genommene Auszeit der Gäste konnte auch nicht die Plauener verunsichern, denn war das Objekt der Begierde in den eigenen Reihen, dann ließ man das kleine, runde Leder flüssig sowie schnell laufen, spielte sichere Pässe und strahlte von allen Positionen dank druckvollem Agieren die nötige Torgefahr aus, was zum umjubelten 15:15-Ausgleich führte. Jetzt merkte man der Mannschaft an, dass sie sehr wohl gewillt ist, endlich mal wieder einen Sieg feiern zu können und sich für den starken Auftritt belohnen will, doch die gegnerische Übermacht schlug mit ihrem letzten Mittel zurück und es ging Schlag auf Schlag, nur eben leider in die falsche Richtung: Ein geschwind vorgetragener Angriff der Gäste, der erfolgreich war und was war die fast schon logische Antwort auf diese Reaktion, richtig, ein von Weißenborn angesteckter voreiliger Abschluss, der dankend pariert wurde - und wie das dann in der zweiten Mannschaft des HC Einheit Plauen so ist, reißt der Spielfaden komplett, was in einem 18:22 mündete, was im Prinzip die Vorentscheidung war, die zu Ungunsten der Spitzenstädter verlief. Doch auch das sind die rot-weißen, die kämpfen, sich weder aufgeben noch die Begegnung schon abgeschrieben haben, was auch durch eine Auszeit bedingt wurde, dass man sich von nun an wieder auf das eigene Agieren konzentriert, erneut geduldig die Spielzüge anwendet sowie der überlegte Wurf genommen wird, nämlich der, der gut vorbereitet ist und erfolgreich im Netz landet, was die Vogtländer in Schlagdistanz brachte (21:23). Doch der Lohn blieb aus, der Tank war leer, die Kraft nicht mehr vorhanden und so gelangen nur noch den Gästen das ein oder andere Tor, was zu einem 21:28-Endstand führte, der aus Sicht der Plauener deutlich zu hoch ausgefallen ist. „Zu erst einmal muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen, denn sie hat kämpferisch alles gegeben sowie über weite Strecken der Partie auch sehr ansehnlichen Handball gespielt“, freut sich der Trainer Marcel Wunderlich, „leider mussten wir in der spannenden Schlussphase der Aufholjagd Tribut zahlen, der uns mal wieder um ein positives Erfolgserlebnis brachte und dennoch bin ich richtig stolz auf meine Spieler, die eine richtig geschlossene gute Leistung zeigten“. (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Wunderlich; Kürschner (9/3), Jacob (1), Maschke, Kölbel (4), Gemeinhardt (2), Gaul (1), Wißgott, Keller (3), Hinterseer (1), Eichhorn; Trainer Marcel Wunderlich, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

Einheit II: Ganz bittere Niederlage beim Tabellenletzten

(04.02.2018)

Die letzte Szene des Spiels war symptomatisch: Die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen erkämpft sich in einer spannenden Schlussphase die Möglichkeit, die Partie gegen den TSV Oelsnitz noch mit einem Punktgewinn annähernd erfolgreich zu bestreiten und zumindest einen Konkurrenten um den Klassenerhalt auf minimaler Distanz zu halten, doch es sollte einfach mal wieder nicht sein. So verlieren die Spitzenstädter nicht nur eine sogenannte Vier-Punkte-Begegnung mit 27:26 (15:12), sondern auch den Anschluss an die nunmehr schon zwei Zähler entfernten Nichtabstiegsplätze, die jedoch allesamt noch mindestens ein Aufeinandertreffen mehr zu bestreiten haben. Auch wenn die schlechteste Tordifferenz nicht wirklich viel zur Stimmungserheiterung beiträgt, so bleibt die äußerst wichtige Erkenntnis, das sowohl das direkte Duell mit dem Handballverein Oederan als auch das mit dem TSV Oelsnitz als „gewonnen“ bezeichnet werden darf. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, die Leidenschaft ist allseits vorhanden und die Siege werden bald gefeiert. Mit genau dieser Einstellung, dem Glaube an das eigene Können und der Gewissheit, das man zum einen mit fast allen Gegnern über eine sehr lange Spieldauer mithalten kann sowie zum anderen der Erinnerung an das siegreiche Heimspiel in der Hinrunde, gingen die rot-weißen in das kleine Vogtland-Derby. Von Beginn an merkte man die Wertigkeit dieses Aufeinandertreffens vor allem bei den Gästen, denn die Anspannung ja keinen Fehler zu machen war nicht nur spürbar, sondern auch sichtbar, da man sich sowohl im Angriff mit klar herausgespielten Abschlussmöglichkeiten schwer tat, als auch in der Abwehr mit einem konsequenten Agieren, welches den Ballführenden am umgehinderten Einnetzen hindert und so gelangten die Plauener schon früh in einen Rückstand (7:3). Diesen galt es nun schnellst möglichst wieder aufzuholen, was, kaum zu glauben aber wahr, sogar gelingen sollte, denn Einheit II reagierte nicht nur auf die dauerhafte 5+1-Abwehrformation der Hausherren, sondern wusste auch in der Offensive seine sich durch ein schnelles wie sicheres Passspiel ergebenden Lücken zu nutzen, wovon besonders ein im ersten Durchgang überragender Marcel Gemeinhardt profitieren konnte und in der Defensive brachte vor allem der wieder Genesene Max Jacob die nötige Stabilität wie auch Kompaktheit in seine Reihen, die auch in dieser Phase mit flinkem Rücken der Ballseite nach die Gastgeber vor größere Probleme stellten, was zu einer umjubelten 8:9-Führung führte. Da in der Folge beide Vertretungen gleichmäßig trafen und sich keine der beiden absetzen konnte, was zum einen daran lag, dass man sich mittlerweile aufeinander eingestellt hatte und zum anderen die Spitzenstädter einen glänzend aufgelegten Willy-Paul Wunderlich im Tor hatten, sah man sich schon mit einem Unentschieden in die Pause zu gehen, doch es kam alles anders als in den kühnsten Gedanken vorstellbar: Nach gut 28 gespielten Minuten konnten die zahlreich mitgereisten Einheit-Fans kaum ihren Augen glauben, denn ihre Auswahl stand auf einmal mit nur noch drei Feldspielern auf dem Parkett, aufgrund in ihrer Entstehung höchst mysteriöser Zeitstrafen und mussten dem sich drohenden Genickbruch vor dem Seitenwechsel zähneknirschend mit ertragen, wie sich die rot-weißen wieder einmal selbst um ihren bis dahin auf einen äußerst guten wie souverän wirkenden Weg zum Erfolg bringen, was einen 15:12-Halbzeitstand bedeutete. Nach dem Seitenwechsel erwarteten die Plauener eigentlich wieder eine vogelwilde Anfangsphase, doch irgendwie blieb diese im Vergleich zum ersten Durchgang seitens der Hausherren aus und im Gegensatz zur Mitte der ersten Halbzeit konnte man diesmal kein Kapital daraus schlagen, was möglicherweise eine kleine Vorentscheidung bedeutet hätte (16:14). Doch vor allem der sonst so aktive sowie in der gegnerischen Verteidigung für Unruhe sorgende Mittelmann Florian Dobritz fehlte nicht nur mit seinen Aktionen, sondern auch mit seinen Treffern, da die Gastgeber geschickt wussten dies zu vermeiden, woran auch keine personelle Wechsel etwas ändern konnten, da man sich dem System treu blieb und so hatte es auch der Rückraum schwer, durch gut angewendete Spielzüge in aussichtsreiche Wurfsituationen zu gelangen (26:22). So mussten bei solchen Spielständen taktische Veränderungen vorgenommen werden, um vielleicht doch noch in den letzten Zuckungen des kleinen Vogtland-Derbys eine Situation zu bedingen, die das Punkten noch ermöglicht, was diesmal sich als goldrichtig herausstellen sollte, denn Einheit II konnte dreieinhalb Minuten vor Ende den Anschlusstreffer erzielen (26:25). Auszeit vom Oelsnitzer Trainer, die den Spitzenstädtern die Möglichkeit gab, die spielentscheidenden Anweisungen seines Gleichgesinnten noch an die Seinen weiter geben zu können, was jedoch mit einem überhasteten Abschluss gleich wieder zu Nichte gemacht wurde, da das prompte Gegentor gleich folgte (27:25). Der erneute Angriff der rot-weißen glückte, wieder erkämpften sie sich das Objekt der Begierde dank einer Parade des Torhüters Felix Neef und hätten sprichwörtlich in der letzten Sekunde der Begegnung das Unentschieden perfekt machen können, doch die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen wäre sich nicht treu geblieben, denn wie fast schon typisch in solchen Momenten vergibt sie hochkarätige Gelegenheiten durch überhastete Abschlüsse, was zur bitteren 27:26-(15:12)-Niederlage beim Tabellenletzten TSV Oelsnitz führte, der damit nicht nur das Duell der Abstiegskandidaten gewann, sondern auch die rote Laterne an die Gäste übergab. „Leider haben wir in den entscheidenden Situationen zu viele einfache Fehler gemacht, zu viele gewonnene Bälle leichtfertig wieder hergeben sowie reicht es auch nicht über die gesamte Partie nur 35 Minuten ordentlich zu spielen“, resümiert der Trainer Marcel Wunderlich, „dennoch schauen wir nach vorn, es ist noch nichts verloren. Mund abputzen, weiter machen!“ (fw) 

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Wunderlich; Kürschner (3), Dobritz, Jacob (1), Höpner (6/2), Maschke (3), Kölbel (6), Gemeinhardt (5), Gaul (1), Wißgott, Corda (1), Hinterseer, Mehler; Trainer Marcel Wunderlich, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

Einheit II: Leistungssteigerung bringt noch keinen Erfolg

(29.01.2018)

So langsam wird die Luft dünner in den tabellarischen Niederungen der Bezirksliga, denn auch das Duell der zweiten Mannschaften konnte der HC Einheit Plauen am vergangenen Samstag zur besten Handballzeit vor heimischen Publikum nicht gewinnen, auch wenn die 21:26-(13:13)-Niederlage ein wenig über eine sehr lange ausgeglichene Partie hinwegtäuscht. Der Gegner war der ZHC Grubenlampe, körperlich zwar auf allen Positionen durchweg überlegen, aber spielerisch und vor allem mit schnellen Eins-gegen-eins-Situationen sowie einer aggressiven Deckung mit samt Tempogegenstößen sicherlich schlagbar gewesen. Denn im Gegensatz zum ersten Aufeinandertreffen sind die Spitzenstädter mittlerweile eine eingespielte Truppe, die Laufwege stimmen immer häufiger sowie hat sich die Fehlpassquote auf ein akzeptables Niveau eingepegelt und die vorgenommenen Spielzüge können im richtigen Moment korrekt angewendet werden. Es ist also alles im Fluß, nur leider nicht erfolgreich und das liegt an nicht so vielen Stellschrauben, an denen unbedingt gedreht werden muss, um nicht mit einer roten Laterne lustwandeln zu müssen. Was auch wieder in dieser Begegnung auffiel und das gefühlt nach dem Motto „täglich grüßt das Murmeltier“ ist leider die Tatsache, dass sich keine der zwei Vertretungen bis zur Pause in einer spannenden Partie mit mehr als zwei Toren Vorsprung absetzen konnte. Dies lag vor allem daran, dass besonders die rot-weißen eine nicht zu überbietende Strahlkraft auf ihren Gegner missionarisch aussenden wollten, dass das Objekt der Begierde sich nur einer Anziehung hingeben könnte, nämlich die der Hausherren. Dies erreichten sie, indem in der Abwehr der Ballseite nach verschoben wurde, untereinander man sich absprach, wer wen hat und vor allem versuchte, nicht derjenige zu sein, der reagiert, sondern agiert, also bestenfalls vorausschauend. Im Angriff bemühten sich die jungen Gastgeber mit sicheren, druckvollen Offensivabfolgen die nötige Lücke zu stoßen, um dann mit genauen Würfen erfolgreich abzuschließen. Doch mit stetig zunehmender Spieldauer schwanden die Kräfte, die Plauener gönnten sich den Versuch des unvorbereiteten Abschlusses und die Aktionen wurden wie ein völlig erschöpfter Malocher nach einem wahnsinnig anstrengenden Tag im dunklen, wenig erquickenden Bergwerk, dem gerade so noch ein schwaches Lichtlein den Weg zum Glück zeigt, langsam sowie halbherzig ausgeführt. Die Rettung nahte, zum einen der Seitenwechsel mit den einhergehenden zwar wenn auch nur körperlich entspannenden zehn Minuten zur unentbehrlichen, wichtigen Analyse des Trainers, was im Durchgang zwei die so dringend benötigte doppelte Punktzahl bringt sowie zum anderen einen Torwartwechsel (Willy-Paul Wunderlich), der sich mit glanzvollen Paraden inklusive eines sensationell gehaltenen Siebenmeters und eines vereitelten Konters als ein essentieller Rückhalt seiner Vorderleute erweisen sollte, denn nur so konnte überhaupt noch ein kleines Fünkchen der Hoffnung glimmen, mal wieder nicht als Verlierer das Parkett verlassen zu müssen (16:16). In dieser schwierigen Phase, in der sich diese Partie entscheiden sollte, machte Einheit II zwei entscheidenen Fehler, die sie nicht mehr aufholen konnte, denn zum einen war die rechte Defensivseite viel zu passiv sowie zum anderen die linke mit dem in dieser Saison erstmals nach langer Verletzungspause wieder eingesetzten Max Jacob viel zu überstürzt, denn diese unkonventionelle Art des Verteidigens kam bei den Schiedsrichtern nicht wirklich gut an und führte zu einem Bärendienst für seine Mitspieler bei diesem heißen Tanz auf Abwehrs Schneide wie auch eine kurz nach einander erfolgte Unterbrechung des Agierens, was nicht nur die Spitzenstädter in eine äußerst ungünstige Unterzahlsituation brachte, da die Gäste die sich bietenden Freiträume wunderbar zu nutzen wussten, sondern auch zu einem kompletten Bruch im Spiel führte, der jedoch nicht aufgrund so einer Aktion entstehen darf (17:22). Diese komplette Verkettung von nicht vorhersehbaren beziehungsweise planbaren Abläufen schlussfolgerte jedoch daraus, dass sich seit Monaten einige Aktive in einem Tal der Lethargie befinden und es nicht schaffen, endlich den Berg der Hoffnung wieder zu erklimmen, um wieder ansehnlichen Handball aufs Parkett zu bringen. Ja, der zweiten Mannschaft fehlt in großen Teilen die Kraft sowie Kondition, um über die volle Dauer einer Begegnung das jeweilige zweifelsohne vorhandene und ligataugliche Können auch zu zeigen. Ja, in der Punktspielpause wurde von den Verantwortlichen versucht, diesem Abhilfe zu schaffen, aber dazu benötigte es eben auch die Aktiven, die es besonders nötig haben, an diesen Einheiten teilzunehmen. Ja, ein personelles Problem hinsichtlich der Quantität haben die rot-weißen nicht und auch wenn sich die Nachwuchsspieler zunehmend anbieten sowie eine Alternative darstellen, so kann man nicht von frischen A-Jugendlichen erwarten, dass sie der Heilsbringer für die kriselnden Männer sind oder werden, da gilt die alte Binsenweisheit, dass es die gute Mischung macht, denn im Optimalfall befruchtet man sich gegenseitig zu lang anhaltender, steigender Höchstleistung. Der Weisheit letzter Schluss ist, dass am kommenden Sonntag die Wende geschafft werden muss, um nicht schon frühzeitig den Abgesang auf die Spitzenstädter anzustimmen und das in ganz weiter Ferne beim bisherigen Tabellenletzten TSV Oelsnitz, die auch nicht mit Selbstbewusstsein durchdrungen sind sowie sich ihr Abenteuer Bezirksliga sicherlich etwas anders vorgestellt haben, wobei man da ja schon mal Brüder im Geiste ist… (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Wunderlich; Kürschner (3), Dobritz (3), Jacob, Höpner (5/2), Maschke (1), Kölbel (5), Gemeinhardt, Holzmüller, Gaul, Corda (2), Hinterseer, Mehler (2); Trainer Marcel Wunderlich, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef, Physio Josif Kruze

Einheit II: Kommt ein Handball ohne Harz geflogen…

(23.01.2018)

… wird’s auswärts bitter: Am vergangenen Samstagabend verliert die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen das Abstiegsduell gegen den Handballverein Oederan mit 28:21. Eine über die gesamte Spielzeit betrachtet verdiente Niederlage, da die Spitzenstädter vor allem mit dem Tatbestand des Haftmittelverbotes ihre Offensivbemühungen schon von Vornherein ad acta legten. Und so klingen die Worte des Trainers Marcel Wunderlich vor der Begegnung im Nachhinein wie als warnende Prophezeiung: „Wir können die Partie nur über die Abwehr gewinnen“. Zur allgemeinen unzufriedenstellenden Gemengelage kam noch hinzu, dass der etatmäßige Ideengeber Florian Dobritz anderweitig in der Heimat lustwandelte und der im linken Rückraum angewurzelte Mario Kürschner berufsbedingt verhindert war. Neu in die Riege kam deshalb erstmals Julien Kunze, der mit drei anderen A-Jugendlichen nicht nur optisch schmückendes und protokollfüllendes Beiwerk war, sondern sich gleich mit zwei Treffern in den letzten Zuckungen des Aufeinandertreffens um weitere längere Einsätze bewarb. Auch eine Erkenntnis dieses kleinen Ausfluges: Die mit recht knapp bemessenen Möglichkeiten beim Trainer mit den eigenen handballerischen Fähigkeiten zu werben, konnten sie die Gelegenheit des schwächelnden Stammpersonals nutzten und mit einer exzellenten Wurfquote die Lust auf ein Neues steigern oder sich zumindest als gute Alternative anbieten. Übrigens: Die höchste Anzahl an erzielten Toren hatte nicht etwa ein etablierter Akteur, sondern Gian-Luca Corda, der sein erst drittes Spiel im Männerbereich absolvierte und mit bisheriger Konstanz im erfolgreichen Abschluss sowie schnellen Eins-gegen-eins-Situationen eine Belebung im Angriff ist, die in der ansonsten zunehmenden Verlangsamung unentbehrlich wird. Diese wird auch bitter nötig, denn die auf der Kreisposition eingesetzten Aktiven sind zwar stets ein Quälgeist für die gegnerische Verteidigung, doch leider kommen sie über diesen Status nicht hinaus, da der Rückraum scheinbar mit dem richtigen Anwenden von Spielzügen zu beschäftigt ist, was dazu führt, dass zum einen in sechzig Minuten gerade einmal ein Treffer von dieser Position erzielt werden konnte sowie sich die Außenspieler jedes Einnetzen mühselig erarbeiten müssen und zum anderen, dass man selbst nur recht sporadisch in den Genuss einer gelungenen Aktion kommt. Genug der statistischen Aufarbeitung, rein in die Partie mit den Schlüsselmomenten: Diese begann mehr als suboptimal, man spürte förmlich die Angst vor dem harzfreien Ball und ebenso geisterte in wohl zu vielen Köpfen der Gedanke, ja keinen Fehler zu machen, schließlich seien die rot-weißen zum Siegen verdammt, was dennoch keine Ausrede für nur ein einziges geworfenes Tor in über zehn Minuten sein darf bei gleichzeitigen fünf Treffern auf Seiten der Gastgeber. Zur Wahrheit gehört auch, dass die Plauener mit überhasteten Abschlüssen sowie unnötigen Fehlabspielen in die Hände der Oederaner sich selbst einmal wieder um den eigenen Erfolg brachten. Doch frühes Wechseln samt genommener Auszeit verhinderte ein sich anbahnendes Debakel, welches unbedingt vermieden  werden sollte, wollte Einheit II nicht gleich noch den direkten Vergleich verlieren, denn man erinnere sich, das Hinspiel in eigener Halle konnte nach ausgeglichenem ersten Durchgang noch deutlich mit 36:25 (13:13) gewonnen werden. Da nun die Spitzenstädter auch in den Genuss eines fairen, aggressiven und überlegten Abwehrverhaltens kamen, beendete man die leicht erzielbaren Kontertore und konnte sogar sich selbst eigene erarbeiten, was bis zum Stand von 8:5 auch zunehmend besser funktionierte. Als jedoch der gegnerische schlaue Fuchs am Seitenrand kurz vor dem Ende der ersten dreißig Minuten seine Auszeit nahm sowie der Einheit-Trainer die so wichtige Anweisung gab, den Rückstand zu verringern und die rot-weißen voller Tatendrang dies auch umsetzen wollten, passierte etwas Unerklärliches, denn statt des eigenen erfolgreichen Einnetzens machten es die Hausherren vor, wie man ein so wichtiges wie richtungsweisendes Spiel noch vor der Pause für sich entscheidet - mit einem Acht-zu-null-Lauf (16:5). (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Neef; Corda (5), Wißgott, Höpner (5/1), Maschke (1), Kölbel (4), Gemeinhardt, Holzmüller, Gaul, Kunze (2), Keller (3), Hinterseer, Mehler (1); Trainer Marcel Wunderlich, Co-Trainer Max Jacob, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

Einheit II: Knapp verloren bringt zwar keine Punkte,…

(14.01.2018)

…aber dafür steigende Sympathiewerte, denn die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen hat am vergangenen Samstag dem heimischen Publikum gezeigt, dass sie sehr wohl in der Lage ist, einen sehenswerten Handball zu spielen und vor allem zu einem bereit ist: zu kämpfen - eine ganz wichtige Feststellung sowie ein ganz wichtiger Faktor zum Erreichen des Saisonziels Klassenerhalt. Leidenschaft, Willen, Einsatzbereitschaft, Elan, Tatkraft. Denn die Ausgangslage ist so klar wie prekär: „Wir sind in der unschönen tabellarischen Situation, dass wir unser Heimspiel gegen den VfB 1908 Lengenfeld gewinnen sollten“, so die eindringlichen Worte des Trainers Marcel Wunderlich vor der Partie gegen eine Mannschaft, die vor allem zu Hause ihre Pünktchen sammelt und auswärts gerne gesehen ist. Das ist dem allwissenden rot-weißen Anhänger nicht ganz unbekannt, also frei nach dem Motto „Wiedersehen macht Freude“? Nun ja, nicht ganz, zwar lustwandelten die Hausherren nah an der Revanche und beglückten sich fast mit einer doppelten Punktausbeute, „aber letztlich machten wir zu viele individuelle sowie leichte Fehler, die dafür sorgten, dass wir wieder einmal mit leeren Händen dastehen“, ärgert sich der Trainer. 

Verloren

Knappe Niederlage

Ein Tor fehlte

Nächstes Spiel wird gewonnen?

Zuversicht!

Doch wie kam`s eigentlich dazu? Würde es d i e eine Antwort darauf geben, dann würden die Spitzenstädter nicht jede Woche erneut das Orakel belästigen und den Übungsleiter gleich im doppelten Sinne eine ganz besondere Art der Beschäftigungsgarantie geben. So bleibt alles wie immer, die Plauener sind bis kurz vorm Pausenpfiff stets gleich auf mit dem Gegner, tuen sich schwer im Positionsangriff, was bei einem Blick auf die Statistik nicht ganz unbemerkt bleibt, denn 32 Fehlwürfe sowie 13 technische Fehler sind vielleicht doch etwas zu viel des noch verkraftbaren und können aber dank einer guten Abwehrleistung den Gästen den ein oder anderen verfrühten Abschluss aus den Ärmchen locken. Dies war natürlich nur möglich, da Einheit II in der Verteidigung nahezu wie ein Fels in der Brandung stand, ein schnelles Rücken zur Ballseite gut verinnerlicht hatte sowie durch die vorgezogene Spitze ein unbedrängtes Zusammenspiel des Lengenfelder Rückraumes verhinderte und eine gute Abstimmung mit dem Torwart pflegte, der einmal mehr zeigen durfte, welche Hand als letzte am Objekt der Begierde ist. Im Prinzip war dies auch das einzige Mittel, was die Wunderlich Seinen den sonst sehr clever agierenden Gästen entgegenzusetzen hatten, aber dennoch dazu führte, dass sie durch ein schnelles Umschaltspiel leichte Treffer erzielen konnten, die die Begegnung lange offen gestalten sollten (9:9). Doch kurz vor der herbeigesehnten Pause war sie so langsam bei den rot-weißen dahin, die nötige Spritzigkeit, um gegen die Beton anrührenden Gegenspieler noch den Hauch eines Lichtblickes vom erfolgreichen Einnetzen zu sehen, was nämlich nur dann möglich war, „wenn wir einen Schritt auf die Defensive machen, dadurch zwei Aktive binden und dann den Ball weiterspielen, um die entstandene Lücke nur noch nutzen zu müssen“, weiß der Chefanalytiker Marcel Wunderlich, „doch leider prellten wir viel zu oft, was uns das ganze Tempo sowie die einhergehenden Möglichkeiten nahm“. Beim Stand von 11:13 wurden die Seiten gewechselt und Wechselwinde lagen in der Luft, die körperlich omnipräsenten Lengenfelder sollten durch flinke Eins-gegen-eins-Situationen überlistet werden sowie sollte druckvoller in der Offensive agiert werden, um aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung heraus gemeinsam zum Treffer zu gelangen, denn ein geerdeter Heilsbringer bringt meistens eher weniger Heil. Doch bis man zu dieser Erkenntnis kam, konnten die Gäste ihre Führung ganz heimlich, still und leise schier in dieser Situation uneinholbar ausbauen (11:16), doch auf einmal ging ein Ruck durch die Riege, in der Abwehr wurde aufopferungsvoll um jeden Ballgewinn gekämpft, man sprach sich mit dem Nebenmann ab, wer wen zu decken hat, was zur Folge hatte, dass der bis dahin nicht zu verteidigende Kreisläufer plötzlich keine Hand mehr ans kleine, runde Leder brachte sowie konnte endlich dem pfeilschnellen Rechtsaußen, der sonst nach belieben traf, kurzzeitig der Zahn gezogen werden, was dank eines lupenreinen 5:0-Laufes zum umjubelten Ausgleich führte (16:16). Anstatt die Gunst der Stunde zu nutzen, um sich selbst einen Vorsprung herauszuarbeiten, kehrte man der zuvor herrschenden „höggschden“ Konzentration den Rücken, was der Gegner natürlich dankend annahm und so wieder mit drei Toren Unterschied in Front brachte (17:20). Auszeit und der Versuch wieder die Sinne fürs Wesentliche zu schärfen, was sogar gelingen sollte, denn die Hausherren hatten sich noch nicht aufgegeben, wollten unbedingt mit einem Erfolgserlebnis das Aufeinandertreffen beenden, was es noch einmal richtig spannend machte: Die Spitzenstädter konnten ihre kurzzeitige Abstinenz fast komplett vergessen machen, waren wieder in Schlagdistanz, doch der erneute Gleichstand wollte einfach nicht fallen (21:22). Da man jedoch im Angriff mal wieder zu schnell zu viel wollte sowie viel zu früh beziehungsweise überhastet abschloss, was mit zwei gegnerischen Toren bestraft wurde, musste das letzte Ass im Ärmel gezogen werden, was sich Manndeckung nannte und den Gästen so überhaupt nicht in die Karten spielte: Anfänglich noch etwas zu übermotiviert, lief doch die Uhr gegen einen, machten die Plauener den Ballführenden etwas zu oft fest, der dieses Angebot natürlich nur zu gerne annahm, aber trotzdem nicht verhindern konnte, dass Einheit II sich wieder mit dem Anschlusstreffer belohnte. Letztlich waren jedoch die Lengenfelder zu ausgefuchst sowie zu erfahren, um sich um den schlussendlichen denkbar knappen Erfolg von 23:24 zu bringen, was für die Wunderlich Jünger die ungünstigste aller Möglichkeiten für das Mentale in solchen rein punkttechnisch gesehenen erfolglosen Zeiten einbrachte, denn jetzt müssen sie gewinnen, denn die Konkurrenz schläft nicht, sagt man so im biederen Bezirksliga Boulevard und das nächste Woche, auswärts beim Handballverein Oederan… (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Neef; Kürschner (5), Dobritz (5/1), Wißgott, Höpner (6), Maschke (2), Kölbel (3), Corda (1), Holzmüller, Gaul, Keller, Kadatz, Hinterseer, Mehler (1); Trainer Marcel Wunderlich, Co-Trainer Max Jacob, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef, Physio Josif Kruze

Einheit II: Ein Pünktchen der Hoffnung lag in der Luft

(07.01.2018)

Was beim so erfahrenen sowie ausgefuchsten Trainer Felix Magath, der besonders für seine speziellen Maßnahmen für eine erfolgreiche Bundesligasaison im Fußball mit seinem „Berg der Leiden“ in Wolfsburg bekannt ist, schon die ersten Ansätze eines Gramms an Fett an den Hüften gleich wieder nur so vom Winde verwehen ließ, können die Übungsleiter vom HC Einheit Plauen II selbstverständlich auch und so war nicht nur die Rückrundenvorbereitung härter als hart, sondern auch der natürliche Feind eines Handballers. Fernab von Bier, Steak sowie Weib ging’s also durch fast schon wieder längst vergessene verführerische Wochen vor dem Jahreswechsel, da bedingt durch die stattfindende Weltmeisterschaft in Deutschland für die vorwiegend weiblichen Freunde des runden Leders der gesamte Punktspielbetrieb ruhte. Zwar hübschte die Bezirkspokalpartie am dritten Adventswochenende die eher weniger erquicklichen Momente ein bisschen auf, da ein äußerst souveräner 33:18-Erfolg bejubelt werden konnte, doch hängengeblieben ist nur die wenig später folgende Information, dass es beim Burgstädter HC scheinbar mindestens einen schlauen Fuchs geben muss, der beim tiefen Blick ins Protokoll eine helle Erleuchtung hatte und dank dieser dann gleich den Spitzenstädtern auf dem kurzen Dienstweg ein verfrühtes Osterei ins Nest legte, denn mit Tom Mehler kam bekanntlich ein Aktiver zum Einsatz, der zwar bisher keine einzige Minute in der Mitteldeutschen Oberliga auf dem Parkett stand, aber immer mit seinen Initialen auf dem mittlerweile online leicht einsehbaren Spielberichtsbogen verewigt wurde sowie einen auf dem Mannschaftsfoto förmlich angsteinflösend anschaut, was bedeutet, dass die Begegnung am sogenannten grünen Tisch für Einheit II als verloren gewertet wurde. Die nahezu logische Quintessenz daraus kann nur lauten: raus mit Applaus sowie ein zusätzliches freies Wochenende, wenn dann wirklich ein richtiger Hase angehoppelt durch das schöne Vogtland kommt und den Plauenern zwar nicht den Pokal, aber dafür den hoffentlich dann schon so gut wie feststehenden verdienten Klassenerhalt ins rot-weiße Körbchen legt. Was es dazu braucht, sind natürlich im Optimalfall Siege, aber von essentieller Wichtigkeit sind die damit einhergehenden zwei Zähler, die das Punktekonto auf der Habensseite anwachsen lässt und da noch nicht absehbar ist, wie viele Riegen den zuweilen oft harten Gang in die erste Bezirksklasse gehen müssen, sollten die Wunderlich Jünger noch ein paar Ränge nach oben klettern. Die Mitbewerber aus Niederwiesa, Lengenfeld sowie Grubenlampe II müssen noch in die Einheit-Arena und ja, das ist ein kleiner Vorteil, aber auch nur dann, wenn man gewinnt. Gewonnen wird jedoch nur, wenn die Spitzenstädter wieder den Handball spielen, den sie in der Lage sind, auch aufs Parkett zu bringen und das ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur möglich, wenn sich einige Aktive, vor allem der eigentlich noch mit einer Frischzellenkur durchdrungene sowie mit jugendlicher Leichtigkeit agierende Rückraum, die Frage aller Fragen stellen, warum man schon Mitte der ersten Halbzeit wie ein kleines knallrot angelaufenes Maikäferchen pumpt beziehungsweise sich im Dasein der „alten Herren“ mit Bierbäuchlein übt? Zu diesem nahezu bleibenden Wert an weltbewegenden Neuigkeiten kamen die Verantwortlichen nach einer schonungslosen Analyse, dass beim Weg zurück ins gemeinsame Glück sich alle straffen müssen und so sollten beim konzentrierten Kurzprogramm die körperliche Fitness der Seinen liebevoll bedacht werden, doch es wird gemunkelt, dass dieses kleine Problemchen nicht nur die rot-weißen haben, weshalb unlängst orakelt wurde, dass anderen Trainern an dieser Front regelmäßig der Kamm schwillt. Nichts desto trotz änderte diese Tatsache leider nichts daran, dass bei so mancher spezifischer Körperertüchtigung sich so mancher eher anderweitig betätigte und so blieb einmal mehr in dieser Saison den aufgrund eines krankheitsbedingten Ausfalls des Übungsleiters zum Trainer aufgestiegenen Max Jacob nur noch seinen Schützlingen mitzugeben, dass sie auf diese Leistung wirklich stolz sein könnten, aber sich mal wieder nicht dafür belohnt hätten. Auch wenn die rot-weißen nie in Führung gehen konnten, zu Beginn der Partie sogar gleich mit 4:0 im Hintertreffen waren, so glichen sie insgesamt neun Mal aus, aber versäumten es eben, sich selbst einen Vorsprung herauszuarbeiten, wie diese eine Situation Mitte des zweiten Durchgangs exemplarisch zeigt: Der Gegner ist mit sich beziehungsweise der unparteiischen Welt unzufrieden, hat nicht nur untereinander, sondern auch mit all den anderen Anhängern des Sports erhöhte Lust zu kommunizieren sowie missachtet auch den sonst fast immer zutreffenden Spruch „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“, was das Schiedsrichtergespann als nicht so erfreulich empfand und gab dies mit einer doppelten Zweiminutenstrafe (Spieler und Bank) auch deutlich zu verstehen. Das heißt eigentlich im Umkehrschluss für die Gäste: Viel Platz, viel Zeit sowie viele Tore, doch irgendwie wollte das nicht so richtig gelingen, da entweder wie so oft in dieser Begegnung das Gebälk im Weg zum erfolgreichen Einnetzen stand oder ein zu schneller Abschluss zur Beute des Torhüters wurde und so kam zu allem Übel auch noch ein zu offensichtlicher Pass nicht beim Mitspieler, sondern beim treffsicheren gegnerischen Konterläufer an, der über das ganze Aufeinandertreffen hinweg eiskalt seine nicht nur einmalige Möglichkeit nutzte. Im Anschluss wurden die Beine immer schwerer, der Kopf glaubte immer weniger an den Sieg und da half es auch nichts, dass sich die linke Seite (Gian Luca Corda und Tom Mehler) zunehmend immer besser befruchtete, was in nicht zu verschweigenden sechs Treffern mündete sowie die Erkenntnis aufkommen lässt, dass eine gewisse Routine zwischen den beteiligten Protagonisten nicht von Nachteil ist, aber dennoch nicht mehr diese unnötige 31:27-Niederlage gegen die mit Zweitligaerfahrung gespickte HSG EHV Aue/SV Schneeberg verhindern konnte. (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Neef; Dobritz (8), Wißgott, Höpner (6/1), Maschke (1), Kölbel (3), Corda (5), Holzmüller (3), Keller, Kadatz, Mehler (1); Trainer Max Jacob, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

Einheit II: Torwart-Titan + treffsichere Torjäger = Triumph

(18.12.2017)

Wenn ein Torhüter in der Handball-Bundesliga eine Quote an gehaltenen Bällen von jenseits der 50 Prozent hat, so spricht beziehungsweise schreibt der stets interessierte sowie allwissende Sportberichterstatter von einer überragenden Leistung, die im wahrsten Sinne des Wortes entweder dem einen Gegner zur Verzweiflung trieb, da er es sich trotzdem noch getraute, zu versuchen einen Treffer zu erzielen oder dem anderen Kontrahenten den Stecker zog und somit er nicht mehr all zu oft in das Vergnügen einer glänzenden Parade kam, da schlicht das kleine, harzige Leder auf dem Weg dahin vom Winde verweht wurde. Jetzt wird sich der neugierige Leser und Sympathisant der zweiten Mannschaft des HC Einheit Plauen fragen, was das alles zum einen mit seiner Riege zu tun hat sowie zum anderen in welchem Zusammenhang die ersten Zeilen zum Aufeinandertreffen am vergangenen Samstag in der zweiten Runde des Bezirkspokals bei dem Burgstädter HC stehen? Nun ja, dem Autor dieses Textes ist nicht etwa das Lametta kurz vor Weihnachten ausgegangen, sondern genau in dieser so besinnlichen Zeit ist der fast schon als melancholisch anmutende Moment gekommen, auch eine Art der internen Ehrung vorzunehmen: Auch wenn der saisonale Eindruck nicht ganz so prickelnd war und das große Ganze fast schon infrage gestellt wurde, so leuchtet am Christbaum aktuell nicht nur unbekümmerte Sonne in den Herzen, sondern auch dank prächtigen Leistungen glänzt eine goldene Spitze in die teilweise biederen Bezirksliga-Begegnungen. Die Rede ist, na klar, vom Torwart-Titan Felix Neef, der übrigens schon öfters dafür sorgte, dass die „Reservisten der Oberligaakteure“ nicht über die Feiertage an trockenem Brot zu knabbern haben und zu Silvester gemeinschaftlich an einem Sektkorken lutschen müssen. Da sollte es auch ganz im Sinne des Erfinders sein, dass in der letzten Partie anno 2017 es noch einmal zu folgenden Szenen kam: Es ist Mitte der zweiten Halbzeit, die Spitzenstädter wogen dem Spiel noch den Charakter von schmückendem Beiwerk zu, als plötzlich ein Burgstädter allein auf den rot-weißen Schlussmann zuläuft, eiskalt abschließen will und doch der Versuch des Einnetzens sehenswert vereitelt wird. Als wäre das nicht genug der guten Taten, kommt es gleich im Anschluss zum Höhepunkt der schier Unüberwindbarkeit: Der Ball rollt aus dem Sechsmeterraum, der selbe Akteur gelangt erneut in die Versuchung eines Torwurfes und scheitert wieder. Kopfsache? Zu lange nachgedacht? Oder ist es einfach die Krönung dilettierendem Versagens? Nein, es war eine Mischung aus Routine und natürlich Glück der seit Saisonbeginn wohl wichtigsten tragenden Säule in der überwiegend noch so jungen sowie unerfahrenen Mannschaft, die solche Paraden immer dann an den Tag legt, wenn es besonders entscheidend ist, denn nur so konnten knappe Spiele zugunsten von Einheit II enden. Die daraus logisch resultierende Folge: Die Erwartungshaltung steigt, die Gegner nehmen das Männlein zwischen den zwei Pfosten unter der Latte anders wahr sowie die körperlichen Wehwehchen zehren wie schwere Stahlketten an sämtlichen möglichen und unmöglichen Gliedmaßen. Was sonst noch war und ist: Die Partie beim in der ersten Bezirksklasse spielenden Burgstädter HC erweckte nicht nur alte Erinnerungen an erfolgreiche Aufstiegsendspiele (dritte Mannschaft vor zwei Jahren) mit einem heißen Tanz auf Messers Schneide, in dem die nötige Coolness nur bei einem kurzen Date mit der Bank gewahrt werden konnte oder bei einem längerem unter der Dusche, sondern auch Akteure, die strukturierte Angriffsbemühungen zeigten, die auf verschiedene Umstellungen in der Verteidigung die richtigen Lösungen fanden, viele treffsichere Torjäger, die erst bei den sich bietenden Chancen beziehungsweise Lücken überlegt abschlossen sowie eine aggressive Abwehr gegen nun gezähmte Gastgeber, wodurch ein souveräner 33:18-(15:10)-Auswärtssieg und der so verdiente Einzug ins Bezirkspokal-Viertelfinale bejubelt werden konnte, der danach natürlich bei der Vereins-Weihnachtsfeier mit den wirklich essentiellen Mitteln zur absoluten Gewährleistung des zukünftigen Erfolges belohnt wurde. Ein famoser Jahresabschluss. Frohes Fest! (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Neef; Kürschner (7), Dobritz (6), Wißgott (4), Höpner (8/2), Maschke, Kölbel (3), Gemeinhardt (2), Gaul, Keller (1), Hinterseer, Mehler (2/1); Trainer Marcel Wunderlich, Co-Trainer Max Jacob, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

Kraftsportfreunde aus Stöckigt lassen den HC Einheit II schwitzen

(11.12.2017)

Nach den Weihnachtsfeiern und mit der Gewissheit, dass Erfolg sexy macht, hieß es vergangene Woche für die A-Jugend sowie die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen „Hanteln statt Handball". Aufgrund der Punktspielpause ruht für die Freunde des kleinen, harzigen Leders das Objekt der Begierde bis Anfang Januar im Winterschlaf. So dachten sich die Verantwortlichen, als kleiner Vorbote der besinnlichen Zeit, dass die Taktiktafel kurzerhand von einem Wichtel durch Lang- und Kurzhanteln getauscht wird. Mit einem Training zur Stärkung der Rücken- und Schultermuskulatur wurde damit die heiße Phase zur Rückrundenvorbereitung eingeläutet. „Auch im Handball braucht es nicht nur eine gute technische Ausbildung, sondern die körperliche Präsenz auf dem Spielfeld, welche neben der Schnelligkeit insbesondere im Männerbereich von enormer Bedeutung ist", erklärt Trainer Marcel Wunderlich.
Wer könnte da besser eine erste Einführung geben als die Kraftsportfreunde Stöckigt? Patrick Knorr und WM-Teilnehmer Ronny Reimling entschlossen sich kurzerhand der Einladung des Handballclubs zu folgen. Einerseits stellten sie neue Übungsvarianten vor und gaben dabei Hilfestellung, andererseits brachte Reimling die Handballer mit Gesprächen über seine bisherigen Wettkampfergebnisse (Rekord Bankdrücken 267,5 Kilogramm) zum Staunen. Nach einer kräftezehrenden Einheit erlösten die Profis die auf dem Zahnfleisch kriechenden Sportler, „obwohl auch ich schon solche Leibesübungen absolvierte, nach denen man nicht einmal mehr das Besteck zum Mund führen konnte", erzählt der EM-Vierte Ronny Reimling mit einem schelmischen Lächeln im Gesicht.
Nun steht noch das intensive Ackern im Jahresendspurt an, bis dann die zwar sehr kurz ausfallende aber umso wohlverdientere Weihnachtspause beginnt. „Wir werden euch noch einmal einen Besuch abstatten, um die ersten Fortschritte hoffentlich auch attestieren zu können", freuen sich die Kraftsportfreunde auf ein baldiges Wiedersehen.

