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Einheit nach Niederlage nun auf letzten Tabellenplatz

16.05.2022

Auch auf fremden Parkett beim HSV Bad Blankenburg konnten die Handballer des HC Einheit Plauen am Sonntagnachmittag nicht punkten. Nach der neunten Niederlage in Folge tragen die Füchse nun die rote Laterne der Mitteldeutschen Oberliga.

Es sollte wieder nicht sein: Trotz einer guten Leistung kassierten die Handballer des HC Einheit Plauen am Sonntagnachmittag beim HSV Bad Blankenburg eine 22:28-Pleite. Damit haben sie auch das dritte Spiel in der Abstiegsrunde verloren und nur noch rechnerische Chancen auf den Verbleib in der Mitteldeutschen Oberliga. Denn mit 6:12 Punkten sind nun die Spitzenstädter das Schlusslicht und haben mittlerweile drei Zähler Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, da der HC Aschersleben beim EHV Aue II knapp mit 26:25 gewonnen hat.

„So nah waren wir in den letzten Spielen nicht an einem Sieg dran - und das bei der besten Mannschaft in der Abstiegsrunde“, resümiert Heiko Schuster: „Jeder hat gesehen, dass es eine Mannschaft ist, die Handball spielen kann und das Niveau für die Mitteldeutsche Oberliga hat“, fügt Einheits Co-Trainer hinzu. Doch woran hat es dann gelegen? „In der entscheidenden Phase haben wir mehr Fehler als Bad Blankenburg gemacht“, analysierte Schuster: „Als wir dran waren, haben wir es verpasst, den Ausgleich zu machen und haben dann wieder zu viele einfach Fehler gemacht, die die Thüringer konsequent bestraft haben“. Es war die Phase in der zweiten Halbzeit, als sich die Vogtländer auf ein 18:19 und ein 19:20 herangekämpft hatten. Doch genau in dieser spielentscheidenden Phase leistet sich der sonst überragend treffende sowie mit neun Toren erfolgreichster Werfer der Partie Maximilian Krüger einen Fehlwurf und so stand es nicht 19:19, sondern 18:20. Nächster Angriff, wieder kein Tor. Dann fängt David Zbiral nach starker Abwehrarbeit den Ball heraus, doch Jan Kacin verwirft. Nächster Angriff, wieder kein Tor. Doch auch die Hausherren gelingt kein Treffer, da von den sehr gut agierenden Schiedsrichtern Stürmerfaul gepfiffen wird. Allerdings schaffen es die Gäste erneut nicht, den Ballgewinn in ein Tor umzuwandeln, denn sie verloren das kleine harzige Leder im Angriff durch einen Fehlpass. Den folgenden Konter konnten die konsequente zurücklaufenden Sachsen unterbinden, den folgenden Treffer auch, da Torhüter Dominik Balin eine richtig starke Leistung aufs Parkett legte und parierte. Und auch den Abpraller haben die Füchse, da sie um jeden Ball kämpfen, unbedingt den Anschlusstreffer erzielen wollen. Doch Lukas Zverina verwirft den daraus resultierenden Angriff und wieder kann der Tempogegenstoß durch einen Sprinteinsatz von Dominik Pecek verhindert werden, da der lange Pass auf den gegnerischen sowie bis dahin gut treffenden Linksaußen nicht ankommt. Dann endlich nach fast fünf Minuten das nächste Tor und die Erlösung: Mittelmann David Zbiral belohnt sich für stark vorgetragene Offensivbemühungen und netzt zum 19:20 ein. „Wir haben richtig gut gespielt, endlich mal das umgesetzt, was angesagt wurde, was im Training geübt wurde, jeder mit Biss“, beschreibt Heiko Schuster die dennoch gute Phase: „Man kann der Mannschaft überhaupt nicht den Kampfeswillen absprechen, sie wollten, das haben auch die zehn mitgereisten Fans gesehen und sie waren heiß auf den Sieg“. Doch der Co-Trainer muss ein Aber ergänzen, denn „es hat das kleine Quäntchen gefehlt, wo du den Ausgleich machst als Bad Blankenburg schwamm“. Dieses „kleine Quäntchen“ fehlte, weil „Fehler im ungünstigsten Zeitpunkt passierten“ und „wir ganz, ganz einfach Fehler machen, die uns nicht passieren dürfen“, weiß Schuster, denn eines war für den Co-Trainer klar: „Das Spiel kippt, wenn wir den Ausgleich machen“. So machte der starke sowie erfahrene Kreisläufer Ivo Havel seine einzigen drei Tore in den folgenden sechs Zeigerumdrehungen und sorgt beim 24:19 in der 52. Minute für die Spielentscheidung. „Wir hatten in der Spielvorbereitung analysiert, dass Bald Blankenburg viel über den Kreis spielt und das haben wir eine Dreiviertelstunde komplett unterbunden, doch gerade in der Phase, in der wir den Ausgleich erzielen können, macht Ivo Havel drei einfach Treffer“, ärgert sich Heiko Schuster: "Das hat uns das Genick gebrochen“. Dazu kam, dass „wir auch wieder zwei, drei Mal zu oft verworfen hatten, was uns den Erfolg gekostet hat“, sagt Schuster. Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass die Thüringer auf ihre erste Sieben zurück gewechselt hatten, die ausgeruht die Schlussphase bestreiten konnte. „Bei uns mussten alle volles Tempo gehen, die ganze Zeit auf dem Parkett alles geben und mit nachlassender Kraft passieren dann die Fehler“, erklärt der Co-Trainer.

