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Einheit belohnt sich nicht für starke Leistung

26.11.2023

Erneut mussten sich die Handballer des HC Einheit Plauen denkbar knapp mit 24:25 in der Mitteldeutschen Oberliga geschlagen geben. Wieso es am Samstagabend gegen den Tabellendritten HV Rot-Weiß Staßfurt nicht zum Überraschungserfolg gereicht hat.

Nachdem ein Pfostentreffer beim Stand von 26:27 in Pirna bereits einen verdienten Punktgewinn für die Füchse verhindert hatte, unterlagen die Rot-Weißen am vergangenen Wochenende in Aschersleben noch in letzter Sekunde erneut mit 26:27 und auch am Samstagabend gelang es den Hausherren vor 325 Zuschauern nicht, mit ihrer letzten Aktion noch die 24:25-Niederlage abzuwenden. Nach einem ersten Abtasten bis zum 3:3 nach sieben Minuten dominierten die Spitzenstädter das Geschehen dank einer starken spielerischen Leistung und führten bereits nach elf Zeigerumdrehungen mit 6:3 gegen den Überraschungsdritten. Die Vogtländer zwangen die Gäste mit einer überragenden Abwehr zu zahlreichen Abschlüssen, die der glänzend aufgelegte Torhüter Josef Pour souverän hielt und so allein im ersten Durchgang acht Paraden bejubeln konnte. Bis zur 20. Minute konnten die Füchse dann mit ihrem dynamischen Angriffsspiel den Vorsprung sogar noch bis zum 11:6 ausbauen. „Wir haben uns reingehauen, gearbeitet und gerackert“, lobt Einheit-Trainer Jan Richter: „Die Mannschaft hat genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten und hat das sehr, sehr gut gemacht“. Doch danach konnten die Sachsen-Anhaltiner mit einem 3:0-Lauf auf 9:11 verkürzen und in der Folge gelang es den Rot-Weißen nicht mehr, die Führung wieder auszubauen, sodass es mit einem 12:10 in die Halbzeitpause ging. Das lag vor allem daran, dass die Hausherren bereits drei Siebenmeter nicht in den gegnerischen Maschen unterbrachten (der erste Strafwurf von Adam Janàsek knallte an den Pfosten, die beiden folgenden von Florian Wokan und Petr Jahn wurden von Sebastian Schliwa gehalten), sich mit zunehmender Spieldauer die Fehlwürfe und technischen Fehler häuften sowie in Überzahl erst Stürmerfoul und dann ein Treffer von Schlussmann Pour ins leere Tor zurückgepfiffen wurde. „Wir hätten deutlich höher führen müssen“, ärgert sich der Übungsleiter: „Hintenraus mussten wir leider dafür büßen“.

Nach dem Seitenwechsel verkürzten zwar die Staßfurter immer wieder und erzielten den Anschlusstreffer wie beim 11:12 oder 16:17, doch den Plauenern gelang es ebenfalls, sich immer wieder auf bis zu drei Tore wie beim 14:11 abzusetzen. Doch Mitte des zweiten Durchgangs schwanden dann sichtbar die Kräfte der Spitzenstädter, die auf die beiden Rechtshänder Petr Linhart (Mittelhandbruch) sowie Jan Faith (berufsbedingt) verzichten mussten und konnten so den immer größer werdenden Druck der Gäste nicht mehr standhalten. „Wir haben dann den wenigen Wechselmöglichkeiten Tribut gezollt und gerieten in deutlichen Rückstand“, so Richter: „Wir hatten den starken Rückraum überwiegend ganz gut im Griff gehabt, dennoch hat er zu viele Tore erzielt“. Vor allem Mittelmann Steffen Cieszynski und der Halbrechte Malvin Haeske sowie Kreisläufer Robin Danneberg sorgten nicht nur für den seit 35 Minuten erstmaligen Ausgleich beim 17:17, sondern auch für die 24:20-Führung nach 54 Zeigerumdrehungen. Doch die Vogtländer gaben sich noch nicht geschlagen, kämpften in der Defensive um jeden Ball und Pour vernagelte mit weiteren neun Paraden in der zweiten Halbzeit weiterhin seinen Kasten. „In dieser Phase glaubte keiner mehr an uns, doch wir kamen mit Moral zurück“, sagte ein stolzer Einheit-Trainer: „Wie wir nach diesem Vier-Tore-Rückstand wieder auf das Unentschieden rankamen, zeigt die Mentalität der Mannschaft“. Dieses 24:24 war der Auftakt einer hektischen, packenden und erneut dramatischen Schlussphase, in der vor allem das Schiedsrichterduo lautstarke Kritik von den Rängen einstecken musste. So wurde aus Sicht der Einheit-Fans Lukas Horky zu hart für ein Foul bestraft und kassierte die rote Karte, weshalb die erfolgreiche 5:1-Formation in der Verteidigung aufgegeben werden musste, was Cieszynski mit seinem fünften Treffer zum 25:24 für sich gleich zu nutzen wusste. Nun blieben den Füchsen noch 26 Sekunden, um den erneuten Ausgleich zu erzielen, doch Jahn bekommt trotz eines deutlichen Kontakts beim Abschluss seines Wurfes übers Tor keinen Siebenmeter mehr zugesprochen und so ertönt beim Stand von 24:25 die Schlusssirene. „Wir haben eine richtig gute Leistung gebracht und dann ist es umso enttäuschender, dass wir uns dafür wieder nicht belohnen konnten“, bedauert Jan Richter: „Ich bin mit der Leistung der Mannschaft wieder einmal sehr zufrieden, aber wieder einmal haben wir das Spiel leider nicht gewonnen und das nagt sehr an uns“. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass in dieser Saison für die Rot-Weißen Kleinigkeiten eine große Rolle spielen und über Sieg, Unentschieden oder Niederlage entscheiden. „Nur 25 Gegentreffer gegen ein Spitzenmannschaft wie Staßfurt zu bekommen, ist in Ordnung, aber nur 24 Tore zu werfen, ist eben zu wenig“, resümiert Einheit-Trainer Jan Richter: „Leider haben wir ein Tor zu wenig verhindert und eins zu wenig geworfen“. (flow)

 

HC Einheit Plauen: Pour, Misar, Hujer - Model, Wokan (2), Janàsek (3), Krüger, Gehring (1), Kacin (7/2), Jahn (5/1), Zbiral (4/1), Horky (2), Pecek, Sira; Trainer Jan Richter, Co-Trainer Heiko Schuster, Mannschaftsverantwortlicher Bernd Grimm, Physio Antonia Weller

 

HV Rot-Weiß Staßfurt: Herda (1), Cieszynski (5/1), Kluge (1), Nowak, Schliwa, Steinbrink, Hoffmann, Haeske (6), Winter (3), Lück (4), Vehse (1), Kleineidam, Danneberg (3), Werner (1); Trainer Sebastian Retting, Co-Trainer Sebastian Scholz, Mannschaftsverantwortlicher Reinhold Jahns, Physio Ina Roloff

 

Verwarnungen: 2 für HC Einheit Plauen, 2 für HSG Freiberg

Zeitstrafen: 5 für HC Einheit Plauen, 4 für HSG Freiberg

Siebenmeter: 8 für HC Einheit Plauen, 3 für HSG Freiberg

Disqualifikation: 1 für HC Einheit Plauen (ohne Bericht)

Zuschauer: 325

 

Bild zur Meldung: Einheit belohnt sich nicht für starke Leistung

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