 

(fw)

Foto zur Meldung: Kraftsportfreunde aus Stöckigt lassen den HC Einheit II schwitzen
Foto: Kraftsportfreunde aus Stöckigt lassen den HC Einheit II schwitzen

Einheit II: „Ein großer Schritt in die richtige Richtung“

(26.11.2017)

„Es ist die beste Saisonleistung, die ich bisher von meinem Team gesehen habe“, freut sich der Trainer Marcel Wunderlich nach einem äußerst spannenden Spiel gegen den HC Fraureuth. Endlich konnte sich die zweite Männermannschaft des HC Einheit Plauen nach 60 Minuten des Kampfes für seine Leistung belohnen. Am Ende feierten die Spitzenstädter einen verdienten wie wichtigen 33:32-(18:13)-Sieg gegen einen Gegner, der zum einen mit jungen Aktiven sowie zum anderen mit erfahrenen Akteuren gespickt ist, die teilweise bereits höher klassigen Handball spielten und sogar den Oberliga-Coach beeindruckten. Von Beifallsstürmen über Mitleidsbekundungen bis hin zu Kopfschütteln reichte es am vergangenen Samstag Nachmittag in der Einheit-Arena. Die exzellente Nachricht: Die rot-weißen beenden die Hinrunde auf einem Nichtabstiegsplatz und auch die fast schon als hoher Preis für die zwei Punkte eingestufte Verletzung in der Schlussphase der Partie des in dieser Begegnung sich in blendender Verfassung befindlichen Marcel Gemeinhardts entpuppte sich nach einem glücklicherweise kurzen Krankenhausaufenthalt und einer Röntgen-Untersuchung als lediglich kleine Ellenbogenverletzung.

Rein ins Aufeinandertreffen: Die Hausherren begannen den Torreigen und setzten gleich zu Beginn eine erste Duftmarke, die den Gästen zu verstehen gab, dass es wohl nicht reichen wird, wenn man sich nur auf seine individuellen Fähigkeiten verlässt. So verteidigten die Plauener leidenschaftlich in der Abwehr, attackierten den Ballführenden frühzeitig und ließen sich vor allem nicht aus dem Verbund herauslocken sowie eine immer besser werdende Abstimmung mit dem Torwart, der einmal mehr zeigen durfte, wie wichtig ein konstant sehr guter Rückhalt für solch eine junge Riege sein kann. Die dadurch ermöglichten Chancen in der Offensive wurden auf verschiedenste Weise in eigene Treffer umgewandelt, die nicht erst seit gestern dem Kenner des Handballsportes bekannt sein dürften und selbstverständlich dem Geschehen auf dem Parkett angepasst sind. Erstens: Es erfolgt ein schneller Konter durch eine Person, die nach einem kurzen, aber zügigem Antritt bestenfalls noch genügend Übersicht besitzt, um ungefährdet einnetzen zu können. Version zwei: Sollte sich bei gleicher Ausgangssituation doch noch ein Gegner mit auf den Weg machen, um den Angriff zu unterbinden, so wird der Rückraum beim Vorwärtsgang mit eingebunden und strahlt durch sinnvolles Kreuzen genügend Torgefahr aus, welche im Optimalfall auch genutzt wird. Alle guten Dinge sind drei: Wenn weder erstens noch zweitens funktioniert, weil der Gegenüber ein schlauer Fuchs ist, dann strebt man einen ruhigen Spielaufbau an, der dann in die gewohnten Abläufe übergeht und das eine Zahnrädchen ins andere greift. Denn jeder Sportler hat ja auch ein eigenes Gehirn zum Denken sowie mittlerweile die Fähigkeit erlangt, sich auf die aktuelle Verteidigung einzustellen und dementsprechend zu reagieren, um nicht berechenbar zu werden oder nur halbherzig den Ratschlägen des Trainers Folge zu leisten. Dieser forderte nämlich ein geradliniges Agieren seiner Schützlinge, druckvolles Ausführen der Spielzüge und die nötige Gelassenheit, um nicht wie ein aufgescheuchtes Huhn vor dem sich langweilenden Gegenüber aufzutreten. So war der Plan und unglaublich, aber wahr: So war auch die Ausführung. Das daraus nur logische Resultat waren zwischenzeitliche Führungen (3:0, 8:3 und 28:20), die astronomischer Tragweite waren, beseelte Glückseligkeit hervorriefen und so die Partie nur unnötig spannend machten, denn die Spitzenstädter mussten in der Schlussphase für ihr kraftaufwendiges Spiel Tribut zollen. Der Vorsprung schmolz nur so dahin, die Nerven flatterten und so mancher Fehlwurf oder Fehlpass gesellte sich in dieser Situation ins Agieren der rot-weißen dazu, wie es unpassender beziehungsweise unnötiger nicht sein könnte. Doch diesmal sollte sich Einheit II für seine aufopferungsvolle Leistung belohnen und man habe gezeigt, „was wir können, wenn wir nur daran auch glauben“, so ein prophetischer Marcel Wunderlich vor dem Aufeinandertreffen, denn „auch wenn wir zwar immer noch in der Findungsphase sind, entwickeln wir uns stetig weiter“. 

Übrigens: Die Riege schaffte es sogar während der ersten Halbzeit einmal, dass die Zeit in Unterzahl mit 4:1 Toren gewonnen werden konnte, „wofür ich meiner Mannschaft ein ganz großes Kompliment aussprechen muss“, ist der Trainer sichtlich stolz auf die Seinen. Was sonst noch war und ist: Es wurde kritisiert, dass die Hausherren beim gegnerischen Freiwurf noch wachsamer sein müssen, denn die Fraureuther haben diesen sehr schnell ausgeführt und konnten so die passive sowie ungeordnete Abwehr leicht überwinden. Ach so: „Der Schlüssel zum Erfolg lag darin, dass wir in den entscheidenden Situationen die richtige Entscheidung getroffen haben und bei eigenem Ballbesitz sehr diszipliniert agierten sowie unsere Torchancen konsequent nutzten“, analysierten die Verantwortlichen. Nach dem Freudentanz auf dem Parkett hieß es sein wachsames Auge beim Oberliga-Duell schweifen zu lassen und anschließend bei „übigen“ Salatbeilagen eine feucht-fröhliche Weihnachtsfeier steigen zu lassen, die in guter Gesellschaft einen über manch so erfolgreiche vergangene Zeiten blicken ließ sowie sich als gelungener Jahresabschluss mauserte. Denn das nächste Spiel bestreiten die Plauener nach einer fünfwöchigen Pause mit vorwiegendem Kraft- und Konditionstraining, was natürlich kein Widerspruch zum Wirken mit dem kleinen runden Leder sein muss, am 6. Januar 2018 15:00 im dann so wunderschön verschneiten Erzgebirge bei der HSG EHV Aue/SV Schneeberg. (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Reinhardt; Kuerschner (5), Dobritz (8), Corda, Höpner (9/1), Maschke, Kölbel (4), Gemeinhardt (4), Gaul (2), Keller, Hinterseer (1), Wißgottt; Trainer Marcel Wunderlich, Co-Trainer Max Jacob, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef, Physio Josif Kruze

Einheit II: Im freien Fall?!

(19.11.2017)

Wieder musste sich die zweite Männermannschaft des HC Einheit Plauen am vergangenen Samstag mit 27:19 (10:11) dem SV Grün-Weiß Niederwiesa geschlagen geben. Wieder gelang es der Riege nicht, sich vor der Halbzeitpause möglicherweise spielentscheidend abzusetzen. Wieder führte das Aufgebot über weite Strecken der Partie und erneut gab es die fast schon sicher eingetüteten zwei Punkte in der Schlussphase der Begegnung leichtfertig her. Wieder reisten die Spitzenstädter mit voller Kapelle an, doch der berufsbedingte Ausfall des Rückraumspielers Mario Kürschner konnte aufs Neue nicht adäquat ersetzt werden. Und dann kommt auch noch Pech dazu, dass sich der eingeplante Ersatz (Paul Holzmüller) nach knapp 15 Minuten so schwer an der Schulter verletzt, dass das Aufeinandertreffen für ihn schon frühzeitig beendet ist. Natürlich gebe es noch weitere Alternativen, so Trainer Marcel Wunderlich, aber diese können leider einfach nicht über die gesamte Dauer eine kontinuierliche Leistung bringen, die dem Niveau der Bezirksliga (!) gerecht wird. Ja, die Vogtländer befinden sich aktuell im freien Fall. Ja, die Angst vor einem weiteren Abstieg schwebt über manchem wie eine kleine Schleierwolke an einem sonst so grünen Himmel. Ja, die Ausgangslage ist mehr als suboptimal und der kommende Gegner verspricht auch nicht, den Sieg den Plauenern zu schenken. Ja, Einheit II steht mit dem Rücken zur Wand und wird die Hinrunde im Tabellenkeller abschließen. Und dann? Alles neu im neuen Jahr? Rollen dann die rot-weißen das Feld von hinten auf? Oder gehen sie sang und klaglos unter? Viele Fragen und noch viel mehr Antworten gibt es bei solch komplexen Angelegenheiten, ein Versuch einer Analyse. Ist es die fehlende Kondition, die der Mannschaft immer wieder vor der Halbzeitpause die nötige Luft zum klaren Denken nimmt und deshalb entweder eine exorbitant hohe Fehlwurfquote herausspringt, Pässe mal ins Aus gespielt werden beziehungsweise beim Nebenmann nicht ankommen oder der Ball nicht gefangen wird. Nein, erinnert sich der Trainer und verweist auf die Partie vor heimischen Publikum gegen den Tabellenführer USG Chemnitz, in der auch nicht mehr Spieler zum Einsatz kamen, aber dennoch es geschafft wurde, nach Abpfiff doppelt gepunktet zu haben. Sind es taktische Änderungen, die beispielsweise während einer Halbzeitpause oder einer Auszeit vorgenommen werden, weil im eigenen Angriff kein gut herausgespielter Abschluss mehr erfolgt und in der Abwehr der Gegner am Spazierstock trotzdem noch erfolgreich abschließt? Nein, weiß Marcel Wunderlich und gedenkt an die Begegnung gegen den TSV Oelsnitz, in der genau diese Umstellungen, einerseits zwar teilweise vorher einstudiert, aber andererseits auch spontan reagiert, den Sieg brachten. Oder sind es die vielen Hinausstellungen, immerhin die zweit häufigste Anzahl an Bestrafungen der Liga, die es den Spitzenstädtern sowohl in der Offensive als auch in der Defensive nicht wirklich leichter machen? Nein, ein Blick auf das Aufeinandertreffen gegen den HV Oederan genügt, um zu verstehen, dass es sicherlich ein Fakt ist, der nicht pro Einheit II spricht, trotzdem sollte bedacht werden, dass beispielsweise in diesem Spiel die Plauener in dreifacher (!) Unterzahl waren und es durch schnelles Rücken der Ballseite nach, konsequentem Festmachen des Aktiven mit dem kleinen runden Leder sowie ein wenig Unvermögen des Gegners, möglich war, in dieser Zeit nicht noch weiter ins Hintertreffen zu gelangen. Ist es der fehlende Glaube an das eigene Können oder die fehlende Abgeklärtheit in vielen Aktionen? Nein, sonst würden die im Training gut geübten Spielzüge anschließend während einer Partie nicht auch erfolgreich umgesetzt werden. Es ist vielmehr eine gewisse Schwäche der Physis und Psyche, die in entscheidenden Situationen immer wieder sich negativ auf das Geschehen der rot-weißen auf dem Parkett auswirkt. Übrigens: In der Begegnung gegen den SV Grün-Weiß Niederwiesa bekamen die Gastgeber unglaubliche 10 (!) Siebenmeter für sich gepfiffen, von denen die wieder einmal glänzend parierenden Torhüter sogar noch zwei hielten, aber man dennoch dem Gegner die Möglichkeit zum leichten Einnetzen gab. (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Reinhardt; Dobritz (1), Wißgott, Höpner (6/3), Kölbel (4), Gemeinhardt (3), Holzmüller, Gaul (1), Ertl (4), Keller, Hinterseer, Böttcher; Trainer Marcel Wunderlich, Co-Trainer Max Jacob, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

Einheit II: Hängende Köpfe nach unnötiger Niederlage

(14.11.2017)

Es war das Duell Absteiger (HC Einheit Plauen II) gegen Aufstieger (SV Sachsen 90 Werdau). Es sollte eine Begegnung auf gleicher Augenhöhe und zweier Tabellennachbarn werden. Es standen sich zwei Mannschaften gegenüber, die nur im kollektiv erfolgreich sein können. Es agierten zwei Aufgebote, die zwar quantitativ voll besetzt waren, jedoch qualitativ nicht diesen einen herausragenden Akteur hatten, der diese Partie alleine entscheiden konnte. Und es reiste eine Riege an, die wie die Hausherren die Rückfahrt  bisher stets ohne eigenen Punktgewinn antreten mussten. Aber es war auch ein sogenanntes Vier-Punkte-Match. Oder wie es der Trainer Marcel Wunderlich bezeichnete: zumindest ein erstes „richtungweisendes Spiel“. Verwechselten die Spitzenstädter nach der 20:24-Niederlage den Rückwärtsgang mit dem Vorwärtsgang? Nein, wie der Coach alle prophezeienden Anhänger einer jetzt nahenden Untergangsstimmung beruhigt. Man habe leider wieder einmal in den entscheidenden Situationen die falschen Entscheidungen getroffen, die einem immer wieder um den Lohn des Tüchtigen gebracht haben. Der Reihe nach: Vor dem Duell waren noch alle optimistisch, dass die rot-weißen sich die zwei Punkte einverleibten, den Gästen noch einen interessanten Aufenthalt beim danach stattfindenden Stadtderby wünschen und man in der Rückrunde nach dem Motto „Wiedersehen macht Freude“ erneut einen heißen Handballflirt aufs Parkett legt. Auch ließen die Trainingseinheiten unter der Woche den Übungsleiter zur fast vollständig beseelten Glückseligkeit dank einer fokussierten und hochmotivierten Einstellung schweben. Die messerscharfe Analyse des Taktik-Fuchs ergab, dass die Werdauer sich ähnlich schwer wie die Seinen zum Torerfolg quälen und deshalb besonders von einem schnellen sowie druckvollen Umschaltspiel entzückt sind. Deshalb braucht’s, wer hätte es gedacht, ein cleveres sowie abgeklärtes Rückzugsverhalten, ein entschlossenes Attackieren auf den Ballführenden und dabei soll aber bitte tunlichst auf absolut unnötige Zweiminutenstrafen verzichtet werden. Gleiches wollten die Vogtländer natürlich selbst auch als leichte Möglichkeit des Einnetzens nutzen, doch irgendwie schafften es die „auf dem Zahnfleisch kriechenden“ Aufsteiger immer wieder dies zu verhindern oder man raubte sich selbst den Genuss am Treffererzielen, indem beispielsweise das runde, harzige Leder plötzlich auf dem weiten Weg vom eigenen Gehäuse zum Konterläufer um ein Vielfaches geschrumpft und unsichtbar geworden ist, weshalb nur ein fragender Blick übrig blieb. Genau in dieser Phase kurz vor der Halbzeitpause hatte Einheit II mehrmals die Gelegenheit, sich entscheidend abzusetzen und somit gar keine Gedanken beim Gegner aufkommen zu lassen, dass man hier irgendetwas außer einer tollen Stimmung mitnimmt, doch dazu sollte es nicht kommen. Zwar bestimmten zu Beginn der Begegnung die Hausherren das Geschehen, veredelten gelungene Abwehraktionen mit schön herausgespielten Toren und führten so schnell 5:2. Doch was lange wehrt wird meistens gut, so oder so ähnlich kann man die Situation aus Sicht des SV Sachsen 90 Werdau beschreiben, der nun immer mehr Gefallen daran entwickelte, an dem Beton-Bollwerk von den Plauenern so lange zu rütteln, bis es bröselig auseinander brach und so Stück für Stück eine Lücke nach der anderen entstand, womit auch der Weg von hinderlichen Verteidigern beim Einnetzen befreit wurde. Bei solch einem Offensivfeuerwerk kann es nach dreißig Minuten nur 10:10 stehen, wobei dies selbstlesend für eine „richtig starke Defensivleistung“ steht und zeigt, dass mittlerweile die Abstimmung untereinander deutlich besser ist. Ob letztlich der Knackpunkt des Aufeinandertreffens war, dass nach einer genommenen Auszeit Mitte der zweiten Halbzeit die Spitzenstädter auf eine 4-plus-2-Abwehrformation umstellten und Max Gauls Gegenspieler an einer zu langen Leine zu viele Freiheiten genoß beziehungsweise den rot-weißen Treffer von den Außenpositionen (nur ein Tor) fehlten, was das Agieren des Ersatzgeschwächten Rückraums nicht leichter machte, bleibt die Frage des Seins oder eben wie in diesem Falle des Nichtseins. (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Reinhardt; Dobritz (6), Wißgott, Höpner (6/2), Maschke, Kölbel (4), Gemeinhardt, Holzmüller (2), Gaul, Ertl (2), Keller, Hinterseer, Mehler; Trainer Marcel Wunderlich, Co-Trainer Max Jacob, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

Einheit II: Und täglich grüßt das Murmeltier

(05.11.2017)

„Wir gewinnen unsere Spiele nur über die Abwehr“, waren die eindringlichen Worte des Trainers Marcel Wunderlich vor der Partie gegen den TSV Fortschritt Mittweida. So wollte die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen am vergangenen Samstag endlich auch einmal das auf das Parkett bringen, was sie bereits so erfolgreich gegen den TSV Oelsnitz und gegen die USG Chemnitz vor heimischen Publikum zeigte. „Denn wenn wir das schaffen, dann können wir auch auswärts die zwei Punkte einfahren“, weiß der Trainer. 

Gleich nach dem Ertönen des Anpfiffs entwickelte sich ein Aufeinandertreffen auf gleichem Niveau, was dazu führte, dass es keiner Auswahl gelang, sich abzusetzen. Den ersten Versuch, die Begegnung zu eigenen Gunsten auf die Gewinnerseite zu bringen, starteten die Hausherren, die gleich zu Beginn mit 5:3 in Führung gehen konnten. Doch die mittlerweile mit Selbstbewusstsein gestählten Spitzenstädter wollten nicht wehrlos ihren Untergang schon früh besiegeln, weshalb durch eine immer besser werdende Leistung in der Verteidigung, vor allem dadurch bedingt, weil die Abstimmung mit dem Nebenmann nun funktionierte, die rot-weißen selbst das Zepter in der Hand hielten und so sich einen Zwei-Tore-Vorsprung (6:8) erarbeiten konnten. Jedoch kann im Spielverlauf gesehen dieser Zeitpunkt als erster Knackpunkt bezeichnet werden, da es die Vogtländer in der Folge versäumten, sich weiter abzusetzen. Die Frage nach dem Warum ist recht leicht beantwortet, da zum einen fünf (!) freie Würfe nicht erfolgreich in den gegnerischen Maschen untergebracht werden konnten und zum anderen, weil der Rückraum einen gebrauchten Tag erwischte. So kam es, wie es kommen musste und zur Halbzeit leuchtete nur ein 14:14 auf der Anzeigetafel. „Unser Problem im ersten Durchgang war, dass wir mit leichten und unnötigen Fehlern den Gastgeber immer wieder stark gemacht haben“, ärgert sich Marcel Wunderlich. „Denn wir hatten sie so weit gebracht, dass ihnen im Angriff nichts mehr einfiel und in der Defensive nicht mehr richtig zupackten. Aber wenn wir uns zum Beispiel unvorbereitete und überhastete Würfe nehmen oder taktische Anweisungen nicht umgesetzt werden, dann geht unser Plan nicht auf“. 

Um diesen umzusetzen, braucht`s in den letzten dreißig Minuten einen unbedingten Siegeswillen, eine Einstellung, die den Kampf um jeden Ball oder Treffer als Charakter der gesamten Riege verinnerlicht und eine aggressive Abwehrarbeit, die der Schlüssel zum Erfolg sein soll. Doch irgendwie schien bei Einheit II genau diese Tugenden nach dem Seitenwechsel wie vom Winde verweht zu sein, denn in der Verteidigung war nicht nur auf einmal ein Totenstille, sondern auch überhaupt keine Ordnung mehr, wer nun wen zu decken hat beziehungsweise wann eine Lücke wie zugeschoben werden muss. Allen Übels nicht genug, agierten die Vogtländer in der Offensive verunsichert, was zu ungenauen Pässen und einfachen Ballverlusten führte, aber auch zur Weisheit letzter Schluss, dass der nächste Treffer unbedingt ganz schnell mit der Brechstange erzielt werden muss. Eine Veränderung musste her, die sich in einer 4-plus-2-Defensivformation zum Ausdruck und zum kurzzeitigen Erfolg brachte, weshalb die Plauener zum 21:21 ausgleichen konnten. Doch jetzt kam es zum zweiten Knackpunkt der Begegnung, da nun Florian Dobritz wieder einmal unter Sonderbewachung gestellt wurde, wodurch planlose und disziplinlose Angriffsbemühungen erneut dafür sorgten, dass die Hausherren mit einem 5:0-Lauf den Sieg vorzeitig eintüteten. Zwar wurden den Aktiven mögliche Spielzüge für solch eine Situation mit auf den Weg gegeben, doch bei der erfolgreichen Umsetzung haperte es noch gewaltig, was besonders an dem nicht druckvollen Agieren und dem nicht in die Tiefe gehen lag oder einfach die Positionen nicht gehalten wurden. Aber die größten Probleme bereitete der gegnerische Kreisläufer den Spitzenstädtern, der dank seiner körperlichen Überlegenheit entweder selbst zum Torabschluss kam oder einen Siebenmeter herausholen konnte, was zum Leidwesen der Gäste auch noch so manches mal mit zwei Minuten bestraft werden sollte.

Auch wenn diese 36:29-Niederlage die nächste Auswärtspleite bedeutet, so können die Verantwortlichen nicht nur eine stetige Verbesserung der Mannschaft feststellen, sondern freuen sich darüber, dass man 29 Treffer in der Ferne erzielen konnte. „Im Grunde müssen wir es uns selbst zuschreiben, dass wir wieder mit leeren Händen dastehen“, bedauert Marcel Wunderlich, „denn wir haben die Partie aufgrund unserer schlechten Abwehr in der zweiten Halbzeit verloren“. Dennoch gebe es Lichtblicke: So haben die Seinen ein gutes Kreisspiel sowie ein mit Köpfchen agierendes Rückzugsverhalten aufs Parkett gebracht, da man den Ballführenden aggressiv anging, dadurch Freiwürfe verursachte und so genügend Zeit zum Sortieren hatte. „Am Ende haben so manche Kleinigkeiten das Aufeinandertreffen entschieden, da wir uns beispielsweise von der hektischen Spielweise des Gegners anstecken ließen und dann zu viele Fehler machten“, resümiert der Trainer. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass der rechtsaußen Fritz Höpner wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat, die rot-weißen noch vor ein paar Wochen komplett eingebrochen wären und die Plauener so die Begegnung lange offen gestalten konnten sowie die bisher „beste Leistung“ auswärts aufs gegnerische Parkett brachten. (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Rondthaler; Kuerschner (1), Dobritz (3), Wißgott, Höpner (14/4), Maschke (4), Kölbel (3), Gemeinhardt (3), Holzmüller (1), Gaul, Keller; Trainer Marcel Wunderlich, Co-Trainer Max Jacob

Einheit II ringt Tabellenführer nieder

(28.10.2017)

Beim Stand von 24:23 ertönte die Schlusssirene. Doch auf Seiten der zweiten Mannschaft des HC Einheit Plauen jubelte niemand. Wenige Sekunden zuvor hatten die Schiedsrichter auf Strafwurf für den USG Chemnitz entschieden. Würde der bis dahin überragend agierende Schlussmann Felix Neef im Tor den Sieg für sein Team festhalten können? Jeder der anwesenden Zuschauer hielt die Luft. Ein Pfiff, ein Wurf, eine Parade und gab es auf der Plauener Bank kein Halten mehr. Mit 24:23 schlug der Tabellenneunte HC Einheit Plauen II den Tabellenführer USG Chemnitz.

 

Trainer Marcel Wunderlich, der die Mannschaft zu Saisonbeginn erst kurzfristig übernahm, hatte seine Spieler vor dem Spiel richtig eingeschworen. Von der ersten Minute an kämpfte Einheit und stellte sich den Chemnitzern mit aller Kraft entgegen. In der Abwehr wurde diese Aggressivität belohnt. Im Angriff tat sich Einheit II jedoch etwas schwer. So gelang es den Gästen zwischenzeitlich mit 6:10 in Führung gehen. Die Spitzenstädter ließen sich dadurch aber nicht entmutigen. Jeder stand für den anderen ein. Die Körpersprache und der Wille des jungen Teams waren deutlich zu erkennen. Immer wieder gelang es in den folgenden Minuten den Gegner zu Fehlern zu zwingen und den Ballgewinn in eigene Tore umzuwandeln. Dank des quirligen und unangenehm zu verteidigenden Mittelmannes Florian Dobritz, der sich immer wieder durch die gegnerische Abwehr kämpfte und seine Mitspieler gekonnt in Szene setzte, gelang es Einheit II den Rückstand bis zur Halbzeitpause auf 14:16 zu verkürzen.

 

In der zweiten Spielhälfte rührte Einheit II dann sprichwörtlich Beton an. Innerhalb weniger Minuten erzielten die Hausherren den 17:17-Ausgleich. Eine starke Abwehrleistung und ein im Tor zur Höchstform auflaufender Felix Neef brachten die Chemnitzer Angreifer fast zur Verzweiflung. Minutenlang erzielte der Tabellenführer kein Tor. Zwar gelang es auch Einheit aufgrund der Einzelbewachung von Florian Dobritz nur selten zum Torerfolg zu kommen, aber das genügte um in Führung zu gehen. Die Tore von Maximilian Gaul, Paul Holzmüller und Gerry Kölbel waren wir Nadelstiche für die Chemnitzer. Zehn Minuten vor Schluss führte Einheit mit 22:19. Die Gäste warfen nun alles in die Waagschale, aber es nützte nichts. Wenige Sekunden vor Schluss beim Stand von 24:23 war Einheit in Ballbesitz. Ein technischer Fehler führte zwar zum Ballverlust, aber Chemnitz konnte daraus dank eines nervenstarken Felix Neef im Tor der Plauener kein Kapital mehr schlagen. In diesem Spiel zeigte sich wieder einmal, dass man mit Kampfgeist und Siegeswille auch Tabellenführer bezwingen kann.

 

HCE Plauen II: Wunderlich, Neef, Kuerschner (1), Dobritz (6), Wißgott, Höpner (9/1), Maschke, Kölbel (3), Gemeinhardt (1), Holzmüller (2), Gaul (2), Keller, Hinterseer, Mehler, Trainer Marcel Wunderlich, Co-Trainer Max Jacob, Physio Josif Kruze

 

USG Chemnitz: Schnell (2), Arendt, Flammiger (2), Schuster (4), Nowacki, Onken (4), Krumm (2), Benomar (2), Fischer (2), Krebs (3)

 

Verwarnungen: 4 für Plauen, 1 für Chemnitz

Zeitstrafen: 1 für Plauen, 6 für Chemnitz

 

(slx)

Foto zur Meldung: Einheit II ringt Tabellenführer nieder
Foto: Einheit II ringt Tabellenführer nieder

Einheit II: Längste Auswärtsfahrt bringt lange Gesichter

(22.10.2017)

Die Ansage des Trainers Marcel Wunderlich vor dem Spiel war kurz und knackig: „Genauso wie letzte Woche". Gegen den SV Rotation Weißenborn wollte die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen gleich bei der Aufwärmung zeigen, wer die zwei Punkte am späten Samstagabend einfahren wird. Gute Stimmung in der Kabine, Fokussierung auf die Begegnung und eine Körpersprache, die den wilden Tiger zur handzahmen Hauskatze werden lässt. Die Ausgangssituation ist, wie sie nun mal ist: Es wird kein Selbstläufer und die Gastgeber sind sehr wohl gewillt, einen Sieg zur Entspannung der Gemütslage der Zuschauer am Ende zu präsentieren. Um dies zu verhindern, wollten die Spitzenstädter jede erfolgreiche Aktion bejubeln, sich gegenseitig nach misslungener aufbauen und immer ans eigene Können glauben. Das dafür nötige  Selbstvertrauen dürfte nach dem so wichtigen Derbysieg jeder getankt haben und auch die effektive 4-plus-2-Abwehrformation sollte beim Gegner für Probleme sorgen. Doch diese hatten, anders als geplant, die rot-weißen, da die Hausherren die 20-Meter-Breite eines Handballfeldes für sich entdeckten und so vor allem von den Außenpositionen leicht abschließen konnten. So musste beim Stand von 7:3 bereits nach knapp 15 Minuten die erste Auszeit genommen und eine Korrektur der Defensive vorgenommen werden, die zur üblichen 5:1-Formation wurde. Jedoch sollte sich auch diese Variante nicht als der Schlüssel zum Erfolg herauskristallisieren, da die Weißenborner einfach ihre körperliche Überlegenheit clever einzusetzen wussten. Doch das größte Übel war stets dann gegeben, wenn man selbst in den Genuss von Ballbesitz kam, was ja eigentlich das aller schönste am Handballspielen ist, da dann die eigenen Offensivbemühungen zur vollen Entfaltung kommen können, aber in der weiten Ferne schien das gegnerische Bollwerk unüberwindbar zu sein. Grund dafür war unter anderem, dass ein gelernter linkshändiger Aktiver auf dem rechten Rückraum leider nicht zur Verfügung stand und so im Prinzip der Drang in die Nahwurfzone unabdingbar war. Zum Halbzeitergebnis von 11:5 sagt der Trainer: „Elf Gegentore sind eine richtig starke Abwehrleistung, dennoch lassen wir die Köpfe hängen. Wir machen allerdings noch zu viele Fehler in der Offensive, haben einfache Ballverluste und nutzen das zögerliche Rückzugsverhalten der Gastgeber kaum aus, denn im Positionsangriff ist es für uns ganz schwer die nötigen Lücken zu stoßen, um zum Torabschluss zu kommen". Nach dem Seitenwechsel nahm Einheit II sich zudem vor, in der Verteidigung im Verbund zu rücken sowie mehr miteinander zu kommunizieren, um den Denker und Lenker der Hausherren endlich in den Griff zu bekommen. Trotzdem schaffte es dieser, immer wieder aufs neue, sich davonzuschleichen, den vorgezogenen Spieler zu überlaufen und dann die sich ihm bietende Lücke konsequent zu nutzen oder das Auge für den freien Mitspieler zu haben. Im Angriff allerdings wurden die rot-weißen mutiger, fanden so langsam in die Partie und konnten durch geduldigeres Agieren, aber auch durch so manche Tempogegenstöße den Rückstand etwas verkürzen (15:11). Ein kleines Fünkchen der Hoffnung keimte auf, doch dieses wurde schnell wieder durch eine druckvolle und dynamische zweite Welle gelöscht, da auch der heimstarke Gegner die teilweise „orientierungslos wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen" agierende Defensive der Spitzenstädter zu nutzen wusste. Auch wenn nun das kleine klebrige Leder in der Offensive der schnellste Mitspieler war und die sich bietenden freien Räume zunehmend besser genutzt wurden, so war man des Öfteren einfach noch „zu grün hinter den Ohren", um dem aggressiven Deckungsverhalten erfolgreich zu überwinden. So musste Einheit II eine 27:19-Niederlage hinnehmen, „die zwar etwas zu hoch ausgefallen ist, aber man kann dennoch auf die zweite Halbzeit aufbauen, da die Einstellung stimmte und wir uns nur nicht dafür belohnten, weil wir im Endeffekt die Weißenborner durch unsere eigenen, leichten Fehler wieder stark machten", resümiert der Trainer Marcel Wunderlich. (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Wunderlich; Kuerschner (4), Dobritz (7), Wißgott, Höpner (8/6), Maschke, Gemeinhardt, Holzmüller, Gaul, Keller, Hinterseer, Mehler; Trainer Marcel Wunderlich, Co-Trainer Max Jacob, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

Einheit II: Derbysieger

(16.10.2017)
Sachen gibt's: Die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen hat das Handballspielen noch nicht verlernt und gewinnt am vergangenen Sonntag im Vogtland-Derby vor eigenem Publikum gegen den TSV Oelsnitz mit 32:27. Manche sprachen nach dem fast schon geschichtsträchtigen Sieg von einem „Ausrufezeichen", der Trainer Marcel Wunderlich ist „sehr stolz" auf seine Schützlinge und findet, das die Seinen „richtig gut gespielt" haben. Die jungen Wilden beim brustbehaarten Tabellennachbarn, der seit seinem Aufstieg und dem Abstieg des großen Rivalen in die Bezirksliga nun um die Vormachtstellung im Elstertal ein Wörtchen mitreden möchte. Ein Ritt auf der Rasierklinge mit einer Anarcho-Aufstellung. Mit Freigeist Florian „Dobby" Dobritz auf der Mittelposition und Stefan Ertl (vom Helfersyndrom inklusive der nötigen Zeit nun endlich heimgesucht) beziehungsweise Xaver Hinterseer (A-Jugend-Spieler) am Kreis. Mit den Rastellis Mario Kuerschner und Gerry Kölbel im ölverschmierten Rückraum. Mit Alleinunterhalter Marcel Maschke auf Linksaußen und Michael „Beckham" Keller beziehungsweise Fritz Höpner auf rechts. Und mit einem Torhüter, der Felix Neef heißt, zum besten Mann auf dem Parkett wird, mittenmang als wichtigster Motivator auftreten muss sowie nicht zum ersten Mal unhaltbare Würfe doch noch irgendwie pariert. Dem Ganzkörperkrampf nah, mit mehr als aufs Protokoll erlaubten einsatzfähigen Spielern in der Halle und vor allem eins: Ohne Angst, aber dafür mit Nehmer-Qualitäten in der Partie. Und mit einem Beginn, der es aus Sicht der rot-weißen äußerst positiv in sich hatte: Schnell zeigten sie, wer Herr in der Einheit-Arena ist, wer diese besondere Begegnung für sich entscheiden wird, denn die Spitzenstädter stellten die Gäste mit ihrer überraschend, aber natürlich vom Taktik-Fuchs (Trainer) vorher ausführlichst analysierten, offensiven Abwehrformation (4 plus 2) vor schier unüberwindbare Probleme. So stellten die Oelsnitzer sich bei eigenem Ballbesitz die Frage, wohin mit dem kleinen klebrigen Spielgerät, wenn meine zwei Denker und Lenker an der Anwurflinie unter Sonderbeobachtung stehen sowie die restlichen vor aggressivem Deckungsverhalten schier die Luft für kreative Angriffe genommen wird. So kam es, wie es kommen musste, die Hausherren kamen in die glanzvolle Gelegenheit, ja fast schon in die heißeste Versuchung, durch druckvolles sowie geduldiges, aber mit dem nötigen Schuss an Tempo, dass sich in der gegnerischen Defensive Lücken auftaten, dass das beglückende, erfolgreiche Einnetzen quasi auf dem Präsentierteller wunderbar serviert wurde und wer kann da schon nein sagen? Als beim Stande von 10:3 die Oberländer so langsam ins Aufeinandertreffen fanden, sich sortiert sowie auf die Gegebenheiten eingestellt hatten, kam der schlaue Taktik-Fuchs erneut auf eine glorreiche Idee: Die eigene Verteidigung wird zur gewohnten 5:1-Formation umgestellt, die flinken Füßen ganz nah am Torwart-Titan und eine Defensive, fast schon abwartende Haltung, da die Gäste nur das eine im Sinn hatten, nämlich aus der Nahwurfzone den Abschluss zu suchen. Und siehe da, der Verzicht auf die zwei ehemaligen Einheit-Spieler (Florian Weiß sowie David Schmidt) ließen sich schmerzlich vermissen, nennt sich wohl Gentleman`s Agreement, was das Halbzeitergebnis von 17:10 eindrucksvoll wie ein heller Stern am Himmel an der Anzeigetafel aufleuchten ließ. Nach dem Seitenwechsel schien bei so manchen der unbedingte Wille aufzukommen, schon jetzt mit einem zu großen Schleifchen den Sack zubinden zu wollen, was durch zu hektisches Agieren und unvorbereiteten sowie überhasteten Abschlüssen jedoch man selbst verhinderte, schlimmer noch, nun der Vorsprung so langsam von den Gästen kontinuierlich verkleinert werden konnte. Nichts desto trotz bleibt die Tatsache, dass die Oelsnitzer spitz auf die zwei Punkte geworden sind, die Muskeln spielen ließen und dabei jedoch in aller Aufregung vergaßen, dass eigentlich etwas anderes das Objekt der Begierde so eben an einem ungestört sich vorbei tippte, da sich die Reihen teilweise recht deutlich durch den Unparteiischen sichteten, was die Hausherren für sich auch zu nutzen wussten. Einheit II machte nun wie im ersten Durchgang weiter, störte den gegnerischen Spielaufbau und zwang so die Gäste zu Fehlwürfen oder Ballverlusten, die durch leichte Kontertore die Führung zumindest konstant halten konnte (23:20). Als das Aufeinandertreffen in dieser Phase zu kippen drohte, die Oberländer einen Siebenmeter bekamen sowie auf zwei Zähler Abstand verringern hätten können, war die Zeit gekommen, um in großen Spielen große Taten zu vollbringen, indem der in dem Moment der Euphorie als „Weltklasse" geadelter Schlussmann diese eine „saugeile" Szene hatte und den Wurf parierte. Ab Mitte der zweiten Halbzeit bebte die Bude, alle waren unter Hochspannung und ein immer größer werdendes Hoffen sowie Zittern vor jedem Abschluss machte sich breit, bevor endlich der Abpfiff ertönte. Marcel Wunderlich klatscht noch kurz zuvor auf der Bank alle hocherfreut ab, herzt seine auf dem Zahnfleisch krauchenden Handballer und wird später sagen, dass „unsere Taktik zu 100 Prozent aufgegangen ist". Man hatte auch Glück am eigenen beziehungsweise gegnerischen Sechsmeterraum, ein Begegnung ist und bleibt Untertan des Ergebnisses. Wenn kurz vorm Ende der Ausgleich erzielt wird, wird die Partie anders besprochen, dann ist man an seine Grenzen gestoßen und dann hat der Platzhirsch sein Geweih gezeigt sowie die jungen Wilden Lehrgeld bezahlen lassen. Glück kann man sich übrigens erarbeiten, beispielsweise mit unentbehrlicher Leidenschaft und Schmerzen, die man vergisst. Das mögen die Zuschauer, das mögen die Mitspieler und das mögen die Trainer. Am Samstag um 18:00 Uhr gastiert Einheit II beim SV Rotation Weißenborn, ein Auswärtsspiel und es sind sogar noch Punkte zu vergeben. (fw) 
 
HC Einheit Plauen II: Neef, Reinhardt; Kuerschner (6/2), Dobritz (8), Höpner (6/2), Maschke (2), Kölbel (5), Gemeinhardt (1), Holzmüller, Gaul, Ertl (1), Keller (1), Wißgott, Hinterseer (2); Trainer Marcel Wunderlich, Co-Trainer Max Jacob, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

Foto zur Meldung: Einheit II: Derbysieger
Foto: Einheit II: Derbysieger

Einheit II: Ernüchternder Saisonstart

(25.09.2017)

Absolute Regungslosigkeit auf der Bank, enttäuschte Gesichter in der Kabine und ein Trainer an der Seitenlinie, den es die Sprache verschlagen zu haben scheint: Es war ein Abend, an dem so ziemlich alles funktionierte, nur mit dem gemeinsamen Handballspielen haperte es ein bisschen. Am vergangenen Samstag trat die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen bei ihrem Pendant vom Zwickauer HC an, schenkte dem Gastgeber die zwei Punkte leichtfertig und musste eine 32:19-(17:9)-Niederlage über sich ergehen lassen. Obwohl augenscheinlich die gleichen Vorraussetzungen gegeben waren, so waren auf der einen Seite erfahrene sowie kräftige Spieler auf dem Parkett und auf der anderen junge sowie schnelle Akteure, die jedoch dem über weite Strecken der Partie vom Gegner dargebotenen Schlafwagenhandball zum Opfer fielen. Eigentlich wollte man nach dem Heimsieg am letzten Wochenende voller Selbstvertrauen agieren, an die gute Leistung anknüpfen und den nächsten Schritt in die richtige Richtung machen, denn wie bereits allzeit bekannt, geht vorwärts immer, doch rückwärts… Lassen wir das, denn die Spitzenstädter nahmen sich vor, geduldig zu agieren sowie druckvoll auf die Lücken zu stoßen und dank einer aggressiven wie cleveren Defensivarbeit die körperlichen Defizite wett zu machen. Jeder sollte bei der 6:0-Abwehrformation nicht nur seinen Gegenspieler rechtzeitig festmachen, sondern ebenso der Ballseite nach mit verschieben und vor allem miteinander zu kommunizieren. Es soll es noch geben, dass die vom Trainer geforderten taktischen Anweisungen umgesetzt werden und siehe da, ein 4:4 leuchtete auf der Anzeigetafel. Es war sicherlich die Hoffnung der einigen mitgereisten Anhänger der Vogtländer, dass diese ausgeglichene Begegnung nicht zu schnell rechts blinkt, aber links abbiegt und man wieder einen Rückstand hinterherrennt, doch genau die Befürchtung machte sich wahr. Der Glaube an sich selbst, dass die rot-weißen auch solche Situationen meistern können, der unbedingte Wille, sich für seine Anstrengungen zu belohnen und das Verlassen aufs eigene Können sowie das Vertrauen auf die Sinnhaftigkeit der Worte des Coaches, die auch in dieser Saison schon einen auf die Gewinnerstraße brachten, waren wie vom Winde verweht. So agierte Einheit II hektisch im Angriff, nahm sich unvorbereitete Würfe und schloss unkonzentriert ab, was die Hausherren ein paar Gänge höher ins D-Zug-Tempo schalten ließen, um eiskalt vorm Tor einnetzen zu können. Die Verteidigung war löchrig wie ein Schweizer Käse oder die Plauener suchten wie ein blindes Huhn aufgescheucht nach dem Korn (Ball), was die Gastgeber gnadenlos ausnutzten und durch geschickte Kreisanspiele frei abschließen konnten. Als man schließlich den Versuch startete, den treffsichersten Schützen eine Sonderbewachung zuzuteilen und mit Schlafliedern sowie das Erzählen von zahlreichen Geschichten des Sandmännchens, was eigentlich zu dieser Zeit als Pflichtprogramm geschaut werden muss, müde in die Gedankenwelt der vollständigen Glückseligkeit zu bringen, erwachten andere wie Dornröschen wieder aus ihrem Schönheitsschlaf, verteilten die Dornen beim Gegner, um bei ihrer Kreativität beim Erzielen der Tore nicht gehindert zu werden. Zu allem Übel gehört auch noch bei den Spitzenstädter zu der traurigen Wahrheit dazu, dass man sich 32 Fehlwürfe leistete und 18 technische Fehler machte, was die eigene Offensivbemühung insgesamt 50 (!) Mal für absolut umsonst in den 60 Minuten werden ließ. So etwas kommt natürlich auch deshalb zustande, weil von der Kreisposition kein einziger (!) Treffer erzielt werden konnte, was zur Folge hatte, dass die Zwickauer Abwehr sich nur auf den Plauener Rückraum konzentrieren musste, diesen frühzeitig attackierte sowie am weiterspielen hinderte, damit dem rot-weißen das Tempo nahm und somit ganz entspannt darauf wartete, bis der Gegner den Ball wieder als Gastgeschenk verteilt. Ja, das Abstiegsgespenst geht schon bei so manchem um. Ja, eine Tabelle lügt nicht. Ja, die Ergebnisse sind nicht verheißungsvoll. Aber auch ja, man ist sich der Lage durchaus bewusst, hat bereits Lösungsansätze und diese werden schon bald zu Punkte führen. (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Wunderlich, Reinhardt; Kuerschner (4), Dobritz (4), Höpner (3/1), Maschke, Kölbel (5), Holzmüller (1), Gaul, Keller (1), Wißgott, Hinterseer, Mehler (1); Trainer Marcel Wunderlich, Mannschaftsverantwortlicher Max Jacob

