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Einheit feiert extrem wichtigen Heimsieg

18.02.2024

Es war die richtungsweisende Partie: Die Handballer des HC Einheit Plauen haben gegen den HSV Apolda souverän mit 34:30 gewonnen. Wieso es für die weiterhin elftplatzierten Füchse sogar ein Drei-Punkte-Erfolg gegen den Tabellenzwölften der Mitteldeutschen Oberliga war und wie dieser gelungen ist.

„Es war ein Start-Ziel-Sieg, die Mannschaft hat nie das Heft des Handelns aus der Hand gegeben und hat von Anfang bis Ende das Spiel dominant gestaltet“, resümiert Einheit-Trainer Jan Richter: „Wir haben verdient gewonnen, denn das war eine wirklich gute Leistung, auf der wir aufbauen können“. Auch wenn es nach dem La Ola mit den 285 Zuschauern in der Einheit-Arena am Samstagabend nach dem nie gefährdeten 34:30 der Rot-Weißen gegen die Thüringer keinen freudig-springenden Siegeskreis gab, so war der Stellenwert dieses Erfolgs bei den Spitzenstädtern spürbar. „Die Mannschaft hat sich die Wichtigkeit der Partie von Beginn an angenommen, hat den Plan umgesetzt, den wir uns vorgenommen hatten und mit der Leistung gewinnt man diese Begegnung dann auch von der ersten bis zur letzten Minute überzeugend“, sagt ein sichtlich erleichterter Jan Richter: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, denn es war ein extrem wichtiger Sieg, da es Apolda nun extrem schwer hat, wieder ranzukommen“. Denn vor dem Duell um den Klassenerhalt standen die Vogtländer fünf Punkte über dem Strich und direkt dahinter auf dem ersten Abstiegsplatz die Glockenstädter, die für einen realistischen Verbleib in der vierten Liga einen Sieg hätten bejubeln müssen. „Am Ende der Saison gilt der direkte Vergleich, den wir mit dem zweiten Sieg gegen Apolda für uns entschieden haben und deshalb war es auch eher ein Drei-Punkte-Spiel, da wir bei Punktgleichheit den Platz weiter vorne stehen würden“, berichtet Richter: „Wir sind überglücklich und nach einigen Dämpfern in den letzten Aufeinandertreffen war es unglaublich wichtig, endlich wieder das Ruder rumzureißen“. Dass die Füchse mit nun 17:21 Punkten zwar weiterhin auf dem elften Tabellenplatz der Mitteldeutschen Oberliga rangieren, nun aber sieben Zähler Vorsprung auf die Thüringer und damit auf die Gefahrenzone haben, dafür legten die Rot-Weißen in den ersten gut sechs Minuten den Grundstein. „Wir wollten gleich dominant in die Partie starten, gar keine Luft an die zwei Punkte lassen und das ist uns sehr, sehr gut gelungen“, freut sich der Übungsleiter: „Wir waren sehr gut auf Apolda eingestellt und der taktische Kniff hat wie erhofft gewirkt“. Denn die Plauener starteten erstmals in dieser Spielzeit mit einer 5:1-Abwehrformation, die schnell ihre Wirkung zeigen sollte. „Wir wussten, dass die Thüringer gegen solch ein Defensivkonzept Probleme haben und unseren Plan hat die Verteidigung um Lukas Horky auf der Spitze wirklich gut umgesetzt“, verrät Jan Richter: „Das für uns eher ungewöhnliche Konzept hat Apolda scheinbar verunsichert, dadurch hatten wir die Ballgewinne und haben dann diesen Vorsprung bis zum Schluss nicht mehr hergegeben“. Dabei konnten die Spitzenstädter die Führung bis zum 10:4 nach knapp 13 Zeigerumdrehungen auf einen Sechs-Tore-Vorsprung ausbauen und nachdem es zur Pause 17:12 stand, erhöhten die Vogtländer Mitte der zweiten Halbzeit sogar noch auf 26:19. „Wir haben eine sehr gute Abwehr gestellt, dann war es für Apolda extrem schwer, gegen uns Tore zu erzielen“, so der Einheit-Trainer: „Im Angriff haben wir extrem gut abgeschlossen und gute Entscheidungen getroffen“. Allen voran Petr Linhart aus dem Rückraum