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Einheit empfängt Überraschungsmannschaft

23.11.2023

Erneut müssen die Handballer des HC Einheit Plauen gegen eine Spitzenmannschaft ran: Mit dem HV Rot-Weiss Staßfurt gastiert am Samstagnachmittag ab 17 Uhr in der Einheit-Arena der Tabellendritte der Mitteldeutschen Oberliga. Wieso ein Punktgewinn besonders wichtig für die Stimmung wäre.

„Zu Hause haben wir gegen die beiden Spitzenmannschaften NHV Concordia Delitzsch sowie SV 04 Oberlosa ein sehr gutes Spiel aufs Parkett gelegt und beide Duelle leider unglücklich knapp verloren“, lässt sich Einheit-Trainer Jan Richter eine recht ambitionierte Zielstellung entlocken: „Dementsprechend wird es Zeit, dass wir auch endlich mal eine Überraschung landen“. Doch bisher überraschen eher die Sachsen-Anhaltiner, die nach sieben Siegen mit 17:5 Punkten auf Platz drei stehen und sich wie die zwei punktgleichen Tabellenführer erst einmal geschlagen geben mussten - nämlich bei den Nordsachsen, die die Salzländer mit einem unbändigen Kampfeswillen speziell in der Abwehr sowie mit Teamgalligkeit zu 15 technischen Fehlern zwangen und sie so deutlich mit 30:22 besiegten. Dazu kommen bisher noch drei Unentschieden: Erst bei der auf dem sechsten Rang liegenden SG Pirna/Heidenau (24:24), als die Bodestädter nach 16 Minuten sogar schon eine 8:3-Führung bejubelt hatten, dann gegen den Meisterschaftsfavoriten SV 04 Oberlosa, als Steffen Cieszynski mit einem Sensationstreffer von der Grundlinie für den 32:32-Endstand sorgte und am vergangenen Wochenende gegen den fünftplatzierten USV Halle, als sich die Staßfurter im Derby nach einem Sechs-Tore-Rückstand in der 25. Minute noch zum 30:30 zurückgekämpft haben. „Gegen vermeintlich schwächere Aufgebote schafften wir es trotz der Erfolge öfter nicht, unser volles Leistungspotenzial abzurufen und gegen die Top-Teams sind wir dazu bisher immer fähig gewesen“, ist Richter zuversichtlich: „Wir werden alles versuchen, zu punkten und im besten Fall sogar doppelt“. Doch auch wenn die Gäste mit 315 Toren nur den sechstbesten Angriff haben und im Durchschnitt 28,64 Treffer pro Partie erzielen, überzeugt vor allem immer wieder ihr starker Rückraum. Neben Staßfurts bestem Werfer Cieszynski, der bereits 68 Mal in elf Begegnungen einnetzte (6,18 Tore pro Aufeinandertreffen, davon 26 Siebenmeter) und in der Torschützenliste auf Platz 6 liegt, zeigt sich auch Malvin Haeske mit 52 Treffern in elf Spielen (4,73 Tore pro Partie) offensivstark. Haeske lief zuletzt für den Zweitbundesligisten Dessau-Roßlauer HV im rechten Rückraum auf und verhalf zum Saisonende der zweiten Mannschaft des SC Magdeburg zum Klassenerhalt in der dritten Liga. Zudem kamen Robin Danneberg und Marius Herda vom Drittligisten SV Anhalt Bernburg sowie wurde Rechtsaußen Oscar Winter vom Ligakonkurrenten HG 85 Köthen verpflichtet. Schon länger für die Salzländer geht der ehemalige Magdeburger Justus Kluge im brandgefährlichen Rückraum auf Torejagd, der auch mit zur fulminanten Rückrunde in der vergangenen Saison beitrug - und so kommen die starken Leistungen der Bodestädter nicht unerwartet. „Staßfurt hat aus meiner Sicht den besten linken Rückraumspieler, sie lassen den Ball schnell durch die eigenen Reihen laufen und überzeugt mit hohem Tempo“, weiß der Übungsleiter: „Wir müssen immer aktiv sein, um sie im Griff zu haben“. Im Griff haben die Sachsen-Anhaltiner um ihrem Abwehrchef Nils Haehnel vor allem die gegnerischen Angriffsbemühungen, die mit nur 281 Gegentoren die drittbeste Defensive haben und im Durchschnitt nur 25,55 Treffer pro Begegnung hinnehmen müssen. „Wir hatten bisher in keinem Spiel große Probleme gehabt, uns Abschlussmöglichkeiten herauszuspielen, dementsprechend müssen wir wieder von allen Positionen torgefährlich sein“, zeigt sich Jan Richter selbstbewusst: „Ganz wichtig wird sein, dass wir immer eine Risiko-Nutzen-Abwägung machen, also nicht zu hohes Risiko gehen, um den leichten Torerfolg anzustreben, weil Staßfurt mit seinem Konterspiel äußerst gefährlich ist“. Zudem verteidigen die Salzländer besonders fair, da sie die einzige Auswahl sind, die noch keine rote Karte bekommen hat. „Es wird auf eine clevere Spielwiese ankommen, wir wollen einen strukturierten Offensivhandball und einen schnellen Ball spielen“, sagt Richter: „Wir haben weiter an unserer Passgeschwindigkeit gearbeitet“. Wenn all diese Faktoren stimmen, die hoffentlich zahlreichen und lautstarken Füchse-Fans die Spitzenstädter zumindest zu einem Punktgewinn angefeuert haben, dann kann auch der Einheit-Trainer die danach stattfindende Weihnachtsfeier genießen. „Das Thema Weihnachtsfeier ist für uns noch ganz weit weg, denn erst einmal müssen wir die Punkte einfahren“, so Jan Richter und schmunzelt: „Mit einem Erfolg feiert es sich immer ausgelassener“. (flow)

 

Bild zur Meldung: Einheit empfängt Überraschungsmannschaft

 
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