Einheit II: Ein Sieg der Moral

(18.09.2017)
Ja, die zweite Männermannschaft des HC Einheit Plauen kann es noch: gewinnen! Am vergangen Samstag hieß es wieder zur besten Handballzeit ein Heimspiel gegen den HV Oederan zu bestreiten, welches dank einer disziplinierten und äußerst clever agierenden Mannschaftsleistung am Ende überraschend deutlich mit 36:25 (13:13) zu Gunsten der Spitzenstädter ausging. Damit feierten die rot-weißen ihre ersten zwei Punkte in der Bezirksliga und gehen nun mit der Erkenntnis in die nächsten entscheidenden Wochen, dass nach einer schweren Geburt ein schönes Kind sich am Dasein erfreut.
Formal und frühzeitig betrachtet, stand die Partie unter keinem so hell leuchtenden Stern: So wurde der Trainer Marcel Wunderlich von einer gruseligen Grippe aufgesucht, die ihm zum Date mit der aufgeblasenen Taktik-Tafel unterm Kopfkissen verführte. Außerdem im Angebot statt Aufgebot: krankheitsbedingte Absagen einiger Akteure, was die Aufgabe für die zwei Verantwortlichen an der Seitenlinie (Max Jacob und Thomas Schädlich) nicht wirklich leichter machte, wollte man doch eine erfolgreiche Vertretung sein. Und danach sah es auch aus, denn es war nicht nur ein Start nach Maß, sondern ein Traumbeginn eines jeden Teamleiters: 6:1 nach wenigen Minuten. Verwundert rieben sich so manche die sonst stets wachsamen und allwissenden Augen, die solch einen Spielstand der jungen Riege nicht zugetraut hätten. Doch der Gastgeber war Herr des Geschehens auf dem Parkett, verteidigte in der Abwehr leidenschaftlich und verschob der Ballseite nach, so dass die Oederaner vergeblich eine Lücke im Einheit-Bollwerk suchten. Die logische Folge: Konter der Plauener, die sicher verwandelt wurden oder eine schnelle zweite Welle, die den Gegner sprichwörtlich überrollte. Sollte der Dampflock doch einmal kurzzeitig die Luft ausgegangen sein, konnte man sich auf einen konsequenten Positionsangriff verlassen, der geduldig sowie druckvoll durchspielte, bis der freie Raum oder Mitspieler gesehen und erfolgreich genutzt wurde. Dieses dynamische Agieren wurde jedoch abrupt gestört, als das Schiedsrichtergespann plötzlich wie aus heiterem Himmel mehrmals nacheinander bei eigenen Offensivbemühungen technische Fehler sah und pfiff, so dass nun die Gäste das ein oder andere leichte Tor erzielen konnten. Die Tatsache, dass der Gegner scheinbar auch das Handballspielen beherrscht, ließ so langsam eine gewisse Unsicherheit und Nervosität bei den Spitzenstädtern aufkommen, die zunehmend hektisch den unvorbereiteten Abschluss suchten, der nur ihr eigenes Übel weiter verschlimmerte. Es kam, wie es kommen musste und der Vorsprung schmolz nur so dahin, was auch keine Auszeit beziehungsweise das Auswechseln einiger vom Wurfpech verfolgten Aktiven ändern konnte. Dann schlug eigentlich die Stunde der Oederaner, eine Situation für den Wie-für-uns-gemacht-Ausgleich (10:10), der nicht nur erreicht, sondern auch noch in eine eigene Führung umgewandelt werden konnte (10:11). Da das Beste immer kurz vorm Schluss kommt (24:10) sowie alle guten Dinge drei sind, durften, mussten und sollten sich gleich, man rate mal, drei auf einen Streich auf der rot-weißen Bank ausruhen. Das Nonplusultra für jeden Angriff, die Freiheit für alle Gegenspieler, die Gelegenheit sich vor der Halbzeitpause eine komfortable Ausgangslage für die kommenden dreißig Minuten zu schaffen, doch irgendwie wollten sie nicht, das Gastgeschenk annehmen. Einheit II bedankte sich recht herzlich mit einigen äußerst sehenswerten Treffern, spielte ruhig die Zeit herunter und behielt vor allem in dieser hitzigen Phase die Nerven, was den Grundstein für den Sieg brachte. Denn eines ist und war sonnenklar: Diese Partie drohte genau in diesem Moment in die völlig falsche Richtung abzubiegen, da die Plauener auch zunehmend sich Einzelaktionen gönnten, die noch nicht der gemeinsame Weg ins Glück sein sollten. Nach dem Seitenwechsel stellte man auf eine 5:1-Abwehrformation um, attackierte rechtzeitig den Mann mit dem kleinen runden Leder und gelang so des Öfteren in den Genuss leichter Ballgewinne, die dann in der Folge vor den Augen der zahlreichen Zuschauer umjubelt eingenetzt wurden. (fw)
 
HC Einheit Plauen II: Neef, Wunderlich; Kuerschner (10/5), Dobritz (5), Schmidt, Höpner (6), Maschke (2) Kölbel (4) Gemeinhardt (2), Holzmüller, Ertl (5), Keller (2); Trainer Max Jacob, Co-Trainer Thomas Schädlich, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef, Physio Josef Kruze

Einheit II: Das Runde muss ins Eckige

(12.09.2017)
Wieder gab es nichts zu holen für die zweite Männermannschaft des HC Einheit Plauen, die am vergangenen Sonntag ihr erstes Auswärtsspiel der Saison beim VfB Lengenfeld bestritt und sich nach eines phasenweise verbesserten Auftretens dann am Ende doch recht deutlich mit 34:18 geschlagen geben musste.
Lang ist`s her, als die Spitzenstädter das letzte Mal zu einem Ligaspiel aufschlugen, zwar war es immer eine hart umkämpfte Partie, aber schlussendlich durfte mit zwei Punkten im Gepäck die kurze Heimreise angetreten werden. Schon damals ging es heiß her in einer Begegnung, die aus handballarischer Sicht kein wirklicher Leckerbissen für die wenigen Zuschauer war und eher einer maskulinen Ganzkörpermassage glich. Wir schreiben das Jahr 2011, die rot-weißen wollen unbedingt raus aus der biederen Bezirksliga und rein in die verheißungsvolle Verbandsliga, in der man nun bekanntlich seinen Löffel erst einmal abgeben musste. Was sonst noch so war und jetzt nicht wirklich anders ist: Die Hausherren sind nach wie vor eine eingespielte Truppe, agieren an der Grenze des von neutraler Seite beobachteten Erlaubten und zeigen sich nach dem Aufeinandertreffen auch noch erkenntlich, wenn die wachsamen vier Augen vom Schein abgelenkt waren.
Mit voller Kapelle angetreten, von zahlreichen eigenen Fans unterstützt und eine gut auf die gegnerische Gangart eingestellte Vertretung auf dem Parkett, begann ein Spiel auf Augenhöhe, in dem wohl die bessere Tagesform über Sieg oder Niederlage entscheiden sollte. Schnell zeigte sich, dass es ein hartes Stück Arbeit werden würde, denn die Führung wechselte in loser Folge und es konnte sich keine Riege mehr als zwei Tore absetzen. Dies lag vor allem daran, dass Einheit II im Angriff variabel agierte, die angesagten Spielzüge konsequent vortrug und dann plötzlich riesige Lücken entstanden, die energisch zum Einnetzen genutzt wurden. In der Abwehr hatten sie den Lengenfelder Angriff zumeist im Griff, man verschob geschlossen der Ballseite nach und attackierte den Herr des kleinen runden Leders frühzeitig, auch wenn dadurch des Öfteren der Mittelblock etwas zu löchrig wurde, was wiederum die Hausherren gekonnt in Treffer umwandelten. Kamen die Plauener selbst nach gut vereitelter Aktion in den Genuss einer Offensivbemühung, so waren diese häufig einfach zu langsam und sorglos ausgespielt worden, wodurch ein nur zu gut bekanntes Problem wieder vor einem stand: Die gegnerische Defensive, die mit einer aggressiven Deckung die jungen Spitzenstädter zur Verzweiflung trieb. Der Weisheit letzter Schluss war das Prellen, das Anlaufen auf und nicht zwischen den Verteidiger sowie der Pass zum Nebenmann, der dann ein Wunder vollbringen soll. Dieses war jedoch meist ein vergebliches Zuspiel zum Kreisläufer, der allerdings das Objekt der Begierde nicht ansatzweise fangen sowie erfolgreich verwerten konnte, sondern gelang es wie durch Geisterhand zu den Hausherren, die dankend einen Konter nach dem anderen liefen und so kontinuierlich die rot-weißen bis zur Halbzeitpause beim Stand von 14:12 müde spielten.
Nach dem Seitenwechsel nahmen sich die Plauener vor, besonders in der Abwehr wieder mehr miteinander zu reden, flinker sowie agiler auf den Füßen zu sein und mit einer 5:1-Formation den Angriff der Gastgeber etwas zu stören, um die Nahwurfzone frei vom gegnerischen Einfluss zu halten. Der Angriff sollte endlich druckvoll sowie konzentrierter agieren und mit deutlich mehr Bewegung auch ohne Ball die nötigen freien Räume schaffen. Doch das Dasein von Einheit II beschränkte sich lediglich auf eine körperliche Anwesenheit, die ersten Minuten gehörten klar den Lengenfeldern und so sah sich der Trainer Marcel Wunderlich nach gerade einmal gut fünf Minuten gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, um das überhastete Agieren seiner Schützlinge wieder in ruhigere Bahnen zu lenken, doch irgendwie war der Wurm drin sowie der Drops gelutscht. Abhaken und am nächsten Samstag die Gelegenheit gegen den Handballverein Oederan nutzen, um die ersten zwei Punkte sich zu holen sowie neues Selbstvertrauen zu tanken. (fw)
 
HC Einheit Plauen II: Neef, Wunderlich; Kuerschner (1), Dobritz (6/1), Höpner (2/1), Maschke (1), Herold (1) Gemeinhardt (2), Holzmüller (1), Gaul (1), Simon, Keller (2), Wißgott (1), Popp; Trainer Marcel Wunderlich, Co-Trainer Max Jacob, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

Einheit II: Vorgeführt vor eigenem Publikum

(03.09.2017)

„Das Spiel sollten wir ganz schnell wieder vergessen", so lautete das Fazit des neuen Trainers Marcel Wunderlich der zweiten Männermannschaft des HC Einheit Plauen. Am vergangenen Samstag unterlag sein Team zum Punktspielbeginn deutlich mit 27:40 (13:22) in der heimischen Einheit-Arena gegen die neuformierte HSG EHV Aue/SV Schneeberg, die wie die Spitzenstädter in die Bezirksliga abgestiegen sind. 

Mit den Gedanken, dass der Gegner ein allzu guter Bekannter ist, noch in der letzten Saison in beiden Aufeinandertreffen geschlagen werden konnte und es auf Seiten der Gäste nur eine punktuelle Verstärkung durch ehemalige Auer Spieler gab, ging es in die Partie. Doch diese Neuzugänge veränderten die komplette Spielweise der Riege und sollte über die gesamte Zeit der Begegnung für die wieder einmal äußerst jungen rot-weißen scheinbar nicht zu verteidigen sein. Zwar starteten die Hausherren mit einer offensiven 6:0-Abwehr, da der erzgebirgische Rückraum nicht unbedingt mit dem Ziel angereist war, eigene Treffer zu erzielen, sondern eher in die Nahwurfzone gelangen wollte, um die sich bietenden Lücken erfolgreich zu nutzen. Diese entstanden allerdings nur, wenn aus der Verteidigungsformation überhastet herausgestürzt, den Gästen ein kontaktloses Agieren ermöglicht oder nicht richtig beziehungsweise rechtzeitig der Ballseite nach verschoben wurde. Im Angriff fehlte es vor allem an der nötigen Bewegung sowie an konsequentes Stoßen auf die gegnerische Defensive, um Lücken zu reißen und zum leichten Torerfolg zu gelangen. So nahm Einheit II sich unvorbereitete Würfe, rieb sich am erzgebirgischen Bergmassiv auf und machte es sich selber schwer, in dem man immer wieder prellte anstatt den Ball schnell sowie druckvoll zu seinem Nebenmann zu spielen, was so manchen Konter einleitete. „Das im Angriff einige Fehler passieren ist normal, da die Abstimmung zu diesem Zeitpunkt noch nicht so weit sein kann", nimmt Marcel Wunderlich seine Mannschaft in Schutz, „aber die gegnerische Offensive konzentrierte sich fast ausschließlich auf die Kreisläufer, die nur darauf warteten, dass wir in der Defensive einen Fehler machen. Diesen Gefallen taten wir den Gästen viel zu oft, weil vor allem die Kommunikation fehlte oder wir unüberlegt agierten". 

Nach dem Seitenwechsel ging es bei den Plauenern nur darum, nicht die Köpfe hängen zu lassen, sich nicht kampflos geschlagen zu geben und das Ergebnis in Grenzen zu halten, schließlich spielte man zur besten Handballzeit (16:00) vor eigenem Publikum. Nun kam auch der erst 17jährige Tom Mehler zu seinem Debüt, der ja bekanntlich unter den Fittichen eines Rüdiger Bones bei der ersten Männermannschaft steht und dankte seinen Einsatz gleich mit einem Tor. Auch stellten die Spitzenstädter auf eine 5:1-Abwehr um, um den ein oder anderen Ball geschickt herauszuspitzeln und besonders die sehenswerten Kreisanspiele zu unterbinden, was jedoch nur bedingt eine Verbesserung hervorrief. Die Gründe lagen auf der Hand, die ehemaligen Auer Akteure spielten nicht nur einmal in der Bundesliga, hatten immer ein Auge für ihren bestens positionierten Mitspieler und setzten sich clever in Eins-gegen-eins-Situationen durch oder holten einen Siebenmeter heraus. Waren die rot-weißen einmal selbst im Vorwärtsgang, war man noch weit weg von einem sicheren Offensivspiel und auch wenn man überlegter die eigenen Angriffe einleitete, so war dennoch eine zu hohe Fehlerquote vorhanden beziehungsweise zu viele ungenaue Pässe wurden gespeilt, die dann den Gästen genügend Zeit zum Sortieren gaben, wodurch Einheit II sich gute Möglichkeiten zum erfolgreichen Einnetzen selbst nahm.

Nächsten Sonntag hat die Mannschaft erneut die Gelegenheit es besser zu machen, denn dann wartet auswärts der in dieser Woche noch geschonte VfB 1908 Lengenfeld. (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Reinhardt, Wunderlich; Kuerschner (7), Dobritz (4), Höpner (7/5), Maschke, Kölbel (2) Gemeinhardt (1), Holzmüller (3), Gaul, Keller, Wißgott (2/1), Mehler (1); Trainer Marcel Wunderlich, Co-Trainer Max Jacob, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

Einheit II ist eine Runde weiter

(28.08.2017)

Mit einer Doppelbelastung startete die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen in die neue Handball-Saison. Zwei Pokal-Spiele standen für die Mannschaft von Neu-Trainer Marcel Wunderlich auf dem Programm. Am Samstag wartete Verbandsligist HV Böhlen im HVS-Pokal auf die Spitzenstädter. Am Sonntag ging es im Bezirkspokal nach Rodewisch.

 

Mit dem HV Böhlen reiste ein alter Bekannter in die Plauener Einheit-Arena. Viele knappe Spiele absolvierten beide Teams in den vergangenen Jahren gegeneinander. Da Einheit II in dieser Saison in der Bezirksliga startet, lag die Favoritenrolle bei den Gästen. Einheit II konnte befreit aufspielen und tat dies auch. Leidenschaftlich kämpfte die junge Mannschaft in der Abwehr um jeden Ball und provozierte zahlreiche technische Fehler der Böhlener. Im Angriff spielte Einheit druckvoll und konsequent. Die Spitzenstädter führten über weite Strecken in der Partie, verpassten es aber leider am Ende den Sack zuzumachen. Mit 25:30 mussten sie sich am Ende geschlagen geben.

 

Nicht einmal 24 Stunden später ertönte dann in der Rodewischer Göltzschtalhalle der Anpfiff zur zweiten Partie an diesem Wochenende. Gegner waren nun die Rodewischer Handballwölfe, die in der 1. Bezirksklasse auf Punktejagd gehen. Nach einer kurzen Zeit des Abtastens nahmen die Hausherren das Heft in die Hand. Die Abwehr der Plauener fand in diesen Minuten kein Mittel gegen die druckvollen Angriffe. Durch diese leichten Torerfolge führte Rodewisch mit 4:8. Nach einer Auszeit durch Trainer Marcel Wunderlich stabilisierte sich die Abwehr der Spitzenstädter. Bis zum Pausenpfiff gelang es der Mannschaft dann durch konsequente Deckungs- und Angriffarbeit den 11:11-Ausgleich herzustellen. Nach dem Seitenwechsel dominierte Einheit II das Geschehen. Durch intensives Konterspiel nach Fehlern der Rodewischer gewann Einheit am Ende deutlich mit 34:22 und zieht in die nächste Runde des Bezirkspokals ein.

 

HC Einheit Plauen II: Reinhardt, Neef; Kuerschner (10), Dobritz (9), Schmidt, Höpner (16/5), Maschke (3), Kölbel (10), Holzmüller (1), Gaul (1), Keller (1), Wißgott (7); Trainer Marcel Wunderlich, Co-Trainer Max Jacob, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

 

(slx)

Einheit II verabschiedet sich mit Niederlage

(23.04.2017)

Im letzten Saisonspiel der Handball-Verbandsliga musste sich die zweite Mannschaft des HCE Plauen am vergangenen Sonntag bei der SG Leipzig/Zwenkau II mit 17:32 (9:16) geschlagen geben. Der Abstieg des Teams stand bereits vorher fest. Dennoch gaben die Spieler von Trainer Mario Pech noch einmal alles.

 

Das Spielgeschehen lässt sich schnell zusammenfassen. Einheit II tat sich über den gesamten Spielverlauf schwer, mit der körperlich sehr präsenten Abwehr der Gastgeber. Keiner der Plauener Spieler fand ein geeignetes Mittel gegen das gegnerische Bollwerk. Gelang den jungen Spitzenstädtern doch der Durchbruch so stand ein ums andere Mal der Posten im Weg. „Bei sechs Torwürfen allein in der ersten Halbzeit verhinderte das Aluminium den Treffer. Wären die drin gewesen, hätten wir das Spiel sicher offener gestalten können“, erklärt Mannschaftsbetreuer Gerold Neef. So lag Einheit II aber bereits zur Pause mit 9:16 zurück. In der zweiten Halbzeit änderte sich am Wurfglück der Plauener nicht viel, sodass Leipzig/Zwenkau II das Spiel ohne große Bedrängnis zu Ende bringen konnte. Einheit II kämpfte zwar weiter bis zur Schlusssirene, aber die Niederlage fiel mit 17:32 am Ende deutlich aus.

 

Trotz des nicht geschafften Klassenerhaltes und 04:40 Punkte zieht Trainer Mario Pech ein durchaus positives Fazit aus der Saison. „Ich habe das Team zwar erst vor ein paar Wochen übernommen, konnte aber als Co-Trainer der ersten Mannschaft die Entwicklung der jungen Spieler über die Saison beobachten“, sagt Mario Pech. „Es war richtig die Mannschaft nach dem Ausscheiden der erfahrenen Spieler trotzdem in dieser Spielklasse antreten zu lassen. Nur so können sie sich entwickeln.“ In der kommenden Saison wird Einheit II dann in der Bezirksliga auf Torejagd gehen. „Für uns zählt auch dann die persönliche Weiterentwicklung jedes Einzelnen. Wir werden weiter daran arbeiten und wenn dann auch noch der ein oder andere Sieg rausspringt, macht Handball gleich noch mehr Spaß“, erklärt Trainer Mario Pech.

 

HCE Plauen II: Neef, Kuerschner (6/2), Kadatz (1), Maschke, Kölbel (5), Gemeinhardt (3), Gaul, Dießner, Holzmüller, Rudolf (2), Trainer Mario Pech, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

(slx)

Stark angefangen, stark nachgelassen

(10.04.2017)

Es sollte kein versöhnlicher Abschied vor heimischem Publikum aus der Verbandsliga sein. Auch im letzten Heimspiel der Saison musste sich die als Absteiger schon länger feststehende zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen am vergangenen Samstag gegen die SG Chemnitzer HC mit 23:34 geschlagen geben. Wieder stand Trainer Mario Pech durch krankheits- und berufsbedingte Ausfälle eine lediglich recht übersichtlich gefüllte Auswechselbank zur Verfügung, die durch zwei Nachwuchsspieler gespickt wurde.

 

Es war ein Start nach Maß für die Spitzenstädter. Die Angriffsbemühungen wurden druckvoll ausgeübt und die sich bietenden Lücken erkannt. So konnte sich vor allem der Rückraum dank konsequenter Anwendung der Spielzüge in aussichtsreiche Wurfposition bringen und einfache Treffer erzielen. Doch auch wenn die Offensive glänzte, so waren in der Defensive noch zu viele Unstimmigkeiten hinsichtlich der Abstimmung zu beklagen. So gelang es den Gästen aus Chemnitz des Öfteren vermeidbare Tore zu erzielen. Grund dafür war, dass die Hausherren teilweise zu unentschlossen deckten oder sich schlicht „vernaschen" ließen. Mitte der ersten Halbzeit stand es deshalb 7:7. Innerhalb weniger Minuten änderte sich der Spielverlauf jedoch erheblich. Einheit wirkte nun unkonzentriert, einfache Ballverluste beziehungsweise Fehlabspiele waren die Folge. Überhastete Abschlüsse luden die Chemnitzer zu schnellen Kontern ein. Als ein 7:11 auf der Anzeigetafel aufleuchtete, sah sich Trainer Mario Pech gezwungen, eine Auszeit zu nehmen und wieder die nötige Struktur ins Spiel seiner Schützlinge zu bringen. Diese Maßnahme wirkte. Die Plauener agierten wieder ruhiger und überlegter im Spielaufbau. Mit einem 12:16-Rückstand ging es in die Halbzeitpause. „Im ersten Durchgang fehlte uns in einigen Situationen das Selbstvertrauen", kritisierte Trainer Mario Pech. „Doch die Stärke meiner Mannschaft ist es, zu keinem Zeitpunkt aufzugeben und bis zum Schlusspfiff weiter zu kämpfen".

 

Dies tat Einheit II nach dem Seitenwechsel auch. Trotzdem konnten die Spitzenstädter die Partie nicht noch einmal ausgeglichen gestalten. Grund hierfür war die an diesem Tag schwache Abwehrleistung. Die Gäste fanden immer Lücken in der Defensive der Spitzenstädter und den damit einhergehenden leichten Torerfolg. Im Angriff versäumte es Einheit, funktionierende Spielzüge weiter anzuwenden, den Zug zum Tor aufrechtzuerhalten sowie mit einer höheren Laufbereitschaft die gegnerische Abwehr in Bewegung zu versetzen. Das Spiel wurde statisch und unvorbereiteten Abschlüssen fanden nicht den Weg ins gegnerische Tor. Die logische Konsequenz war ein 10-Tore-Rückstand (20:30). In der Folge stabilisierten sich die rot-weißen zwar wieder und verbesserten ihre Chancenverwertung, aber an der am Ende recht deutlichen Niederlage konnte dies nichts mehr ändern. „Leider konnten wir uns nicht mit einem Sieg von den Zuschauern verabschieden, dennoch ist eine positive Entwicklung der Mannschaft über die Saison und besonders in den letzten Spielen erkennbar", blickt der Trainer Mario Pech hoffnungsvoll in die Zukunft.

 

HCE Plauen II: Neef, Reinhardt, Kuerschner (6), Kadatz (2), Höpner (5/1), Wißgott, Gemeinhardt (5), Gaul, Dießner, Rudolf (5), Trainer Mario Pech, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

(fw)

Auf Sieg folgt Niederlage

(02.04.2017)

Die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen musste sich am vergangenen Samstag in der Handball-Verbandsliga wieder geschlagen geben. Am Ende verloren die Plauener mit 26:33 (10:16) gegen den SSV Chemnitz-Rottluff. Den Schwung vom Erfolg vergangene Woche konnte die Mannschaft leider nicht mitnehmen. Trotz eines aufopferungsvollen Kampfs blieb ihnen der Erfolg verwehrt.

 

So gut gefüllt wie im vorletzten Heimspiel war die Bank von Einheit II in dieser Saison noch nie. Aushilfstrainer Heiko Schuster, der Trainer Mario Pech vertrat, und Co-Trainer Benjamin Ott konnten endlich einmal auf die volle Besetzung des Teams zurückgreifen. Die Spitzenstädter hatten sich gegen die auf Platz acht stehenden Chemnitzer viel vorgenommen und wollten den Erfolg aus der vergangenen Woche gegen den SV Schneeberg wiederholen. Dementsprechend motiviert ging es in die Partie. Bis Mitte der ersten Halbzeit beim Stand von 8:8 waren beide Mannschaften gleich auf. Einheit II, durchweg mit jüngeren Spielern besetzt, die dem Gegner oftmals körperlich unterlagen waren, agierte sowohl im Angriff als auch in der Abwehr clever. Doch eine Schwächephase von zehn Minuten führte dazu, dass sich Chemnitz bis zur Halbzeitpause einen Vorsprung von sechs Toren erspielte. „Wir haben zu viele Fehler gemacht, die Chemnitz für sich nutzen konnte. Es ist sehr ärgerlich, dass diese 10 Minuten am Ende das Spiel entschieden haben“, erklärte Mannschaftsbetreuer Gerold Neef nach dem Spiel. Mit 10:16 ging die junge Einheit-Mannschaft in die Kabine.

 

Im zweiten Spielabschnitt zeigte Einheit II seine Tugend. Die Spitzenstädter warfen sich nach jedem Ball. Jeder Spieler kämpfte für den anderen. So gelang es den Rückstand auf 18:21 zu verkürzen. Doch weiter heran kamen die Plauener nicht. Bedingt durch Fehlwürfe und Ballverluste konnte Chemnitz beim Stand von 21:27 den alten Vorsprung wieder herstellen. Einheit II legte nun alles in die Waagschale, aber es nütze nichts. Am Ende mussten sie sich mit 26:33 geschlagen geben und bleiben damit mit vier Pluspunkten auf dem letzten Platz der Handball-Verbandsliga.

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Reinhardt, Kuerschner (2), Kadatz (1), Höpner (9/3), Maschke, Kölbel (2), Gemeinhardt (2), Gaul (1), Herold (1), Dießner, Holzmüller (2), Keller, Rudolf (6), Trainer Heiko Schuster, Co-Trainer Benjamin Ott, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

(slx)

Einheit II kann doch gewinnen

(19.03.2017)

Nach dem Abpfiff war die Freude groß. Endlich konnte die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen wieder einen Sieg bejubeln. Oft war das junge Team in den vergangenen vier Monaten knapp gescheitert. Mit dem 30:29 Erfolg beim SV Schneeberg belohnten sich die Spitzenstädter endlich auch einmal für ihr Durchhaltevermögen. An der Tabellensituation änderte der Sieg zwar nichts, aber das stand bereits vor dem Anpfiff der Partie fest.

 

Die Vorzeichen für das Spiel in Schneeberg standen nicht sonderlich gut. Ohne Franz Rudolf und Maximilian Gaul fehlten Trainer Mario Pech gleich beide Mittelmänner. Die Position besetzte Marcel Gemeinhardt und dieser machte seine Sache über die gesamte Partie hinweg sehr gut. Einheit II fand von der ersten Minute an gut ins Spiel. Schneeberg wählte eine offensive Abwehrformation, die den Spitzenstädtern sogar entgegen kam. Nach sechs Minuten stand es 5:2. Insbesondere die beiden Rückraumspieler Mario Kürschner und Gerry Kölbel konnten sich immer wieder durchsetzen. Auch Felix Neef im Tor der Plauener zeigte zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere starke Paraden. Doch die Gastgeber kamen nun besser ins Spiel und konnten beim Stand von 9:9 den Ausgleich erzielen. Danach leisteten sich beide Mannschaften viele Fehler. Schneeberg machte aus den sich bietenden Möglichkeiten mehr und lag nun immer zwei bis drei Tore in Führung. Beim Stand von 17:19 ging es in die Halbzeitpause.

 

Auch im zweiten Spielabschnitt rannte Einheit II immer einem Rückstand von zwei bis drei Toren hinterher. Doch die junge Mannschaft gab nicht auf. Der einzige Routinier des Team Mario Kürschner motivierte seine Mannschaftskameraden und übernahm selbst immer wieder die Verantwortung. Mit zehn Toren war er auch erfolgreichster Torschütze seines Teams. Spannend wurde es in den letzten zehn Minuten. Schneeberg führte mit 26:25. Nun kam die starke Phase des Plaueners Fritz Höpner. Mit einem Dreierpack zum 28:28 gelang ihm dreimal in Folge der Ausgleich. Doch wieder legte Schneeberg vor. Einheit II behielt diesmal die Nerven und den Überblick. Gerry Kölbel erzielte erneut den Ausgleich. Der letzte Angriff der Gastgeber wurde clever unterbunden und den folgenden Konter verwandelte der gerade erst eingewechselte Paul Holzmüller zum umjubelten 30:29 Siegtreffer. „Endlich haben sich die Jungs einmal belohnt. Sie haben heute sehr gut gespielt und das umgesetzt, was sie im Training immer und immer wieder üben. Ich bin stolz. Den Siegen haben sie sich verdient“, so Trainer Mario Pech nach der Partie.

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Reinhardt, Kuerschner (10), Kadatz (1), Höpner (9), Maschke, Kölbel (6), Gemeinhardt (3), Dießner, Holzmüller (1), Trainer Mario Pech, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

(slx)

Foto zur Meldung: Einheit II kann doch gewinnen
Foto: Einheit II kann doch gewinnen

Gekämpft, aber dennoch hoch verloren

(13.03.2017)

Es sollte einfach nicht sein: Die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen musste sich auch am vergangenen Samstag vor heimischen Publikum in der Verbandsliga gegen den HV Böhlen am Ende deutlich mit 26:37 (15:20) geschlagen geben. Erneut fehlte Trainer Mario Pech eine gut gefüllte Auswechselbank und so wurde die an sich schon sehr junge Mannschaft wieder mit zwei weiteren Nachwuchsspielern verstärkt.

 

Genau diese Mischung aus erfahrenen und debütierenden Aktiven im Aufgebot war zu Beginn der Begegnung dafür verantwortlich, dass die Spitzenstädter im Angriff ein ums andere Mal sehenswert einnetzten konnten. Vor allem Mario Kuerschner übernahm Verantwortung und vollendete die zuvor gut umgesetzten Spielzüge in wichtige Tore. „In dieser Phase der Partie konnten wir uns sehr gut durchsetzen, entwickelten einen starken Zug zum Tor und nutzten die gegebenen Chancen", freute sich Trainer Mario Pech. „Doch beim Stand von 9:6 für uns nahmen die Gäste eine Auszeit und von nun an kam ein richtiger Bruch in unser Spiel", ärgerte er sich wenig später. Dies lag unter anderem daran, dass die Böhlener die Abwehrformation umstellten und dadurch den Spielfluss der Spitzenstädter unterbrachen. Es sollte eine Pause zum ungünstigsten Moment werden, denn so stockten die Offensivbemühungen der Rot-Weißen fortwährend. Es häuften sich Fehlwürfe aufgrund viel zu überhasteter beziehungsweise verfrühter Abschlüsse. Darauf wartete der Gegner scheinbar nur, denn ihr äußerst schneller sowie sicherer Konterläufer netzte nach Belieben ein und konnte daran auch von mehreren Plauenern nicht gehindert werden. Die anschließend selbst genommene Auszeit blieb nahezu wirkungslos. Die Hausherren stabilisierten sich zwar vor allem in der Defensive, aber der Angriff war weiterhin zu harmlos. So wechselte man beim Stand von 15:20 die Seiten.

 

„Gerade die Anfangsphase machte uns Mut und ließ uns hoffen, dass wir uns heute vielleicht doch noch mit zwei Punkten belohnen können", gab sich Trainer Mario Pech noch siegessicher. Doch er wurde schon in den ersten Minuten der zweiten Hälfte wieder auf das Parkett der Tatsachen gezogen. Einheit II hatte nun insbesondere Probleme mit der Feinjustierung in der Verteidigung und so bestrafte der Gegner die entstandenen Lücken gnadenlos. Im Angriff dagegen fehlte oftmals das Selbstvertrauen, sich in die Eins-gegen-eins-Situationen zu begeben, um von allen Positionen Torgefahr auszustrahlen und zu einfachen Treffern zu gelangen. Auch war das Spiel zu statisch, das druckvolle Stoßen auf die gegnerische Abwehr war nur halbherzig und die zum Erfolg führenden Spielzüge wurden nicht konsequent ausgeführt. „Leider treffen wir noch zu oft die falschen Entscheidungen und machen es uns damit selbst das Leben schwer", analysierte Mario Pech. So wollte man den Torabschluss unbedingt erzwingen, anstatt den Ball herunter zu nehmen und die Offensive von Neuem aufzubauen. In der Defensive zog Einheit II des Öfteren den Kürzeren gegen die teilweise körperlich extrem überlegenen Gäste. Obwohl die Spitzenstädter bis zum Schluss kämpften, konnten sie den Rückstand nicht mehr verringern. So musste mit 26:37 eine, über den gesamten Spielverlauf betrachtet, zu hoch ausgefallene Niederlage hingenommen werden.

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Kuerschner (7), Kadatz (2), Höpner (5), Maschke (3), Kölbel (2), Gaul (2), Herold (4), Wißgott (1), Trainer Mario Pech, Co-Trainer Benjamin Ott, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

(fw)

Auswärtsniederlage besiegelt Abstieg

(06.03.2017)
Mit einem desaströsen Resultat von 45:14 kehrte die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen am vergangenen Samstag vom Auswärtsspiel bei der SG LVB Leipzig II zurück. Die Gründe für dieses Ergebnis waren vielfältig: So bestand das Aufgebot aufgrund von krankheits- oder berufsbedingten Ausfällen aus gerade einmal sieben Feldspielern und zwei Torhütern, darunter zwei A-Jugend-Handballern sowie lediglich einem erfahrenen Aktiven.
 
„Mit dem positiven Rückenwind aus der letzten Begegnung dachte ich eigentlich, dass das Ergebnis nicht so deutlich ausfällt und vielleicht sogar ein Punkt möglich ist. Auch wenn uns natürlich bewusst war, dass wir klarer Außenseiter sind", erklärte Trainer Benjamin Ott nach dem Spiel enttäuscht. Dass die Partie keine leichte Aufgabe wird, war jedem Spieler bekannt. Das Ziel war es deshalb sich so gut wie möglich zu verkaufen. Aber gerade das gelang zu Beginn des Aufeinandertreffens überhaupt nicht. So kam Einheit II vor allem dadurch ins Hintertreffen, dass aufgrund des haftmittelfreien Spielballs viele technische Fehler im Angriff gemacht wurden. Diese nutzte der Gegner eiskalt und erzielte leichte Kontertore. Einheit II lag nach 20 Minuten bereits 1:11 zurück. Die anschließend genommene Auszeit sollte die recht fahrig und hektisch agierende Mannschaft wieder in ruhigeres Fahrwasser bringen. In der Folge wurden nun die Angriffsbemühungen überlegter und effektiver. Leipzig II kam so nicht mehr zu leichten Kontertoren und Einheit II konnte den Offensivbemühungen der Gastgeber eine stabile Abwehr entgegensetzen. Bis zum Halbzeitstand von 5:18 hatte es Einheit II nun geschafft, ins Spiel zu finden.
 
Eigentlich lautet ja eine ungeschriebene Gesetzmäßigkeit im Handball, dass bei einer so hohen Führung fleißig gewechselt wird, dadurch der Spielfaden etwas verloren geht und es im Optimalfall für den Gegner nun leichter wird, sich zur vollkommenen Entfaltung zu bringen. Doch der Gastgeber blieb souverän, ließ den Spitzenstädtern weder Raum zum Abschluss noch Zeit für die Rückwärtsbewegung. So baute Leipzig II den Vorsprung kontinuierlich weiter aus. Als dann noch der Spielmacher Franz Rudolf unter Einzelbewachung gestellt wurde, kamen die Angriffsbemühungen der Spitzenstädter fast vollständig zum Erliegen. Auch die Abwehr war nun oft sprichwörtlich löchrig wie ein Schweizer Käse. Auf Seiten der Gastgeber stach besonders Lukas Küsth heraus, der nicht nur 14 Tore erzielte, sondern auch mit Spielwitz immer wieder Nadelstiche setzte und so seine Gegenüber fast zur Verzweiflung trieb. Auch wenn sich Einheit II zu keinem Zeitpunkt aufgab, leuchtete am Ende ein deutliches 14:45 von der Anzeigentafel. So bleibt den Rot-Weißen nichts anderes übrig, als das Spiel schnell abzuhaken und einen hoffnungsvollen Blick nach vorne zu werfen. „Aufgrund der Erfolges des SSV Chemnitz-Rottluff ist der Klassenerhalt nicht mehr aus eigenen Mitteln möglich. Wir müssten alle ausstehenden Partien gewinnen und unsere Konkurrenz gleichzeitig deutlich verlieren", erklärt der Mannschaftsbetreuer Gerold Neef den de facto Abstieg, „aber wir geben uns nicht auf und kämpfen bis zum endgültigen Schluss".
 
HC Einheit Plauen II: Reinhardt, Neef, Kadatz (1), Höpner (5/1), Gemeinhardt (3), Gaul, Wißgott (2), Holzmüller, Rudolf (3), Trainer Benjamin Ott, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef
 
(fw/slx)

Am Ende fehlt wieder ein Tor

(26.02.2017)

Es ist zum Verzweifeln. Wieder zeigte der HC Einheit Plauen II am vergangenen Samstag gegen einen klaren Favoriten eine starke Leistung. Und wieder stand die junge Mannschaft nach dem Abpfiff mit leeren Händen da. Am Ende mussten sich die Spitzenstädter mit 24:25 (12:11) dem HC Glauchau/Meerane II geschlagen geben. Damit bleibt das Team von Trainer Mario Pech auf dem letzten Tabellenplatz der Handball-Verbandsliga.

 

Vor dem Anpfiff der Partie waren die Rollen klar verteilt. Die Gäste des HC Glauchau/Meerane II waren als Tabellenzweiter in die Spitzenstadt gereist und damit auch klarer Favorit auf den Sieg. Einheit II musste arbeits- und krankheitsbedingt auf einige Akteure verzichten und wollte es den Glauchauern zumindest so schwer wie möglich machen, die Punkte aus der Einhei-Arena mitzunehmen. Doch wie schon oft in dieser Saison schienen Einheit II schwere Gegner zu liegen. Von Beginn an stand die Abwehr um Torhüter Lars Reinhardt sicher und die favorisierten Gäste hatten alle Mühe Tore zu erzielen. Im Gegenzug spielte Einheit selbst im Angriff konzentriert bis zur sich bietenden Gelegenheit. Die Anfangsphase konnte Einheit II deshalb bis zum 4:4 offen gestalten. Dann kam es zum Bruch im Spiel der Spitzenstädter, den Glauchau nutze, um auf 4:7 davon zu ziehen. Doch Mario Pech motivierte seine jungen Spieler und diese kämpften sich in den folgenden Minuten auf 8:8 heran. Glauchau II gelang in dieser Phase nicht viel und so nutze Einheit II die Situation um selbst mit 10:8 in Führung zu gehen. Mit einer knappen 12:11-Führung ging Einheit II in die Halbzeitpause.

 

Den Start in den zweiten Spielabschnitt verschlief Einheit II etwas. Die Abwehr machte es den Gästen zu leicht, Tore zu erzielen und im Angriff waren die Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt. So konnte Glauchau II bis auf 13:16 in Führung gehen. Doch die Spitzenstädter kämpften um jeden Ball und gaben nicht auf. Beim Stand von 18:19 war der Anschluss wieder hergestellt. In der Folgezeit trafen beide Teams gleichermaßen, sodass Einheit II der Ausgleich verwehrt blieb. Am Ende zeigte das Team wieder einmal eine der besten Leistungen in der Saison, musste sich aber mit 24:25 geschlagen geben. „Wir waren heute so nah dran, dass sich die Jungs einmal selbst für ihre Leistung belohnen konnten. Doch wieder stehen wir mit leeren Händen da. Wir müssen weiter arbeiten und kämpfen. Dann können wir auch am Ende jubeln.“, zeigt sich Trainer Mario Pech optimistisch.

