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Einheit II mit gewonnenem Punkt

13.11.2023

Als das Schiedsrichtergespann am Samstagnachmittag die Partie zwischen der HSG Sachsenring und der zweiten Mannschaft des HC Einheit Plauen abgepfiffen hatte, kannte die Freude bei den Füchsen keine Grenzen mehr: Wechselspieler, Trainer sowie Verantwortliche sprangen auf und bildeten mit den sich nie aufgebenden Handballern auf dem Parkett eine Jubeltraube, die das hart erkämpfte 21:21-Unentschieden wie einen Sieg feierte. Dass sich die als Tabellendritter der Bezirksliga angereisten Rot-Weißen beim gastgebenden Sechsten über weite Strecken der Begegnung so schwer taten, lag am erneut äußerst dünn besetztem Rückraum: Lediglich der ehemalige Linksaußen Tino Fuhrmann auf der Mitte und der ehemalige Torhüter Willy-Paul Wunderlich auf Halblinks besetzten etatmäßig ihre Position, auf Halbrechts kam der normalerweise am Kreis auflaufende Xaver Hinterseer zum Einsatz. 

Rein in ein an Spannung kaum zu überbietendes Aufeinandertreffen, in dem die Hausherren einen Blitzstart aufs Parkett legten und nach gut fünf Minuten mit 2:0 führten. Doch die Pole Position machten die Spitzenstädter ihnen trotz einer genommenen Auszeit nach zwölf Zeigerumdrehungen beim Stand von 3:2 streitig und in der Folge legte entweder die HSG Sachsenring oder Einheit II ein Tor vor, das postwendend wieder vom Gegner egalisiert wurde. Das nach 25 Minuten erst ein 7:7 auf der Anzeigetafel leuchtete, war vor allem der überragenden Torhüterleistung von Lars Reinhardt zu verdanken, der gegen die starken Rechtsaußen Christopher Franz sowie Justin Bückelmann immer wieder sehenswert parierte und so die Vogtländer im Spiel hielt - offenbar hat er mit gespitzten Ohren und Argusaugen am Freitagabend bei der nur für ihn abgehaltenen Sondertorhüterlehrstunde von Andreas Harloff aufgepasst, wie ein Schlussmann gegen einen Außenspieler erfolgreich hält. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit gelang es den Gastgebern, sich mit einem 3:0-Lauf einen erstmaligen Drei-Tore-Vorsprung zu erspielen, da die Füchse nun öfter am gut aufgelegten gegnerischen Torhüter Christopher Schindler scheiterten und Bückelmann noch zwei Mal auf Rechtsaußen einnetzte. 

Doch auch nach dem Seitenwechsel hatte Einheit II nicht nur weiterhin große Probleme, sich gegen die kompakt stehende Abwehr der HSG Sachsenring durchzusetzen und sich gute Abschlussmöglichkeiten zu erspielen, sondern traf auch Bückelmann immer wieder - so auch zur 16:11-Führung nach gut 41 Minuten. Nachdem Trainer Marcel Wunderlich auf die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive reagierte, den eigentlichen Kreisläufer Roman Sinkule im linken Rückraum einsetzte und der A-Jugendspieler drei Treffer in Folge erzielte, wurde der erst 17-Jährige rüde mit einem Ellenbogenschlag ins Gesicht gestoppt. Doch konträr zum Farbenspiel hissten die Rot-Weißen nicht die Friedensflagge, sondern kämpften nun aufopferungsvoll in der Defensive um jeden Ball, Torhüter Felix Neef ließ nicht nur beim Siebenmeter seinen Gegenspieler verzweifeln und im Angriff rissen nun die Plauener die Lücken, die sie zum erfolgreichen Einnetzen benötigten. Lohn war nach 53 Minuten der 18:18-Ausgleich und nur zwei Zeigerumdrehungen später konnten die Spitzenstädter sogar mit 20:19 durch Willy-Paul Wunderlich in Führung gehen, der nach ausführlichem Anschauungsunterricht (Bank) nun den abknickenden Wurf für sich entdeckt hatte. Nachdem die Gastgeber postwendend zum 20:20 ausglichen und erst Einheits erfolgreichster Werfer Marcel Maschke seinen Strafwurf übers gegnerische Gehäuse setzte, Wunderlich nur den Pfosten traf sowie Tom Jahns Dreher pariert wurde, drehte die aus dem letzten Loch pfeifende HSG Sachsenring sogar noch einmal die Partie, als sie nach gut 57 Minuten mit 21:20 in Führung gingen. Als die Hausherren 60 Sekunden vor Abpfiff erneut in Ballbesitz waren und eine Auszeit nahmen, drohte den Vogtländern, dass sie sich trotz ihrer starken Aufholjagd nicht mehr mit einem Punktgewinn dafür belohnen können. Doch dann kam Hinterseer in die Verteidigung, sah das ungenaue Zuspiel seines Gegenspielers und siegte in der Balleroberung, setzte zum Tempogegenstoß an, um 28 Sekunden vor dem Ende zum 21:21-Ausgleich einzunetzen. Auch wenn die Plauener sogar 13 Sekunden vor Schluss nochmal in Ballbesitz kamen und es trotz Auszeit nicht mehr gelingen sollte, zum erneuten Abschluss zu kommen, wurde das Remis wie ein Sieg gefeiert… (flow)

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Reinhardt - Sinkule (3), Wißgott, Maschke (8/4), Hofmann, Wunderlich (3), Kunze (1), Hinterseer (3), Jahn (2), Fuhrmann (1), Schmidt; Trainer Marcel Wunderlich, Co-Trainer Andreas Harloff, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

 
 
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