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Einheit will Sieg im Westsachsen-Derby

14.12.2023

Das letzte Spiel des Jahres wollen die Handballer des HC Einheit Plauen am Samstag ab 17 Uhr beim HC Glauchau/Meerane unbedingt gewinnen. Wieso ein Erfolg der Füchse beim Tabellenelften (9:19 Punkte) der Mitteldeutschen Oberliga gleich doppelt wichtig wäre.

„Es wäre ein wichtiger Sieg, weil wir dadurch einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt hinter uns lassen und unser Punktekonto zum Jahresende ausgeglichen gestalten würden“, weiß Co-Trainer Heiko Schuster um den hohen Stellenwert des Duells: „Im Falle der Punktgleichheit zählt nicht wie in der Bundesliga die Tordifferenz, sondern der direkte Vergleich und deshalb wäre es sehr wichtig, dass wir diesen für uns entscheiden“. Dabei haben die Rot-Weißen nicht so gute Erinnerungen an das Hinspiel in der Einheit-Arena, die zum Saisonauftakt eine schwache Leistung zeigten, keine gute Torhüterleistung und nur ein 28:28-Unentschieden geholt hatten - und nur beim 28:27 in der 59. Minute führten. „Wir sind trotz der roten Karte gegen Vaclav Klimt in der 17. Minute fast die ganze Zeit einem Rückstand hinterhergerannt, weil wir es nicht geschafft hatten, nach einem Ausgleich in Führung zu gehen und als uns das endlich gelungen ist, haben wir mit der letzten Aktion des Westsachsen-Derbys noch nach dem Abpfiff den erneuten Ausgleich per Siebenmeter kassiert“, ärgert sich Schuster noch immer. Denn Klimt ist Glauchaus bester Werfer, hat in 14 Partien bereits 86 Tore erzielt (6,14 im Durchschnitt) und liegt in der Oberliga-Torschützenliste auf Platz vier - allerdings hat der Tscheche bereits zwei Mal die rote Karte kassiert: Zuerst gegen Einheit, als er im Konter Dominik Pecek foulte sowie dann gegen Oberlosa, als ihm schon in der elften Minute die Nerven durchgingen und er Spielmacher Louis Hertel regelrecht abräumte. „Klimt ist ein sehr guter Spieler, auf den sich unsere Abwehr natürlich konzentrieren wird, ohne seine Mitspieler zu vernachlässigen“, kennt Heiko Schuster die beiden Schlüsselspieler: „Kylisek ist ein sehr guter Torhüter und da gilt es, diesmal nicht so oft den Pfosten oder Schlussmann zu treffen, sondern in die gegnerischen Maschen“. Damit spielt der Übungsleiter auf die schlechte Chancenverwertung bei der 32:40-Niederlage in der vergangenen Woche gegen Halle an, als sich die Spitzenstädter schon bis zur Halbzeitpause 14 Fehlwürfe leisteten, die entweder an das Gebälk gingen oder vom überragenden gegnerischen Schlussmann pariert wurden. „Wir sind schon in der Lage, über 30 Tore zu werfen und wenn dann unsere Verteidigung wieder stabil steht, müssen wir eigentlich die beiden Punkte mit ins Vogtland nehmen“, fordert Schuster wieder mehr Entschlossenheit in der Defensive, auch zwischen den Pfosten: „Wir hoffen auf eine Steigerung, nur sechs Paraden wie gegen Halle sind viel zu wenig“. Denn die Füchse wollen über eine sehr gute Torhüterleistung und eine strake Abwehr ins Spiel kommen. „Ohne eine gute Torhüterleistung kann man kein Spiel gewinnen, da kann man auch wie gegen Halle im Angriff sehr viele Tore erzielen“, so der Co-Trainer: „Aber ein Torhüter ist oft auch nur so gut wie seine Verteidigung, das hat Hans in Köthen gezeigt, als wir nur elf Torwürfe zugelassen haben und er davon fünf gehalten hat, was eine überragende Quote ist“. Neben Jan Misar ist auch Josef Pour wieder voll einsatzfähig, nur Tim Hujer wird in der letzten