 

HCE Plauen II: Reinhardt, Kuerschner (2), Höpner (7/4), Maschke (1), Gemeinhardt (5), Gaul (2), Herold (2), Holzmüller, Senf, Rudolf (5), Trainer Mario Pech, Co-Trainer Benjamin Ott, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

(slx)

Tabellenführer war eine Nummer zu groß

(05.02.2017)

Auch die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen traf an diesem Wochenende auf einen Tabellenführer. Der Gegner am vergangenen Samstag in der Handball-Verbandsliga war der Zwönitzer HSV. Ein Erfolg war mehr als unrealistisch, aber die Mannschaft von Trainer Mario Pech hatte sich trotzdem einiges vorgenommen. Vor diesem Hintergrund ist das Ergebnis von 39:23 auch nicht so wichtig. Die Mannschaft konnte trotz der hohen Niederlage erhobenen Hauptes die Heimreise antreten.

 

Das Ziel der Spieler von Mario Pech ist ganz klar die persönliche Weiterentwicklung. „Und da sehe ich von Woche zu Woche Fortschritte. Als Mannschaft funktionieren wir, die individuellen Stärken der Jungs müssen wir noch weiter ausbauen“, erklärt Mario Pech. „Wir müssen anfangen unsere Spiele gegen Mannschaften im hinteren Tabellenfeld zu gewinnen, da ist der Tabellenführer für uns eine Nummer zu groß.“ Einheit II begann in den ersten Spielminuten konzentriert und Nachwuchstorhüter Lars Reinhardt, der aufgrund einer Verletzung von Felix Neef das Tor allein hütete, zeigte gleich ein paar starke Paraden. Nach vier Minuten führte Einheit II mit 3:2. Doch dann drehte Zwönitz auf und das Blatt wendete sich. Schnell lagen die Spitzenstädter dann mit 4:9 zurück. „Unsere Abwehrleistung war in Ordnung. Wir hatten den Rückraum der Zwönitzer gut im Griff, aber leider fanden wir kein Mittel gegen den gegnerischen Kreisspieler. Hier waren wir körperlich deutlich unterlegen“, so Mario Pech weiter. Zwar gelangen Einheit II auch Ballgewinne, diese konnten aber nicht in Zählbares umgewandelt werden. Fehlwürfe und Ballverluste brachte die Mannschaft um ein besseres Ergebnis. So lag Einheit II bereits zur Halbzeitpause mit 10:22 zurück.

 

Die zweite Halbzeit konnten die Spitzenstädter dann ausgeglichener gestalten. Zwönitz konnte den Vorsprung nicht vergrößern, aber Einheit II gelang es auch nicht, den Abstand zu verringern. Die Abwehr um Torhüter Lars Reinhardt kämpfte verbissen. Doch das Defizit der Plauener liegt ganz klar im Angriff. Neben der körperlichen Unterlegenheit der noch jungen Mannschaft, kamen noch taktische und technische Fehler hinzu. „Wir müssen es lernen, disziplinierter zu spielen und den Ball laufen zu lassen. Die Jungs sind auf dem richtigen Weg, aber wir müssen daran noch sehr viel arbeiten“, sagt Trainer Mario Pech. „Das Gesicht der Mannschaft hat sich im Gegensatz zu letzter Saison stark verändert. Viele junge Spieler müssen an den Männerbereich herangeführt und integriert werden. Das braucht Zeit.“ Die Mannschaft kämpfte bis zur letzten Minute, um das Ergebnis in Grenzen zu halten. Am Ende musste sich Einheit II aber deutlich mit 39:23 geschlagen geben.

 

HCE Plauen II: Reinhardt, Kuerschner (2), Kadatz (2), Höpner (8/2), Kölbel (6), Gemeinhardt, Gaul, Gerbert (1), Dießner, Holzmüller, Rudolf (4), Trainer Mario Pech, Co-Trainer Benjamin Ott, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

(slx)

Steigerung erkennbar, Erfolg lässt noch auf sich warten

(29.01.2017)

Nah dran, aber am Ende doch verloren. So lautet das Fazit der Partie des HC Einheit Plauen II gegen den Tabellenvierten SV Lok Leipzig-Mitte am vergangenen Samstag. Die Spitzenstädter hielten die Partie bis zuletzt offen, mussten sich aber mit 20:22 (10:10) geschlagen geben. Damit wartet das Team von Neu-Trainer Mario Pech weiterhin auf einen Sieg und wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

 

Wie schon so oft in dieser Saison zeigten die noch jungen Spieler des HC Einheit Plauen II als vermeintlicher Außenseiter eine starke Leistung. Vom Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe gegen den Favoriten aus Leipzig, der sich gegen die aggressive Abwehr der Plauener sichtlich schwer tat. Auf beiden Seiten war es ein sehr körperbetontes Spiel, dass auch geprägt war von vielen Fehlern. Einheit II ging schnell mit 3:1 in Führung. Nach einer sehr frühen Auszeit der Gäste fanden diese nun besser ins Spiel. Einheit II ging immer ein Tor in Führung, aber Leipzig gelang im Gegenzug der Ausgleich. Bis zum Halbzeitstand von 10:10 schenkten sich beide Mannschaften nichts. Auffällig war bis dahin die schlechte Chancenverwertung auf beiden Seiten. Oft fiel minutenlang kein Tor, aber nicht aufgrund mangelnder Chancen, sondern wegen der schlechten Wurfqualität.

 

Auch in der zweiten Halbzeit zeigte sich das gleiche Bild. Allerdings ging nun Leipzig immer mit einem Tor in Führung und Einheit II gelang im Gegenzug der Ausgleich. Trotz der körperlich sehr präsenten Abwehr auf beiden Seiten, gab es in der gesamten Partie nur eine Zeitstrafe. Beide Teams spielten sauber und fair. Beim Stand von 16:16 lagen Einheit II und Leipzig noch gleich auf, doch dann erhöhte sich die Fehlerquote der Plauener. Leipzig baute seinen Vorsprung auf 16:18 aus. Kurz vor Schluss legte Einheit-Trainer Mario Pech alles in die Waagschale. Die Manndeckung zeigte Wirkung und Leipzig Nerven. Einheit II gelang der umjubelte 20:21 Anschlusstreffer. Die junge Mannschaft hatte sogar die Chance zum Ausgleich, doch sie verloren den Ball und kassierten das Tor zum 20:22 Endstand. „Die mangelnde Chancenverwertung und leichtfertige Ballverluste kosteten uns heute eindeutig den Sieg. Das ist ärgerlich. Ansonsten bin ich mit der gezeigten Leistung der Mannschaft zufrieden. Jeder Spieler macht Fortschritte und ich glaube fest daran, dass ein Erfolg möglich ist, wenn wir nur weiter daran arbeiten“, so Trainer Mario Pech nach dem Spiel.

 

HCE Plauen II: Neef, Reinhardt, Kuerschner (4), Kadatz, Höpner (3/2), Maschke, Kölbel (4), Gemeinhardt, Gaul (1), Dießner, Rudolf (5), Wolf (3), Trainer Mario Pech, Co-Trainer Benjamin Ott, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

(slx)

Auswärts gab es wieder nix zu holen

(22.01.2017)

Für die zweite Mannschaft des HCE Plauen wird es schwer, das Saisonziel Klassenerhalt noch zu erreichen. Mit nur einem Sieg und 2:24 Punkten liegen die Spitzenstädter auf dem letzten Platz der Handball-Verbandsliga. Drei Punkte trennen das Team von einem Nichtabstiegsplatz. Der Verein hat auf diese Situation reagiert. Ab sofort übernimmt Mario Pech die Leitung der Mannschaft und löst damit den bisherigen Trainer Heiko Rudolf ab. „Wir wollen mit der zweiten Mannschaft auch weiterhin in der Verbandsliga spielen, um jungen Spielern, eine gute Plattform zu bieten, in den Männerbereich aufzurücken. Leider ist es mir bisher nicht gelungen, das Leistungsvermögen der jungen Mannschaft auch in den Punktspielen abzurufen“, erklärt Heiko Rudolf. Aufgrund der langjährigen höherklassigen Spieler- und Trainererfahrung von Mario Pech hofft der Verein, dass die Entwicklung der Mannschaft weiter vorangetrieben wird und der Klassenerhalt noch geschafft werden kann. Zusammen mit Mario Pech bildet Torhüter Benjamin Ott das Trainergespann. Benjamin Ott hat sich in dieser Saison wiederholt eine Knieverletzung zugezogen. „Spielen kann ich leider nicht mehr, aber ich möchte der Mannschaft weiterhin mit meiner Erfahrung zur Seite stehen“, so Ott.

 

Am vergangenen Samstag betritt Einheit II unter neuer Leitung das Auswärtsspiel bei der HSG Rückmarsdorf. Mit schmalem Kader, bestehend aus sieben Feldspielern und zwei Torhütern, musste man sich am Ende deutlich mit 15:34 geschlagen geben. Sowohl Franz Rudolf als auch Fritz Höpner und Willy-Paul Wunderlich waren mit der ersten Mannschaft nach Radeburg gereist. Der erfahrenste Plauener Rückraumspieler Mario Kuerschner fehlte dem Team arbeitsbedingt. Somit war Max Jacob der einzige erfahrene Spieler im Männerbereich. Doch bereits nach drei Minuten verletzte dieser sich nach einem gegnerischen Foul schwer am Knie. Von diesem Schock und ohne große Erfahrung auf dem Spielfeld zahlte Einheit II an diesem Tag viel Lehrgeld. Zwar gelang es den jungen Plauenern dem Gegner in der Abwehr noch einigermaßen Paroli zu bieten, aber im Angriff scheiterte man ein ums andere Mal an der körperlich robusten Abwehr der Rückmarsdorfer. So ging es mit einem Rückstand von 6:16 in die Halbzeitpause.

In der Pause machte Trainer Mario Pech den Spielern Mut. Wenn Einheit II in dieser Saison eins gezeigt hat, dann dass die Mannschaft kämpfen kann. Aufopferungsvoll kämpften die Spitzenstädter um jeden Ball und gaben nicht auf. Aber die deutliche Niederlage von 15:34 war nicht abzuwenden. Zu groß war der körperliche und spielerische Unterschied zwischen beiden Mannschaften an diesem Tag.

 

HCE Plauen II: Neef, Reinhardt, Kadatz (4), Jacob, Maschke (5/2), Kölbel (2), Gemeinhardt (1), Gaul (2), Dießner (1), Trainer Mario Pech, Co-Trainer Benjamin Ott

 

(slx)

Einheit II unterliegt knapp

(15.01.2017)

Mit einer denkbar knappen 23:24-Niederlage ist die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen in die Rückrunde gestartet. Am Ende fehlte das nötige Quäntchen Glück um gegen den Tabellendritten HSG Freiberg II einen Punkt zu erstreiten. Damit steht das Team mit nur einem Sieg weiterhin am Ende der Verbandsliga-Tabelle.

 

Von Beginn an entwickelte sich zwischen dem Tabellenletzten aus Plauen und dem Tabellendritten aus Freiberg ein sehr umkämpftes Spiel. Insbesondere in der ersten Halbzeit dominierten dabei die Abwehrreihen, sodass insgesamt bis zur Halbzeitpause beiden Mannschaften nur jeweils neun Tore gelangen. Einheit II startete gut in die Partie und ging in Führung. Dass es ein enges Spiel war zeigte auch die wechselnde Führung zwischen beiden Teams. Nach dem 2:1 durch Einheit II ging später Freiberg II mit 2:3 in Führung, bevor Einheit Ii wieder 6:5 vorn lag. Beide Mannschaften schenkten sich in Angriff und Abwehr nichts. Einige Fehler auf Plauener Seite brachten den Gästen Vorteile und diese wussten sie zu nutzen. Kurz vor der Halbzeitpause lag Einheit II mit 6:8 zurück. Doch sie kämpften weiter und konnten bis zur Pausensirene den 9:9 Ausgleich erzielen.

 

Einheit II erwischte keinen optimalen Start in den zweiten Spielabschnitt. Unaufmerksamkeiten in der Abwehr und Fehler im Angriff ließen Freiberg kontinuierlich bis zum 13:18 davonziehen. In der Folge kam Einheit II aber keineswegs auf, doch es gelang auch nicht den Rückstand zu verkleinern. Fünf Minuten vor Ende der Partie lagen die Spitzenstädter scheinbar aussichtslos mit 19:24 zurück. Doch wer Spieler dieser Mannschaft in dieser Saison schön öfter gesehen hat, weiß, dass mit diesem Team bis zur letzten Sekunde zu rechnen ist. So auch diesmal. Einheit II stand in der Abwehr nun sicher und konnte Ball um Ball gewinnen. Im Angriff zeigten die Spieler nun ihr ganzes Können und tankten sich ein ums andere Mal durch die gegnerische Abwehr. So schmolz der Rückstand bis auf 23:24. In den letzten Sekunden sicherten die Freiberger den Ball geschickt, sodass Einheit II der verdiente Ausgleich verwehrt blieb.

 

HCE Plauen II: Neef, Kuerschner (2), Kadatz, Jacob (1), Höpner (8/2), Maschke, Kölbel (5), Gemeinhardt, Gaul (1), Gerbert, Rudolf (6), Trainer Marcel Wunderlich, Co-Trainer Benjamin Ott

 

(slx)

Auch im letzten Spiel nichts Zählbares

(04.12.2016)

Trotz bester Saisonleistung wieder nicht gewonnen. Die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen hat am vergangenen Samstag gegen die SG Leipzig-Zwenkau II alles gegeben und stand am Ende trotzdem wieder mit leeren Händen da. Die jungen Handballer um Trainer Heiko Rudolf verloren das letzte Spiel des Jahres mit 22:29 und stehen mit nur einem Sieg am Ende der Handball-Verbandsliga.

 

Dass es die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen in dieser Saison sehr schwer haben würde, war bereits vor Saisonbeginn klar. Mit vielen jungen Nachwuchsspielern im Kader ist das Ziel Klassenerhalt nur sehr schwer zu erreichen. Trotz des letzten Tabellenplatzes stehen die Verantwortlichen des Vereins hinter Trainer Heiko Rudolf und seinem Team. Die zweite Mannschaft dient vordergründig dazu, junge Spieler im Männerbereich zu etablieren. Das klappt mit Spielern wie Fritz Höpner und Franz Rudolf, die zum erweiterten Kader der ersten Mannschaft gehören bereits gut. Am vergangenen Samstag feierten zwei weitere junge Nachwuchshandballer ihr Debüt im Erwachsenenbereich. Da Torhüter Benjamin Ott verletzungsbedingt und Felixx Neef berufsbedingt fehlten, übernahmen die beiden A-Jugend-Torhüter Lars Reinhardt und Willy-Paul Wunderlich die Verantwortung im Plauener Tor. „Und sie machten ihre Sache wirklich sehr gut“, lobte Trainer Heiko Rudolf die beiden. Aber nicht nur die beiden, auch alle anderen Akteure zeigten ein gutes Spiel. „Leider war wie schon viel zu oft in dieser Saison unsere Chancenverwertung zu schlecht. Wir haben einfach zu viele hundertprozentige liegengelassen“, ärgert sich Einheit-Caoch Rudolf. Doch ohne Tore lässt sich ein Handball-Spiel nun einmal schwer gewinnen.

 

Einheit II erwischte einen ordentlichen Start in die Partie. Es war ein schnelles Spiel, das auf beiden Seiten von einer starken Abwehr geprägt war. Bis zum Stand von 5:5 Mitte der ersten Halbzeit konnte Einheit II mithalten. Eine Auszeit der Gäste aus Zwenkau führte zum Bruch im Plauener Spiel und die Gäste konnten sich bis zur Halbzeitpause auf 10:15 absetzen. Nach dem Seitenwechsel gelang es Einheit II sich auf 12:15 heranzuarbeiten, ehe Zwenkau den alten Abstand wieder herstellte. Die Spitzenstädter kämpften weiter um jeden Ball, aber das Glück war an diesem Tag nicht auf ihrer Seite. Zahlreiche Pfosten- und Lattentreffer verhinderten den Torerfolg und so musste man sich am Ende mit 22:29 geschlagen geben.

 

HCE Plauen II: Reinhardt, Wunderlich, Maschke (1), Kadatz (1), Jacob (1), Höpner (11/2), Popp, Gemeinhardt (1), Gaul (1), Gerbert (1), Simon, Meier, Rudolf (5), Trainer Heiko Rudolf, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef, Physio Josef Kruze

 

(slx)

Aufholjagd wird nicht belohnt

(26.11.2016)

Einstellung top, Ausbeute flop. Wieder ohne Punkte musste der HC Einheit Plauen am vergangenen Samstag die Heimreise antreten. Auch beim Tabellenneunten SG Chemnitzer HC gab es für die Spitzenstädter nichts zu holen. Dabei kämpfte sich das Team von Trainer Heiko Rudolf mehrere Male in die Partie zurück, um dann am Ende mit leeren Händen da zu stehen.

 

Krankheits- und berufsbedingt war der Kader der zweiten Mannschaft an diesem Samstag wieder einmal sehr schmal. Aus diesem Grund verstärkte Pascal Wolf aus der ersten Mannschaft sowie Leon Simon und Robert Popp aus der A-Jugend das Team. Einheit II startete gut in die Partie. Eine 2:0-Führung der Gastgeber glichen die Spitzenstädter schnell zum 2:2 aus. Nach sechs Minuten stand es 3:4 aus Sicht der Plauener. „In dieser Phase waren wir drin im Spiel und hatten den Gegner auch ganz gut im Griff. Aber was in den folgenden zehn Minuten passierte, ist nicht zu beschreiben“, erklärt Trainer Heiko Rudolf. Bei Einheit riss komplett der Spielfaden. In der Abwehr immer einen Schritt zu spät und im Angriff nicht konsequent genug, reihte sich Fehler an Fehler. Chemnitz nahm diese Geschenke dankend an und zog auf 6:11 davon. Eine Auszeit brachte wieder Konzentration und Ordnung in die Mannschaft. Die Abwehr stand nun wieder und es gelang Einheit II den Gegner zu Ballverlusten zu zwingen. Im Gegenzug war nun die Konsequenz und Präzision im angriff da, sodass Einheit II zum 10:13 aufschließen konnte. Durch eine Zeitstrafe gegen Pascal Wolf gerieten die Spitzenstädter in Unterzahl und Chemnitz baute den Vorsprung bis zur Halbzeitpause wieder auf 11:18 aus. Insbesondere der gegnerische Kreisspieler, der den Plauener körperlich deutlich überlegen war, zeichnete sich nun durch leichte Tore aus.

 

Nach dem Seitenwechsel kämpfte Einheit II und wollte den Rückstand aufholen. Schritt für Schritt verkleinerten die Spitzenstädter den Rückstand. Besonders der wurfgewaltige Pascal Wolf nagelte dem gegnerischen Torhüter einen Ball nach dem anderen in die Maschen. Da sich natürlich nicht jedes Gegentor unterbinden ließ, stand es Mitte der zweiten Hälfte noch 19:23. „Die Chance war da, weiter aufzuholen. Wir entschieden uns alles in die Waagschale zu werfen, wurden aber leider nicht belohnt“, so Trainer Heiko Rudolf. Bis auf 21:24 kam Einheit heran. Doch in den letzten Minuten ließen bei Einheit II die Kräfte nach. Chemnitz konnte, dank einer vollen Bank, frische Kräfte bringen und brachte das Spiel erfolgreich nach Hause. Am Ende musste sich Einheit II mit 26:32 geschlagen geben. Damit steht die Mannschaft weiterhin am Tabellenende der Verbandsliga.

 

HCE Plauen II: Neef, Kadatz, Jacob (2), Höpner (7/2), Maschke (2), Gaul (1), Wolf (10), Simon, Popp, Rudolf (4), Trainer Heiko Rudolf, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

(slx)

Wer nicht trifft, kann nicht gewinnen

(20.11.2016)

Drei Tore in 15 Minuten, das ist zu wenig. Mit diesem Fazit ist schon viel über die Ursache der Niederlage des HCE Plauen II am vergangenen Samstag gesagt. In der Handball-Verbandsliga unterlagen die Spitzenstädter dem SSV Chemnitz-Rottluff mit 23:14.

 

Da sowohl Trainer Heiko Rudolf als auch Co-Trainer Uwe Schmidt an diesem Samstag nicht zur Verfügung standen, übernahm Heiko Schuster, der sonst die alten Herren des HC Einheit Plauen trainiert, das Amt des Coachs. Leider konnte er seinen Einstand nicht mit einem Sieg feiern. Zu unterschiedlich war die Leistung seiner Mannschaft in den zwei Spielabschnitten. Es sollte ein sehr torarmes Spiel beider Mannschaften werden. Erst nach sechs Minuten fiel der erste Treffer. Einheit II ging mit 1:0 in Führung. Bis zum Stand von 2:4 sah es auch gut für die Spitzenstädter aus. Sie hatten in der Abwehr den Gegner aus Chemnitz im Griff und Torhüter Felix Neef zeigte wieder eine starke Leistung. Doch dann deutete sich schon an, woran Einheit an diesem Tag letztendlich scheitern würde. Zahlreiche Fehlwürfe der Plauener luden die Gastgeber regelrecht ein. Chemnitz-Rottluff erzielte durch unnötige Ballverluste und Fehlwürfe den 4:4 Ausgleich. Bis zum Stand von 6:6 war die Partie offen, dann setzte sich Chemnitz leicht auf 9:7 ab. Doch Einheit II blieb insbesondere durch Tore von Gerry Kölbel und Franz Rudolf dran. Beim Stand von 8:11 ging es in die Halbzeitpause.

 

„Der Beginn der zweiten Halbzeit glich einem Totalausfall“, so das Resümee von Ersatz-Trainer Heiko Schuster. Die offensive Deckung der Chemnitzer zeigte nun deutlich Wirkung. Viele Fehlabspiele und Ballverluste brachten Einheit II um jegliche Chance, den Ball auch nur Richtung Tor zu bekommen. Gelang dann doch einmal der Durchbruch, so war nicht das Tor, sondern eher der Torwart das Ziel der Würfe. In 15 Minuten erzielte Einheit II so nur magere drei Tore, während Chemnitz uneinholbar auf 11:19 davonzog. „Unser Problem war heute nicht der Gegner, sondern eindeutig wir selbst“, so Mannschaftsbetreuer Gerold Neef. Einheit II schien vollkommen den Spielfaden verloren zu haben. Chemnitz war kein übermächtiger Gegner, nutzte die sich bietenden Gelegenheiten aber. Am Ende unterlag Einheit II deutlich mit 23:14. „Diese Spiel sollte die Mannschaft schnell abhaken und nach vorn blicken. Die Jungs müssen sich aber deutlich steigern, wollen sie nächste Woche gegen den direkten Konkurrenten SG Chemnitzer HC punkten“, sagt Mannschaftsbetreuer Gerolf Neef.

 

HCE Plauen II: Neef, Kadatz, Jacob (2), Höpner (2), Maschke (1), Kölbel (4), Gaul, Rudolf (5), Trainer Heiko Schuster, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

(slx)

Endlich den Bock umgestoßen

(13.11.2016)

Die Freude war groß nach dem Abpfiff. Mit 28:25 (18:15) gewann die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen am vergangenen Samstag gegen den SV Schneeberg und fuhr damit endlich die ersten Punkte in dieser Saison ein. Zwar ist die Mannschaft immer noch auf Platz 12 der Verbandsliga, aber der Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen konnte hergestellt werden.

 

Vor der Partie hatte Trainer Heiko Rudolf große Sorgenfalten auf der Stirn. „Die personelle Situation ist heute mehr als dürftig. Da hat man schon einmal die Möglichkeit Punkte zu erzielen und dann stehen nur sieben Spieler zur Verfügung“, ärgerte sich der Coach. Aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen fehlten zahlreiche Spieler. Doch Robeer Meier, Steve Schmidt, Ronny Elsmann und Falk Richter aus der dritten Mannschaft des HC Einheit Plauen boten ihre Hilfe an. Sie hatten bereits ein Spiel in den Knochen, stellte sich aber voll in den Dienst der Mannschaft. „Ohne die vier hätten wir heute wahrscheinlich nicht gewinnen können“, so Trainer Heiko Rudolf.

 

Mit dem SV Schneeberg war der Tabellenelfte zu Gast in der Einheit-Arena und die Gäste hatten in den ersten Minuten auch das Heft des Handels in der Hand. Einheit II startete zwar gut in die Partie, aber die Gäste aus dem Erzgebirge lagen jeweils einen Treffer vorn. Insbesondere der gegnerische Kreisspieler stellte die Plauener Abwehr immer wieder vor Probleme. Im Angriff allerdings zeigten die Spitzenstädter diesmal eine deutlich verbesserte Leistung. Wenig Fehlpässe, Ballverluste und Fehlwürfe führten dazu, dass Einheit II Mitte der ersten Halbzeit erst zum 7:7 ausgleichen und dann sogar selbst mit 8:7 in Führung gehen konnte. Dabei überlistete Ronny Elsmann in der ihm eigenen Art den gegnerischen Torhüter über die Außenposition. Dann begann die stärkste Phase der Gastgeber. In der Abwehr arbeitete jeder für seinen Nebenmann und so würde Schneeberg zu Fehlern gezwungen, sie Einheit II im Gegenzug in eigene Treffer umwandeln konnte. Mit einer 18:15-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Zwei Zeitstrafen zu Beginn des zweiten Spielabschnitts gaben den Gästen aus Schneeberg die Möglichkeit bis zum 20:20 aufzuschließen und wiederum selbst mit 20:22 in Führung zu gehen. Doch Trainer Heiko Rudolf fand in der Auszeit die passenden Worte und seine Mannschaft nahm wieder in voller Besetzung den Spielfaden in die Hand. Zwar klappte im Angriff längst nicht mehr alles und auch hundertprozentige Torchancen wurden wieder vergeben. Aber dank einer starken Abwehrleistung und eines glänzend parierenden Torhüters Felix Neef hatte die Angriffsschwäche keine Folgen. Bis zum 25:25 konnte sich keine Mannschaft spielentscheidend absetzen. In den letzten Spielminuten stellte Einheit dem Gegner ein Bollwerk entgegen. Schneeberg erzielte kein Tor mehr, Einheit erzielte im Gegenzug drei Treffer in Folge und Fritz Höpner das umjubelte letzte Tor.

 

HCE Plauen II: Neef, Höpner (8/1), Meier (1), Schmidt, Kuerschner (9/3), Kadatz, Jacob (2), Kölbel (1), Elsmann (3), Richter, Rudolf (4), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

(slx)

Abwehr top, Angriff Flop

(06.11.2016)

Wieder ohne Punkte musste die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen in der Verbandsliga die Heimreise von einem Auswärtsspiel antreten. Beim HV Böhlen unterlag das Team von Trainer Heiko Rudolf deutlich mit 21:31 (9:14). Damit hat Einheit II die Chance, die ersten Punkte einzufahren nicht genutzt und bleibt Schlusslicht der Tabelle.

 

„Heute war für uns ein wichtiges Spiel um den Klassenerhalt, in dem ich uns durchaus Chancen ausgerechnet hatte“, erklärt Trainer Heiko Rudolf nach dem Spiel. Einheit II begann in der Anfangsphase auch hochkonzentriert gegen den Tabellensechsten HV Böhlen. Anders als in den Spielen zuvor, war Einheit II hellwach und die typische Schwächephase in den ersten zehn Minuten kam nicht auf. Böhlen führte zwar mit 5:4, aber dank starker Paraden von Torhüter Felix Neef blieb Einheit II in Schlagdistanz. Die erste Zeitstrafe bei den Spitzenstädtern verschaffte den Gastgebern einen leichten Vorteil und sie gingen mit zwei Toren in Führung. Beim Stand von 5:7 nahm Trainer Heiko Rudolf seine erste Auszeit. Doch für den Rest der ersten Halbzeit war bei Einheit II der Wurm drin. Die Abwehr stand zwar gut, doch im Angriff reihte sich ein Fehler an den anderen. „So haben wir trotz Ballgewinn in der Abwehr keine Möglichkeit vorn auch etwas Zählbares zu erreichen“, so Trainer Heiko Rudolf verärgert. Die Folge war ein Rückstand von 9:14 in der Halbzeitpause.

 

In der Kabine war die Ansprache deutlich. Ein Sieg sollte her und fünf Tore sind im Handball ein Rückstand, der aufgeholt werden kann. Aber leider knüpfte Einheit II an die Leistung der ersten Halbzeit an. Im Angriff klappte an diesem Tag nichts. Mehrfach vergebene Strafwürfe und Abspielfehler führten dazu, dass der Rückstand auf 11:19 nach 40 Spielminuten anwuchs. Zusätzlich verletzte sich Fritz Höpner am Finger, sodass er nicht mehr weiterspielen konnte. Einzig der erst 17jährige Gerry Kölbel vermochte es, die gegnerische Abwehr ab und an zu überwinden. Als er in der 52. Minute nach drei Zeitstrafen auch noch die rote Karte sah, war die Angriffsleistung der Plauener weiter dezimiert. Die Spitzenstädter kämpften zwar weiter, verloren die Partie am Ende aber deutlich mit 21:31. „Das Spiel lässt sich leicht zusammenfassen. Abwehr top, Einstellung der Spieler top, Angriff Flop. Daran müssen wir dringend arbeiten“, erklärt Trainer Heiko Rudolf. Viel Zeit dazu hat er nicht, denn am kommenden Samstag steigt in der Einheit-Arena bereits das Kellerduell gegen den direkten Konkurrenzen SV Schneeberg.

 

HCE Plauen II: Neef, Kadatz (1), Jacob (4), Höpner (1), Maschke (2), Kölbel (8), Gemeinhardt (3), Gaul, Rudolf (2), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

(slx)

Verschlafene Anfangsphase verhindert besseres Ergebnis

(30.10.2016)

Auch am vergangenen Samstag musste die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen in der Verbandsliga eine Niederlage hinnehmen. Gegen den aktuellen Tabellendritten SG LVB Leipzig II hieß es am Ende 25:34 (13:19). Damit steht das Team von Trainer Heiko Rudolf immer noch ohne Punkte auf Platz 12 der Tabelle.

 

Die Ursache für die Niederlage ist mit einem Blick auf das Spielprotokoll schnell gefunden. Einheit II braucht in dieser Saison einfach zu lang, um ins Spiel zu finden. Bereits wenige Minuten nach Anpfiff führten die Gäste aus Leipzig mit 0:3. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr dauert es zu lange bis die Mannschaft auf Betriebstemperatur ist. Nach 10 gespielten Minuten agierten die Spitzenstädter sicherer und es gelang ihnen bis zum 4:5 aufzuschließen. Doch wie schon in den vergangenen Partien gelang es nicht den Ausgleichstreffer zu erzielen. Im Gegenteil. Leipzig konnte auf 5:9 davon ziehen. „Die Jungs sind in der Abwehr oft nicht präsent genug und lassen sich zu leicht überrumpeln. Im Angriff warten wir dagegen nicht lang genug bis sich eine hundertprozentig Torchance bietet“, analysierte Trainer Heiko Rudolf das Spiel. Erst beim Stand von 6:12 konnte die junge Einheit-Mannschaft dem Gegner endlich die Stirn bieten und den Rest der Partie ausgeglichen gestalten. Leider gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen. So blieb es beim Sechs-Tore-Rückstand und einem 13:19 zur Halbzeitpause.

 

Weiter ging es in Durchgang zwei und Einheit II kämpfte verbissen. Inzwischen hatte Franz Zobirei die Position am Kreis eingenommen. Zobirei, der in der letzten Saison noch zum Kader der ersten Mannschaft gehörte und berufsbedingt seine Handballschuhe an den Nagel hing, gab einen kurzen Gastauftritt. Aber auch mit seiner Hilfe gelang es den Spitzenstädtern nicht, den Rückstand zu verkleinern. Auch beim Stand von 19:25 Mitte der zweiten Halbzeit blieb es bei sechs Toren Unterschied. „Es ärgert mich schon, wenn ich sehe, dass die Jungs gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel eigentlich mithalten können. Hätten wir die Anfangsphase nicht verschlafen, wäre es möglich gewesen Leipzig in Bedrängnis zu bringen“, so Trainer Heiko Rudolf. Aber so kam es nicht. Leipzig spielte routiniert seine Spielzüge aus und der Erfolg der Messestädter war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Gegen Ende der Partie schwanden bei Einheit II dann die Kräfte und der Rückstand vergrößerte sich. Mit 25:34 fiel die Niederlage dann doch deutlicher aus, als sie hätte sein müssen. „Nachdem wir bisher nur gegen Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte gespielt haben, besteht für uns nun in den kommenden Partien die Möglichkeit Erfolge zu erzielen. Dazu müssen wir aber konzentriert und konsequent spielen, insbesondere in den ersten Minuten der Partie“, erklärt Trainer Heiko Rudolf. In der kommenden Woche muss Einheit II beim HV Böhlen (Platz 8) antreten, bevor es am 12. November zuhause gegen den SV Schneeberg (Platz 10) um wichtige Punkte geht.

 

HCE Plauen II: Ott, Neef, Kuerschner (3), Kadatz (2), Jacob (2), Höpner (8/4), Maschke, Kölbel (6), Gaul, Gerbert (2), Zobirei (1), Rudolf (1), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Physio Josif Kruze

 

(slx)

Foto zur Meldung: Verschlafene Anfangsphase verhindert besseres Ergebnis
Foto: Verschlafene Anfangsphase verhindert besseres Ergebnis

Gut verkauft beim Spitzenreiter

(24.10.2016)

Die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen musste sich am vergangenen Sonntag beim HC Glauchau/Meerane II mit 37:22 (18:8) geschlagen geben. Auch wenn das Ergebnis mehr als deutlich ausfiel, konnte die Mannschaft das Spielfeld nach dem Abpfiff mit erhobenem Kopf verlassen. Gegen den Tabellenführer war an diesem Tag nichts auszurichten und dennoch hat das Team von Trainer Heiko Rudolf alles gegeben.

 

Mit Blick auf die Tabelle waren die Rollen bereits vor Anpfiff klar verteilt. Der Gastgeber steht bisher ohne Verlustpunkte an der Spitze der Verbandsliga, während Einheit II noch auf die ersten Punkte wartet und am Ende der Tabelle steht. Auch der Blick auf die Auswechselbank zeigte einen deutlichen Unterschied. Während Glauchau/Meerane II in voller Mannschaftsstärke antrat, reiste Einheit II ohne Wechselspieler an. In den ersten zehn Minuten gestalteten die Spitzenstädter die Partie offen. Glauchau/Meerane II legte zwar jeweils einen Treffer vor, Einheit II gelang aber umgehend der Ausgleich. Dabei zeigte die junge Mannschaft bis zum Stand von 4:4, dass sie durchaus mit gestandenen Mannschaften Schritt halten kann. In den folgenden Minuten unterliefen jedoch einige Fehler und die Gäste mussten einen zwei Tore Rückstand zum 7:9 hinnehmen. Nach 20 Spielminuten machten sich die fehlenden Wechselmöglichkeiten jedoch bemerkbar. Die Kräfte und die Konzentration schwanden, während Glauchau/Meerane frische Spieler von der Bank bringen konnte. „In dieser Phase gelang uns im Angriff nichts mehr. Wir bissen uns sprichwörtlich die Zähne am Gegner aus“, erklärte Trainer Heiko Rudolf. So konnte der Tabellenführer bis zur Halbzeitpause spielentscheidend auf 8:18 davon ziehen.

 

In der Halbzeitpause stieß Franz Rudolf zum Team, der direkt nach dem Abpfiff der Sachsenliga-Partie der ersten Mannschaft nach Glauchau gefahren war, um seine Mannschaft noch zu unterstützen. Den Rückstand von zehn Toren konnte Einheit II zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht verringern, aber konstant halten. Trotz doppelter Unterzahl aufgrund von Zeitstrafen gelang den Plauenern in Person von Fritz Höpner zum 13:22. Doch das Spiel war kräftezehrend und bis zum Stand von 15:25 konnte Einheit II auch in der zweiten Halbzeit mithalten, musste dann aber wie schon in Durchgang eins abreißen lassen und Glauchau/Meerane II legte einen kurzen Zwischensprint zum 15:29 hin. Zehn Minuten waren da noch zu spielen. Statt den Kopf in den Sand zu stecken, kämpfte die Mannschaft weiter um jeden Ball. Obwohl das Spiel schon lang entschieden war, ackerten die jungen Einheitler weiter, um das Ergebnis in Grenzen zu halten. Am Ende mussten sie sich dennoch mit 22:37 geschlagen geben. „Dass heute gegen den Tabellenführer nichts zu holen war, überrascht mich und mein Team nicht. Wir nehmen aus jedem Spiel wichtige Erkenntnisse mit, um die Mannschaft weiterzuentwickeln“, so Trainer Heiko Rudolf nach dem Abpfiff.

 

Am kommenden Samstag hat Einheit II wieder Heimrecht. Zu Gast ist dann ab 18 Uhr die zweite Mannschaft der SG LVB Leipzig.

 

HCE Plauen II: Ott, Neef, Kuerschner, Kadatz (2), Jacob (5), Höpner (10/4), Maschke (1), Gaul (2), Rudolf (2), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

(slx)

Es passte nichts zusammen

(25.09.2016)

Mit 26:35 musste sich die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen am vergangenen Samstag gegen den Zwönitzer HSV geschlagen geben. Damit steht die Mannschaft von Trainer Heiko Rudolf aktuell auf dem vorletzten Platz der Tabelle der Verbandsliga.

 

„Nach den letzten beiden Spielen, in denen die Jungs eine sehr gute Leistung gegen richtig starke Gegner gezeigt haben, lief heute leider nicht viel zusammen bei uns“, resümierte Trainer Heiko Rudolf nach dem Spiel. Insbesondere die Anfangsphase der Partie bereitete den jungen Einheit-Spielern Probleme. Schnell lagen sie mit 1:6 zurück. Zwönitzer, die in der vergangenen Saison aus der Sachsenliga abgestiegen sind, erwischten die Spitzenstädter kalt. Danach legte Einheit einen Zahn zu und konnte auch mit schönem druckvollem Kombinationsspiel im Angriff überzeugen. Doch weiter als bis auf 7:10 kamen sie an ihre Gegner nicht heran. „Dafür spielten wir heute teilweise zu konzentriert, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr“, erklärt Trainer Heiko Rudolf. Egal welchen Spieler er brachte, keiner kam an die gezeigten Leistungen der letzten Spiele heran. Mit 10:16 ging es in die Halbzeitpause.

 

Auch im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild. Einheit kämpfte zwar um jeden Ball, war aber in der Abwehr oft zu weit weg vom Mann oder ließ sich zu einfach von den routinierten Gegenspielern ausspielen. Im Angriff konnten die Spitzenstädter die Abwehr der Gäste zwar ein ums andere Mal überwinden, aber die Würfe fanden leider ihre Ziel nicht. So konnte Zwönitz den Vorsprung weiter ausbauen und am Ende deutlich mit 35:26 gewinnen. „Leistungsschwankungen sind normal. Leider hatte heute aber jeder der Spieler nicht seine gewohnte Form. Wir werden im Training weiter arbeiten, um in Zukunft die nötige Konstanz zu haben. Wir wissen alle, dass diese Saison schwer wird, aber die Mannschaft wird sich weiter entwickeln“, so Trainer Heiko Rudolf nach dem Spiel. Jetzt hat die Mannschaft erst einmal Spielpause, bevor sie am 23.10. auswärts beim Tabellenführer HC Glauchau/Meerane II antreten muss.

 

HCE Plauen II: Ott, Neef, Kadatz (1), Jacob (1), Kuerschner (2/1), Höpner (2), Rudolf (9), Maschke (1), Kölbel (3), Gemeinhardt, Gaul (2), Wolf (3), Gerbert (1), Zverina (1), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

(slx)

Es fehlt nicht mehr viel

(18.09.2016)

„Beinahe hätten wir es gepackt. Es fehlt nicht mehr viel bis zum ersten Sieg“, resümierte Trainer Heiko Rudolf nach der knappen 25:27 Niederlage des HC Einheit Plauen II beim SV Lok Leipzig-Mitte am vergangenen Samstag. Wieder hatte die noch junge Mannschaft eine starke Leistung gezeigt. Doch wie schon in der vergangenen Woche musste man sich am Ende leider geschlagen geben.

 

Einheit hatte zu Beginn der Partie etwas Mühe ins Spiel zu finden. Besonders die großen und schnellen Leipziger Gegenspieler bereiteten der Mannschaft sowohl im Angriff als auch in der Abwehr Probleme. So stand es nach neun Minuten bereits 4:8. Trainer Heiko Rudolf war gezwungen seine erste Auszeit zu nehmen. Eine große Stärke der noch jungen Mannschaft ist ihr Wille und Kampfgeist. Und so kämpften sich die Spitzenstädter auf 8:10 heran. Einen großen Anteil daran hatte an diesem Tag auch Torhüter Felix Neef, der mit drei Paraden in Folge seiner Mannschaft die Möglichkeit gab, den Anschlusstreffer zum 11:10 zu erzielen. Einhiet II hatte sogar mehrmals die Chance den Ausgleich zu erzielen, wurde aber jedes Mal umgehend bestraft. So ging die Mannschaft mit einem 13:14 in die Halbzeitpause.

 

Wieder auf dem Parkett übernahm der junge Gerry Kölbel Verantwortung und Einheit schaffte nicht nur den Ausgleich, sondern sogar den 15:14 Führungstreffer. Das Spiel war nun an Spannung kaum zu überbieten. Zwei Zeitstrafen gegen Einheit II brachten Leipzig wieder in Front. Doch der Rückstand betrug immer nur zwei Tore. Beim Stand von 22:25 vier Minuten vor Schluss nahm Trainer Heiko Rudolf erneut eine Auszeit. Die letzte Phase des Spiels ist oft die stärkste des Teams und so auch diesmal. Einheit II holte Tor um Tor auf und brachte Leipzig in Bedrängnis. Beim Stand von 24:25 gab es eine Zeitstrafe gegen die Bank der Gastgeber. Das Spiel blieb bis zur letzten Sekunde offen. Doch statt des Ausgleichstreffers fehlte Einheit II das Tor und kassierte im Gegenzug das 25:27. „Wir waren heute im Angriff besonders in der zweiten Halbzeit zu hektisch und haben den Ball nicht ins Tor bekommen. So etwas rächt sich am Ende. Ich erkenne aber, dass sich die Mannschaft weiter festigt und wir auf einem guten Weg sind“, so Trainer Heiko Rudolf nach dem Spiel.