und von der Siebenmeterlinie, der insgesamt zehn Mal einnetzte sowie Florian Wokan, der sich seine acht Treffer teilweise sehenswert selbst aufgelegt hat. „Es hat jeder Spieler seinen Teil zum Erfolg beigetragen, aber die beiden haben aus einer sehr guten Leistung in der Offensive herausgestochen und überragend agiert, denn sie waren unser Unterpfand“, lobt Richter: „Lino hatte eine fast perfekte Wurfausbeute und aus jeder Lage getroffen sowie hat Flo gezeigt, was er kann, sich viele Bälle geholt und das war wirklich richtig stark“. Obwohl die Thüringer für diese richtungsweisende Begegnung mit einem 16-Mann-Kader um den sehr beweglichen Mittelmann Norbert Ban anreisten, gelang es den Glockenstädtern nicht, den Rückstand wie beim 8:11 und 11:14 im ersten Durchgang sowie beim 25:28 nach 53 Minuten weiter als auf drei Tore zu verkürzen. „Auch wenn Apolda mal die Überzahlsituationen genutzt oder unsere Fehler bestraft hat, waren wir nicht aufgeregt, sondern haben es geschafft, immer wieder Lösungen zu finden“, zeigt sich der Übungsleiter auch sehr zufrieden mit der mentalen Stabilität: „Die Mannschaft hat das gut gemacht und immer wieder stark angegriffen“. Dazu kamen im richtigen Moment sowohl im Angriff als auch in der Abwehr ganz wichtige Schlüsselmomente, als die Partie zu kippen drohte: So schloss Linhart sehenswert aus zwölf Metern ab, kegelte Mittelmann David Zbiral den Ball bei Zeitspiel per extrem tiefen Hüftwurf ins Tor, netzte quasi mit dem Halbzeitpfiff Petr Jahn per Kempa-Trick ein oder hämmerte Wokan mit einem absoluten Willenswurf das harzige Leder unter die Latte. In der Defensive spitzelt Horky zwei Mal den Ball heraus, fängt Kapitän Maximian Krüger einen Konter ab, hält Torhüter Josef Pour einige unhaltbare Würfe und pariert Schlussmann Tim Hujer sensationell einen Siebenmeter. „Solche Situationen sind totale Dämpfer in der Euphorie des Gegners und das ist super wichtig“, weiß Jan Richter: „In den letzten Spielen waren die meisten auf der gegnerischen Seite, diesmal auf unserer und somit gewinnt man dann auch das Aufeinandertreffen“. So gelang es den Füchsen auch, in der zweiten Halbzeit einige unglückliche Zwei-Minuten-Strafen schadlos zu überstehen und dadurch nun in die kommenden Partien etwas befreiter gehen zu können. „Es gibt eine gewisse Sicherheit, es war wichtig, mal wieder ein Erfolgserlebnis zu haben und wenn man jetzt auf die Tabelle schaut, ist man auch etwas entspannter, da man dieses Punktepolster hat, dass einen möglichen Ausrutscher verzeihen würde“, meint der Einheit-Trainer: „Dennoch wollen wir jede Begegnung gewinnen, wir haben zu Hause schon sehr strake Leistungen gebracht und so wollen wir auch mal eine Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel ärgern“. (flow)

 

HC Einheit Plauen: Pour, Misar, Hujer - Model (2), Wokan (8), Janàsek (2), Krüger (2), Gehring, Linhart (10/2), Kacin (1), Jahn (5), Zbiral (4), Faith, Horky, Sira; Trainer Jan Richter, Co-Trainer Heiko Schuster, Mannschaftsverantwortlicher Bernd Grimm, Physio Antonia Weller 

 

HSV Apolda: Ban (5), Wenke (2), Smiljcic (1), Dejmek (4/3), Mirilo, Höpken (1), Berceanu, von Lipinski, Heinemann, Toskoski, Langer (7), Strzala (3), Mehic, Bagatolli, Kurrat (7), Diestelberg, Trainer Ralph Börmel, Mannschaftsverantwortlicher Pascal Skorupa

 

Verwarnungen: 1 für HC Einheit Plauen, keine für HSV Apolda

Zeitstrafen: 6 für HC Einheit Plauen, 4 für HSV Apolda

Siebenmeter: 2 für HC Einheit Plauen, 5 für HSV Apolda

Zuschauer: 285

 

Bild zur Meldung: Einheit feiert extrem wichtigen Heimsieg

 
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