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Einheit verliert vor Zwangspause gegen Tabellenletzten

21.11.2021

Enttäuschte Gesichter, hängende Köpfe und ein ratloses Trainergespann: Nach der verdienten 22:30-Niederlage gegen den Sonneberger HV herrschte bei den Handballern des HC Einheit Plauen große Ernüchterung. Wie es zu diesem „kollektivem Versagen“ der Rot-Weißen vor heimischem Publikum gegen den Tabellenletzten in der Mitteldeutschen Oberliga am Samstagnachmittag kommen konnte.

Es begann eigentlich alles so, wie es sich die Spitzenstädter in der Einheit-Arena erhofft hatten: Nach knapp zwei Minuten stand es bereits 2:0 für die Hausherren, doch dieser gute Start in die Partie konnte den Füchsen scheinbar kein Selbstvertrauen geben. So war es dann nicht verwunderlich für die 254 Zuschauer, dass die Vogtländer bereits nach fünf Minuten den 3:3-Ausgleich kassierten und weitere zwei Zeigerumdrehungen später erstmals beim Stand von 3:4 hinten lagen. Bereits nach einer Viertelstunde versuchte das Trainergespann während einer Auszeit positiv aufs Spielgeschehen der Sachsen einzuwirken, doch die erhoffte Wirkung blieb aus und so sollte der Rückstand bis zur zwanzigsten Minute noch auf zwei Tore anwachsen (5:7). Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Rot-Weißen bereits acht klare Chancen zum Einnetzen nicht nutzen können und da sie weiter fehlerhaft im Angriff agierten, sollte der Rückstand nach gut 25 Minuten bereits drei Tore betragen (7:10). Als die Füchse in den letzten Zeigerumdrehungen bis zur Halbzeitpause dank einer stabilen Abwehr keine weiteren Gegentore hinnehmen mussten und selbst zum 11:11 ausgleichen konnten, keimte Hoffnung im Einheit-Lager auf, dass der zweite Durchgang doch noch positiv bestritten sowie endlich der erste Heimsieg bejubelt werden kann. Doch mit dem Pfiff zur Pause bekamen die Thüringer noch einen Siebenmeter zugesprochen, den der 19-jährige Dino Mustafic, der nicht nur alle seiner vier Strafwürfe sicher im rot-weißen Tor unterbrachte, sondern auch sieben Treffer aus dem Spiel heraus erzielen konnte, zum 11:12 verwandelte. „Ich hatte in den ersten dreißig Minuten nie das Gefühl, dass wir das Aufeinandertreffen verlieren könnten, weil die Spielzeugstädter nicht so gut waren und wir nur an uns selbst gescheitert sind“, analysiert Einheit-Trainer Jan Richter: „Wir hatten keine großen Probleme, die gegnerischen Offensivbemühungen zu verteidigen und so war die Menge an Gegentoren auch in Ordnung“.

Was nach dem Seitenwechsel passierte, sollte dann jedoch schnell für große Ratlosigkeit beim Übungsleitergespann sorgen: Anstatt nach Wiederbeginn den Ausgleich zu erzielen, wuchs der Rückstand innerhalb von nur gut zwei Minuten auf drei Tore an und so sah sich Richter bereits nach fünf Zeigerumdrehungen beim Stand von 11:14 gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, um die Plauener zur taktischen Besprechung heranzuholen. „Wir haben zwar als Trainergespann der Mannschaft gesagt, wie sie agieren soll, aber dann hat die Auswahl wieder einen technischen Fehler gemacht“, erklärt Jan Richter: „Die Spieler befanden sich wieder in der Phase, in der keiner die Entscheidung zum Abschluss treffen wollte, in der wir werfen müssen und nicht werfen, weil wir Angst haben“. Dadurch sind viele einfache Fehler entstanden, die die Südthüringer an diesem Tag für sich zu nutzen wussten und so den Vorsprung auf fünf Tore nach 38 Minuten ausbauen konnten (12:17). Selbst bei diesem Spielstand wären die Hausherren bei normaler Form noch in der Lage gewesen, die Begegnung zu drehen, doch „nach vorne wurde es nicht besser, obwohl nur notwendig war, dass wir ein einfaches Kreuz machen und aus dem Rückraum abschließen, um zu treffen“, weiß der Übungsleiter: „Doch dann machen wir irgendwelchen Quatsch“. Als in der 43. Minute Torhüter Josef „Pepe“ Pour eine doppelte Zwei-Minuten-Strafe wegen Meckerns kassierte, sollten die Spielzeugstädter spielentscheidend mit einem 5:0-Lauf auf neun Tore davonziehen (15:24) und auch in dieser Phase konnte die Auszeit der Spitzenstädter nicht den gegnerischen Siegeszug aufhalten. „Dann steht man als Trainer da, weil man jedem gefühlt auf jeder Position spielen lassen hat und nichts funktioniert hat“, erzählt Jan Richter: „Und dann fängt man wieder von vorne an“. Doch dazu sollte es in den letzten Minuten nicht mehr kommen, weshalb die Füchse verdient sowie in der Höhe gerecht mit 22:30 gegen den Tabellenletzten Sonneberger HV verlieren und so verabschieden sie sich mit dieser deutlichen Niederlage in eine erneute coronabedingte Zwangspause.