 

HCE Plauen II: Ott, Neef, Kuerschner (8/2), Jacob (1), Höpner (57, Rudolf (2), Kölbel (5), Gemeinhardt, Gaul (2), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

(slx)

Youngster scheitern knapp

(11.09.2016)

Dass in dieser Mannschaft Potenzial steckt, zeigte die zweite Vertretung des HC Einheit Plauen am vergangenen Samstag. In einer bis zum Ende offenen Partie unterlagen die Schützlinge von Trainer Heiko Rudolf der HSG Rückmarsdorf am Ende knapp mit 25:29 (13:15).

 

Zu Spielbeginn bestand die Startformation der Plauener bis auf Torhüter Benjamin Ott und Rückraumspieler Max Jacob aus Spielern, die gerade einmal 20 Jahre alt oder sogar jünger sind. Dass dieser Mannschaft die nötige Erfahrung fehlt, zeigte sich in den ersten Minuten der Partie. In der Abwehr arbeiteten die jungen Plauener verbissen und stellten die Gäste aus Rückmarsdorf vor Probleme. Im Angriff taten sie sich gegen die routinierten Abwehrspieler jedoch schwer. So konnte Rückmarsdorf mit 3:8 in Führung gehen. Nach der deutlichen Niederlage in der vergangenen Woche gegen die HSG Freiberg II dachten viele, auch dieses Spiel würde diesen Verlauf nehmen. Doch Einheit II fing sich und kämpfte verbissen um jeden Ball. Im Angriff spielten die Jungfüchse nun geduldiger und fehlerfrei. Lohn dafür war der umjubelte 10:10 Ausgleich. Einheit II ging in den Folgeminuten sogar in Führung. Die schlechte Chancenverwertung in den Schlussminuten führten aber zu einem 13:15-Rückstand nach der ersten Halbzeit.

 

In der zweiten Spielhälfte kämpften sich die Mannschaft wieder auf 17:17 heran. Der junge Franz Rudolf zeigte auf der Mittelposition eine starke Leistung und konnte durch viele dynamische Aktionen seine Mitspieler in Szene setzen. Leider fehlt der jungen Truppe noch etwas die Konstanz. Rückmarsdorf, die mit diesem schweren Spiel sicherlich nicht gerechnet hatten, wurde nervös. Einheit nutzte die Fehler der Gäste, konnte selbst aber nicht in Führung gehen. Die Routine der Gäste setzte sich am Ende durch und sie konnten erneut mit 20:24 in Führung gehen. Ein Merkmal der jungen Plauener Mannschaft ist der Wille und der Kampfgeist. Auch in den letzten zehn Minuten des Spiels warfen sie alles in die Wagschale und konnten auf 25:27 verkürzen. Im Ballbesitz und auf dem Weg den nächsten Treffer zu erzielen, setzte Rechtsaußen Fritz Höpner den gegnerischen Torhüter außer Gefecht. Der andere Torhüter der Gäste saß in diesem Moment eine Zeitstrafe ab. Einheit II war weiter in Ballbesitz. Als sportlich faire Geste spielte Mario Kürschner nach Wiederanpfiff den Gegnern den Ball in die Hände. „Wir haben uns während der Verletzungspause kurz abgestimmt und alle waren sich einig, dass der Ballbesitz für uns von den Schiedsrichtern nicht richtig entschieden war. Auch wenn es weh tat, geht Fairness im Sport nun mal vor“, erklärt Mario Kürschner. Einheit gelang in den letzten Minuten kein Tor mehr und Rückmarsdorf gewann mit 25:29. „Ich bin mit der gezeigten Leistung meiner Jungs zufrieden. Das war spielerisch bisher die beste Vorstellung und sie haben ihr Potenzial heute gezeigt, auch wenn es noch nicht für einen Sieg gereicht hat“, resümiert Trainer Heiko Rudolf.

 

HCE Plauen II: Ott, Neef, Kuerschner (9/3), Jacob (4), Höpner (5), Rudolf (3), Gemeinhardt, Gaul, Wolf, Richter, Gerbert (4), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

HSG Rückmarsdorf: Leisinger (1), Schinke (3), Rettig (5), Geisler (6/1), Taloga (8/2), Willfang (2), Krajewsky, Wojach (4), Stautke, Stieler M., Stieler S., Trainer Frank Burgmann

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 3 für Rückmarsdorf

Zeitstrafen: 4 für Plauen, 7 für Rückmarsdorf

 

(slx)

Foto zur Meldung: Youngster scheitern knapp
Foto: Youngster scheitern knapp

Einheit II: Verloren und trotzdem gewonnen

(04.09.2016)

Dass es auch in dieser Saison für die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen in den Verbandsliga nur um den Klassenerhalt geht, ist bereits vor Saisonbeginn allen Verantwortlichen klar. Das junge Team mit einem Durchschnittsalter von knapp 20 Jahren steht an jedem Spieltag vor einer großen Herausforderung. Am vergangenen Samstag hieß diese HSG Freiberg II. Die Mannschaft verlor die Partie zwar klar mit 23:41 (8:21), dennoch ist Trainer Heiko Rudolf mit der gezeigten Leistung nicht unzufrieden.

 

„Wir haben heute zwar deutlich verloren, aber die Jungs entwickeln sich und haben insbesondere in der zweiten Halbzeit als das Spiel schon entschieden war, Moral und Kämpferherz gezeigt“, erklärt Trainer Heiko Rudolf. Von Beginn an merkte man der jungen Truppe die fehlende Erfahrung an. Freiberg II spielte druckvoll in Angriff und Abwehr, sodass es den Spitzenstädtern nicht gelang ein Mittel gegen die Gastgeber zu finden. Bereits nach einer Viertelstunde lag Einheit II mit 4:10 zurück. Zu selten fand man Lücken in der Abwehr des Gegners und nutze diese erfolgreich. „Unsere Abwehrarbeit war heute ganz ordentlich. Natürlich merkt man den körperlichen Unterschied, aber die Jungs stellen sich dem Gegner und mit unseren beiden erfahrenen Torhütern haben sie einen guten Rückhalt“, so Trainer Heiko Rudolf. Bis zur Halbzeitpause war das Spiel entschieden. Einheit II lag 8:21 zurück.

 

Doch die Mannschaft gab sich nicht auf und kämpfte in der zweiten Halbzeit verbissen. Der Lohn dafür war ein konstant bleibender Rückstand. Einheit II spielte nun deutlich mutiger und druckvoller auf. Insbesondere der erst 18jährige Linkshänder Gerry Kölbel machte in seinem ersten Spiel im Männerbereich eine gute Figur. Er war mit 10 Toren erfolgreichster Werfer und überwandt den Freiberger Torhüter ein ums andere Mal. „Das war mein erstes Spiel in der Verbandsliga und es ist ein deutlich anderer Handball, der hier gespielt wird. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen“, erzählt Gerry Kölbel nach dem Spiel. „Auch wenn wir verloren haben, habe ich heute viel gelernt und das ist wichtig, um mich weiterzuentwickeln.“ Einheit II unterlag am Ende des Spiels deutlich mit 23:41, aber die zweite Halbzeit macht Trainer Heiko Rudolf Mut. „Für uns wird es in jedem Spiel um den Klassenerhalt gehen. Die junge Mannschaft ist bereit zu kämpfen und nach vorn zu schauen. Jeder einzelne hängt sich im Training voll rein und ich glaube, dass es nicht lang dauernd wird, bis wir den ersten Sieg feiern können.“ Die nächste Gelegenheit dazu hat die Mannschaft bereits am kommenden Samstag. Dann heißt der Gegner in der heimischen Einheit Arena HSG Rückmarsdorf.

 

HCE Plauen II: Ott, Neef, Kuerschner (6), Jacob (1), Höpner (2), Maschke (1), Kölbel (10), Gemeinhardt, Gaul (1), Richter, Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

HSG Freiberg II: Neubert (5), Schneider, Steinfeld (10), Koch, Jäger, Frohs (2), Wittig (5), Penzing, Oehme (3), Rehnert (2), Kalm (3), Wolowski (1), Wolf (5), Müller (5), Trainer Uwe Lange, Co-Trainer Markus Lehmann

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 3 für Freiberg

Zeitstrafen: 4 für Plauen, 4 für Freiberg

 

(slx)

Niederlage in letzter Sekunde

(29.08.2016)

Ein Gegentor in letzter Sekunde besiegelte am vergangenen Sonntag das Ausscheiden der zweiten Mannschaft des HC Einheit Plauen aus dem Sachsenpokal. Dennoch war Trainer Heiko Rudolf mit der Leistung seiner Mannschaft bei der 27:28-Niederlage gegen den Verbandsligisten SG Zabeltitz/Großenhain zufrieden.

 

„Die Jungs haben heute ein gutes Spiel gemacht und wurden am Ende leider nicht belohnt. Es freut mich zu sehen, dass die jungen Spieler in ihre Verantwortung hineinwachsen und mittlerweile das Spielgeschehen übernehmen“, erklärt Trainer Heiko Rudolf. Einheit II fand gut in die Partie und führte schnell mit 3:1. Die Gäste aus Zabeltitz/Großenhain hielten jedoch mit und konnten beim Stand von 4:4 ausgleichen. Die Spitzenstädter stellten dem Gegner trotz ihres jungen Kaders eine schwer zu überwindende Abwehr entgegen. „Körperlich haben die Jungs gegenüber älteren Gegnern immer Nachteile, doch die gleichen sie mit Schnelligkeit und Ehrgeiz wieder aus. Und dann haben wir ja noch zwei sehr erfahrene Torhüter“, so Trainer Heiko Rudolf. Das Torhütergespann Benjamin Ott und Felix Neef zeigte an diesem Tag ebenfalls was in ihnen steckt. Sie entschärften nicht nur zahlreiche Torversuche der gegnerischen Angreifer, sondern hielten auch fünf Strafwürfe. In der ersten Halbzeit wechselte die Führung so zwischen beiden Teams hin und her. Mit einem leistungsgerechten 13:13 Unentschieden ging es in die Halbzeitpause.

 

Im zweiten Spielabschnitt gab es das gleiche Bild. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Mal führte Einheit II mit einem Tor, mal Zabeltitz/Großenhain. Kurz vor Schluss schien sich das Blatt zu Gunsten der Spitzenstädter zu wenden. Sie führten mit 26:25 und 27:26. Den Gästen gelang wieder der Anschlusstreffer zum 27:27. Mit dem letzten Angriff hatten die Hausherren die Möglichkeit den Siegtreffer zu erzielen. Doch der Angriff misslang und Zabeltitz/Großenhain nutzte die Möglichkeit den 27:28-Siegtreffer zu erzielen. Sichtlich enttäuscht zeigten sich die Einheit-Spieler nach der Partie. „Wir haben über die gesamte Spielzeit gekämpft, um dann am Ende unglücklich auszuscheiden. Das ist bitter“, resümierte Fritz Höpner nach der Partie. Doch bereits am kommenden Samstag beginnt für Einheit II die Verbandsligasaison. Dann müssen die Plauener zur zweiten Vertretung der HSG Freiberg.

 

HCE Plauen II: Ott, Neef, Kuerschner (6/1), Jacob (4), Höpner (10/1), Maschke, Gemeinhardt (3), Gaul (1), Richter, Gerbert (3), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

SG Zabeltitz/Großenhain: Pohling, Krenkmann (10/3), Krzikaller (4/1), Walter (4), Köster (6), Haase, Seyffarth (4/1), Hosik, Schmidt, Trainer Veit Jenoch

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 3 für Zabeltitz/Großenhain

Zeitstrafen: 6 für Plauen, 2 für Zabeltitz/Großenhain

 

(slx)

Einheit II: Am Ende stand der Klassenerhalt ​

(22.06.2016)

Am vergangenen Freitag feierte die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen fast schon traditionell den Saisonabschluss im Garten von Mannschaftsbetreuer Gerold Neef. Die Spielzeit 2015/2016 hatte das Team von Trainer Heiko Rudolf auf dem zehnten Platz beendet und sich damit den Klassenerhalt gesichert. Doch das Verbandsliga-Team machte es bis zum letzten Spieltag spannend.

 

Vor Saisonbeginn wurde die Mannschaft neu zusammengesetzt. „Unser Ziel ist es, von Beginn an unsere Nachwuchsspieler höherklassig im Männerbereich einzubinden“, erklärt Trainer Heiko Rudolf. „Das klingt im ersten Moment leicht, in der Durchführung gibt es da aber einige Hürden zu meistern. Gerade der körperliche Unterschied gehört sicherlich zu einem der Hauptpunkte.“ Und so standen gehörten zum Kader neben verbandsligaerfahrenen Spielern auch einige Neulinge. Zu diesen zählten Sebastian Kadatz, Marcel Gemeinhardt, Dominic Nimbs. Im Laufe der Saison feierten auch die A-Jugend-Spieler Robert Popp, Maximilian Gaul und Gerry Kölbel ihre Premiere in der Männerklasse.

 

Die Saison verlief für Einheit II zu Beginn nicht besonders erfolgreich. Dabei verlor die Mannschaft ihre ersten vier Spiele in Folge ehe gegen den SV Schneeberg mit 29:24 der erste Sieg gefeiert werden konnte. Doch die Ergebnisse machten Hoffnung. „Gegen Oberlosa und Leipzig/Zwenkau unterlagen wir nur unglücklich mit jeweils einem Tor. Die Jungs zeigten ihr Potenzial konnten es nur noch nicht komplett ausschöpfen“, resümierte Trainer Heiko Rudolf. Wieder musste das Team drei Niederlagen gegen die HSG Rückmarsdorf, Lok Leipzig-Mitte und den HV Chemnitz hinnehmen, bevor zwei Siege in Folge gelangen. Hier bejubelten Spieler und Fans einen 31:27-Erfolg gegen den LVB Leipzig III sowie einen 33:32-Sieg gegen den HSV Mölkau. Die Hinrunde beendete die Mannschaft wieder mit einer Niederlage. Drei Siege in der Hinrunde standen am Ende zu buche. Und auch in der Rückrunde gelangen Einheit II drei Siege. Doch die Durststrecke dauerte insgesamt sechs Spiele, ehe die Mannschaft mit 25:16 gegen den SV Lok Leipzig-Mitte ihren deutlichsten Sieg errang. Die Punkte zum endgültigen Klassenerhalt erzielten die Jungs dann mit einer überzeugenden 30:26 Leistung gegen den HV Böhlen am letzten Spieltag.

 

„Den Klassenerhalt zu schaffen, war schwerer als gedacht. Gerade in den "einfachen" Spielen gegen unmittelbare Tabellennachbarn mussten wir auf Spieler verzichten, die in der ersten Mannschaft aushalfen. Somit haben wir erwartete Punkte liegen gelassen. Trotzdem bin ich ganz zufrieden, weil sich die jungen Spieler in ihrer ersten Männersaison zunehmend verbessern konnten. Im Saisonfinale haben dann alle Spieler als Team noch einmal richtig gezeigt, was sie drauf haben“, erklärt Trainer Heiko Rudolf.

 

Die Neuformierung der zweiten Mannschaft des HC Einheit Plauen ist nach dieser Saison noch nicht abgeschlossen. Auch in der neuen Spielzeit wird es wieder darum gehen, die Integration von erfahrenen und jungen Spielern weiter voran zu treiben. Zum Saisonabschluss verabschiedete die Mannschaft mit Ron Schiller und Tino Fuhrmann zudem zwei Leistungsträger. 

 

(slx)

Foto zur Meldung: Einheit II: Am Ende stand der Klassenerhalt ​
Foto: Einheit II: Am Ende stand der Klassenerhalt ​

Einheit II feiert Klassenerhalt

(24.04.2016)

Mit einem 30:26-Erfolg gegen den HV Böhlen feierte die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen am vergangenen Samstag den Klassenerhalt in der Verbandsliga. Am letzten Spieltag schoben sich die Spitzenstädter auf Platz 10. Zwar ist die Mannschaft punktgleich mit dem auf Platz elf liegenden SV Schneeberg, doch im direkten Vergleich hat Einheit II ein Tor mehr erzielt. Die Mannschaft, die den eigenen Nachwuchsspielern als Sprungbrett in den Männerbereich dienen soll, wird somit auch in der kommenden Saison in der Verbandsliga auf Punktejagd gehen.

 

Da Einheit II in der vergangenen Woche bei der Anreise zum HSV Mölkau in einer Vollsperrung auf der A72 stecken blieb und das Spiel ausfallen musste, war die Entscheidung um den Klassenerhalt auf den letzten Spieltag vertagt worden. „Meine Spieler waren sich der Situation bewusst und spielten von der ersten Minute an hochkonzentriert“, lobte Trainer Heiko Rudolf seine Schützlinge. Gegen den Tabellensiebenten aus Böhlen führte Einheit II von Beginn an. Dabei zeigte die Mannschaft wie sie sich über die Saison hinweg zu einer eingespielten Truppe entwickelt hatte. „Ich bin von unserem Konzept, junge Spieler auch im Alter von 17 oder 18 Jahren an den Männerbereich heranzuführen, überzeugt. Das funktioniert natürlich nur, wenn die erfahrenen Spieler ihr Wissen und Können weitergeben“, erklärt Heiko Rudolf. In diesem Spiel war diese Symbiose sehr gut zu erkennen. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff harmonierte die Mannschaft. Bis Mitte der ersten Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe. Kein Team konnte sich absetzen. Die Führung wechselte in loser Folge. Beim Stand von 11:11 konnte sich Einheit dann für seine kontinuierliche Arbeit belohnen und mit drei Toren in Folge in Führung gehen. Mit 15:12 ging es in die Halbzeitpause.

 

Im zweiten Spielabschnitt dann das gleiche Bild. Durch einige Fehlwürfe konnte Böhlen beim 18:18 den Ausgleich erzielen und selbst mit 18:19 in Führung gehen. Einheit II wackelte, fiel aber nicht. „Hier zeigt sich auch, dass die Jungs an Erfahrung gewonnen haben und mit solchen Situationen besser umgehen können als noch zu Beginn der Saison“, erzählt Heiko Rudolf. Sein Team spielte geduldig weiter und konnte auch in der Abwehr einige Bälle gewinnen. Beim 22:21 ging Einheit II selbst wieder in Führung. Insbesondere Tino Fuhrmann, mit zehn Toren erfolgreichster Werfer, konnte sich gleich mehrfach in die Torschützenliste eintragen. Auch Youngster Gerry Kölbel gelang in seinem ersten Verbandsligaspiel sein erstes Tor. Die Spitzenstädter bauten nun ihren Vorsprung kontinuierlich bis auf vier Tore aus. Böhlen hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen. Am Ende gewann der HC Einheit Plauen II mit 30:26 sein letztes Spiel in dieser Saison.

 

HCE Plauen II: Neef, Kuerschner, Kadatz, Fuhrmann (10), Schmidt (5), Gemeinhardt (1), Gaul, Popp, Richter, Kölbel (1), Rudolf (6), Wolf (5), Schiller (2), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef, Physio Josif Kruze

 

HV Böhlen: Tilgner, Bertram (3), Schröter (3), Modrzynski (5), Modrzynski (1), Böhme, Petzsch, Schuster (9/2), Meißner (5), Trainer Karsten Hille

 

Verwarnungen: 2 für Plauen, 3 für Böhlen

Zeitstrafen: 5 für Plauen, 3 für Böhlen

Zuschauer: 100

 

(slx)

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Foto: Einheit II feiert Klassenerhalt

Einheit II kann doch gewinnen

(10.04.2016)

Dass der HC Einheit Plauen II sich für eine gute Leistung am Ende auch belohnen kann, zeigte die Mannschaft am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen die SG LVB Leipzig III. Nach einer starken Mannschaftsleistung feierte das Team von Trainer Heiko Rudolf am Ende einen 30:27 Sieg und sicherte sich damit zwei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

 

Ausgehend von Torhüter Felix Neef, der bereits in den ersten Minuten zur Höchstform auflief, spielte Einheit II von Beginn an konzentriert und engagiert. „Wir setzten genau das um, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten“, freute sich Trainer Heiko Rudolf. Die Spitzenstädter führten so schnell mit 9:4 und zwangen Leipzig bereits frühzeitig zu einer Auszeit. Als Ergebnis dieser veränderten die Gäste ihr Angriffsspiel und zwangen die Plauener Defensive zu einigen Fouls, die mit Strafwürfen und Zeitstrafen geahndet wurden. Im Angriff tat sich Einheit II nun mit der offensiveren Abwehr des Gegners schwer und einige Angriffsbemühungen liefen ins Leere. So konnte Leipzig zum 12:12 ausgleichen. Das letzte Tor vor der Halbzeit erzielt Einheit II und ging so mit einer 13:12-Führung in die Pause.

 

Bei Wiederanpfiff glich Leipzig erneut aus. Das sollte aber das letzte Mal sein, dass die Gäste aus der Messestadt so nah herankamen. In der Folgezeit konnte sich Einheit II trotz mehrfacher Unterzahl deutlich absetzen. Beim Stand von 21:16 betrug der Vorsprung erneut fünf Tore. „Der Schlüssel zum Erfolg war für uns heute auch das Unterzahlspiel. So gelang es uns trotz doppelter Unterzahl zwei Tore zu erzielen. Das ist in diesen Phasen oft entscheidend und uns gelang das heute sehr gut“, so Trainer Heiko Rudolf. Vom zeitweise hektischen Spiel der Leipziger ließen sich die Spitzenstädter nicht anstecken, sondern spielten weiter ihre Spiel. Den Gästen gelang es auch beim Stand von 28:23 nicht aufzuholen. Einheit hielt den Vorsprung und machte den Sack zu. Mit 30:27 gewann die Mannschaft das Spiel am Ende ungefährdet. „Das warn für uns die ersten beiden von sechs wichtigen Punkten in den letzten drei Spielen“, sagte Trainer Heiko Rudolf nach dem Spiel und gab damit die Richtung für das Spiel gegen den HSV Mölkau in der kommenden Woche vor. Mit diesem Sieg hat Einheit II die Chance auf den Klassenerhalt weiterhin gewahrt.

 

HCE Plauen II: Neef, Kuerschner (2), Kadatz (1), Fuhrmann (4), Höpner (5), Schmidt (4/1), Schiller (4), Gemeinhardt, Gaul (2), Richter, Rudolf (4), Wolf (4), Trainer Heiko Rudolf, Co- Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef, Physio Josif Kruze

 

SG LVB Leipzig III: Reich (1), Beutner (6/1), Wollesky (1), Krause, Voigt (3), Heilmann (6), Hallek (3/1), Naumann, Janns (2), Krüger (5/2), Herrmann, Trainer Bernhard Kventz, Co-Trainer Enrico Janns

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 3 für Leipzig

Zeitstrafen: 8 für Plauen, 3 für Leipzig

Disqualifikation: 1 für Plauen (Kuerschner 3x2min.), 1 für Leipzig (Naumann 3x2min.)

 

(slx)

Niederlage trotz starker Leistung

(03.04.2016)

Trotz einer großartigen Aufholjagd musste sich die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen am vergangenen Samstag dem Tabellenführer HC Glauchau/Meerane II mit 24:25 geschlagen geben. Mit diesem knappen Ausgang hatte vor der Partie beim Blick auf die Tabelle keiner gerechnet. Leider wurde die Leistung der Plauener wie schon so oft in dieser Saison nicht belohnt. Einheit II steht nach wie vor auf dem letzten Platz in der Verbandsliga West und hat nur noch rechnerisch eine Chance auf den Klassenerhalt.

 

Unterstützt von Danilo Floß, Ronny Elsmann und Markus Senf aus der dritten Mannschaft startete Einheit in die Partie. Bei eigenem Anwurf und aufgrund git vorgetragener Spielzüge führte Einheit II nach wenigen Minuten überraschend mit 4:2 gegen den Tabellenführer aus Glauchau/Meerane. Die Gäste fingen sich in den Folgeminuten jedoch und Einheit II verlor komplett den Spielfaden. Aus der Führung wurde innerhalb von nur 15 Minuten ein 5:11 Rückstand. „Mit der Abwehrleistung kann ich in dieser Phase des Spiels noch zufrieden sein, aber im Angriff funktionierte überhaupt nichts. Wir hatten Torchancen für zwei Spiele und haben den Ball einfach nicht ins Tor gebracht“, resümierte Co-Trainer Uwe Schmidt. Nach einer Auszeit fingen sich die Spitzenstädter etwas und konnten den Rückstand zumindest konstant halten. Beim Stand von 11:16 ging es in die Kabinen.

 

Bis zur 40. Minute bei einem Stand von 14:19 schien das Spiel für Einheit II gelaufen und eine Niederlage die logischen Konsequenz. Doch wie schon oft in dieser Saison kämpfte sich die Mannschaft zurück ins Spiel. Innerhalb der folgenden zehn Minuten kam Einheit II auf 20:22 heran. Dies lag unter anderem an einer starken Torhüterleistung von Felix Neef und der Wurfgewalt von Mario Kuerschner aus dem Plauener Rückraum. Die Abwehr stand nun felsenfest und der Tabellenführer Glauchau/Meerane II wackelte. Einheit gelang zwei Minuten vor Spielende sogar der 23:24 Anschlusstreffer. „Doch Glauchau/Meerane verwaltete den Vorsprung clever. Wir hatten zwar noch einmal Ballbesitz und die Chance zum Ausgleich, aber wie schon in der ersten Halbzeit viel zu oft, fand der Ball den Weg nicht ins gegnerische Tor. Schade, einen Punkt hätten wir aus meiner Sicht verdient“, so Co-Trainer Uwe Schmidt nach der Partie. Einheit II musste sich so am Ende unglücklich mit 24:25 geschlagen geben.

 

HCE Plauen II: Neef, Senf, Kuerschner (6), Kadatz, Elsmann (2), Höpner (3), Schmidt (4/2), Schiller (6), Floß, Gaul (1), Richter, Rudolf (2), Co- Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef, Physio Josif Kruze

 

(slx)

Einheit II mit zwei Gesichtern

(13.03.2016)

Einen richtig gebrauchten Tag erwischte die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen am vergangenen Samstag zum Punktspiel in der Verbandsliga. Gegen die SG Chemnitzer HC verloren die Plauener deutlich mit 19:35. Konnte die Mannschaft von Trainer Heiko Rudolf in der ersten Halbzeit noch mithalten, lief im zweiten Spielabschnitt nicht mehr viel zusammen.

 

Das Spiel begann gut für Einheit II. Bis zum Stand von 3:3 hielt man den Tabellenviertel aus Chemnitz in Schach. Doch drei Ballverluste in Folge und blitzschnelle Chemnitzer Konter führten innerhalb weniger Minuten zu einem 3:6 Rückstand. Einheit II kämpfte sich zwar wieder auf ein 5:6 heran, musste in der Folge jedoch leicht abreißen lassen. Beim Stand von 9:12 ging es in die Halbzeitpause. Das Problem der Spitzenstädter war in diesem Spiel nicht die Abwehr, denn diese hatte den Angriff der Gäste eigentlich gut im Griff. Die Ursache für den Rückstand zur Halbzeit war eindeutig im Angriff zu suchen. „Man merkt unserem Spiel die geringe Trainingsbeteiligung aufgrund von Schichtarbeit und anderweitigen Verpflichtungen der Spieler deutlich an“, so Trainer Heiko Rudolf. „Dennoch war unsere Leistung in der ersten Halbzeit ordentlich.“

 

In der zweiten Halbzeit jedoch schien die bis dahin gute Plauener Abwehr in der Kabine geblieben zu sein. Innerhalb von nur sechs Minuten erhöhte Chemnitz den Vorsprung auf 10:18. Die Plauener hatten dem nichts entgegenzusetzen und die Gastgeber erzielten ein Tor nach dem anderen. Jeder Wurf war ein Treffer. Einheit II fing sich in den darauffolgenden Minuten wieder etwas und konnte den Rückstand beim 15:23 zumindest konstant halten. Doch dann wieder eine Phase, in der einfach nichts ging. Im Angriff fand der Ball den Weg einfach nicht ins gegnerische Gehäuse, während im Gegenzug Chemnitz wieder fast nach Belieben traf. So erhöhte Chemnitz weiter auf 16:31. Am Ende verlor Einheit II diese Partie deutlich mit 19:35. „Die Mannschaft zeigte heute zwei völlig unterschiedliche Gesichter. Waren wir in der ersten Halbzeit zumindest in der Abwehr noch präsent, lief in der zweiten Halbzeit sowohl vorn als auch hinten nicht mehr viel. So kann man nicht gewinnen oder es dem Gegner zumindest schwer machen“, resümierte Trainer Heiko Rudolf nach dem Spiel.

 

HCE Plauen II: Neef, Ott, Kadatz, Fuhrmann (3/1), Höpner, Schmidt (6/4), Schiller (4), Gemeinhardt (2), Richter, Rudolf (4), Trainer Heiko Rudolf, Co- Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

SG Chemnitzer HC: Denninger, Garder (5), Laue (1), Börner (7), Elser, Zipplies (7/4), Gescher (4), Stölzel (3), Zollstab (3), Müller (2), Staude (3), Draeger, Trainer Niels Blume

 

Verwarnungen: 2 für Plauen, 3 für Chemnitz

Zeitstrafen: 2 für Plauen, 1 für Chemnitz

 

(slx)

Einheit II feiert deutlichen Sieg

(06.03.2016)

Die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen hat am vergangenen Samstagabend einen deutlichen und verdienten Sieg feiern können. Mit 25:16 (10:8) gewann die Mannschaft von Trainer Heiko Rudolf ihr Heimspiel gegen die SV Lok Leipzig-Mitte. Damit steht Einheit II zwar immer noch auf dem letzten Tabellenplatz, konnte den Rückstand auf die direkte Konkurrenz aber bis auf einen Punkt verkürzen.  

 

Das Spiel begann mit leichten Vorteilen für die Gäste. Leipzig führte mit 0:1 und 1:2, aber ab dem 3:2 übernahm Einheit II das Spiel. Man merkte der Mannschaft an, dass sie heute unbedingt gewinnen wollte. „Jeder kämpfte für jeden und da ich diesmal eine volle Auswechselbank zur Verfügung hatte, konnten wir unser Spiel auch flexibel gestalten“, so Trainer Heiko Rudolf nach dem Spiel. Es war zwar ein Spiel der wenigen Tore, das von beiden Abwehrreihen dominiert war, aber Einheit gelang es einfach öfter Tore zu erzielen als dem Gegner. So führte die Mannschaft nach 25 Minuten mit 8:6. Insbesondere Benjamin Ott im Tor der Plauener erwischte einen starken Tag. Immer wieder war er mit Paraden zur Stelle und bügelte den einen oder anderen Fehler seiner Kameraden im Angriff aus. Beim Stand von 10:8 für Einheit ging es in die Kabinen.

 

Im zweiten Spielabschnitt dominierte Einheit die Partie dann vollständig. Nur noch selten gelang es den Leipzigern die Plauener Abwehr zu bezwingen und wenn, dann war da noch Torhüter Benjamin Ott. Im Angriff spielte Einheit II druckvoll und insbesondere Tino Fuhrmann und Pascal Wolf nutzte die sich bietenden Chancen. So baute Einheit seinen Vorsprung Tor um Tor weiter aus. Am Ende stand ein deutlicher und verdienter 25:16-Erfolg. „Auch wenn das Ergebnis es vielleicht nicht zeigt, war es kein leichtes Spiel für uns. Aber heute konnten wir endlich einmal unsere Leistung komplett abrufen und zeigen, dass der Tabellenplatz über die wahre Leistung der Mannschaft hinweg täuscht“, erklärt Trainer Heiko Rudolf. Die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen ist ein wichtiger Baustein des Vereins und insbesondere Nachwuchskader für die erste Mannschaft. „Die Verletzungsprobleme in der ersten Mannschaft führten dazu, dass ich in dieser Saison öfter Spieler abgeben musste. Leider gerade in Spielen, die wir mit voller Mannschaftsstärke wohl gewonnen hätten“, so der Coach weiter. An diesem Samstag stand der Trainer vor einer neuen Herausforderung. Mit Pascal Wolf, Hiroyuki Mimura und Aleksandar Italo mussten gleich drei Spieler der ersten Mannschaft in das Team integriert werden, um Spielpraxis zu sammeln. Dies gelang nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten recht gut und half dem sonst zahlenmäßig schmalen Kader von Einheit II seine Leistung über die volle Spielzeit zu zeigen.

 

HCE Plauen II: Neef, Ott, Kuerschner, Kadatz, Fuhrmann (7), Höpner (1), Schmidt (4/3), Schiller (2), Gemeinhardt (1), Wolf (6), Mimura, Rudolf (3), Italo (1), Trainer Heiko Rudolf, Co- Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

SV Lok Leipzig-Mitte: Peibst, Godlinski, Tittmann (2), Seidler (3), Wolf, Rasenberger, Engelmann, Bretschneider, Gühlke (3/2), Knüpfer (2), Drechsler (1), Sackmann (3), Baier, Maaker (2), Trainer Marcus Uhlig

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 4 für Leipzig

Zeitstrafen: 4 für Plauen, 2 für Leipzig

 

(slx)

Foto zur Meldung: Einheit II feiert deutlichen Sieg
Foto: Einheit II feiert deutlichen Sieg

Einheit II verliert zuhause

(28.02.2016)

Die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen hat am vergangenen Samstagabend ihr Spiel gegen den Tabellenzweiten HSG Rückmarsdorf mit 29:34 verloren. Damit bleibt das Team von Trainer Heiko Rudolf weiterhin Tabellenletzter in der Verbandsliga.

 

Den ersten Treffer der Partie erzielten die Gäste aus Rückmarsdorf. Eine Führung, die sie bis zum Schlusspfiff nicht mehr her gaben. Einheit gelang es, anders als sonst, dran zu bleiben und den Rückstand bei drei Toren konstant zu halten. Erst eine der vielen Zeitstrafen gegen die Hausherren führt beim Stand von 8:10 dazu, dass Rückmarsdorf seinen Vorsprung weiter ausbauen konnte. Bis zur Halbzeitpause erzielte Einheit noch zwei Tore, Rückmarsdorf hingegen sieben. Beim Stand von 12:17 ging es in die Kabinen. „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft nicht unzufrieden. Wir haben sehr gut mitgehalten und konnten dem Gegner phasenweise sowohl im Angriff als auch in der Abwehr Paroli bieten“, erklärte Einheit-Trainer Heiko Rudolf nach dem Spiel.

 

Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt erwischte Einheit. Der Mannschaft gelang es bis auf 15:18 aufzuschließen. Aber wieder gab es Zeitstrafen gegen Einheit. „Wenn man es mal zusammenrechnet, haben wir mehr als die Hälfte der Halbzeit in Unterzahl gespielt“, erklärt Trainer Heiko Rudolf, der die Leistung der Unparteiischen an dieser Stelle unkommentiert ließ. Trotz personeller und körperlicher Nachteile blieb Einheit aber in Reichweite und kämpfte um jeden Ball. Über die Stationen 20:25 und 25:31 näherte man sich der Schlussphase des Spiels. Durch eine taktische Umstellung in der Abwehr gelang es Einheit auf 27:31 aufzuschließen. Fünf Minuten vor Schluss erhielt Trainer Heiko Rudolf dann eine Zeitstrafe, nachdem er seinem Unmut über die Schiedsrichter deutlich Luft machte. In Unterzahl agierend konnte Einheit II die Manndeckung nicht fortsetzen und musste sich am Ende mit 29:34 geschlagen geben.

 

HCE Plauen II: Neef, Ott, Kadatz, Fuhrmann (6/3), Höpner (2), Schmidt (2), Schiller (5), Gemeinhardt, Gaul (1), Wolf (4), Rudolf (7), Kuerschner (2), Trainer Heiko Rudolf, Co- Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

HSG Rückmarsdorf: Schwarzer (4), Ziemann (1), Schinke (4), Rottig (7(1), Geisler (11/3), Probst (1), Willfang (2), Knezovic (2/1), Klein (2), Knauth, Stautke, Stieler, Trainer Frank Burgmann, Trainer Michael Fieber

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 3 für Rückmarsdorf

Zeitstrafen: 10 für Plauen, 6 für Rückmarsdorf

Disqualifikation: 1 für Plauen (Schmidt 3x2 min.)

 

(slx)

Couragierter Auftritt reicht wieder nicht für Punkte

(07.02.2016)

Auch in Schneeberg zeigte die zweite Mannschaft des HCE Plauen wieder eine couragierte Leistung, doch am Ende musste man sich mit 34:31 knapp geschlagen geben. Das bedeutet weiterhin den letzten Platz in der Verbandsliga West.

 

Einheit II startete gut in die Partie und war in den ersten 20 Minuten eindeutig die bessere Mannschaft. In der 11. Minute führte die Mannschaft von Trainer Heiko Rudolf, die wieder nur mit einem Wechselspieler angereist war, mit 9:5. „Max Jacob aus unserer dritten Mannschaft stand heute mit im Aufgebot und machte ein richtig gutes Spiel“, so Mannschaftsbetreuer Gerold Neef. Einheit II behauptete seine Führung bis zur 23. Minute und einem Spielstand von 15:10. Doch eine doppelte Unterzahl gegen die Spitzenstädter und eine gleichzeitige Manndeckung gegen Mittelmann Franz Rudolf brachten einen Bruch im Spiel. Schneeberg gelang es Tor um To aufzuholen und zur Halbzeitpause sogar mit 16:17 in Führung zu gehen. „Wir waren in der ersten Halbzeit spielerisch die bessere Mannschaft. Wir spielten schnell und ich merkte der Mannschaft an, dass sie heute gewinnen wollte“, resümierte Trainer Heiko Rudolf.

 

Die zweite Halbzeit stand dann ganz im Zeichen des Schneebergers Rene Görner. Einheit II fand kein Mittel den Rückraumspieler der Gastgeber in den Griff zu bekommen. Insgesamt 13 Mal fanden Görners Würfe den Weg ins Plauener Tor. Im Angriff versuchte Einheit II dagegen zu halten, da man in der Abwehr kein geeignetes Mittel fand. Doch außer beim 17:17-Ausgleich zu Begin des zweiten Spielabschnittes kam das Team an Schneeberg nicht mehr heran. Der Rückstand wuchs auf drei bis vier Tore. Kurz vor Schluss kämpften sich die Spitzenstädter auf 31:33 heran. Aber Schneeberg erzielte im Gegenzug souverän den 31:34-Siegtreffer.

Mario Kürschner, der nach seiner Arbeit extra noch nach Schneeberg fuhr, kam leider nicht mehr zu einem Einsatz und konnte seinem Team nicht helfen. „Wir haben heute wieder gekämpfte, aber uns wieder nicht belohnen können. Mit einem breiteren Kader wären heute in Schneeberg sicher Punkte drin gewesen“, so Trainer Heiko Rudolf.

 

SV Schneeberg: Bartschat, Reinhold (4), Boericke (2), Helbig, Otto (1), Uhlig (4), Clauß, Görner (13), Kolbe (1), Unbehauer (3), Sippel (4/4), Trainer Steffen Kühnel, Trainer Uwe Hans

 

HCE Plauen II: Neef, Ott, Kadatz (2), Höpner (1), Schmidt (7/5), Gemeinhardt (4), Gaul (2), Jacob (7), Rudolf (8), Kuerschner, Trainer Heiko Rudolf, Co- Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

Verwarnungen: 3 für Schneeberg, 3 für Plauen

Zeitstrafen: 2 für Schneeberg, 4 für Plauen

 

(slx)

Beste Saisonleistung wird nicht belohnt

(24.01.2016)

„Wir haben heute eines unserer besten Saisonspiele gezeigt, aber leider hat es am Ende wieder nicht zu einem Sieg gereicht“, resümierte Trainer Heiko Rudolf am vergangenen Samstag nach dem Spiel des HC Einheit Plauen II bei der SG Leipzig/Zwenkau II. Beim Tabellenfünften der Verbandsliga musste sich Einheit II mit 30:33 unglücklich geschlagen geben.

 

Wie schon so oft bestand die Mannschaftsaufstellung der Spitzenstädter an diesem Spieltag wieder nur aus zwei Torhütern und sieben Feldspielern, wobei Dominik Nimbs aufgrund von Schulterschmerzen nicht eingesetzt werden konnte. „Unser Problem ist, dass viele unserer Spieler Samstags berufstätig sind und somit keine Möglichkeit besteht insbesondere bei den Auswärtsspielen dabei zu sein“, erklärt Mannschaftsbetreuer Gerold Neef die verzwickte Personalsituation. Die Plauener Abwehr um Torhüter Benjamin Ott brauchte zu Beginn eine Minuten, um ins Spiel zu kommen. Zwenkau nutze dies, um bereits frühzeitig in Führung zu gehen. Die Spitzenstädter fanden dann zunehmend besser ins Spiel und angesichts der dünnen Personaldecke gingen sie ein hohes Tempo. Der Rückstand pegelte sich bei vier bis fünf Toren ein. Mitte der ersten Halbzeit stand es so 8:12 aus Sicht der Plauener. Doch unnötige Ballverluste im Angriff luden die Zwenkauer in den Folgeminuten zu leichten Kontern ein. Mit einem 16:23 ging es dann in die Kabinen.

 

„Eigentlich schien das Spiel schon gelaufen. Aber was unsere junge und unerfahrene Mannschaft in der zweiten Halbzeit zeigte, war eine richtig gute Leistung“, so Trainer Heiko Rudolf. Ausgehend von Felix Neef, der nun zwischen den Pfosten stand und sich gleich mit drei tollen Paraden einführte, begann Einheit II den Vorsprung der Gastgeber Stück für Stück zu verringern. Eine unglückliche Aktion von Torwart Felix Neef schwächte Einheit dann jedoch. Beim Abfangen eines Konters berührte der Torhüter leicht seinen Gegenspieler, was dieser dankend annahm und Neef von den Schiedsrichtern disqualifiziert wurde. Trainer Heiko Rudolf richtete seine Mannschaft danach in der Deckung offensiver aus und Benjamin Ott lief im Tor zur Höchstform auf. Diese Maßnahme zeigte Wirkung. Aus einem 22:30-Rückstand wurde ein 30:32! Hoffnung kam auf bei Spielern und Trainern. Doch die Chance zum 31:32-Ausgleichstreffer wurde vergeben. Zwenkau erzielte im Gegenzug das 30:33 und brachte das Ergebnis sicher über die Zeit. „Das ist sehr schade. Die Jungs hätten nach dieser Leistung in der zweiten Halbzeit eine Belohnung in Form von Punkten verdient. Wir werden weiter arbeiten müssen, dass wir am Ende auch wieder einmal jubeln können“, so Trainer Heiko Rudolf.