Partie des Jahres nicht zur Verfügung stehen. „Beide Torhüter haben schon sehr gute Spiele abgeliefert“, unterstreicht Heiko Schuster: „Die Torhüter sind angestachelt und wollen zeigen, was sie können, deshalb gehe ich stark davon aus, dass ihre Leistung wieder sehr gut sein wird“. Das müssen sie auch wieder gegen Christian Staude, der bei der 30:31-Niederlage beim HSV Bad Blankenburg seine Rückkehr feierte, nachdem der Kreisläufer eigentlich seine Karriere am Ende der vergangenen Saison beendet hatte. „Wir hatten in fast allen Spielen die Kreisläufer gut im Griff, auch wenn es natürlich schwer wird, weil die Halbdecker Vaclav Klimt zeitig attackieren müssen und sich dann zwangsläufig Lücken ergeben“, macht sich der Übungsleiter aber keine Sorgen: „Da ist unser Mittelblock gefragt“. Denn das größte Problem, was der Vorjahressiebte in dieser Spielzeit hat, ist die teilweise katastrophale Chancenverwertung, wie bei der 21:25-Niederlage gegen den Tabellenzweiten Delitzsch, als sich die Glauchauer 30 Fehlwürfe leisteten. „Diese Fehler müssen wir konsequent ausnutzen und die eigene Fehlerzahl gering halten, was uns gegen Halle ab der 20. Minute nicht mehr gelungen ist“, gibt Schuster die Marschroute vor: „So viele Fehlwürfe wird Glauchau sicherlich nicht gegen uns haben, da schätze ich sie zu stark ein“. Zumal sich die Glauchauer trotz der sechs Niederlagen in Folge in einem Aufwärtstrend befinden, die allerdings mit 412 Gegentore auch die drittschlechteste Defensive haben - nur bei Hermsdorf und Halle lag der Ball noch öfter in den eigenen Maschen. „So schwach ist Glauchau gar nicht in der Verteidigung, sie stellen eine stabile 6:0-Abwehr, die sehr körperbetont agiert“, berichtet der Co-Trainer: „Wir müssen dagegenhalten und unsere Stärken einbringen, also im Eins-gegen-Eins oder mit unserem schnellen Spiel den Durchstoß der Rückraumspieler ermöglichen, denn das wird der Schlüssel zum Sieg werden“. Diesen wollen die Rot-Weißen unbedingt einfahren und damit eine Reaktion auf die schwache Leistung in der Vorwoche zeigen. „Das hat man schon in den Trainingseinheiten unter der Woche gesehen, jeder brennt auf Wiedergutmachung und auch im Spiel gegen Halle hatte sich ja die Mannschaft nicht aufgegeben gehabt, sondern trotz des relativ klaren Rückstandes weiter versucht alles in die Waagschale zu werfen, sodass der Rückstand in Grenzen gehalten werden konnte“, bleibt Heiko Schuster zuversichtlich: „Darauf bauen wir auf, die Spieler wissen, was sie für Fehler gemacht haben, wir als Verantwortliche wissen auch, welche Fehler wir gemacht haben und die gilt es abzustellen“. Aufgrund der Handball-Europameisterschaft geht es nach dem Westsachsen-Derby erst am 20. Januar weiter und dann steigt gleich der Jahreshöhepunkt mit dem Stadtderby beim Spitzenreiter SV 04 Oberlosa. „Wir wollen mit einem Erfolg in die lange Weihnachtspause gehen, um beruhigter auf die Tabelle schauen zu können“, hofft Co-Trainer Heiko Schuster auf zahlreiche Anhänger: „Die Unterstützung der Fans ist insbesondere in schwierigen Phasen besonders wichtig, deshalb wollen wir die kleine, enge Halle in rot-weiß färben, also unterstützt uns und lasst uns zusammen einen Sieg feiern“. Der Bus in die Sporthalle Meerane (Leipziger Straße 7) fährt um 13.45 Uhr an der Einheit-Arena sowie um 14 Uhr am Sportplatz am Lindentempel los. (flow)

 

Bild zur Meldung: Einheit will Sieg im Westsachsen-Derby

 
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