Und so schien schon vor dem Spiel am Samstagnachmittag in der Einheit-Arena die Partie für die Rot-Weißen entschieden gewesen zu sein, denn mit dem Beschluss der neuen Sächsischen Coronaschutzverordnung war die Enttäuschung einfach zu groß. „Natürlich darf das keine Ausrede für diese Leistung, dass es in der Mannschaft einen gefühlten Bruch gegeben hat, als sie am Freitagabend nach dem Training erfahren hat, dass die Saison für sie erst einmal wieder unterbrochen wird“, ist Richter sauer: „Natürlich hat das die Auswahl kaputt gemacht und natürlich ist das ein Grund, aber keiner, der entscheidend sein darf“. Dennoch sei es für den Trainer unerklärlich, wieso alle Akteure versagt haben: „Ich kann keinen einzigen Spieler herausnehmen, der nur annähernd das aufs Parkett gebracht hat, zu was er im Stande ist“. Das einzige, was Jan Richter dazu sagen könne, sei, dass sein Aufgebot die Spielzeugstädter immer wieder mit eigenen Fehlern aufgebaut habe, die so immer besser geworden seien. „Wenn man so ein Spiel hat, dann hat der Gegner auch verdient gewonnen“, resümiert der Einheit-Coach: „Die Sonneberger haben es nicht gut gemacht, aber wir haben es noch viel schlechter gemacht“. So machen die Sachsen ausgerechnet gegen das Schlusslicht das schlechteste Spiel der bisherigen Saison, ließen mit unplatzierten Würfen den ehemaligen Coburger Bundesligatorwart Havard Martinsen wie zu dessen besten Zeiten glänzen und bekamen den Hoffnungsträger der Südthüringer Dino Mustafic nicht verteidigt, der sich nach seiner Schulterverletzung wieder in starker Form befindet. Die Plauener seien der Favorit gewesen, aber mit dieser Leistung sowie Einstellung gewinne man keine Partie und das sei das Problem, aber vor allem das Enttäuschende gewesen, so Richter: „Wenn wir so agieren, nicht auf den Punkt spielen; wenn wir nicht das machen, was uns stark macht; wenn wir nicht in die schnellen Bälle kommen; wenn wir nicht die Grundtugenden, dass jeder für jeden kämpft, sein Leistungsniveau erreicht und abruft, dann haben wir keine Chance, zu gewinnen“. Das Schlimme sei nicht, dass die Füchse verloren haben, sondern das es verdient gewesen sei, meint der Übungsleiter: „Es war eine katastrophale Mannschaftsleistung, es war Versagen von jedem einzelnen Spieler und in der zweiten Halbzeit war es einfach nur eine Nichtleistung“. Zwar habe das Aufgebot den tollen Eindruck, den alle von der Auswahl und das gute Gefühl, das wir als Team hatten, mit diesem Spiel einfach kaputt gemacht, was sehr, sehr schade sei, aber dennoch hat Trainer Jan Richter auch versöhnliche Worte zum Abschluss: „Wir haben bisher eine sehr gute Serie gespielt, haben die Erwartungen, die ich hatte, erfüllt sowie standen in der Tabellenregion, in der ich sein wollte und damit kann man zufrieden sein“. (flow)

 

HC Einheit Plauen: Pour, Misar - Model (1), Gemeinhardt, Krüger (7), Fort, Roth, Kacin (7/2), Mandaus (1), Zbiral (1), Pecek (2), Sira (3); Trainer Jan Richter, Co-Trainer Karel Kveton, Mannschaftsverantwortlicher Heiko Schuster, Physio Christian Ulbricht

 

Sonneberger HV: Ustymenko (4), Müller (3), Kumogorodskyy (5), Dietrich (1), Martinsen, Bittermann, Untu (1), Mustafic (11/4), Bulov (3), Levitskiy (2); Trainer Andriy Dzhulay, Mannschaftsverantwortlicher Konstantin Selenow

 

Verwarnungen: 3 für HC Einheit Plauen, 2 für Sonneberger HV

Zeitstrafen: 4 für HC Einheit Plauen, 3 für Sonneberger HV

Zuschauer: 254

 

Bild zur Meldung: Einheit verliert vor Zwangspause gegen Tabellenletzten

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211120_HCE-Sonneberger HV (21.11.2021)

 
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