Diese Aufholjagd und diese riesige Kraftanstrengung wurde allerdings auch nur deshalb notwenig, da „wir am Anfang des Spiels die gleichen Fehler gemacht haben wie immer“ und so stand es nach knapp fünf Minuten bereits 0:3. Erst danach fingen sich die Vogtländer und kamen durch einen wie alle vier in dieser Partie sicher verwandelten Siebenmeter von Krüger zum 5:6-Anschluss. Allerdings zogen danach die Haushehren weg und als sie das 7:13 warfen, drohte die Einheit unter zu gehen. Doch die Plauener hielten dagegen, gaben sich nicht auf und verkürzten bis zur Halbzeit auf 11:15. Und auch nach dem Seitenwechsel offenbarte sich das übliche Problem: Statt das 13:15 nach einem guten Beginn durch Kacin in den zweiten Durchgang nachzulegen, kassierten die Sachsen das 12:16 und das 12:17 innerhalb von nur 62 Sekunden. Erst als eine elf sekündige doppelte Unterzahlsituation überstanden war, da Jakub Sira wegen Meckern im Angriff einen Zwei-Minuten-Strafe erhielt, konnte die Aufholjagd beginnen, die jedoch nicht mit einem Erfolg gekrönt werden sollte.

Positiv in Erinnerung bleibt, dass „wir schnell gespielt, ohne Prellen agiert und den Ball laufen gelassen haben und dann kamen die Lücken und die Abschlussmöglichkeiten, denn wir haben es endlich mal geschafft, die gegnerischen Fehler zu bestrafen und für uns zu nutzen“, sagt Einheits Co-Trainer Heiko Schuster: „Wir können auf dieser guten Leistung aufbauen und auch wenn es uns nicht gelungen ist, über die gesamte Partie gut zu spielen, haben wir im Gegensatz zu den vorangegangenen Spielen nicht vierzig Minuten schlecht sowie gezeigt, was wir können“. (flow)

 

HC Einheit Plauen: Balin, Pour - Kveton (1), Model (1), Gemeinhardt, Krüger (9/4), Fort, Zverina, Kacin (2), Mandaus, Zbiral (3), Pecek (3), Sira (3); Trainer Jan Richter, Co-Trainer Heiko Schuster, Mannschaftsverantwortlicher Bernd Grimm, Physio Christian Ulbricht

 

HSV Bad Blankenburg: Scherer (2), Hevel (3), Mustapic (2), Bogatzki (1), Knauer (5), Zeman (5/3), Remke, Tsakalos (2), Alexander Werner (2), Rein, Geci (1), Marcel Werner (4), Brandt, Vanek (1); Trainer Igor Ardan, Co-Trainer Stephan Engelhardt, Mannschaftsverantwortlicher Michael Müller

 

Verwarnungen: Keine für HC Einheit Plauen, keine für HSV Bad Blankenburg

Zeitstrafen: 3 für HC Einheit Plauen, keine für HSV Bad Blankenburg

 
 
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