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HC Einheit Plauen e.V
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Einheit II: Am Ende war`s schwach wie eine Flasche leer

12.03.2018

Am vergangen Samstag war eigentlich alles für die zwei Punkte der zweiten Mannschaft des HC Einheit Plauen angerichtet: Die Spitzenstädter waren so siegessicher wie noch zu fast längst vergessenen Zeiten, die rot-weißen spielten vor heimischen Publikum, also auf dem Parkett, auf dem die bisherigen einzigen vier Erfolge gefeiert werden konnten, auf dem man die bisherigen einzigen acht Zähler auf der Habenseite verbuchte und auf dem schon so manch Überraschung glückte. Dazu gastierte ein Gegner, der aktuell gerne in der Fremde gesehen ist, der aktuell gerne das ein oder andere Geschenk in Form von Punkten dort liegen lässt und der aktuell nicht mit einer stählernen Brust ins Vogtland reiste. Und: Nicht zu vergessen fehlte den Gästen ihr Kreisläufer, der im Hinspiel den Vogtländern die größten Probleme bereitete, da er dank seiner körperlichen Überlegenheit entweder selbst zum Torabschluss kam oder einen Siebenmeter herausholen konnte, was so manches mal auch noch mit zwei Minuten bestraft wurde. Zwar konnte Einheit II auch nicht mit der Stammformation auflaufen, da zum einen Florian Dobritz sowie Tom Mehler bei der Ersten mit von der Partie sein durften, sondern auch zum anderen Fritz Höpner krankheitsbedingt fehlte und Gerry Kölbel seinen feucht-fröhlichen runden Geburtstag nachfeierte, doch all das sollte das Aufgebot nur noch mehr motivieren, um als eingeschworene Truppe endlich mal wieder zu gewinnen. Und genau so ging`s auch in die Partie: Mit einem dynamischen Angriff, der den Ball schnell durch die eigenen Reihen laufen ließ, der druckvoll auf die gegnerische Abwehr stieß und so lange geduldig die klug angesagten Spielzüge anwendete, bis die nötige Lücke vorhanden war, um sicher sowie genau abzuschließen, was mit der 3:1-Führung nach gut fünf Minuten belohnt wurde. Doch anstatt genauso weiter zu agieren, verluden sich die Hausherren in Einzelaktionen, unvorbereiteten Abschlüssen und überhasteten Offensivbemühungen, was zu einfachen Ballverlusten durch Fehlabspiele oder Fehlwürfe führte, die wiederum eiskalt von den Gästen dankend in Kontertore umgewandelt werden konnten. So sah sich Einheit-Trainer Marcel Wunderlich beim Stand von 5:7 gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, seinen Schützlingen wieder die Struktur der Anfangsphase zurück zu geben und darauf zu verweisen, dass bekanntlich nicht nur in der Ruhe die Kraft liegt, sondern auch man diese Begegnung nur gemeinschaftlich im Kollektiv gewinnen könne. Kaum zu glauben, aber wahr: Diese Maßnahme zeigte Wirkung, denn von nun an kamen die Spitzenstädter in den Genuss des strukturierten Verteidigens, was durch schnelles Rücken sowie einer guten Absprache, wer den Ballführenden versucht am Weiterspielen zu hindern nahezu optimal funktionierte und zum 10:10-Ausgleich führte. In den letzten Zeigerumdrehungen vor der Pause merkte man den rot-weißen den Kräfteverschleiß an, die Zuspiele wurden ungenauer, die Torwürfe unplatzierter und die Defensive durchlässiger, weshalb man sich mal wieder um ein äußerst gutes Halbzeitergebnis (11:13) brachte, was dennoch mehr als zuversichtlich für den zweiten Durchgang stimmte. Doch irgendwie schienen die Hausherren noch in der Kabine geistig zu verharren, denn die Gäste überrumpelten sprichwörtlich ihren Gegner, der eher über das heimische Parkett lustwandelte, anstatt ansehnlichen sowie erfolgreichen Handball zu spielen, weshalb so mancher Zuschauer sicherlich beim Stand von 12:18 dachte, dass dieses Aufeinandertreffen bereits entschieden sei. Doch erneut bewies der Trainer ein goldenes Händchen mit seiner Auszeit, erneut erinnerte Felix Neef an das eigene Können sowie den Glauben, dass alles noch möglich sei und man überhaupt nicht gewillt ist, die Segel zu so einem frühen Zeitpunkt bereits zu streichen. Diese Worte schienen nicht nur wachgerüttelt zu haben, sondern auch jeden einzelnen Akteur zu motivieren, denn von nun an wurde um jeden Ball leidenschaftlich gekämpft, die Abwehr stand wie ein Fels in der Brandung, wodurch nun selbst die Plauener in den Genuss von leichten Kontertoren kamen und wenn man sich im Positionsangriff befand, wurde überlegt agiert sowie eingenetzt, was zum 17:19-Anschluss führte. In der Folge stabilisierten sich die Gäste auch dank einer genommenen Auszeit wieder, doch die Vogtländer konnten immer wieder kleine Nadelstiche setzten, dank gut einlaufender Außenspieler, die nun auch mustergültig bedient wurden und so deutete alles auf eine spannende Schlussphase hin. Doch in dieser überschlugen sich die Ereignisse in Form von exorbitant häufigen Zweiminutenstrafen, die nicht nur dafür sorgten, dass die Spitzenstädter in Unterzahl ihre Aufholjagd fortsetzten wollten, was zu hektischen Agieren führte und man sich dadurch nur selbst das Erreichen des Punktgewinns noch schwerer machte, sondern auch den Akteueren auf dem Parkett immer deutlicher anzusehen war, dass das ständige Minimieren des gegnerischen Vorsprungs einfach zu viel Kraft kostete, woran auch nichts mehr Paul Holzmüller bei seinem Kurzeinsatz ändern konnte, der sich als unmittelbare Wettkampfvorbereitung die Elsteraner Badelandschaft zum verweilen aussuchte, da ja in der Sole bekanntlich die Kraft schwebt. So musste Einheit II am Ende nach dem Verlauf der Partie eine deutlich zu hoch ausgefallenen 23:32-Niederlage hinnehmen und ist nun zum siegen in den letzten drei Begegnungen verdammt, da ansonsten die Abstiegsplätze bei entsprechendem Nichtpunkten der Konkurrenz nicht mehr verlassen werden können, was den bitteren Gang in die erste Bezirksklasse bedeuten würde. „Wir haben uns jedes Mal nach den Rückstanden wieder heran gekämpft und dann verlieren wir durch unüberlegtes Agieren viel zu leicht die Bälle“, ärgert sich Trainer Marcel Wunderlich, „denn dadurch kamen unnötige Fangfehler, Fehlabspiele sowie Fehlwürfe zu Stande, die der Gegner für sich zu nutzen wusste“. Um mit Giovanni Trapattonis Worten zu schließen: Ich habe fertig. (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Wunderlich; Kürschner (9/5), Obermann (2), Jacob, Kunze, Maschke (2), Wißgott (1/1), Gemeinhardt (5), Holzmüller, Gaul (2), Hinterseer, Keller (2); Trainer Marcel Wunderlich

 
 
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