 

Das wäre in der kommenden Woche bereits möglich. Allerdings trifft Einheit II da auf den Tabellenzweiten HC Glauchau/Meerane II. Auch hier wird es für das noch junge und oftmals körperlich einfach unterlegene Team schwer etwas Zählbares zu erreichen.

 

HCE Plauen II: Neef, Ott, Kadatz (5), Fuhrmann (11/3), Höpner (1), Schiller (4), Gemeinhardt (3), Nimbs, Rudolf (6), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef, Physio Josef Kruze

 

(slx)

Einheit II unterliegt im kleinen Ortsderby

(17.01.2016)

Auch in der zweiten Auflage des kleinen Ortsderbys musste sich der HCE Plauen II in dieser Saison dem SV 04 Oberlosa II geschlagen geben. Die Mannschaft von Trainer Heiko Rudolf unterlag mit 18:24 (9:13). Damit bleiben die Spitzenstädter als vom vorletzten Tabellenplatz in der Verbandsliga, haben aber weiterhin Anschluss an einen Nichtabstiegsplatz.

 

„Es war ein Spiel zum Vergessen“, so lautete das Fazit von Einheit-Trainer Heiko Rudolf nach dem Abpfiff. „Wenn man im Angriff seine hundertprozentigen Chancen nicht nutzt, steht man am Ende eben als Verlierer da.“ Dieser Satz zog sich wie ein roter Faden durch das Spiel des HCE Plauen II. Die ersten beiden Tore der Partie setzten die Gäste aus Oberlosa. Insbesondere Carsten Märtner konnte sich immer wieder auszeichnen. Plauen, ohne die beiden etatmäßigen Torhüter Felix Neef und Benjamin Ott, die in der ersten Mannschaft aushalfen, dafür aber mit Christian Fink aus der 3. Mannschaft und Sven Rondthaler aus der 4. Mannschaft, lief von Beginn an einem Rückstand hinterher. Zwar stabilisierte sich die Abwehr der Plauener nach wenigen Minuten, doch im Angriff lief nicht viel zusammen. Mitte der ersten Halbzeit stand es so 4:8 für Oberlosa II. Bis zur Halbzeitpause trafen beide Mannschaften dann gleichermaßen, sodass beim Stand von 9:13 die Seiten gewechselt wurden.

 

Einheit-Trainer Heiko Rudolf hatte seine Mannschaft in der Halbzeitpause noch einmal eingeschworen, konzentrierte zu spielen und insbesondere im Abschluss mehr Sorgfalt walten zu lassen. Aber an diesem Tag war irgendwie der Wurm drin. Statt im Tor landete der Ball immer wieder am Pfosten, an der Latte oder neben und über dem Tor. Fast jeder in der Abwehr erkämpfte Ball wurde im Konter vergeben. Auch die freien Torwürfe aus dem Positionsspiel fanden viel zu selten den Weg ins gegnerische Tor. „Heute war es wirklich zum Haareraufen. Wir konnten minutenlang trotz vieler Chancen kein Tor erzielen“, ärgert sich Heiko Rudolf. So gelang es Oberlosa II in dieser Phase mit 12:21 davon zu ziehen. Einheit II gab zwar nicht auf, aber an diesem Tag war Fortuna einfach nicht auf ihrer Seite. Der Endstand von 18:24 war dabei nur Ergebniskorrektur.

 

HCE Plauen II: Fink, Rondthaler, Kuerschner (1), Kadatz, Fuhrmann (4), Höpner (1), Schmidt (5/3), Schiller (3), Gemeinhardt (1), Gaul (1), Nimbs, Rudolf (2), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef, Physio Josef Kruze

 

SV 04 Oberlosa II: Märtner (8/1), Wander (2), Spranger, Rüdiger, Maul (3/3), Schneider (4), Leppert, Oertel (1), Dick (2), Melchner (1), Meckel (3), Putz, Trainer Michel Wiesend

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 2 für Oberlosa

Zeitstrafen: 3 für Plauen, 2 für Oberlosa

 

(slx)

Niederlage zum Jahresauftakt

(10.01.2016)

Mit einer Niederlage begann die zweite Mannschaft des HCE Plauen das neue Handballjahr. Beim Tabellendritten HSG Freiberg II musste sich die Mannschaft mit 31:35 (14:19) geschlagen geben.

 

Auch im neuen Jahr konnte Trainer Heiko Rudolf nicht auf die volle Mannschaft zurückgreifen. Mit Franz Rudolf, Fritz Höpner, David Schmidt und Falk Richter fehlten gleich vier Spieler. Nicht in Bestbesetzung ging es also ins Erzgebirge. Die lange Spielpause schien der Mannschaft zu Beginn des Spiels noch etwas in den Knochen zu stecken. Es dauerte bis zur 7. Spielminute ehe Einheit II das erste Tor erzielen konnte. Leider hatte Freiberg II in dieser Zeit bereits sechsmal eingenetzt. Eine frühe Auszeit durch Trainer Heiko Rudolf sollte einen schlimmeren Fehlstart verhindern, brachte aber zuerst nicht den gewünschten Erfolg. Einheit II brauchte Zeit, um in die Gänge zu kommen. Langsam nur stabilisierte sich die Abwehr der Spitzenstädter und auch im Angriff kam die Mannschaft besser ins Spiel. Insbesondere Mario Kürschner konnte sich mit seiner Wurfgewalt durchsetzen. Einheit lief in der ersten Halbzeit immer einem 5-7 Tore Rückstand hinterher. Beim Stand von 14:19 ging es in die Halbzeitpause.

 

Im zweiten Spielabschnitt gelang es Einheit II dann, den Rückstand Stück für Stück zu verkürzen. Doch näher als bis auf drei Tore kam das Team an die Freiberger nicht heran. „Wir standen uns heute selbst im Weg. Freiberg war heute schlagbar, aber wir haben zu schwach gespielt“, so Trainer Heiko Rudolf. Im Spiel von Einheit II merkte man nicht nur den Kräfteverschleiß aufgrund fehlender Wechselmöglichkeiten sondern auch die fehlenden Trainingseinheiten. Fehlpässe, Stellungsfehler und zu zaghafte Torabschlüsse prägten das Spiel. Freiberg konnte, auch aufgrund einer starken Torhüterleistung in den spielentscheidenden Phasen, am Ende gefahrlos mit 31:35 als Sieger vom Parkett gehen. „Meine Mannschaft hat heute leider nicht ihr volles Potenzial abgerufen. Das ist schade, denn die zwei Punkte wären möglich gewesen“, resümierte Trainer Heiko Rudolf. „Die Jungs haben gekämpft und nicht aufgegeben, aber das allein reicht leider nicht.“

Am kommenden Samstag trifft Einheit II ab 18 Uhr im Stadtderby auf den Tabellenvierten SV 04 Oberlosa.

 

HCE Plauen II: Ott, Neef, Kuerschner (11/1), Kadatz, Fuhrmann (6/1), Schiller (5), Gemeinhardt (2), Gaul (4), Wolf (3), Trainer Heiko Rudolf, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

HSG Freiberg II: Illig, Mader (7), Jäger (3/1), Frohs (6), Oehme (6), Rennert (3), Keim (3), Hengst (2), Wolowski (3), Sahlmann, Matzke (2), Fischer, Kasdorf, Trainer Uwe Lange

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 2 für Freiberg

Zeitstrafen: 5 für Plauen, 4 für Freiberg

 

(slx)

Einheit II zahlt Lehrgeld

(06.12.2015)

Die 2. Mannschaft des HC Einheit Plauen unterlag am vergangenen Samstag auswärts beim HV Böhlen mit 25:38 (11:19). Nur mit einer Notbesetzung von sieben Feldspielern und einem Torhüter konnte Trainer Heiko Rudolf die Auswärtsfahrt antreten. Im Team standen bis auf Torhüter Benjamin Ott, Kreisspieler David Schmidt und Außenspieler Falk Richter nur Nachwuchsspieler, die teilweise ihre erste Saison im Männerbereich spielen.

 

Den ersten Treffer des Spiels setzten die Gastgeber und gingen damit in Führung. Eine Führung, die sie bis zum Ende der Partie nicht wieder aus der Hand geben mussten. Einheit II fand nur schwer ins Spiel. „Unser kompletter Rückraum bestand heute aus jungen Nachwuchsspielern und ich muss den Jungs meinen Respekt ausdrücken, wie sie trotz der Umstände gekämpft haben“, so Trainer Heiko Rudolf. Einheit II lag schnell mit 1:5 zurück. Dennoch kämpfte sich die Mannschaft zwischenzeitlich wieder auf 7:10 heran. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr merkte man den Erfahrungs- und Altersunterschied beider Teams. Böhlen nutzte jeden Fehler der Spitzenstädter und konnte seinen Vorsprung bis zur Pause auf 11:19 ausbauen.

 

Auch in der zweiten Halbzeit kämpfte Einheit II weiter. Den körperlich Überlegenen Hausherren hatten sie allerdings nur bedingt etwas entgegen zu setzen. Im Angriff nahm insbesondere Franz Rudolf sich ein ums andere Mal ein Herz und erzielte so neun Tore. Den Pausenrückstand von acht Toren konnte Einheit II allerdings nicht verkürzen. Der Rückstand stieg sogar noch weiter an. „Wir haben heute nicht so schlecht gespielt. Allerdings bestraft ein erfahrenes Team wie Böhlen jeden Fehler und wir haben durch Konter zu viele einfache Gegentore bekommen“, so Torhüter Benjamin Ott. Am Ende musste sich Einheit mit 25:38 geschlagen geben. „Wir haben heute gesehen, dass die Leistung unserer Nachwuchsspieler allein nicht ausreicht. Ich hoffe, dass uns im neuen Jahr wieder alle Spieler zur Verfügung stehen, dann werden wir auch wieder Siege einfahren können wie zuletzt gegen Mölkau“, so Trainer Heiko Rudolf nach dem Spiel. Für den HC Einheit Plauen II ist das Handballjahr 2015 damit beendet. Das Team belegt in der Verbandsliga derzeit mit drei Siegen und acht Niederlagen Rang 10 und damit einen Nichtabstiegsplatz.

 

HCE Plauen II: Ott, Kadatz (3), Höpner (1), Schmidt (5/1), Gemeinhardt (4), Nimbs (1), Richter (2), Rudolf (9), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt

 

(slx)

Einheit II legt nach

(30.11.2015)

Nicht für schwache Nerven war das Spiel der zweiten Vertretung des HCE Plauen am vergangenen Samstag in der Verbandsliga gegen den HSV Mölkau. Nach einem wahren Krimi siegten die Spitzenstädter denkbar knapp mit 33:32 und erzielten damit bereits zwei Siege nacheinander. In der Tabelle bedeutet das einen Sprung auf Platz neun und damit einem Nichtabstiegsplatz.

 

„Es war heute ein großer Sieg für die Moral, denn die Mannschaft hat gekämpft bis zur letzten Sekunde. Wir haben uns verdient belohnt für unsere kontinuierliche Arbeit“, freute sich Trainer Heiko Rudolf nach dem Abpfiff. Einheit II startete gut in die Partie und hatte leichte Vorteile auf seiner Seite. Doch Mölkau hielt den Anschluss. Es war ein offener Schlagabtausch, den sich beide Mannschaften in der Einheit-Arena lieferten. Die Gastgeber agierten manchmal zu zaghaft in der Abwehr und Mölkau hatte die Möglichkeit durch ihre großen Rückraumspieler, leichte Tore zu erzielen. Trotz einer guten Leistung und einer knappen Führung fast über die gesamte erste Halbzeit hinweg, musste Einheit II mit einem 16:18-Rückstand in die Pause gehen.

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit ging bei Einheit II erstmal wenig. Leichte Ballverluste, zaghafte Abschlussversuche und eine löchrige Abwehr erlaubten es Mölkau schnell auf 17:23 davon zu ziehen. Trainer Heiko Rudolf war bereits in der 34. Minute gezwungen seine Auszeit zu nehmen. Durch die Ansprache stabilisierte sich das Spiel der Gastgeber wieder. Aber Mitte der zweiten Hälfte betrug der Rückstand immer noch fünf Tore. Dann kam die Phase von Einheit-Schlussmann Felix Neef, der sein Tor förmlich vernagelte. Im Angriff gelang es insbesondere Rückraumspieler Mario Kürschner immer wieder erfolgreich einzunetzen. „Wir wollten das Spiel heute unbedingt gewinnen und das zeigten wir auch in der zweiten Hälfte“, so Mario Kürschner, der mit elf Toren erfolgreichster Werfer seiner Mannschaft war. Fünf Minuten vor Ende der Partie erzielte Tino Fuhrmann den 30. Treffer für die Plauener und damit auch den ersten Führungstreffer in dieser Halbzeit. Eine Umstellung der Abwehr auf eine offensive 3:2:1-Formation hatte Einheit auf die Straße des Erfolges gebracht. Die Mannschaft agierte nun clever und brachte den Vorsprung über die Zeit. Mit 33:32 besiegte man denkbar knapp aber verdient den HSV Mölkau.

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Kuerschner (11), Kadatz (3), Fuhrmann (8/5), Schmidt (2), Schiller, Gemeinhardt (2), Gaul (3), Nimbs, Richter, Rudolf (5), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsleiter Gerold Neef, Physiotherapeut Josef Kruze.

 

(slx)

Foto zur Meldung: Einheit II legt nach
Foto: Einheit II legt nach

Einheit II mit wichtigem Sieg

(22.11.2015)

Einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt erzielte die zweite Mannschaft des HCE Plauen am vergangenen Sonntag. Bei der SG LVB Leipzig III siegte das Team 31:27 (15:13) und fuhr damit den zweiten Saisonsieg ein. Dadurch kletterte die Mannschaft auf Platz 11 der Verbandsligatabelle und hält den Anschluss an die direkte Konkurrenz.

 

Trainer Heiko Rudolf standen an diesem Spieltag endlich einmal alle Spieler des Kaders zur Verfügung. Ein Umstand der am Ende auch zum Sieg beigetragen hat. Das Spiel begann ausgeglichen auf beiden Seiten. Keiner Mannschaft gelang es, sich abzusetzen. Die Leipziger legten jeweils ein Tor vor, Einheit glich im Gegenzug aus. Beim Stand von 6:5 gelang es Einheit II erstmals in Führung zu gehen. Diese baute das Team beim Stand von 13:9 sogar noch weiter aus. „Doch Leipzig hat uns an diesem Tag nichts geschenkt. Wir mussten hoch konzentriert sein und konsequent spielen“, resümierte Trainer Heiko Rudolf. Leipzig ließ sich nicht weiter abschütteln und konnte sogar den Rückstand leicht verkürzen. Beim Stand von 15:13 ging es in die Halbzeitpause.

 

Auch in der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Einheit lag immer knapp in Führung. Leipzig blieb aber gefährlich nah dran an den Spitzenstädtern. Mitte der Halbzeit drohte sich das Blatt zu drehen. Leipzig kam beim 23:22 bis auf ein Tor heran. Doch mit Entschlossenheit, Übersicht und Kampfgeist behielt Einheit II das Spiel im Griff. „Heute hat sich gezeigt, wie wichtig ein großer Kader und unsere erfahrenen Spieler für unser Team sind. Nur so war es am Ende möglich gemeinsam zum Erfolg zu kommen“, so Trainer Heiko Rudolf. Insbesondere die erfahrenen Verbandsliga-Spieler Mario Kürschner, Tino Fuhrmann und David Schmidt übernahmen Verantwortung im Team. Mit einer effektiven Angriffsleistung und einer stabilen Abwehr gelangen Einheit in der entscheidenden Phase kurz vor Schluss vier Tore nacheinander, während Leipzig ohne Torerfolg blieb. So gelang es sich von 26:25 auf 30:25 abzusetzen. In den letzten Minuten ließ Einheit nichts mehr anbrennen und holte sich den verdienten 31:27 Erfolg in Leipzig.

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Ott, Kuerschner (7/1), Kadatz, Fuhrmann (6/2), Höpner (4), Schmidt (6/4), Schiller (2), Gemeinhardt, Gaul (1), Nimbs, Richter, Rudolf (5), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsleiter Gerold Neef, Physiotherapeut Josef Kruze.

 

(slx)

Foto zur Meldung: Einheit II mit wichtigem Sieg
Foto: Einheit II mit wichtigem Sieg

Einheit II chancenlos gegen überlegene Chemnitzer

(15.11.2015)

In der Handball-Verbandsliga musste die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen am vergangenen Samstag abermals eine herbe Niederlage hinnehmen. In eigener Halle zogen die Mannen um Trainer Heiko Rudolf gegen eine in allen Belangen überlegene SG Chemnitzer HC mit 26:39 den Kürzeren.

 

Schon vor Spielbeginn war zu erahnen, dass die Partie eine sehr Ungleiche werden wird. Nicht nur zahlenmäßig klar im Vorteil traten die Chemnitzer den Weg in die Spitzenstadt an. Auch körperlich konnten die Hausherren kaum standhalten. War das Protokoll auf Seiten der Gäste bis zum letzten Platz ausgefüllt, so sahen die Zuschauer in der Einheit-Arena mehr Betreuer als Wechselspieler auf der Bank von Einheit II. Dennoch begann das Spiel recht ausgeglichen, mit einer Vielzahl von Strafwürfen. Beim 3:2 und beim 4:3, beides durch verwandelte Strafwürfe von Tino Fuhrmann, lagen die Gastgeber sogar in Front. Dann allerdings übernahmen die Chemnitzer mehr und mehr das Geschehen auf dem Parkett. Mit einer robusten Abwehr stand den Einheit-Werfern nun ein ordentliches Bollwerk entgegen. Diese zeigten sich sichtlich beeindruckt und glänzten nun ihrerseits mit Fehlwürfen und Fehlabspielen. Mit sicherem, überzeugendem Tempohandball zogen die Gäste bis zur 20. Spielminute auf 6:13 davon. Der 7. Treffer für Einheit, Torschütze abermals Tino Fuhrmann, wurde mit drei Gegentreffern in Folge beantwortet. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit verkürzten David Schmidt, Franz Rudolf und Fritz Höpner zum 13:19 Halbzeitstand.

 

Auch im zweiten Spielabschnitt war die Überlegenheit der Gäste allgegenwärtig. Wiederum begünstigt durch einige Fehler der Rot-Weißen enteilte Chemnitz nach 38 gespielten Minuten auf 15:25. Einige Male konnte zwar auch Einheit mit sehenswerten Angriffen zeigen, dass sie das Handballspielen nicht gänzlich verlernt haben, dies konnte aber die immer noch viel zu hohe Fehlerquote nicht wett machen. So brachten die Gäste ihren Sieg bis zum 26:39 sicher nach Hause. Die Spieler gingen mit hängenden Köpfen in der Kabine. Trainer Heiko Rudolf brachte das Geschehene auf den Punkt: „Das war heute ein mannschaftlich geschlossener Totalausfall. Angefangen bei den Torhütern, die zwar hier und da die Hand am Ball hatten, längst aber nicht an glänzende Zeiten anknüpfen konnten, war die Fehlerquote im gesamten Team einfach gigantisch.“

 

In dieser Woche gilt es nun die Niederlage schnell weg zu stecken und auf die bevorstehende Aufgabe hin zu arbeiten. Am kommenden Wochenende gastieren die Plauener bei der SG LVB Leipzig III. Bei den Messestädtern, die ebenfalls im Tabellenkeller stehen, muss ganz einfach gepunktet werden, um einen Schritt in Richtung Verbleib in der Verbandsliga zu machen.

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Ott, Kuerschner, Kadatz, Fuhrmann (6 Tore/davon 3 Siebenmeter), Höpner (4), Schmidt (8/1), Schiller (7), Gemeinhardt, Rudolf (1), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsleiter Gerold Neef, Physiotherapeut Josef Kruze.

 

(mts)

Einheit II unterliegt erneut

(08.11.2015)

Am vergangenen Samstag musste die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen in der Verbandsliga gegen den SV Lok Leipzig-Mitte eine 23:36 (10:18) einstecken. Dies war bereits die sechste Niederlage im siebten Saisonspiel.

 

Doch die Vorzeichen für einen Erfolg standen an diesem Samstag besonders schlecht. Mit nur einem verbandsliga-erfahrenen Spieler musste Trainer Heiko Rudolf ein fast komplett neues Team formen. Zusätzlich zu den vier etatmäßigen Nachwuchsspielern, rückte Maximilian Gaul aus der A-Jugend mit ins Team. Vervollständigt wurde die Mannschaft mit vier Spielern aus der dritten Mannschaft, die sonst in der 2. Bezirksklasse spielen. Unter diesen Voraussetzungen verkauft sich Einheit II in der ersten Viertelstunde der Partie bis zum Stand von 8:8 richtig gut gegen einen körperlich und zahlenmäßig überlegenen Gegner. Nach einer Auszeit des Gegners kehrte eine vollkommen andere Mannschaft aufs Parkett zurück. Leipzig ging nun robuster und aggressiver zu Werke. Ballverluste und Fehlwürfe auf Seiten der Spitzenstädter waren die Folge, welche die Gegner über schnelle Konter zu einfachen Toren nutzen. Mit einem Rückstand von 10:18 ging es in die Kabinen.

 

Auch in der zweiten Halbzeit dann das gleiche Bild. Einheit II kämpfte gegen die körperlich überlegenen Leipziger, konnte allerdings nicht mehr viel ausrichten. Im Angriff fand die junge Mannschaft nur selten den Weg durch die Abwehrreihe des Gegners. In der Abwehr hatte man den Leipzigern körperlich einfach nicht viel entgegenzusetzen. Am Ende musste sich Einheit II deutlich mit 23:36 geschlagen geben. „Für uns gab es heute hier nichts zu holen. Mit unserer jungen und unerfahrenen Mannschaft konnten wir nichts ausrichten. Erfreulich ist allerdings, dass jeder einzelne Spieler wieder einen Schritt nach vorn gemacht hat. Maximilian Gaul hat in seinem Verbandsliga-Debüt gleich vier Tore gemacht“, lobte Trainer Heiko Rudolf seine Schützlinge.

 

HCE Plauen II: Ott, Senf, Floß (5/1), Kadatz, Keller (1), Höpner (8), Gemeinhardt (3), Nimbs (1), Maschke (1), Gaul (4), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

(slx)

Auswärtsniederlage für Einheit II

(01.11.2015)

Beim Tabellenführer der Verbandsliga West gab es am vergangen Samstag Abend für die zweite Mannschaft des HCE Plauen nichts zu holen. Dabei täuscht das Ergebnis von 27:37 etwas, denn die HSG Rückmarsdorf war keinesfalls so überlegen, wie das Ergebnis es vermuten lässt.

 

Einheit wieder mit fünf Nachwuchsspielern und nur fünf verbandsligaerfahrenen Spielern im Aufgebot startete gut in die Partie. Bis zum 4:4 konnten beide Mannschaften gleichermaßen Tore erzielen. Dann gelang es Rückmarsdorf auch aufgrund von Zeitstrafen, die Einheit wegstecken mussten, leicht in Führung zu gehen. Doch das Spiel war weiterhin ausgeglichen. Einheit hatte in der ersten Halbzeit weniger Probleme mit der doch sehr robusten Spielweise der Gastgeber. Mit einem 14:17-Rückstand ging es in die Pause.

 

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Einheit konnte sowohl im Angriff als auch in der Abwehr den Rückmarsdorfern Paroli bieten. Es war keinesfalls das Spiel eines Tabellenführers gegen den Tabellenvorletzten. Bis zur 40. Spielminute beim Stand von 23:20 war Einheit dran. Doch dann kippte das Spiel. „Die Moral und der Wille der Mannschaft war da, aber wir haben es uns in der zweiten Hälfe selbst schwer gemacht“, so Trainer Heiko Rudolf. Was der Trainer meint, waren die unnötigen Ballverluste, überhasteten Abschlüsse und halbherzige Würfe, die es dem Gegner leicht machten zu schnellen Toren zu kommen. Hinzu kamen in dieser Phase mehrere fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen, sodass Einheit minutenlang in Unterzahl agieren musste und sowohl Ron Schiller als auch David Schmidt disqualifiziert wurden. Am Ende musste sich Einheit mit 27:37 geschlagen geben. Dies bedeutet weiterhin der vorletzte Tabellenplatz in der Liga.

 

HCE Plauen II: Neef, Ott, Kadatz, Fuhrmann (7), Höpner (7), Schmidt (2), Schiller (1), Gemeinhardt (2), Nimbs (5), Rudolf (3), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

HSG Rückmarsdorf: Schwarzer (1), Ziemann (6/2), Schinke (1), Rottig (2), Geisler (6/1), Talaga (8/1), Willfang (3), Korzovic (6), Klein (1), Knauth, Reitinger, STautke (4), Trainer Michael Fieber, Co-Trainer Frank Burgmann

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 1 für Rückmarsdorf

Zeitstrafen: 9 für Plauen, 2 für Rückmarsdorf

Disqualifikation: 2 für Plauen (Schiller 3x2 min., Schmidt (3x2 min.)

 

(slx)

Erster Saisonsieg für Einheit II

(25.10.2015)

In der Handball Verbandsliga konnte die zweite Mannschaft des HC Einheit  Plauen am vergangenen Samstag den ersten Saisonsieg feiern. Gegen den SV Schneeberg setzten sich die Mannen um Trainer Heiko Rudolf letztlich hoch verdient mit 29:24 durch.

 

Nachdem die Spitzenstädter in den vergangenen Spieltagen gegen die Topteams der Staffel stets, wenn auch oft nur unglückliche Niederlagen hinnehmen mussten, so war auch an diesem Samstag das Selbstbewusstsein nicht gerade oben auf. Entsprechend zögerlich agierte man in der Abwehr, und auch der Angriff war eher ein Fehlerfestival. Jan Richter, nach seiner schweren Knieverletzung im Aufbau sollte dem Team helfen, kam allerdings nicht richtig dazu, weil er von Anbeginn unter Sonderbewachung genommen wurde. Von Anbeginn gingen die Gäste in Front, immer wieder begünstigt von der löchrigen Abwehr der Hausherren. Diese machten sich das Leben selber immer wieder schwer durch leichtfertige Ballverluste und Fehlabspiele. Der einzige Lichtblick in dieser Zeit war Keeper Felix Neef, der mit einer Vielzahl von guten Paraden sein Team im Spiel hielt. So konnte Einheit von einem 3:6 Rückstand durch Tore von Fuhrmann und Höpner zur Mitte der ersten Halbzeit zum 7:7 ausgleichen. Danach ging aber wieder so ziemlich alles schief, was schief gehen konnte und die Gäste eilten auf 16:11 davon. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit stellte Trainer Rudolf die Abwehr etwas offensiver ein, zwang den Gegner zu Ballverlusten und die Hausherren konnten bis zur Pausensirene durch Fuhrmann und Rudolf auf 14:16 verkürzen.

 

Wir wissen nicht, was in der Halbzeitpause in der Kabine der Plauener gesprochen wurde, aber gleich nach dem Wiederanpfiff sahen die Zuschauer in der EINHEIT-ARENA ein anderes Team im Rot-Weißen Dress. Aggressiv in der Abwehr, die weiterhin deutlich offensiver ausgerichtet war, kaufte man dem Gegner den Schneid ab, erzwang immer wieder  leichten Ballverluste der Gäste, die nun auch im Angriff überlegen bis zum erfolgreichen Torwurf  ausgespielt wurden. Schmidt verwandelte zwei Siebenmeter, Tore von Fuhrmann und Schiller brachten den 18:18 Ausgleich, Kuerschner netzte nach 38 gespielten Minuten mit dem 19:18 zur erstmaligen Führung von Einheit ein. Ausgehen von einem weitzerhin hervorragen aufgelegten Felix Neef im Tor rührte nun auch die Abwehr der Spitzenstädter förmlich Beton an, in den folgenden Minuten blieb der Plauener Kasten sauber. Die Einheit-Tormaschiene kam unterdessen immer besser zum Laufen. Schiller, Kuerschner, Schmidt und Fuhrmann trafen zum 23:18, eine Viertelstunde war da im zweiten Spielabschnitt absolviert. Die Hausherren ließen sich nun die sprichwörtliche Butter nicht mehr vom Brot nehmen, musste zwar hier und da Gegentore hinnehmen, traf aber selber weiter kontinuierlich und konnte so den ersten Sieg der Saison verdient einfahren.

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Ott, Kadatz, Fuhrmann (8 Tore), Hoepner (3), Schmidt (8/davon 5 Siebenmeter), Schiller (4), Gemeinhardt, Nimbs (1), F.Richter, J.Richter (1), Rudolf (3), Kuerschner (1), Trainer Heiko Rudolf, Mannschaftsleiter Gerold Neef.

 

(mts)

Foto zur Meldung: Erster Saisonsieg für Einheit II
Foto: Erster Saisonsieg für Einheit II

Einheit II mit erneuter Niederlage

(12.10.2015)

Verbandsligist verliert mit 24:34 beim HC Glauchau/Meerane II

 

Am vergangenen Sonntag gab es für die zweite Mannschaft des HCE Plauen beim stark besetzten HC Glauchau/Meerane II nix zu holen. Die Mannschaft unterlag deutlich mit 24:34 (12:17).

 

„Ein in Bestbesetzung angetretener Gegner war heute klar besser. Wir haben zwar dagegen gehalten, aber eine mangelnde Chancenverwertung verhinderte eine Überraschung“, so das Fazit von Einheit-Trainer Heiko Rudolf. Einheit verschlief den Start in die Partie etwas und lag gleich zu Beginn mit 0:4 im Rückstand. Bis Mitte der ersten Halbzeit gelang es der Mannschaft diesen Rückstand leicht aufzuholen. Beim Stand von 8:10 waren es nur noch zwei Tore. Doch Ungenauigkeiten im Abschluss und manchmal auch das nötige Quäntchen Glück verhinderten den Anschlusstreffer. Glauchau II spielte konsequent und druckvoll und es gelang ihnen beim 10:16 wieder davon zu ziehen. Auch eine Überzahlsituation sechs Minuten vor Ende der ersten Halbzeit nutze Einheit nicht, um den Rückstand wieder zu verkürzen. Mit 12:17 ging es in die Kabinen.

 

Einheit erwischte einen besseren Start in den zweiten Spielabschnitt und konnte sogar wieder auf drei Tore Rückstand verkürzen. Doch Glauchau/Meerane ließ sich beim 16:19 nicht aus der Ruhe bringen. Die Gastgeber spielten konsequent und stellten schnell den alten Abstand wieder her. „Eigentlich war es kein so großer Leistungsunterschied zwischen uns und dem Gegner. Auch wenn es der Endstand vielleicht vermuten lässt“, erklärt Trainer Heiko Rudolf. „Wir sind heute an uns selbst gescheitert.“ Am Ende musste Einheit II mit einer deutlichen 24:34 Niederlagen die Heimreise antreten. Mit 0:8 Punkten steht das Team damit am Tabellenende. Am 24.10. gibt es dann zuhause gegen den Aufsteiger SV Schneeberg eine Chance, die ersten Punkte einzufahren.

 

HCE Plauen II: Ott, Neef, Kuerschner (2), Kadatz, Fuhrmann (4), Höpner (2), Schmidt (4), Schiller (2), Gemeinhardt (1), Nimbs (4/3), Richter, Rudolf (5), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

HC Glauchau/Meerane II: Scheiner (7), Beketov (8/3), Schultes (4), Pfeil (3), Fröhlich (1), Kretzschmar (2), Küttner (1), Schwinger, Böbbod, Engler (2), Knobloch (4), Piller (1), Trainer Thomas Schmidt

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 3 für Glauchau/Meerane II

Zeitstrafen: keine für Plauen, 2 für Glauchau/Meerane II

 

 

(slx)

Einheit II verliert unglücklich

(27.09.2015)

21:22 Niederlage gegen SG Leipzig/Zwenkau II ist dritte Niederlage in Folge

 

Seit dieser Saison ist einiges anders beim Verbandsligateam des HCE Plauen. Mit Heiko Rudolf hat nicht nur ein neuer Trainer die Leitung des Teams übernommen, die Mannschaft hat auch ein deutlich jüngeres Gesicht bekommen. „Unser Ziel ist es neben den erfahrenen Spielern auch unsere jungen Nachwuchsspieler ins Teams zu integrieren“, erklärt Trainer Heiko Rudolf. „Deshalb stehen im Stammkader gleich fünf Spieler, die noch unter 20 Jahre alt sind.“ Dass dieses Vorhaben in der Verbandsliga nicht leicht umzusetzen ist, ist nachvollziehbar. „Doch die Mannschaft hat sich schon gut gefunden und ich bin mit der gezeigten Leistung zufrieden trotz der bisherigen Niederlagen“, so Trainer Rudolf weiter.

 

Auch am vergangenen Samstag stand seine Mannschaft am Ende wieder als Verlierer auf dem Feld. Mit 21:22 hatte man gegen die SG Leipzig/Zwenkau II das Nachsehen. „Es gibt aber keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken“, sieht auch Co-Trainer Uwe Schmidt die Situation optimistisch. „Wir haben ein gutes Spiel gezeigt und am Ende unglücklich verloren.“ Einheit II startete gut in die Partie und führte schnell mit 3:1. Ursache dafür war eine gute Abwehrleistung mit einem stark agierenden Felix Neef im Tor. Im Angriff spielte man geduldig und nutze die sich bietende Torchance. Bis zum Stand von 6:2 kamen die Gäste aus Leipzig überhaupt nicht in die Partie. Doch dann hatten sie sich auf Einheit eingestellt und es gelang ihnen Tor um Tor aufzuholen. Beim 7:8 gingen sie erstmals in Führung. Einheit II gelang minutenlang kein Treffer. Mit einem 9:10-Rückstand ging es in die Kabinen.

 

Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt erwischte wieder Einheit II. Während die Gäste an Einheit-Keeper Felix Neef scheiterten oder den Ball verloren, nutzte Einheit II seine Chance und drehte das Spiel wieder. Beim Stand von 13:10 hatte man sich eine Drei-Tore-Führung erspielt. Doch auch diese hielt nicht lang. Wieder kam Leipzig, wie schon in der ersten Hälfte, heran. Einheit II unterliefen zu viele Fehler und Fehlwürfe. Bis zum 17:17 war das Spiel allerdings ausgeglichen und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. „Dass ein junges und neu zusammengestelltes Team Fehler macht, muss man ihnen zugestehen“, kommentiert Trainer Heiko Rudolf die Schlussminuten der Partie. Einheit agierte im Angriff zu unerfahren oder scheiterte am sich steigernden Leipziger Schlussmann. Zwei Minuten vor Ende der Partie lag Einheit II bereits mit 18:21 zurück. Trainer Heiko Rudolf ließ sein Team nun in eine offensive Manndeckung übergehen, was Leipzig komplett den Spielfaden verlieren ließ. Zwei Ballverluste waren die Folge, die Einheit blitzschnell in Tore umwandelte. Auch beim Stand von 21:22 gelang Einheit II eine saubere Balleroberung. Doch im anschließenden Konter scheiterte man am Leipziger Schlussmann. Schade, das Team muss weiterhin auf die ersten Punkte warten.

 

HCE Plauen II: Neef, Ott, Elsmann (1), Fuhrmann (3/2), Höpner (2), Schmidt (4), Schiller (2), Gemeinhardt, Nimbs (6/1), Richter, Rudolf (3), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

(slx)

Gegner kommt mit blauem Auge davon

(20.09.2015)

Einheit II unterliegt knapp im Stadtduell mit 25:26 (14:12)

 

Mit der Zielstellung sich so gut wie möglich gegen den SV 04 Oberlosa II zu verkaufen, trat die zweite Mannschaft des HCE Plauen in der Plauener Helbig-Halle an. Damit war die Aufgabe gegen den eigentlichen Favoriten im Ortsderby klar formuliert. Dass am Ende nicht sogar ein Sieg rausgesprungen ist, hat sich Einheit II selbst zuzuschreiben. Der Halbzeitstand von 14:12 ließ nicht nur die heimischen Fans verstummen, sondern war auch Privileg einer taktisch und spielerisch klug agierenden Einheit-Mannschaft. Dieses Bild sollte sich nach der Halbzeit auch nicht ändern. Einheit II arbeitete fleißig in der Abwehr, unterband das gegnerische Konterspiel nahezu und spielte sich gute Chancen im Angriff heraus. Letztere wurden jedoch reihenweise am sich steigernden Oberlosaer Schlussmann vergeben. Dadurch kam es zur Wende im Spiel.

 

Oberlosa II konnte den Rückstand egalisieren und sich selber auf drei bis vier Tore absetzen. Drei Minuten vor Schluss beim Stand von 22:25 war das Spiel eigentlich entschieden. Doch statt die Köpfe hängen zu lassen, kämpfte Einheit II bis zur letzten Sekunde. Mit einer taktisch klug gespielten Manndeckung in der Schlussphase kamen die Gastgeber noch einmal in Bedrängnis. Mit der Schlusssirene retteten die Hausherren nicht nur ein Tor Vorsprung, sondern auch zwei Pluspunkten in der Tabelle. Einheit II musste sich denkbar knapp mit 25:26 geschlagen geben. In der von beiden Seiten sehr fair geführten Partie kann man sich schon jetzt auf das Rückspiel freuen. „Wir haben sicher in der zweiten Halbzeit unsere klaren Chancen nicht gemacht, verloren haben wir das Spiel aber in unserer eigenen Überzahl! Aus sechs Überzahlspielen nur ein Tor erzielt, da kannst du nicht gewinnen!“ so Trainer Uwe Schmidt nach dem Spiel. Zwar auch verärgert, aber  dennoch optimistisch äußerte sich Trainer Heiko Rudolf nach dem Spiel. „Wenn ich bedenke, dass die Mannschaft immer noch in ihrer Findungsphase ist, macht mir das heutige Spiel sehr viel Mut. Nicht nur, dass sich die Bank langsam füllt, sondern die Spieler finden so langsam ihre Rolle. Insbesondere Tino Fuhrmann hat heute gezeigt was ein sogenannter Leitwolf ist. Mit David Schmidt (gesperrt) und Dominik Nimbs (verletzungsbedingt noch Trainingsrückstand) haben wir noch zwei Trümpfe, die wir noch gar nicht, bzw. heute nur ansatzweise ausspielen konnten.“

 

HCE Plauen II: Neef, Ott, Kuerschner (6/1), Kadatz, Fuhrmann (6), Höpner (4), Schiller (5), Gemeinhardt, Nimbs (1/1), Richter, Rudolf (3), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

SV 04 Oberlosa II: Michalke, Flämig, Koffent, Meistner (4), Veli, Merkel (1), Putz (1), Trommer-Ernst (9/4), Rüdiger (1), Maul (2/1), Schneider, Lienemann (3), Melchner (4), Spranger (1), Trainer Iven Wunderlich, Co-Trainer Michel Wiesend

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 2 für Oberlosa

Zeitstrafen: 4 für Plauen, 7 für Oberlosa

Disqualifikation: 1 für Plauen (Kuerschner 3x2min)

 

(slx)

Foto zur Meldung: Gegner kommt mit blauem Auge davon
Foto: Gegner kommt mit blauem Auge davon

Einheit II mit kämpferischer Leistung

(13.09.2015)

Knappe Niederlage gegen die HSG Freiberg II

 

Im ersten Spiel der neuen Saison musste sich die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen gegen die HSG Freiberg II mit 33:39 geschlagen geben. Dennoch war der neue Trainer Heiko Rudolf mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden.

 

An der Aufstellung des HCE Plauen II war deutlich zu erkennen, dass sich die Mannschaft im Umbruch befindet. Neue, junge Gesichter sorgten im ersten Saisonspiel für einen Altersdurchschnitt von unter 23 Jahren. Das neue Trainergespann Rudolf/Schmidt wurde aufgrund des Fehlens mehrerer „alter Hasen“ vor eine große Herausforderung gestellt. Insbesondere beide etatmäßige Kreisläufer standen nicht in der Aufstellung, was zu großen Sorgenfalten bei den Verantwortlichen führte. Doch besonders die erste Halbzeit zeigte im Spielverlauf, dass das Trainerteam eine gute Lösung gefunden hatte. Die Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern ging auf. So gelang es Einheit II bis zur Halbzeitpause dem variablen Freiberger Spiel immer etwas entgegen zu setzen. Dem Freiberger Anschlusskader an die Mitteldeutsche Oberliga war das Spielsystem ihrer ersten Mannschaft deutlich anzusehen. Mal offensiv, mal passiv, mal so zwischendrin stellten sie Einheit II immer wieder vor neue Aufgaben, die diese gut löste. Bis zum Halbzeitstand von 18:19 konnte Einheit den Anschluss halten.

