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Einwurf: Wenn politische Entscheidungen den Amateursportler die Motivation am Handball nehmen

21.11.2021

Wieso sich die Handballer des HC Einheit Plauen dem Tabellenletzten Sonneberger HV in der Mitteldeutschen Oberliga mit 22:30 so deutlich vor heimischem Publikum geschlagen geben mussten und was eine Nachricht vom Freitagabend mit dem Spiel sowie dessen Ausgang am Samstagnachmittag zu tun hat, eine kommentierende Analyse von Florian Wißgott. Besonders bitter ist wohl nicht die Tatsache, dass die Rot-Weißen ein Aufeinandertreffen nach zuvor zwei ungeschlagenen Partien mal wieder mit 22:30 verlieren, besonders ärgerlich ist wohl auch nicht die Feststellung, dass die Spitzenstädter nach zuvor drei von vier möglichen Zählern keine weiteren Punkte bejubeln können sowie besonders unerquicklich ist wohl ebenso nicht die Gegebenheit, dass jede Mannschaft ein bis zwei Begegnungen pro Saison hat, in der sie überhaupt nicht in der Lage ist, ihr Leistungsvermögen aufs Parkett zu bringen, doch besonders frustrierend ist definitiv der Fakt, dass sich die Füchse in ihrem letzten Spiel vor der erneuten coronabedingten Zwangspause deutlichst geschlagen geben müssen und so nicht mehr die Möglichkeit haben, diese äußerst schwache Vorstellung vergessen zu machen. Dass die Vogtländer diese Pleite ausgerechnet gegen das Schlusslicht Sonneberger HV der Mitteldeutschen Oberliga hinnehmen müssen, ist da wahrscheinlich nur eine Randnotiz. Denn das Problem an diesem Samstagnachmittag war auf keinem Fall der Gegner, sondern nur der Kopf der Hausherren, der dafür sorgen sollte, dass Trainer Jan Richter nach der Partie von einem „kollektiven Versagen seiner Auswahl“ spricht. Der Übungsleiter liefert auch gleich noch einen treffenden Vergleich aus dem Fußball hinterher: Das Aufeinandertreffen sie ein bisschen wie das 5:0-Pokalaus des FC Bayern München bei Borussia Mönchengladbach gewesen, „in dem jeder Kicker aufs unendliche versagt hat und am Ende niemand wusste, warum“. Ja, die Akteure der Sachsen sind mental stark genug, um auch bei äußeren Widerständen wie das Kompensieren zahlreicher Ausfälle einen kühlen Kopf oder dem Glauben ans eigene Können und den Sieg bei einem Rückstand zu bewahren. Nein, die Plauener sind mental scheinbar nicht in der Lage, wenn ihnen gut 18 Stunden vor Anpfiff der Begegnung mitgeteilt werden muss, dass es das letzte Spiel erst einmal zwar für einen kurzen, bestimmten Zeitraum sein wird, aber jedem gleichzeitig unweigerlich der Gedanke durch den Kopf geht, dass diese Phase erneut beliebig verlängert werden kann, diesen extrem ernüchternden Umstand auszublenden. Wenn geglaubt, gehofft und sich an alle Auflagen gehalten wurde sowie die Voraussetzungen für die 2G-Regelung (alle Beteiligten der ersten Mannschaft sind vollständig gegen SARS-CoV-2 geimpft) zu einhundert Prozent erfüllt wurden, dann sind Tränen in den Augen der Spieler verständlich, denen ein extrem wichtiger Bestandteil ihres Lebens vorübergehend weggenommen wird. So bleibt nur die Ungewissheit, wie lange der „harte und klare Wellenbrecher“ in Sachsen dauern wird, aber eben auch die Hoffnung, dass dieser stark genug ist, um das Infektionsgeschehen so drastisch wieder einzudämmen, dass im Optimalfall gleich zu Beginn des neuen Jahres wieder die Sporthallen geöffnet werden, trainiert sowie auf Punktejagd gegangen wird.

 

Bild zur Meldung: Einwurf: Wenn politische Entscheidungen den Amateursportler die Motivation am Handball nehmen

 
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