 

Doch zu Beginn der zweiten Halbzeit verlor die Mannschaft aufgrund von fünf Pfostentreffern in Folge und zwei ungenutzten Nachwürfen, den Anschluss. Sonst wäre sicherlich mehr drin gewesen. Freiberg nutzte diese Nachlässigkeiten konsequent im Tempogegenstoß und baute seinen Vorsprung auf 6 Tore aus (25:31). Als mit der Disqualifikation von Mario Kürschner, der bis dahin ein starkes Spiel ablieferte, die Mannschaft auf insgesamt sechs Feldspieler schrumpfte, hatte Trainer Heiko Rudolf keine Wechselmöglichkeit mehr. Doch die Gegenwehr der jungen Einheit-Mannschaft blieb ungebrochen. Angetrieben von einer neuen Taktik und einem starken Willen, sich so gut wie möglich zu verkaufen, wurde das Spiel noch einmal spannend. Einheit verkürzte den Vorsprung der Gäste zwischenzeitlich deutlich, musste sich am Ende aber dennoch mit 33:39 geschlagen geben. „Klar will ich jedes Spiel gewinnen!“ so Trainer Heiko Rudolf. „Aber heute bin ich, trotz Niederlage, positiv überrascht. Insbesondere unsere „Alte Garde“ hat gezeigt, dass sie nicht nur kämpfen kann, sondern auch noch zusätzlich den jungen Spielern den Weg weist.“

 

HCE Plauen II: Neef, Ott, Kuerschner (7), Kadatz (2), Fuhrmann (7/1), Höpner (7), Schiller (4), Gemeinhardt (1), Rudolf (5), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

HSV Apolda: Neubert (4), Steinfeld (10), Illig, Jäger (2), Frohs (3), Wittig (7), Renzing, Oehme (5), Suton (1), Hengst (4), Wobusti (2/2), Suhlmann, Wobst (1), Trainer Uwe Lange, Co-Trainer Markus Lehmann

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 2 für Freiberg

Zeitstrafen: 4 für Plauen, 5 für Freiberg

Disqualifikation: 1 für Plauen (Kuerschner 3x2min)

 

(slx)

Pokalaus in erster Runde

(06.09.2015)

Einheit II unterliegt in Radebeul

 

Mit einer 24:36 (12:18)-Niederlage im Molten-Pokal startete die zweite Mannschaft des HCE Plauen in die Saison. Die Vorzeichen am vergangenen Samstag standen für Trainer Heiko Rudolf und sein Team nicht besonders gut. Mit Tom Jahn, Mario Kürschner (beide berufsbedingt), Felix Neef, David Schmidt und Dominik Nimbs (alle krankheitsbedingt) fehlten für den Auftakt gleich fünf Stammkräfte. Erschwerend hinzu kam das Harzverbot in der Radebeuler Sporthalle, mit dem die Mannschaft doch etwas zu kämpfen hatte.

 

Dennoch ließ Einheit II den Kopf nicht hängen und kämpfte sich in die Partie. In der ersten Halbzeit gelang es der neu formierten Mannschaft sich gut in Szene zu setzen. Probleme bereitete den Spielern allerdings die körperliche Überlegenheit der Gastgeber. Beim Stand von 7:9, Mitte der ersten Halbzeit, gestaltete sich das Spiel noch offen. Doch dann zog Radebeul das Tempo an und erspielte sich eine 18:12 Führung zur Halbzeit. Insbesondere in der zweiten Spielhälfte mühte sich Einheit II gegen die kompakte 6-0-Abwehr der Gastgeber. Die Folge waren Ballverluste, die zu schnellen Kontertoren führten. Und auch in der Abwehr machte sich das Fehler einiger Einheit-Spieler bemerkbar. Die großen Rückraumschützen der Radebeuler hatten ein ums andere Mal leichtes Spiel. Am Ende verlor Einheit verdient mit 24:36.

 

„Trotz der Niederlage war es ein gutes Spiel. Wir haben einen festen Zusammenhalt gespürt und auch Kampfeswille und Disziplin waren verhanden, sodass ein noch schlechteres Ergebnis verhindert werden konnte“, so Trainer Heiko Rudolf. „Wir sehen das Pokalspiel als guten letztes Test vor dem Beginn der Punktspielsaison nächstes Wochenende“.

 

HCE Plauen II: Ott – Kadatz (1), Fuhrmann (9/5), Höpner (3), Schiller (2), Gemeinhardt (3), Richter (1), Rudolf (6), Trainer Heiko Rudolf, Co-Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

(slx)

Einheit II unterliegt erneut im Stadtderby

(27.04.2015)

Der HC Einheit Plauen II hat das letzte Spiel in dieser Saison verloren. Gegen den Stadtrivalen SV 04 Oberlosa II hieß es am Ende 23:31 (9:18). Damit beendet die Mannschaft die Saison 2014/2015 in der Verbandsliga auf dem neunten Tabellenplatz.

 

Die Vorzeichen für das Spiel standen bei Einheit nicht sonderlich gut. Mit der Sperre von Pascal Wolf fehlte Trainer Uwe Schmidt eine Alternative im Rückraum. Torhüter Felix Neef fehlte aufgrund einer Familienfeier und Dominik Nimbs traf verkehrsbedingt erst zur zweiten Halbzeit ein. Dennoch war das nicht der Grund für das schlechte Abschneiden von Einheit II in den ersten Minuten. „Wir haben den Start einfach verschlafen“, urteilte Trainer Uwe Schmidt. So gelang es Oberlosa II mit 1:6 in Führung zu gehen. Dieser Rückstand trug nicht gerade dazu bei, dass Einheit II in seinen Aktionen sicherer wurde. Hinzu kamen auch eine Reihe an Zeitstrafen, die die Unparteiischen verteilten. Konsequenz war die frühzeitige Disqualifikation von David Schmidt bereits nach 24 Minuten in der ersten Halbzeit. Einheit II fing sich zwar im Laufe des Spiels wieder, konnte den entstandenen Rückstand aber nicht verkürzen. Mit 9:18 ging es in die Halbzeitpause.

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit gelang es den Spitzenstädtern den Rückstand auf 12:18 zu reduzieren. Doch erneut wurde die Mannschaft geschwächt. Kreisspieler Tom Jahn wurde aufgrund seiner dritten Zeitstrafe disqualifiziert. Damit hatte die Mannschaft zwei starke Abwehrspieler verloren. Doch Einheit II gab sich nicht auf. Sie kämpfte in Abwehr und Angriff. Beim Stand von 21:25 betrug der Rückstand trotz fehlender Wechselmöglichkeiten nur noch 4 Tore. „Ich muss der Mannschaft vor dieser Leistung Respekt zollen. Sie haben gekämpft und wurden dafür belohnt“, so Uwe Schmidt. Leider zeigte sich relativ schnell der Kräfteverzehr und Oberlosa II konnte den alten Abstand wieder herstellen. Während Einheit II in den letzten zehn Minuten nur noch zwei Tore erzielen konnte, gelangen den Gästen noch sechs Treffer. Am Ende mussten die Spitzenstädter sich mit 23:31 geschlagen geben.

 

HCE Plauen II: Ott, Poschbeck, Kürschner (3/1), Kadatz, Höpner (7), Schmidt (2), Schiller (4), Jahn (2), Richter, Müller, Nimbs (5/1), Trainer Uwe Schmidt, Physio Josif Kruze

 

SV 04 Oberlosa II: Michalke, Leppert (2/2), Neumann (4), Dick (1), Tautenhahn (1), Trommer-Ernst (9), Spranger, Rüdiger, Maul, Schneider (6), Friedrich (1), Barne, Melchner (7), Wiesend, Trainer Iven Wunderlich

 

Verwarnungen: 2 für Plauen, 2 für Oberlosa
Zeitstrafen: 10 für Plauen, 7 für Oberlosa
Disqualifikation: 2 für Plauen (jeweils 3x2 Min.)

Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Fabian Friedel, Rick Herrmann (EHV Aue)

 

 

(slx)

Einheit II mit Niederlage in Leipzig

(19.04.2015)

Mit einer 25:32 Niederlage kehrte die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen vergangenen Samstag vom Spiel gegen den SV Lok Leipzig-Mitte zurück. Nachdem vor zwei Wochen der Klassenerhalt geschafft wurde, konnte die Mannschaft relativ entspannt nach Leipzig fahren. Leider war die Personaldecke der Plauener wieder mehr als dürftig. Mit nur sechs Feldspielern und zwei Torhütern ging man in die Partie.

 

Es entwickelte sich ein spannendes Spiel . In den ersten Minuten lagen die Vorteile klar bei den Leipzigern und sie gingen mit 1:4 in Führung. Doch Einheit II steckte nicht auf und kämpfte sich heran. Beim Stand von 7:7 nach 20 Minuten waren die Gastgeber gezwungen eine Auszeit zu nehmen. „In dieser Mannschaftskonstellation haben wir in dieser Saison noch nie gespielt und es war wieder eine große Herausforderung für alle. Eigentlich hat unser kompletter Rückraum gefehlt, aber die Jungs haben die Situation richtig gut gelöst“, so Mannschaftsbetreuer Gerolf Neef. Doch in den folgenden Angriffen bis zur Halbzeitpause merkte man dem Spiel der Plauener die Unerfahrenheit im Zusammenspiel an und auch in der Abwehrarbeit leistete man sich einige Fehler. So konnte sich Leipzig bis zur Halbzeitpause einen 8:12 Vorsprung erspielen.

 

Auch nach der Halbzeitpause kämpfte Einheit weiter um jedes Tor. Leider gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen. Doch bis zum 19:23 Mitte der zweiten Hälfte konnte der Abstand zumindest auf gleichem Niveau gehalten werden. Danach merkte man den Plauenern den Kräfteverschleiß doch an. Ohne fehlende Wechselmöglichkeiten mussten alle Spieler durchspielen. Leipzig, mit einer voll besetzten Bank, konnte weiterhin druckvoll in Angriff und Abwehr agieren und baute den Vorsprung auf 20:28 aus. „Wir haben uns tapfer geschlagen und aus unseren Möglichkeiten das Beste gemacht. Trotz der Niederlage hat das Spiel Spaß gemacht“, erklärte Neef. Einheit II brachte die Partie konzentriert zu Ende und jeder Spieler konnte an diesem Tag Tore erzielen. Die 25:32 Niederlage geht somit in Ordnung.

 

Am kommenden Sonntag um 16 Uhr kommt es dann für die Mannschaft noch einmal zu einem Highlight. Zum Saisonabschluss empfängt der HCE Plauen II im Stadtderby die zweite Mannschaft des SV 04 Oberlosa.

 

HCE Plauen II: Neef, Poschbeck, Kadatz (3), Fuhrmann (4), Höpner (6), Schmidt (4), Richter (3), Nimbs (5), Trainer Thomas Schädlich, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

SV Lok Leipzig-Mitte: Knauth (1),  Godlinski (3), Tittmann, Seidler (2), Kuhfs (4), Wolf (3), Bretschneider, Gühlcke (4), Knüpfer (4), Drechsler (2), Jungblut (5), Baier, Rehmet (5), Trainer Christian Hübner

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 3 für Leipzig

Zeitstrafen: 6 für Plauen, 5 für Leipzig

Schiedsrichter: Steffen Dienelt/Alexander Fiedler (beide BSV Limbach-Oberfrohna)

 

(slx)

Einheit II schafft Klassenerhalt

(13.04.2015)

     Auch in der kommenden Saison wird die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen in der Handball Verbandsliga auf Torejagd gehen können. Mit dem 24:24 Unentschieden am vergangenen Sonntag gegen den HC Glauchau/Meerane II wurde dieser wichtige Punkt zum Klassenerhalt gesichert.

    

     Von der Papierform her ist der HC Glauchau/Meerane II als Drittplatzierter der Verbandsliga Staffel West als klarer Favorit zum Spiel gegen die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen (9.Platz) in die Spitzenstadt gereist. Auf dem Parkett in der EINHEIT-ARENA war davon allerdings nichts zu sehen. Von Anbeginn dominierten die Hausherren, legten mit Toren von Schiller, Jahn und Höppner (2) zum 4:1 einen Start nach Maß auf die Platte. Mit einer Top Abwehrleistung beeindruckten die Rot-Weißen offenbar ihren Gegner, zwangen diesen zu Fehlern, oder der abermals sehr gut aufgelegte Torwart Felix Neef stand am rechten Fleck, konnte immer wieder parieren. Im Angriff wurde druckvoll und geduldig gespielt, man wartete auf die Chancen und nutzte diese dann auch zu eigenen Torerfolgen. Nach 18 gespielten Minuten netzte Jahn zum 11:4 ein. Danach leisteten sich die Spitzenstädter im Angriff einige Nachlässigkeiten, Glauchau konnte bis zum 11:8 verkürzen. Einheit fing sich aber schnell wieder, konnte einen Drei- bis Vier-Tore-Vorsprung wahren. Mit einer weiteren Glanzparade sicherte Schlussmann Neef schließlich den 15:11 Halbzeitstand.

     Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnittes behielten die Hausherren die Nase vorne. Erst bei einer Zeitstrafe gegen Plauens Kuerschner gelang es den Gästen auf 18:16 heran zu kommen. Wenig später, Einheit stand abermals in Unterzahl auf dem Parkett, markierte Glauchau den 19:19 Ausgleich und ging nach nunmehr 46 gespielten Minuten beim 19:20 sogar erstmalig in Front. In den verbleibenden Minuten glich das Spiel einem wahren Krimi. Die Führung wechselte um jeweils ein Tor in loser Folge zwischen beiden Kontrahenten. Zwei Minuten vor Spielende erzielte Fuhrmann mit einem verwandelten Strafwurf den 24:24 Ausgleich, dies war zugleich das letzte Tor der Partie. Nach dem Abpfiff feierten die Plauener dieses Remis wie einen Sieg, da man natürlich wusste, dass mit diesem Punktgewinn der Klassenerhalt gesichert war.

 

     HC Einheit Plauen: Neef, Poschbeck, Kuerschner (1 Tor), Jahn (4), Schiller (5), D.Schmidt, Fuhrmann (5/davon 1 Siebenmeter), Richter, Höpner (5), Nimbs (4), Trainer Uwe Schmidt, Betreuer Gerold Neef.   

(mts)

                                                                                                     

Einheit II mit schmerzhafter Niederlage

(29.03.2015)

Die zweite Mannschaft des HCE Plauen hat am vergangenen Samstag im Kampf um den Klassenerhalt einen Rückschlag hinnehmen müssen. Mit 23:27 (12:10) mussten sie sich beim direkten Mitkonkurrenten HV Böhlen geschlagen geben. Damit behält Einheit II zwar den achten Tabellenplatz, aber der Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz ist auf drei Punkte geschmolzen. Mit einem Sieg wäre die Mannschaft von Trainer Thomas Schädlich so gut wie durch gewesen.

 

Den besseren Start in das Spiel erwischte der HV Böhlen und führte schnell mit 1:4. Einheit brauchte die ersten Spielminuten, um sich insbesondere in der Abwehr zu formieren. Ohne Mario Kürschner, David Schmidt und Ron Schiller war Trainer Thomas Schädlich gezwungen, die Mannschaft in einer neuen, bisher nicht trainierten Formation ins Spiel zu schicken. Doch Einheit II stabilisierte sich und konnte beim 8:8 ausgleichen. Beiden Mannschaften war der unbedingte Siegeswillen anzumerken. Zu diesem Zeitpunkt war es ein sehr ausgeglichenes Spiel. „Leider agierten wir im Angriff das ein oder andere Mal zu überhastet. Die Folge waren Fehlpässe und Fehlwürfe. Am Ende muss man sagen, dass wir zu viele Chancen ungenutzt liegen gelassen haben“, so Mannschaftsbetreuer Gerold Neef. In der 28. Spielminute gab es dann eine sehr umstrittene Entscheidung gegen Pascal Wolf, die die Mannschaft nicht nur in diesem Spiel schwächte, sondern auch noch Auswirkungen auf den Rest der Saison haben wird. Der Linkshänder soll in den Augen der Schiedsrichter seinem Gegenspieler im Sprungwurf in die Genitalien geschlagen haben. Als Strafe dafür bekam Wolf eine rote Karte mit Bericht. Dies bedeutete, dass er im Spiel nicht mehr mitwirken durfte und voraussichtlich für die nächste zwei Spiele gesperrt ist. Dies war ein Schock für die ohnehin schon geschwächte Mannschaft. Mit 10:12 ging es in die Halbzeitpause.

 

Trainer Thomas Schädlich fand in der Kabine scheinbar die richtigen Worte, denn seine Mannschaft kam frisch aufs Feld zurück. Der Schock über die Disqualifikation war verarbeitet und Einheit II konnte sogar mit 15:14 in Führung gehen. Doch wieder stand man sich selbst im Weg. Wie schon in der ersten Halbzeit häuften sich nun Fehlabspiele und Fehlwürfe, sodass Böhlen mit zwei bis drei Toren in Führung gehen konnte. Die Spitzenstädter liefen diesem Rückstand nun immer hinterher und konnten diesen auch nicht mehr aufholen. Am Ende mussten sich die Spitzenstädter mit 23:27 geschlagen geben. Der Spiele bis zum Ende der Saison stehen nun noch auf dem Plan. „Dabei wird es für uns keine leichten Spiele geben. Mit dem HC Glauchau/Meerane II (3.), dem SV Lok Leipzig-Mitte (5.) und dem SV 04 Oberlosa II (6.) erwarten uns noch richtig schwere Brocken. Ich hoffe aber, dass wir in den nächsten Spielen wieder mit voller Mannschaftsstärke auflaufen können und den Klassenerhalt schaffen“, so Trainer Thomas Schädlich.

 

HCE Plauen II: Neef, Poschbeck, Kadatz, Fuhrmann (5/3), Jahn (3), Richter, Müller (2), Nimbs (5), Wolf (1), Höpner (7), Trainer Thomas Schädlich, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

HV Böhlen: Thomas (2), Wagner (2), Schuster (3/3), Riedel, Böhme (2), Hille (4/1), Modrzynski (6), Bertram (2), Hustermann (4), Zipfel (2/1), Jankowski, Petzsch, Tilgner, Trainer Steffen Hahn, Co-Trainer Matthias Mielke

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 2 für Böhlen
Zeitstrafen: 3 für Plauen, 5 für Böhlen
Disqualifikation: 1 für Plauen (Wolf)

 

(slx)

Starke Mannschaftsleistung bringt Einheit II den Sieg

(15.03.2015)

Am vergangen Sonntag konnte die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen einen klaren 41:30 (21:14) Erfolg gegen den HC Annaberg-Buchholz feiern. Doch so klar wie es sich vom Ergebnis anhört, war der Spielverlauf nicht. Gute und schlechte Phasen im Spiel der Spitzenstädter wechselten sich ab.

Den besseren Start in das Spiel erwischten die Gäste aus dem Erzgebirge. Sie führten schnell mit 0:1 und konnten ihre Führung bis zum Stand von 6:7 behaupten. Dies lag allerdings nicht an der Leistung der Gäste, sondern eher am Unvermögen der Spitzenstädter. Viele Torwürfe fanden anfangs nicht ihr Ziel oder wurden sichere Beute des Gästetorwarts. Doch beim Stand von 7:7 drehte sich das Spiel zu Gunsten von Einheit II. Mit einer starken Abwehrleistung und einem gut aufgelegten Felix Neef im Tor gelang Einheit II ein Tor nach dem anderen. Mitte der ersten Halbzeit führten sie mit 14:10. Bis zur Halbzeitpause schraubten die Gastgeber den Vorsprung weiter in die Höhe. Beim Stand von 21:14 ging es in die Kabinen.

 

Eigentlich schien das Spiel in der zweiten Halbzeit nicht mehr spannend werden zu können. Doch war die anwesenden knapp 100 Zuschauer in den ersten zehn Minuten des zweiten Abschnitts sahen, sollte am besten vergessen werden. Einheit II schien vollkommen den Spielfaden verloren zu haben und so konnte Annaberg-Buchholz den Rückstand aufholen. Beim 26:26 war der Vorsprung von Einheit II dahin. Doch die Mannschaft behielt die Nerven, fand wieder zurück ins Spiel. Torwart Thomas Poschbeck, der nun zwischen den Pfosten stand, war an diesem Tag ebenfalls gut aufgelegt. Mit starken Paraden brachte er seine Mannschaft zurück auf die Erfolgsspur. Innerhalb weniger Minuten konnte Einheit wieder einen Vorsprung erzielen und ging mit 32:28 in Führung. Annaberg-Buchholz, die nun mehrfach in Unterzahl agieren mussten, fand keine Mittel gegen die nun wieder robust stehende Abwehr. Im Angriff traf Einheit II nun fast nach Belieben. Am Ende gewannen die Mannen von Trainer Uwe Schmidt verdient mit 41:30. „Wir haben heute phasenweise eine sehr gute Leistung gezeigt. Arbeiten müssen wir noch an den Schwächephasen. Gegen andere Mannschaften kann uns so etwas das Genick brechen. Ich bin allerdings froh, dass wir diese beiden wichtigen Punkte erzielt haben“, so Trainer Uwe Schmidt nach dem Spiel.

 

HCE Plauen II: Neef, Poschbeck, Kürschner (7), Kadatz, Fuhrmann (10/3), Höpner (2), Schmidt (1), Schiller (6), Jahn (8), Richter, Nimbs (2), Wolf (5), Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

HC Annaberg-Buchholz: Dietrich, Petzold (3), Lehnert, Schierig (1), Breitfeld (3), Otto (4), Repmann (8), Illig, Herklotz (2), Lötsch, Sonnemann (9), Trainer Jörg Glowella

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 3 für Annaberg-Buchholz

Zeitstrafen: 3 für Plauen, 6 für Annaberg-Buchholz

 

(slx)

Einheit II kann noch siegen

(08.03.2015)

Mit einem 37:32 Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn Chemnitzer HC hat sich der HC Einheit Plauen am vergangenen Samstag Luft im Abstiegskampf verschafft. Die Mannschaft kletterte durch die gewonnen zwei Punkte vom neunten auf den achten Tabellenplatz und hat nun drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

 

Unterstützt vom wieder genesenen Maximilian Krüger aus der ersten Mannschaft, der in dieser Partie wieder etwas Spielpraxis sammeln sollte, legte Einheit II los wie die Feuerwehr. Aggressiv in der Abwehr und dynamisch im Angriff wurde ein Angriff nach dem anderen im Tor der Gastgeber untergebracht. So stand es nach 10 Minuten 7:1 aus Plauener Sicht. Doch Chemnitz fing sich und konnte Tor um Tor aufholen. Beim 10:8 betrug der Abstand auf einmal nur noch zwei Treffer. Doch Trainer Uwe Schmidt, der für den verletzten Thomas Schädlich bis auf weiteres die Leitung der Mannschaft übernommen hat, brachte Ruhe in das Team. Bis zur Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. „Es war ein hartes, aber kein unfaires Spiel“, so Mannschaftsbetreuer Gerold Neef. Einheit II kassierte für die doch etwas ruppige Gangart das ein oder andere Mal eine Zeitstrafe mehr als die Gastgeber. Dies hatte natürlich Auswirkungen auf das Plauener Spiel, die in Unterzahl auch leichte Tore hinnehmen mussten. Dennoch konnte ein Zwei-Tore-Vorsprung mit in die Halbzeit genommen werden.

 

Auch im zweiten Spielabschnitt konnte Einheit II seine knappe Führung behaupten. Was sich bereits im Spiel vergangene Woche gegen  die SG Leipzig/Zwenkau II angedeutet hatte, konnten die Spitzenstädter diesmal durchziehen. Das Spiel blieb konstant und die Mannschaft konzentriert. Dadurch gelang es immer wieder die kompakte Abwehr der Chemnitzer zu überwinden und erfolgreich einzunetzen. „Schön zu sehen war, dass wir als Team gut harmonierten und jeder Spieler seinen Teil zum Erfolg beitragen konnte“, erklärte Trainer Uwe Schmidt. Mitte der zweiten Halbzeit beim Stand von 26:23 konnte Einheit II aus Fehlern der Gastgeber Kapital schlagen und den Vorsprung weiter ausbauen. Innerhalb weniger Minuten gelang es sich auf 30:25 abzusetzen. Doch Chemnitz gab nicht auf und kam wieder auf 33:31 heran. Doch Einheit II machte den Sack zu und erzielte noch 4 Treffer, während Chemnitz nur noch ein Tor gelang. Am Ende stand ein wichtiger und verdienter 37:32 Sieg an diesem Spieltag. Kommende Woche erwartet man dann zuhause den Tabellenletzten HC Annaberg-Buchholz.

 

HCE Plauen II: Neef, Poschbeck, Kürschner (4), Kadatz, Fuhrmann (4/2), Höpner (8), Schmidt (1), Schiller (3), Jahn (5), Richter (1), Krüger (5), Nimbs (1), Wolf (5), Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

Chemnitzer HC: Denninger, Draeger (1), Garder (2), Börner (1), Zipplies (11/7), Gerschler (6), Stölzel (3), Zollstab, Staude (5), Müller (3), Trainer Niels Blume

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 3 für Chemnitz
Zeitstrafen: 6 für Plauen, 4 für Chemnitz
Disqualifikationen: 3 für Plauen (3x2min für Kürschner und Krüger, rote Karte für Wolf)

 

(slx)

Foto zur Meldung: Einheit II kann noch siegen
Foto: Einheit II kann noch siegen

Einheit II mit einer guten Halbzeit

(01.03.2015)

Die zweite Mannschaft des HCE Plauen musste sich am vergangenen Sonntag in heimischer Halle mit 26:37 (16:15)der SG Leipzig/Zwenkau II geschlagen geben. Nach einer wirklich guten ersten Halbzeit gegen den Tabellenvierten  konnte die Mannschaft in der zweiten Hälfte leider nicht an die Leistung anknüpfen.

Aufgrund einer Verletzung von Trainer Thomas Schädlich kehrte Uwe Schmidt auf die Trainerbank zurück, um die Mannschaft zu unterstützen. Ohne die verletzten Pascal Wolf und Benjamin Ott, sowie dem kranken Mittelmann Ron Schiller und die arbeitsbedingt verhinderten Martin Heyne und Christian Müller war das Wechselkontingent der Gastgeber nicht gerade sehr groß. Dennoch gab die Mannschaft von Anfang an Vollgas. Insgesamt war es ein temporeiches und sehr schnelles Spiel. Leipzig/Zwenkau ging ein Tor in Front. Einheit glich im Gegenzug aus. Torwart Felix Neef war dabei insbesondere in der ersten Halbzeit in überragender Form und hielt knapp 50 Prozent der Bälle. „Wir haben Leipzig/Zwenkau den Schneid abgekauft und wirklich ein gutes Spiel gemacht. Unsere Abwehr stand stabil und im Umkehrspiel waren wir durch die jungen Spieler extrem schnell“, so Mannschaftsbetreuer Gerold Neef. Einheit II gelang es sogar beim Stand von 16:15 mit einem Tor zur Halbzeitpause in Führung zu gehen.

 

„Doch dieses schnelle Spiel hat natürlich Kraft gekostet. Sodass wir in der zweiten Halbzeit dieses Tempo leider nicht mehr voll mitgehen konnten“, erklärt Neef. In den ersten Minuten konnte Einheit II das Spiel noch ausgeglichen gestalten, doch dann konnte Leipzig/Zwenkau Stück für Stück davon ziehen. Mitte der zweiten Halbzeit betrug der Rückstand der Gastgeber beim 23:28 allerdings trotzdem nur fünf Tore. Bei fortschreitender Spielzeit wurde der Kräfteverschleiß immer deutlicher. Dadurch stand nun auch die Abwehr nicht mehr so stabil. Leipzig/Zwenkau nutze dies klug aus und erzielte konsequent Tore. Auch im Angriff fehlte bei Einheit II nun die notwendige Spritzigkeit und Dynamik. Durch Fehler wurden die Gäste zu Kontern eingeladen. Am Ende musste man sich mit 26:37 geschlagen geben.

 

HCE Plauen II: Neef, Poschbeck, Kürschner (4), Kadatz, Fuhrmann (6/3), Höpner (2), Schmidt (2), Jahn (3), Richter, Nimbs (9), Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

SG Leipzig/Zwenkau II: Schirmacher (3), Louc (2), Riegel (3), Voigt, Zdjelaric, Pickardt (4), Artzt (9/2), Wilke, Lauter (7), Morgner (1), Schubert (2), Busch (2), Beyer, Trainer Rene Köstner

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 2 für Leipzig/Zwenkau
Zeitstrafen: 1 für Plauen, 1 für Leipzig/Zwenkau
Schiedsrichter: Falco Haase, Tong Wimter (beide SSV Stahl Rietschen)

 

(slx)

Einheit II geht beim Tabellenletzten baden

(09.02.2015)

Mit einer deftigen 22:38 Niederlage im Gepäck kehrte die 2. Mannschaft des HC Einheit Plauen am vergangenen Sonntag vom Tabellenletzten HSV Mölkau zurück. Schaut man sich die Mannschaftsaufstellung von Einheit II an, findet man wenig bekannte Namen. Aufgrund verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfälle standen Trainer Thomas Schädlich nur drei Stammspieler sowie die beiden Torhüter zur Verfügung. Unterstützt wurde die Mannschaft von gleich fünf Spielern der dritten Mannschaft, die sonst in der zweiten Bezirksklasse spielen. Dazu gesellten sich noch Pascal Wolf und Peter Silva, die sonst eher sporadisch im Verbandsliga-Team spielen. Es waren also keine besonders guten Voraussetzungen in Mölkau. „Dennoch soll das nicht als Ausrede her halten“, so Mannschaftsbetreuer Gerold Neef. „Unsere Leistungsschwankungen sind einfach zu groß. Wir schaffen es nicht, konstant gute Leistungen aufs Parkett zu bringen.“

 

Nach dem 36:30 Sieg vor einer Woche gegen den Tabellenfünften HSG Rückmarsdorf rechnete sich Einheit II beim Tabellenletzten gute Chancen aus, zwei Punkte gegen den Abstiegskampf zu erzielen. Doch am Ende gab es viele ernüchterte Gesichter. Beide Teams starteten ausgeglichen in die Partie. Bis zum 4:4 konnte Einheit II jeweils ein Tor vorlegen, die Gastgeber glichen im Gegenzug aus. Doch dann brachen die Spitzenstädter ein. Viele Fehlabspiele und Fehlwürfe im Angriff gepaart mit einer zu harmlosen Abwehrarbeit führten zum 4:10 aus Plauener Sicht. „Bei uns klappte heute einfach nichts. Die Abstimmung in der Mannschaft funktionierte nicht und das Harzverbot in der Halle kam noch dazu. Wir haben heute einfach einen ganz schlechten Tag erwischt“, so Rückraumspieler Mario Kürschner. Doch es kam noch schlimmer. Beim 5:10 nach 20 Minuten betrug der Rückstand bereits 10 Tore. Bis zum 10:20 Halbzeitstand gelang es wenigstens den Rückstand nicht weiter anwachsen zu lassen.

 

Auch im zweiten Spielabschnitt zeigte sich kein anderes Bild. Die Abwehr der Spitzenstädter agierte zu lasch und Mölkau kam so ein ums andere Mal zu leichten Treffern. Auch eine Umstellung der Abwehr, um den torgefährlichsten Spieler der Mölkauer Andy Birnbaum in den Griff zu bekommen, zeigte keine Wirkung. Mölkau konnte den Vorsprung auch in der zweiten Halbzeit weiter vergrößern. So stand es nach 15 Minuten schon 15:29. Eine rote Karte gegen Falk Richter schwächte die Mannschaft noch zusätzlich. Im Angriff wechselte Trainer Thomas Schädlich munter durch, doch auch das brachte keine Veränderung im Spiel. Am Ende steht eine unnötige 22:36 Niederlage zu buche. „Damit rutschen wir jetzt voll in den Abstiegskampf. Wir haben nur noch drei Punkte Vorsprung vor einem Abstiegsplatz. Das wird richtig eng, aber wir wollen den Klassenerhalt schaffen“, so Gerold Neef. Das nächste Spiel bestreitet Einheit II am 28. Februar zuhause gegen den Tabellenvierten SG Leipzig/Zwenkau II.

 

HCE Plauen II: Neef, Poschbeck, Kürschner (3), Elsmann (6), Maschke (2), Schmidt (1/1), Eichhorn (2), Heyne (3), Silva (3), Wunderlich, Richter, Wolf (2), Trainer Thomas Schädlich, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

HSV Mölkau: Shub, Marlack, Krämer, Scharschmidt, Schumann (6), Georgius (2), Kühne (2), Heller (9), Birnbaum (14/4), Delch, Hönemann (2), Hartmann (3), Trainer Stefan Beyer

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 3 für Mölkau

Zeitstrafen: 3 für Plauen, 1 für Mölkau

Disqualifikation: 1 für Plauen, 1 für Mölkau

 

(slx)

Einheit II mit erstem Sieg im neuen Jahr

(01.02.2015)

Mit einer phasenweise dominanten Leistung gewann die zweite Mannschaft des HCE Plauen am vergangenen Sonntag das Spiel gegen die HSG Rückmarsdorf mit 36:30 (20:13). Damit verbleibt Einheit II auf dem neunten Tabellenplatz, kann sich aber gegenüber den anderen Teams etwas Luft verschaffen.

Der Start in die Partie verlief etwas holprig für die Mannschaft von Trainer Thomas Schädlich. Die ersten beiden Treffer für Einheit II erzielten die Youngster Dominik Nimbs und Fritz Höpner. Die HSG Rückmarsdorf konnte zu diesem Zeitpunkt jedoch schon viermal einnetzen. Wer aber jetzt dachte, dass auch dieses Spiel so verlaufen würde, wie schon einige andere in der Saison, der irrte. Einheit II fand nach den ersten fünf Minuten nun besser ins Spiel und insbesondere Rückraumschütze Mario Kürschner stellte die Abwehr der Gäste vor große Probleme. Ab dem 6:5 übernahmen die Gastgeber nun das Geschehen. Aus einer stabilen Abwehr heraus und einem abermals gut aufgelegten Felix Neef im Tor, baute Einheit II seine Führung über die Stationen 12:9 und 15:13 bis zum Halbzeitstand von 20:13 aus.

 

Im zweiten Spielabschnitt konnte Einheit II den Vorsprung anfangs konstant halten. Bedingt durch gleich drei Zeitstrafen innerhalb weniger Sekunden gegen die Hausherren konnte die HSG Rückmarsdorf den Rückstand verkürzen. Doch selbst diese hektische Phase überstanden die Spitzenstädter dank Einzelaktionen von Ron Schiller, Tom Jahn und Mario Kürschner. Wieder vollzählig auf dem Parkett stellt Einheit II beim Stand von 31:23 den alten Abstand wieder her. Die Gäste scheiterten insbesondere immer wieder an Torhüter Felix Neef. In den letzten Minuten des Spiels schlichen sich jedoch einige Unkonzentriertheiten ein, sodass die Gäste bis auf vier Tore heran kommen konnten (34:30). Doch die Hausherren erzielten kurz vor Schluss den 36:30 Endstand. „Wir konnten heute unsere Leistung aus dem letzten Spiel erneut abrufen und haben am Ende verdient gewonnen. Ich denke, es ist ein gutes Zeichen für die Mannschaft, bevor wir nächste Woche gegen den Tabellenletzten HSV Mölkau erneut punkten wollen“, so Mannschaftsbetreuer Gerold Neef nach dem Spiel.

 

HCE Plauen II: Neef, Poschbeck, Kürschner (11), Kadatz, Fuhrmann (5/2), Höpner (3), Schmidt (1), Schiller (5), Jahn (5), Richter, Nimbs (1), Wolf (5), Trainer Thomas Schädlich, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

HSG Rückmarsdorf: Schwarer (3), Schinke (6), Rottig (3), Geisler (3), Talaga (4/2), Willfang (7), Wojach (2), Klein (1), Spendel (1), Reitinger, Stieler, Trainer Frank Burgmann

 

Verwarnungen: 4 für Plauen, keine für Rückmarsdorf

Zeitstrafen: 7 für Plauen, 3 für Rückmarsdorf

Disqualifikation: 1 für Plauen (Wolf 3x2 min.)

Schiedsrichter: Marc Riedel/Tino Wagner (HV Böhlen)

 

(slx)

Foto zur Meldung: Einheit II mit erstem Sieg im neuen Jahr
Foto: Einheit II mit erstem Sieg im neuen Jahr

Teuer verkauft gegen den Tabellenführer

(26.01.2015)

Die zweite Mannschaft des HCE Plauen unterlag am vergangenen Samstag dem Tabellenführer der Verbandsliga Zwönitzer HSV mit 25:31 (11:15). „Unsere Jungs haben ein gutes Spiel abgeliefert, gekämpft bis zum Schluss und sich nie aufgegeben. Trotz der Niederlage war es die beste Leistung der Mannschaft seit längerem“, so Mannschaftsbetreuer Gerold Neef nach dem Spiel.

 

Das erste Tor der Partie erzielte Einheit. Dabei sollte es dann für die folgenden Minuten aber auch bleiben. Sofort übernahmen die Gäste aus Zwönitz das Zepter und erzielten, auch bedingt durch Fehler der Plauener, ein Tor nach dem anderen. Beim Stand von 1:6 war Trainer Thomas Schädlich gezwungen seine erste Auszeit zu nehmen, um seine Mannschaft wach zu rütteln. Dies schien auch zu wirken, denn Einheit spielte nun konzentrierter und kam ein ums andere Mal erfolgreich zum Abschluss. Der Rückstand wurde immer weiter verkürzt und betrug beim Stand von 8:10 nur noch zwei Tore. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit konnte sich Zwönitz dann noch einmal leicht absetzen. Beim Stand von 11:15 aus Sicht der Gastgeber ging es in die Kabinen.

 

In der zweiten Halbzeit gelang es Einheit II den Rückstand auf den Tabellenführer konstant zu halten. Es entwickelte sich ein qualitativ gutes Spiel, in dem für keine Mannschaft Vorteile erkennbar waren. „Hätten wir den Start des Spiels nicht so verschlafen, wer weiß was an diesem Tag möglich gewesen wäre“, ärgert sich Trainer Thomas Schädlich etwas. Seine Mannschaft zeigte nun in der Abwehr Biss und kämpfte um jeden Ball. Im Angriff spielte man geduldig bis zu einer sich bietenden Torchance. Leider gelang es nicht, den Zwönitzer Vorsprung aus der ersten Hälfte zu reduzieren, aber zumindest weiter wegziehen ließ man die Gäste nicht. Bis zum Stand von 22:25 etwa zehn Minuten vor Schluss war Einheit II dran am Gegner. Dann schlichen sich Fehler und Fehlwürfe ein, sodass Zwönitz die Chance nutze, um wieder davon zu ziehen. Am Ende verkaufte sich Einheit II trotz einer 25:31 Niederlage doch gut gegen den Tabellenführer. „Wir müssen diese Leistung auch in den folgenden Spielen abrufen, dann wird es uns auch gelingen wieder Punkte auf unser Konto zu bekommen. Das Ziel Nichtabstieg haben wir nach wie vor fest im Blick, auch um unsere jungen Nachwuchsspieler weiter zu entwickeln“, resümiert Trainer Thomas Schädlich.

 

HCE Plauen II: Neef, Poschbeck - Kürschner (1), Kadatz, Fuhrmann (6/1), Höpner (2), Schmidt (2), Schiller (6), Jahn (3), Richter, Nimbs (5), Trainer Thomas Schädlich, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

Zwönitzer HSV: Keiner, Lengyel – Kinder (3), Holec (11/3), Schmidt (3), Hartenstein (6), Langer, Becker, Küntzel, Müller, Uhlig (1), Kotesovec (7), Trainer Frank Riedel

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 3 für Zwönitz

Zeitstrafen: 3 für Plauen, 1 für Zwönitz

Schiedsrichter: Andre Prinz/ Gunnar Kaden (SSV Rottluff/ HSG Freiberg)

(slx)

Einheit II verliert auch in Aue

(18.01.2015)

Das neue Handball-Jahr verläuft nicht gut für die zweite Mannschaft des HCE Plauen. In der Verbandsliga musste man sich am vergangenen Samstag mit 28:40 (1519) den EHV Aue II geschlagen geben. Damit bleibt Einheit II weiterhin auf dem achten Tabellenplatz. Die Luft nach unten wird allerdings dünn, hat man doch nur einen Punkt Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz.

 

Die ersten Minuten des Spiels begannen nicht schlecht. Einheit II war konzentriert bei der Sache und konnte der jungen und schnellen Auer Mannschaft Paroli bieten. Bis zum Stand von 4:4 war es ein ausgeglichenes Spiel. „Dann haben wir irgendwie den Spielfaden verloren“, so Trainer Thomas Schädlich. Aue nutze diese Schwächephase der Gäste und zog auf 4:10 davon. Doch Einheit II steckte nicht auf. Der Mannschaft gelang es den Rückstand konstant und Aue II damit in Schach zu halten. Insbesondere A-Jugend-Spieler Dominik Nimbs machte seine Sache gut und konnte sich sechsmal in die Torschützenliste eintragen. Beim Stand von 15:19 wurden die Seiten gewechselt.

 

In Halbzeit zwei musste man jedoch dem Tempo und der dynamischen Spielweise der Auer Tribut zollen. Es gelang anfangs zwar noch beim 17:19 den Rückstand auf zwei Tore zu verkürzen, aber Aue ließ sich das Spiel nicht aus der Hand nehmen. Mit einer gut besetzten Bank und vollen Kraftreserven setzten sie ihr Spiel fort. Bei Einheit II hingegen schwanden die Kräfte. Fehler häuften sich und luden die Gastgeber zu schnellen Kontern ein. Am Ende unterlag Einheit II mit 28:40 doch sehr deutlich. „Ich habe ein besseres Spiel meiner Mannschaft gesehen als vergangene Woche gegen Oberlosa. Das Ergebnis täuscht darüber etwas hinweg. Wir müssen unsere Punkte gegen andere Mannschaften holen und ich denke auch, dass uns das gelingen wird“, so Trainer Thomas Schädlich optimistisch.

 

HCE Plauen II: Neef, Poschbeck – Kadatz (1), Fuhrmann (4/1), Höpner (4), Schmidt (5), Schiller (5), Jahn (4), Richter, Nimbs (6), Trainer Thomas Schädlich, Mannschaftsbetreuer Gerolf Neef

 

EHV Aue II: Gierth, Meyer (4), Baumgarten (3/1), Ebert (1), Rudolf (6), Fischer (2), J. Roth, Keller (7), F. Roth (6/1), Krauß, Duschek (2), Paraschiv (9), Raupach, Trainer Rene Jahn

 

Verwarnungen: 2 für Plauen, 3 für Aue

Zeitstrafen: 2 für Plauen,1 für Aue

Schiedsrichter: Uwe Eulitz, Andreas Jahrsch (VfL Meißen)

 

(slx)

Einheit II unterliegt im Stadtduell

(12.01.2015)

Am vergangenen Samstag musste die zweite Mannschaft des HCE Plauen im Stadtduell gegen die zweite Mannschaft des SV 04 Oberlosa eine herbe 19:33 (9:16) Niederlage einstecken. Vor Spielbeginn trennten beide Mannschaften in der Verbandsliga-Tabelle nur zwei Punkte voneinander. Der Aufsteiger SV 04 Oberlosa II stand auf Platz 6, Einheit II zwei Plätze dahinter auf Rang acht. Die Fans beider Lager erwarteten also ein spannendes Spiel.

 

Doch leider wurden sie enttäuscht. Die Gastgeber aus Oberlosa hatten Anwurf, doch das erste Tor der Partie erzielte Einheit. Bis zum 2:2 war das Spiel ausgeglichen. Beim 2:3 ging Oberlosa II erstmals in Führung und Einheit II brach sprichwörtlich ein. Beim Stand von 2:7 nahm Trainer Thomas Schädlich eine Auszeit, um seine Spieler wieder zu ordnen. Doch die Maßnahme brachte keine Änderung. Im Angriff zu schwach und in der Abwehr zu halbherzig konnte Oberlosa fast ungehemmt agieren. Bis zum Halbzeitstand von 9:16 hielt sich der Rückstand von Einheit noch in Grenzen.

 

In der zweiten Halbzeit gelang den Gästen auch keine Wende im Spiel. Nur 10 Tore in 30 Minuten sind eine schwache Leistung. Einheit-Trainer Thomas Schädlich versuchte alles, aber auch Spielerwechsel in Angriff und Abwehr brachten keinen Erfolg. „Wir haben heute einen richtig schwarzen Tag erwischt“, so Einheit-Spieler Mario Kürschner. „Niederlagen tun immer weh, aber in so einem Spiel natürlich noch mehr.“ Die Einheit-Abwehr agierte in diesem Tag zu harmlos, sodass es Oberlosa immer wieder gelang, leichte Tore zu erzielen. Genauso harmlos wie in der Abwehr agierte Einheit II auch im Angriff. Immer wieder liefen sich die Spieler in der guten Deckung der Oberlosaer fest. Gelang einmal ein Spielzug, so wurde der Wurf sichere Beute von Oberlosa-Torwart Jan Leppert. Am Ende musste sich Einheit II mit 19:33 deutlich geschlagen geben. „Oberlosa war heute einfach besser. Sie waren willensstärker im Angriff und aggressiver in der Abwehr, deshalb haben sie auch verdient gewonnen“, resümierte Mannschaftsbetreuer Gerolf Neef nach dem Spiel.

 

HCE Plauen II: Poschbeck - Schiller (6), Jahn (4), Nimbs (4), Kürschner (2), Höpner (1), Fuhrmann (2), Schmidt, Müller, Kadatz, Heyne, Wolf, Richter

(slx)

Einheit II: Am Ende fehlte die Kraft

(07.12.2014)

Mit einer Niederlage endete das letzte Heimspiel 2014 für die zweite Mannschaft des HCE Plauen. Gegen den SV Lok Leipzig-Mitte unterlag die Mannschaft denkbar knapp mit 30:31. 

Die Anfangsphase der Partie lief richtig gut für Einheit II. Die Mannschaft fand sofort gut ins Spiel, während die Gäste aus der Messestadt etwas Probleme hatten. Durch technische Fehler der Leipziger und daraus resultierende schnelle Gegenstöße konnte sich Einheit II auf 4:2 absetzen. Trotz fehlender Wechseloptionen spielte das Team druckvoll und temporeich. Insbesondere in der Abwehr gelang es immer wieder die Würfe aus dem Rückraum zu blocken. Torwart Thomas Poschbeck zeigte ebenfalls eine sehr gute Leistung. Im Angriff war man von allen Positionen gefährlich. So gelang es die Führung weiter auszubauen. Zur Halbzeit war die 15:11 Führung der Plauener verdient.

 

Auch der Beginn der zweiten Halbzeit gestaltete sich ähnlich. Doch ab der 40. Spielminute merkte man der Mannschaft den Kräfteverschleiß an. Der Abwehr gelang es nicht mehr gegen die dynamischen Rückraumspieler der Gäste entsprechend gegenzuhalten. So konnte Lok Leipzig immer wieder einnetzen. Dabei hatte Einheit-Torwart oft Pech, war er doch dran am Ball, aber dieser sprang immer wieder von ihm aus ins Tor. Beim 18:18 hatten die Gäste den Ausgleich erzielt. Im Angriff deckte Leipzig nun zunehmend offensiver, was die Einheit-Spieler zu mehr Laufarbeit zwang. Leider kamen sie mit der Umstellung nicht sofort zurecht. Fehlabspiele und Ballverluste waren die Folge. Das Spiel wendete sich und die Gäste gingen 24:27 in Führung. Doch Einheit gab nicht auf und kämpfte weiter. So gelang es kurz vor Schluss den Rückstand aufzuholen. Mit einem Tor 30:31 führten die Gäste und hatten Ballbesitz. Der Einheit-Abwehr gelang es in Ballbesitz zu kommen, doch leider wurde der letzte Wurf vergeben. „Wir waren knapp dran am Punktgewinn und ich denke ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Aber leider ist es uns nicht gelungen. Dennoch bin ich zufrieden mit der Mannschaft. Sie haben gekämpft bis zum Schluss“, resümierte Trainer Thomas Schädlich.

 

HCE Plauen II: Poschbeck – Fuhrmann (1), Höpner (4), Schmidt (1), Schiller (6), Jahn (11), Müller (4), Nimbs (3), Trainer Thomas Schädlich

 

SV Lok Leipzig-Mitte: Knunth, Gudlinski (6/3), Rehmet (2), Seidler (3), Kuhfs (4), Wolf (5), Rusenberger (1), Dick (3), Gühlcke (6), Voigt, Jungblut (1), Bauer, Trainer Christian Hübner

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 3 für Leipzig

Zeitstrafen: 3 für Plauen, 5 für Leipzig

 

(slx)

 

Keine Punkte für Einheit II

(01.12.2014)

Aus Glauchau konnte die zweite Mannschaft des HCE Plauen am vergangenen Sonntag keine Punkte mitbringen. Gegen die zweite Vertretung des HC Glauchau/Meerane musste man sich mit 26:37 (12:17) geschlagen geben. Nach den letzten beiden Siegen wurde damit der kleine Aufwärtstrend der Mannschaft gestoppt.

 

Wie schon viel zu oft in dieser Saison konnte Trainer Thomas Schädlich nur auf einen kleinen Teil seiner Mannschaft zurückgreifen. Mit Dominik Nimbs und Fritz Höpner waren auch zwei A-Jugendspieler im Aufgebot. Hinzu kommt noch, dass Torhüter Benjamin Ott bis auf weiteres verletzungsbedingt nicht einsatzfähig ist. Eine Knieverletzung zwingt ihn dazu. „Unter diesen Bedingungen war es von vorn herein schwer, zu gewinnen. Aber ich bin insbesondere mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden“, so Trainer Thomas Schädlich. Seine Mannschaft startete etwas holprig in die Partie und lag von Anfang an zurück. Nach zehn Minuten stand es 3:6, aber Einheit II gab sich nicht auf. Trotz der fehlenden Wechselmöglichkeiten gab man alles und schaffte es, das Spiel in den Folgeminuten ausgeglichen zu gestalten. Bis zum 9:11 aus Plauener Sicht gelang das auch ganz gut, doch Glauchau/Meerane II zog vor der Halbzeitpause das Tempo an. Bei Einheit schlichen sich Fehler ein und die Gastgeber konnten bis zur Halbzeitpause auf 12:17 davon ziehen.

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit mit neuen Kräften gelang es Einheit II wieder das Spiel offener zu gestalten. Bis zum 18:23 blieb der Rückstand bei fünf Toren stabil. Es gelang nicht, den Vorsprung etwas zu verkleinern, aber größer wurde er auch nicht. Ab Mitte der zweiten Halbzeit merkte man das kräftezehrende Spiel und aufgrund der fehlenden Wechselmöglichkeiten mussten fast alle Spieler durchspielen. Die Gastgeber nutzten das nun clever für sich. Die Abwehr des HCE Plauen II schaffte es nur noch selten dem Angriff der Glauchauer etwas entgegen zu setzen. Im Angriff hatte man auch nicht mehr die Durchschlagskraft. So wuchs der Vorsprung der Gastgeber kontinuierlich und erreichte beim 23:33 erstmals zehn Tore. „In der zweiten Halbzeit schwanden bei uns einfach die Kräfte. Schön zu sehen war aber, wie gut das Zusammenspiel zwischen Jugendspielern und erfahrenen Spielern funktionierte. Wir wollen in unserer Mannschaft ja auch den Nachwuchs an den Erwachsenenspielbetrieb heranführen“, erklärt Trainer Thomas Schädlich. Am Ende unterlag Einheit deutlich mit 26:37.

Im letzten Heimspiel der Saison trifft Einheit II am kommenden Sonntag 17:00 Uhr auf den SV Lok Leipzig-Mitte, der punktgleich mit den Spitzenstädtern nur durch das bessere Torverhältnis auf Rang sieben der Verbandsliga steht.

 

HC Glauchau/Meerane II: Krätzschmer (1), Scheuer (7), Popitz (4), Weißbach (2), Döhler (10/5), Pfeil, Küttner (1), Schwinger, Hofmann (3), Blauhut (5), Böhland, Beketov (4)

 

HCE Plauen II: Poschbeck, Neef – Kürschner (4), Kadatz, Fuhrmann (12/2), Höpner, Schmidt, Jahn (5), Nimbs (5), Trainer Thomas Schädlich, Mannschaftsbetreuer Gerolf Neef

 

Verwarnungen: 1 für Glauchau/Meerane, 2 für Plauen

Zeitstrafen: keine

 

(slx)

 

Einheit II zittert sich zum Sieg

(24.11.2014)

Langsam kommt die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen in Schwung. Auch am vergangenen Sonntag konnte die Mannschaft in der Verbandsliga punkten. Gegen den HV Böhlen stand es am Ende 32:29 (22:16).

 

Einheit II startete dynamisch und druckvoll in die Partie. Sowohl im Positionsangriff als auch im Konterspiel zeigten die Spieler von Begin an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollen. Von allen Positionen trafen sie dabei nach Belieben. In der Abwehr ging die Taktik von Trainer Thomas Schädlich auf, als er zwei Spieler der Gäste komplett aus dem Spiel nehmen ließ. Böhlen kam mit dieser taktischen Maßnahme zunächst nicht zurecht und tat sich im Angriff sehr schwer. Gelang doch einmal der Durchbruch, so stand Neuzugang Thomas Poschbeck noch im Einheit-Tor. Er zeigte in der Anfangsphase eine klasse Leistung. So leuchtete nach 15 Minuten ein 12:4 von der Anzeigentafel. Doch statt den Vorsprung auszubauen oder zu halten, unterliefen Einheit nun immer mehr kleinere Fehler. Diese luden die Gäste ein wieder ins Spiel zu kommen und so verkürzten sie auf 14:10. Trainer Thomas Schädlich gelang es aber durch gute Wechsel der Spieler das Spiel wieder zu stabilisieren, sodass seine Mannschaft zur Halbzeitpause wieder mit 22:16 in Führung lag.

 

Um es gleich vorweg zu nehmen, in der zweiten Halbzeit sahen die knapp 80 Zuschauer ein anderes Spiel. Einheit hatte den Spielfaden irgendwie verloren. Zwar spielte die Mannschaft im Angriff weiterhin druckvoll, aber zu viele Fehlwürfe machten ihnen nun das Leben schwer. In der Abwehr allerdings war man nun des Öfteren einfach einen Schritt zu spät. So gelang es Böhlen Tor um Tor aufzuholen. Fünf Minuten vor Schluss war beim 30:29 der Anschlusstreffer erzielt. Zwar war Einheit II klar die bessere Mannschaft und dominierte auch das Spielgeschehen, aber leider konnte daraus nicht viel Zählbares abgeleitet werden. Der Zuschauer hatte nicht das Gefühl, dass diese Einheit verloren zu gehen drohte, doch beim Blick auf die Anzeigentafel wurde er eines besseren belehrt. Glück für Einheit in der Schlussphase des Spiels war es, dass auch Böhlen nun Nerven zeigte und den Gästen ebenfalls Fehler unterliefen. Mit zwei wichtigen Toren in den letzten Minuten rettete Einheit II den Sieg und damit zwei weitere wichtige Punkte. „Wir haben heute die zweit Gesichter meiner Mannschaft gesehen. In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel dominiert und hatten alles im Griff. In der zweiten Halbzeit war von dieser Souveränität nicht mehr so viel zu sehen. Am Ende denke ich, dass der Sieg verdient war und wir dennoch mit einem blauen Auge davon gekommen sind. So ein Spiel kann am Ende auch anders ausgehen“, so Trainer Thomas Schädlich.

 

HCE Plauen II: Poschbeck, Neef – Kürschner (8), Kadatz (1), Höpner (4), Schmidt, Schiller (6), Silva, Jahn (7/1), Richter, Müller (1), Nimbs, Wolf (5), Trainer Thomas Schädlich, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

HV Böhlen: Tilsner, Petzsch – Wagner, Jankowsky (2), Zipfel (6), Bertram (1), Modrzynski (2), Hille (10), Böhme (2), Riedel, Schuster (5/2), Heideman (1), Trainer Steffen Hahn

 

Verwarnungen: 2 für Plauen, 2 für Böhlen
Zeitstrafen: 1 für Plauen, 1 für Böhlen
Zuschauer: 80

 

(slx)

Foto zur Meldung: Einheit II zittert sich zum Sieg
Foto: Einheit II zittert sich zum Sieg

Einheit II kann erneut punkten

(17.11.2014)

Der HCE Plauen II konnte am vergangenen Samstag gegen den HC Annaberg-Buchholz mit einem 32:28 (16:15)-Sieg weitere wichtige Punkte erzielen. Nach dem Unentschieden eine Woche zuvor gegen den Chemnitzer HC gelang es der Mannschaft von Trainer Thomas Schädlich diesmal zwei Punkte einzufahren. Damit festigte der HCE Plauen II in der Verbandsliga seinen neunten Tabellenplatz.

 

Es entwickelte sich von der ersten Minute an ein kampfbetontes und schnelles Spiel auf beiden Seiten. Die Plauener konnten endlich in Bestbesetzung zu einem Auswärtsspiel antreten. Dennoch war es nicht einfach die kompakte Abwehr der Gastgeber zu überwinden und zum Torerfolg zu kommen. Jedes Tor war hart umkämpft und im Angriff musste geduldig gespielt werden, bis die notwendige Lücke in der gegnerischen Abwehr gefunden war. Im Gegenzug stand die Abwehr der Plauener aber ebenso stabil und machte es dem Gegner ebenfalls schwer zu Toren zu kommen. Insbesondere der starke Annaberger Rückraum konnte die Einheit-Abwehr aber immer wieder überwinden. Kein Team konnte sich bis zur Halbzeitpause absetzen, beim 16:15 aus Plauener Sicht wurden die Seiten gewechselt.

 

Die zweite Hälfte verlief zu Beginn ähnlich, Einheit konnte immer wieder in Führung gehen, doch Annaberg-Buchholz glich aus. Eine entscheidende Szene des Spiels war die Disqualifikation des Mittelmanns Falco Repmann der Gastgeber, der bei einer Abwehraktion seinen Gegenspieler im Gesicht traf. Das spielte Einheit II in die Karten. Die Gastgeber mussten sich komplett neu positionieren und Einheit II nutzte diese Situation aus, um nach dem 25:25 deutlicher in Führung zu gehen. „Wir haben diese Schwächephase genutzt und einfach weniger Fehler gemacht als Annaberg-Buchholz“, so Trainer Thomas Schädlich nach dem Spiel. In den letzten acht Minuten des Spiels konnte sich Einheit bis zum 32:28 Endstand absetzen. „Diese Punkte waren sehr wichtig für uns, um etwas Luft zwischen uns und die Abstiegsränge zu bringen. Da wir nicht immer in Bestbesetzung antreten können, müssen wir solche Spiele wie heute nutzen, um Punkte zu erzielen“, so Schädlich weiter.

 

HC Annaberg-Buchholz: Dietrich, Lommatzsch - Rösch, Lehnert, Schierig (3), Breitfeld (3), Otto (5), Repmann(4), Herklotz (1), Lötzsch, Weber (5), Sonnemann (7/1), Trainer Jörg Glowalla

 

HCE Plauen II: Ott, Poschbeck – Kuerschner (4), Kadatz, Fuhrmann (5/1), Höpner (2), Schmidt, Schiller (5), Heyne (2), Silva (1), Jahn (9/3), Richter, Müller (4), Nimbs, Trainer Thomas Schädlich, Co-Trainer Felix Neef

 

Verwarnungen: 2 für Annaberg-B., 2 für Plauen
Zeitstrafen: 4 für Annaberg-B., 6 für Plauen
Disqualifikation: 1 für Annaberg-B. (grobes Foul)

 

(slx)

Einheit II mit Remis gut bedient

(10.11.2014)

Nach dem 27:27 Unentschieden gegen den Chemnitzer HC waren sich die anwesenden Zuschauer einig, das hätte auch anders ausgehen können für den HCE Plauen II. „Es war heute keine Glanzleistung meiner Mannschaft. Am Ende können wir froh sein über einen Punkt.“ resümierte Trainer Thomas Schädlich das Geschehen.

 

In der ersten Halbzeit sahen die knapp 70 Zuschauer in der Einheit-Arena ein Duell auf Augenhöhe. Dabei kann man allerdings nicht von qualitativ hochwertigem Handball sprechen. Viele technische Fehler und Fehlwürfe auf beiden Seiten prägten das Spiel. Geschuldet war dies sicherlich auch dem hohen Tempo der Chemnitzer, das beim HCE Plauen II für ein ungewohnt hektisches Spiel sorgte. Einheit II startete mit einer Führung in die Partie und konnte diese  bis zum 5:4 halten. Dann übernahm zunehmend Chemnitz das Zepter des Spiels. Mitte der ersten Halbzeit beim Stand von 6:8 betrug die Führung der Gäste zwei Tore. Einheit hatte zunehmend Probleme sich im Angriff durchzusetzen und erfolgreich zum Torabschluss zu kommen. Doch die Mannschaft kämpfte um jeden Ball und konnte so einen größeren Rückstand verhindern. Bis zur Halbzeitpause war der Rückstand aufgeholt und mit einem 15:15 ging es in die Kabinen.

 

Druckvoll und dominant starteten die Gäste aus Chemnitz in den zweiten Spielabschnitt. Die Abwehr von Einheit II fand kein geeignetes Mittel gegen die Angriffe der Gäste. So liefen die Spitzenstädter schnell einem Rückstand hinterher. Beim 19:21 hielt sich dieser noch in Grenzen und die Mannschaft war noch in Schlagdistanz. Als es aber über mehrere Minuten nicht gelang, eigene Treffer zu erzielen und Chemnitz ein ums andere Mal erfolgreich einnetzen konnte, schwand bei den Zuschauern die Hoffnung auf Punkte. Der Rückstand betrug nun schon fünf Tore (20:25). Was dann passierte, war an Spannung kaum zu überbieten. Trotz doppelter Unterzahl aufgrund zweier Zeitstrafen gegen die Gastgeber spielten diese wie ausgewechselt. Den Chemnitzern unterliefen vermehrt Fehler und im Angriff gelang es Einheit dies in wichtige Tore umzusetzen. Unter tosendem Jubel gelang wenige Sekunden vor Schluss der Ausgleichstreffer, mit dem zehn Minuten vorher niemand gerechnet hatte. Mit diesem wichtigen Punkt verlässt der HCE Plauen II die Abstiegsränge der Verbandsliga und sichert sich Platz 9.

 

HCE Plauen II: Ott, Poschbeck – Kürschner (7), Kadatz, Fuhrmann (5/1), Schmidt (1), Schiller (5), Silva (3), Jahn (5/1), Richter, Müller (1), Höpner, Trainer Thomas Schädlich, Co-Trainer Felix Neef

 

Chemnitzer HC: Denninger, Drager, Land (1), Börner (3), Liapher (1), Gerschler (6), Mezner (6/4), Stölzel (4/1), Zollstab (4), Bradl, Bergmann, Staude, Müller (2)

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 3 für Chemnitz

Zeitstrafen: 4 für Plauen, 3 für Chemnitz

Schiedsrichter: Dittmar Pollmer/Daniel Wolf-Dziara (SG LVB Leipzig/ SC Markranstädt)

 

(slx)

Einheit II geht beim Favoriten baden

(19.10.2014)

Mit 19:42 (9:19) verlor die zweite Mannschaft bei der SG Leipzig/Zwenkau II am vergangenen Samstag mehr als deutlich. Die Ursache für die Niederlage war diesmal leicht zu finden. Ein Blick auf das Spielprotokoll war ausreichend dafür. Einheit II reiste nach Leipzig mit sechs Feldspielern und zwei Torhütern, dazu streifte sich noch Trainer Thomas Schädlich ein Trikot über, um im Notfall aushelfen zu können. Benjamin Ott hütete diesmal nicht das Tor der Gäste, sondern war ebenfalls als Feldspieler im Einsatz. Der Rest der Mannschaft war beruflich verhindert, ein Problem vor dem die zweite Mannschaft in dieser Saison häufig steht. Gegen den Favoriten aus Leipzig wäre ein Sieg aber auch in voller Mannschaftsstärke eine Sensation gewesen.

 

Viel gibt es über das Spiel nicht zu berichten. Einheit lag von Spielbeginn bis zu Spielende immer zurück. Die Mannschaft bemühte sich redlich und steckte trotz des hohen Rückstandes nicht den Kopf in den Sand. Zur Halbzeit betrug der Rückstand beim 9:19 schon zehn Tore. Auch in der zweiten Halbzeit gab es kein anderes Bild. Zusätzlich schwanden aufgrund der fehlenden Wechselmöglichkeiten die Kräfte, sodass die Gastgeber immer wieder zu Kontern eingeladen wurden. Am Ende stand eine deutliche 19:42 Niederlage. Einziger positiver Aspekt war der Einsatz der beiden Jugendspieler Sebastian Kadatz und Fritz Höpner, die sich mehrfach in die Torschützenliste eintragen konnten. Aufgrund der Herbstferien hat die zweite Mannschaft nächste Woche spielfrei und hat am 09.11. Heimrecht gegen den Chemnitzer HC.

 

HCE Plauen II: Poschbeck – Ott (1/1), Kürschner (3), Kadatz (2), Höpner (4), Maschke, Heyne (7), Schädlich, Richter (2), Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

SG Leipzig/Zwenkau II: Schiemacke (10/1), Louck (5), Jäger (5), Nötzel Chr. (7), Artzt (1/1), Zdjelarie (3), Nötzel S. (4), Wilke, Lauter (3), Morgner (2), Schubert, Beyer, Hofert (2), Trainer Rene Köstner

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 1 für Leipzig/Zwenkau

Zeitstrafen: 3 für Plauen, 2 für Lepzig/Zwenkau

 

(slx)

Erster Saisonsieg für Einheit II

(13.10.2014)

Den ersten Sieg in dieser Saison feierte die zweite Mannschaft des HCE Plauen. Im Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen den HSV Mölkau stand es am  Ende 36:32 (18:15).

 

Anders als in den Spielen zuvor verschlief Einheit II die Anfangsphase diesmal nicht, sondern war von Beginn an wach auf dem Parkett. Tom Jahn am Kreis setzte auch den ersten Treffer der Partie. In der Folge lag Einheit II leicht in Führung, machte sich aber durch Zeitstrafen immer wieder selbst das Leben schwer. Die Gäste aus Mölkau konnten dies jedoch nicht richtig für sich nutzen. Auch dank eines starken Benjamin Otts im Tor der Gastgeber führten diese Mitte der ersten Halbzeit mit 9:6. Trotzdem zeigten die Rot-Weißen auch einige überhastete Abschlüsse und technische Fehler, die aber ohne große Konsequenzen blieben. Mölkau gelang es zwar immer mal wieder den Abstand zu verkürzen, aber genau in diesen Situationen kehrte wieder Ordnung in die Reihen der Einheit ein. Beim Stand von 18:15 ging es in die Kabine.

 

Auch in der zweiten Halbzeit konnte Einheit II das Spiel bestimmen und den Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf sieben Tore ausbauen. Doch beim sicheren Stand von 28:21 gab es einen kleinen Bruch im Spiel. Mölkau nutze diese Phase und machte das Spiel nochmal spannend. Bis zum 30:28 kamen die Gäste heran. Doch Einheit II fing sich wieder und konnte den ersten Saisonsieg einfahren. Damit steht die Mannschaft von Trainer Thomas Schädlich nun auf dem neunten Tabellenplatz. „Natürlich freue ich mich über den ersten Sieg, aber ganz zufrieden können wir noch nicht sein. Unsere Leistungen sind noch nicht konstant genug und sowohl im Angriff als auch in der Abwehr ist noch Luft nach oben. Wir werden daran weiter arbeiten, um diesem Sieg weitere folgen zu lassen“, so Trainer Thomas Schädlich.

 

HCE Plauen II: Ott, Neef – Kürschner (5), Fuhrmann (7/2), Höpner, Schmidt (1), Schiller (4), Heyne (2), Nimbs, Jahn (9/2), Richter, Müller (3), Wolf (5), Trainer Thomas Schädlich

 

HSV Mölkau: Krämer, Lessig (5), Schumann (4), Georgius, Morlock, Heinicke (1), Kühne (3), Töpfer, Beyer (3), Heller (2), Birnbaum (12/6), Delch (1), Hönemann (1), Meyer, Trainer Frank Schumann, Co-Trainer Christian Mäbert

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 3 für Mölkau
Zeitstrafen: 4 für Plauen, 3 für Mölkau
Disqualifikation: 1 für Plauen

 

(slx)

Foto zur Meldung: Erster Saisonsieg für Einheit II
Foto: Erster Saisonsieg für Einheit II

Einheit II kommt nicht in Schwung

(28.09.2014)

Auch im dritten Spiel der Saison musste die zweite Mannschaft des HCE Plauen eine Niederlage einstecken. Gegen die HSG Rückmarsdorf verloren die Verbandsligisten mit 24:30 (9:15).

Dabei ist es seit Saisonbeginn immer das Gleiche. In der ersten Halbzeit verschläft die Mannschaft die Anfangsphase und rennt dann einem Rückstand hinterher. In der zweiten Halbzeit ist die Mannschaft dann gleichwertig, kann den Rückstand allerdings nicht mehr aufhalten. „Wir haben heute schon eine Steigerung gegenüber den ersten beiden Saisonspielen gesehen“, erklärt Mannschaftsbetreuer Gerold Neef nach dem Spiel. „Allerdings müssen wir unsere Angriffsbemühungen in der ersten Halbzeit noch verbessern.“

 

Symptomatisch für diesen Spielverlauf konnte der Gastgeber aus Rückmarsdorf auch die ersten vier Treffer der Partie erzielen, ehe Einheit das erste Tor gelang. So stand es schnell 1:4 aus Sicht der Gäste. In den Folgeminuten konnte Einheit zumindest verhindern, dass der Rückstand nicht größer wurde. Ab dem 6:11 baute Rückmarsdorf die Führung weiter aus und sicherte sich so eine 9:15 Halbzeitführung. „Unsere Abwehr stand stabil und auch Benjamin Ott im Tor zeigte eine gute Leistung. Der Rückstand zur Pause ist auf unsere schlechte Chancenverwertung zurückzuführen. In der zweiten Halbzeit gelang es uns die Fehler abzustellen und uns zu stabilisieren“, so Gerold Neef weiter.

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit musste Einheit den Gegner jedoch erst einmal weiter davon ziehen lassen. Beim Stand von 11:18 startete die Mannschaft von Trainer Thomas Schädlich dann eine kleine Aufholjagd. Es gelang der Mannschaft Tor um Tor aufzuholen und so konnte der Rückstand auf 21:24 verkürzt werden. Dann musste man jedoch der kräfteraubenden Aufholjagd Tribut zollen. Rückmarsdorf ließ sich dadurch jedoch nicht aus der Ruhe bringen und spielte konzentriert weiter. So musste Einheit wieder abreißen lassen und am Ende mit einer 24:30 Niederlage die Heimreise antreten. Nach drei Spieltagen steht die zweite Mannschaft des HCE Plauen damit auf dem letzten Tabellenplatz der Verbandsliga West.

 

HCE Plauen II: Ott , Neef – Kürschner (6), Fuhrmann (5/5), Höpner, Schmidt, Heyne (5), Jahn (7), Richter, Müller (1), Trainer Thomas Schädlich, Mannschaftsbetreuer Gerold Neef

 

HSG Rückmarsdorf: Stieler M., Reitinger – Probst (2), Wojach, Schwarzer (6/1), Ziemann, Talaga, Klein (6), Schinke (2), Kießling, Wildfang (1), Ulrici (4/2), Rotting (4), Görke (5/1), Stieler F., Trainer Frank Burgmann, Co-Trainer Michael Fieber

 

Verwarnungen: 3 für Plauen, 4 für Rückmarsdorf

Zeitstrafen: 5 für Plauen, 5 für Rückmarsdorf

 

(slx)

Einheit II mit schlechter ersten Halbzeit

(22.09.2014)

Auch im ersten Auswärtsspiel der neuen Saison konnte die zweite Mannschaft des HCE Plauen keine Punkte holen. Der Verbandsligist unterlag beim Zwönitzer HSV mit 27:37 (11:21).

 

Trainer Thomas Schädlich war nach dem Spiel mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden: „Wie schon vergangene Woche haben wir die erste Halbzeit wieder verschlafen und konnten unsere Leistung erst in der zweiten Hälfte abrufen.“ Mit nur neun Spielern konnte sich die Mannschaft auf den Weg nach Zwönitz machen. Arbeitsbedingt hat die Mannschaft samstags immer Probleme genügend Spieler aufzubieten. Der Kader wurde deshalb mit Fritz Höpner und Sebastian Kadatz aus der A-Jugend ergänzt. Einheit erwischte keinen guten Start ins Spiel und lag gleich zu Beginn mit 0:2 zurück. Es gelang der Mannschaft jedoch noch zum 3:3 aufzuschließen, bevor Zwönitz uneinholbar davon zog. Über die Spielstationen 5:9 und 8:20 endete die Halbzeit mit 11:21 aus Sicht der Plauener. Da waren bereits alle Messen gelesen.

In der Duplizität der Ereignisse vom Heimspiel gegen Aue II kam Einheit II besser aus der Kabine und konnte den großen Rückstand beim 20:25 leicht verkleinern. Allerdings kostete dies sehr viel Kraft. Fast alle Spieler mussten durchspielen und sowohl in Angriff als auch in der Abwehr agieren. Während Zwönitz wechseln konnte, hatte Trainer Thomas Schädlich diese Option nicht. Die Gastgeber konnten weiter das Spiel bestimmen und Einheit unterliefen zu viele Fehler. Beim 22:32 hatte Zwönitz den alten Vorsprung von zehn Toren wieder hergestellt. Beide Mannschaften trafen in der Folge gleichermaßen bis zum 27:37 Endstand.

 

Einheit II steht damit nach zwei Spieltagen mit zwei Niederlagen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Nächste Woche hat die Mannschaft erneut ein Auswärtsspiel zu bestreiten. Am Samstag geht es zur HSG Rückmarsdorf.

 

HCE Plauen II: Ott – Fuhrmann (5/2), Höpner (4), Schmidt (1), Schiller (5), Jahn (9/2), Richter (2), Müller (1), Kadatz, Trainer Thomas Schädlich

Zwönitzer HSV: Kerner, Lengyet – Franke (1), Holec (12), Schmidt (7/1), Hartenstein (5), Langer (1), Becher (1), Müller, Uhlig (4/3), Kotesovec (6), Trainer Frank Riedel

 

Gelbe Karte: 3 für Plauen, 2 für Zwönitz
Zeitstrafen: 4 für Plauen, 3 für Zwönitz

Schiedsrichter: Markus Bartlog / Norbert Linke (SC Markranstädt)

 

(slx)

Einheit II unterliegt Auer Juniorteam

(15.09.2014)

Für die zweite Mannschaft des HCE Plauen beginnt die Saison in der Verbandsliga mit einer Niederlage. Gegen den EHV Aue II stand es am Ende 24:31 (10:18).

 

Anders als in der vergangenen Saison hatte Trainer Thomas Schädlich zum ersten Punktspiel eine vollzählige Mannschaft zur Verfügung. Bis auf Neuzugang Thomas Poschbeck im Tor standen ihm alle Spieler zur Verfügung. Die junge Auer Mannschaft drückte dem Spiel von Beginn an ihren Stempel auf. Nach wenigen Minuten führten die Gäste mit 4:2 und konnten in den folgenden Minuten den Vorsprung weiter ausbauen. Beim Stand von 5:12 aus Plauener Sicht war der Abstand schon beachtlich. „Wir haben das Spiel leider bereits in der ersten Halbzeit aus der Hand gegeben“, resümierte Trainer Thomas Schädlich. Jeder Fehler der Hausherren wurde durch die schnellen Auer Spieler mit einem Konter bestraft. Mit einem Zwischenstand von 10:18 ging es in die Halbzeitpause.

 

In der zweiten Hälfte hatte sich Einheit etwas stabilisiert und schaffte es den Vorsprung der Gäste nicht weiter anwachsen zu lassen. Allerdings konnte der Rückstand auch nicht  verkleinert werden. Positiv bleibt die Tatsache, dass sich die Mannschaf nicht aufgegeben hat, so sahen die Zuschauer in der Einheit-Arena zumindest in der zweiten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel. Mit 24:31 musste sich Einheit am Ende gegen das Juniorteam aus Aue geschlagen geben. Nächste Woche steht das erste Auswärtsspiel gegen den Zwönitzer HSV, Absteiger aus der Sachsenliga, auf dem Plan.

 

HCE Plauen II: Ott – Küschner, Höpner, Schmidt (2/2), Silva, Jahn (8), Richter, Müller (2), Heyne, Wolf (1), Fuhrmann (7/3), Kadatz, Schiller (4), Trainer Thomas Schädlich, Co-Trainer Felix Neef

 

EHV Aue II: Meyer (5), Müller, Ebert, Niemczyk (3), Friedel (2/2), Rudolf (1/1), Keller (2), Roth (6/2), Krauß (8), Duschek, Töpfer, Paraschiv, Raupach

 

Gelbe Karten: 3 für Plauen, 2 für Aue

Zeitstrafen: 3 für Plauen, 5 für Aue

 

(slx)

Foto zur Meldung: Einheit II unterliegt Auer Juniorteam
Foto: Einheit II unterliegt Auer Juniorteam

HC Einheit II unterliegt im Sachsenpokal

(08.09.2014)

Gegen den Sachsenligisten NHV Concordia Delitzsch gab es für die Verbandsliga-Handballer der zweiten Mannschaft des HCE Plauen nichts zu holen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Schädlich unterlag am Sonntagabend in der heimischen Einheit-Arena mit 23:33 (10:18).

 

Dabei machten es die Rotweißen den Gästen aus Delitzsch so schwer wie möglich, scheiterten aber leider viel zu oft an den Gästekeepern Steve Müller und Stephan Sarközi. Zu Beginn des Spiels entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften mit leichten Vorteilen für die Gäste. Einheit II hielt aber dagegen und konnte den Rückstand bei 2-3 Toren konstant halten. Insbesondere Tom Jahn am Kreis stellte die Delitzscher immer wieder vor große Probleme, sodass Trainer Michael Schneider ein ums andere Mal ziemlich laut wurde. Den Anschlusstreffer zum 8:9 erzielte aber Marc Multhauf aus der ersten Mannschaft, der zur Unterstützung in diesem Pokalspiel eingesetzt werden konnte. „In dieser Phase konnten wir gut mitspielen. Unsere Abwehr war sehr stabil“, erklärte Mannschaftsbetreuer Gerold Neef. „Leider mussten wir dann abreißen lassen und dem harten Spiel der Delitzscher Tribut zollen.“ Mit einem 10:18 Rückstand ging es in die Pause.

 

Einheit II erspielte sich dann in der zweiten Halbzeit viele gute Torgelegenheiten, scheiterte aber ein ums andere Mal am Delitzscher Torhüter. Ansonsten wäre ein knapperes Ergebnis durchaus möglich gewesen. „Delitzsch war letztes Saison Vizesachsen-Meister und hat sich für diese Saison das Ziel Aufstieg gesteckt. Gegen eine solche junge und starke Truppe im Pokal zu verlieren, ist keine Schande“, sagt Trainer Uwe Schmidt nach der Partie, die am Ende mit 23:33 verloren ging. Krankheitsbedingt musste die Mannschaft, wie schon in der vergangenen Saison viel zu oft, auf einige Spieler verzichten. „Wir hoffen aber, dass alle rechtzeitig wieder einsatzbereit sind, wenn es kommenden Sonntag mit dem ersten Heimspiel wieder losgeht“, blickt Schmidt auf das Spiel gegen den EHV Aue II in der Verbandsliga. Anpfiff ist 17:00 Uhr.

 

HCE Plauen II: Ott, Neef – Kürschner, Fuhrmann (2/2), Höpner, Schmidt (1), Schiller (2), Silva (1), Jahn (2), Richter, Müller (1), Wolf (5), Multhauf (5/2), Trainer Uwe Schmidt, Mannschaftsleiter Gerold Neef

 

NHV Concordia Delitzsch: Sarközi, Müller – Mittag (7), Doberenz (2), Unkell (3), Hartmann (2), Trodler (4), Jungandreas (4/4), Henoch (1), Liebezeit, Brockstedt (1), Gruszka (4), Hannuschke (1), Trainer Michael Schneider, Co-Trainer Martin Mökle

 

Gelbe Karten: 3 für Plauen, 2 für Delitzsch
Zeitstrafen: 3 für Plauen, 6 für Delitzsch

 

(slx)

Foto zur Meldung: HC Einheit II unterliegt im Sachsenpokal
Foto: HC Einheit II unterliegt im Sachsenpokal

HC Einheit II startet in die neue Saison

(03.09.2014)

Am kommenden Sonntag startet die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen in die Saison. Eine Woche vor dem offiziellen Punktspielbetrieb in der Verbandsliga steht die erste Runde des Molten-Pokals auf dem Plan. Gegner der Partie ist der NHV Concordia Delitzsch 2010. Anpfiff des Spiels ist um 17:00 Uhr in der Einheit-Arena.

 

Der NHV Concordia Delitzsch ist dabei ein sehr schweres Los. Die Mannschaft spielt nicht nur eine Liga höher als der HC Einheit Plauen II in der Sachsenliga, sondern wurde letzte Saison Vize-Meister. „Wir werden trotzdem alles geben und es den Delitzschern so schwer wie möglich machen, in die nächste Runde einzuziehen“, sagt Trainer Thomas Schädlich. „Und wer weiß, vielleicht gelingt uns ja auch eine Überraschung, so wie wir letzte Saison in der Verbandsliga das ein oder andere Mal die Favoriten überraschen konnten“, so der Trainer weiter.

 

Im Kader der zweiten Mannschaft gibt es für die neue Saison einige Veränderungen. Torwart Felix Neef fällt verletzungsbedingt auf bisher unbestimmte Zeit aus. Er wird die Mannschaft jedoch weiter von der Bank aus unterstützen. Für ihn kommt Thomas Poschbeck (25) vom Post SV Gera in die Spitzenstadt. „Er hat uns in mehreren Probetrainings überzeugt und wir glauben, dass wir mit ihm im Tor eine richtig gute Unterstützung für Benjamin Ott gefunden haben“, erklärt Trainer Schädlich. Ein weiterer Neuzugang ist Christian Müller (27). Der Polizist aus Eilenburg wurde ins Vogtland versetzt und wird zukünftig den Rückraum verstärken. Wie schon in der vergangenen Saison werden auch Spieler aus der A-Jugend vermehrt in die Mannschaft eingebunden, um sie auf den Spielbetrieb im Erwachsenenbereich vorzubereiten. „Wir haben mit Dominik Nimbs und Josef Hinterseer zwei weitere Spieler, die wir langsam an den Erwachsenenbereich heranführen wollen. Letzte Saison hat das mit Fritz Höpner und Franz Rudolf, der diese Saison in Aue A-Jugend-Bundesliga spielt, gut funktioniert“, zeigt sich Jugendwart Heiko Rudolf zuversichtlich für die weitere Integration der Nachwuchsspieler. Der HC Einheit Plauen legt großen Wert auf die Entwicklung seiner Nachwuchsspieler, die später die Basis für einen erfolgreichen Handball bilden.

 

(slx)

Foto zur Meldung: HC Einheit II startet in die neue Saison
Foto: HC Einheit II startet in die neue Saison

+++ News aus der Vorbereitung +++

(24.08.2014)

Unsere zweite Mannschaft ist mit der Vorbereitung für die neue Verbandsligasaison gestartet. Seit mehreren Wochen schwitzen die Mannen von Trainer Thomas Schädlich schon wieder. An diesem Wochenende stand nun ein zweitägiges Trainingslager in der heimischen Einheit-Arena auf dem Plan. "Leider konnten fünf Spielern aus verschiedenen Gründen nicht teilnehmen, aber ich bin zufrieden mit der Leistung, die die Jungs gezeigt haben", äußerte sich Trainer Thomas Schädlich. Am Ende gab es ein Testspiel gegen den SV Schneeberg, den die Mannschaft für sich entscheiden konnte.

 

(slx)

Foto zur Meldung: +++ News aus der Vorbereitung +++
Foto: +++ News aus der Vorbereitung +++

HCE II beendet Saison auf Platz 5

(29.05.2014)

Nicht so gut ist die Zweite Mannschaft des HCE Plauen in der Handball Verbandsliga in die Saison gestartet. Einem Auftaktsieg gegen den Chemnitzer HC folgten drei Niederlagen, diese allerdings unter anderem beim späteren Staffelmeister, der SG Germania Zwenkau. In dieser Zeit mussten aber auch das Trainergespann Thomas Schädlich und Uwe Schmidt immer wieder Akteure für die Erste Mannschaft abstellen, ob deren angespannter Verletzungssorgen. Mit Fortdauer der Saison und im Team nun wieder stärker besetzt, kam man immer besser in Tritt. Sehr schön zu sehen war auch, dass sich die beiden A-Jugendlichen Franz Rudolf und Fritz Höpner von Spiel zu Spiel immer besser im Team einfanden, beide trugen sich mehrfach in die Torschützenlisten ein. Mit einer super Serie von fünf Siegen und einem Remis und damit einem fast schon sensationellen Endspurt wurden summa summarum 21:19 Punkte erspielt, was in der Endabrechnung den fünften Tabellenplatz einbrachte.

(mts)

Foto zur Meldung: HCE II beendet Saison auf Platz 5
Foto: HCE II beendet Saison auf Platz 5


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