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HC Einheit Plauen e.V
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Einheit II: Leistungssteigerung bringt noch keinen Erfolg

29.01.2018

So langsam wird die Luft dünner in den tabellarischen Niederungen der Bezirksliga, denn auch das Duell der zweiten Mannschaften konnte der HC Einheit Plauen am vergangenen Samstag zur besten Handballzeit vor heimischen Publikum nicht gewinnen, auch wenn die 21:26-(13:13)-Niederlage ein wenig über eine sehr lange ausgeglichene Partie hinwegtäuscht. Der Gegner war der ZHC Grubenlampe, körperlich zwar auf allen Positionen durchweg überlegen, aber spielerisch und vor allem mit schnellen Eins-gegen-eins-Situationen sowie einer aggressiven Deckung mit samt Tempogegenstößen sicherlich schlagbar gewesen. Denn im Gegensatz zum ersten Aufeinandertreffen sind die Spitzenstädter mittlerweile eine eingespielte Truppe, die Laufwege stimmen immer häufiger sowie hat sich die Fehlpassquote auf ein akzeptables Niveau eingepegelt und die vorgenommenen Spielzüge können im richtigen Moment korrekt angewendet werden. Es ist also alles im Fluß, nur leider nicht erfolgreich und das liegt an nicht so vielen Stellschrauben, an denen unbedingt gedreht werden muss, um nicht mit einer roten Laterne lustwandeln zu müssen. Was auch wieder in dieser Begegnung auffiel und das gefühlt nach dem Motto „täglich grüßt das Murmeltier“ ist leider die Tatsache, dass sich keine der zwei Vertretungen bis zur Pause in einer spannenden Partie mit mehr als zwei Toren Vorsprung absetzen konnte. Dies lag vor allem daran, dass besonders die rot-weißen eine nicht zu überbietende Strahlkraft auf ihren Gegner missionarisch aussenden wollten, dass das Objekt der Begierde sich nur einer Anziehung hingeben könnte, nämlich die der Hausherren. Dies erreichten sie, indem in der Abwehr der Ballseite nach verschoben wurde, untereinander man sich absprach, wer wen hat und vor allem versuchte, nicht derjenige zu sein, der reagiert, sondern agiert, also bestenfalls vorausschauend. Im Angriff bemühten sich die jungen Gastgeber mit sicheren, druckvollen Offensivabfolgen die nötige Lücke zu stoßen, um dann mit genauen Würfen erfolgreich abzuschließen. Doch mit stetig zunehmender Spieldauer schwanden die Kräfte, die Plauener gönnten sich den Versuch des unvorbereiteten Abschlusses und die Aktionen wurden wie ein völlig erschöpfter Malocher nach einem wahnsinnig anstrengenden Tag im dunklen, wenig erquickenden Bergwerk, dem gerade so noch ein schwaches Lichtlein den Weg zum Glück zeigt, langsam sowie halbherzig ausgeführt. Die Rettung nahte, zum einen der Seitenwechsel mit den einhergehenden zwar wenn auch nur körperlich entspannenden zehn Minuten zur unentbehrlichen, wichtigen Analyse des Trainers, was im Durchgang zwei die so dringend benötigte doppelte Punktzahl bringt sowie zum anderen einen Torwartwechsel (Willy-Paul Wunderlich), der sich mit glanzvollen Paraden inklusive eines sensationell gehaltenen Siebenmeters und eines vereitelten Konters als ein essentieller Rückhalt seiner Vorderleute erweisen sollte, denn nur so konnte überhaupt noch ein kleines Fünkchen der Hoffnung glimmen, mal wieder nicht als Verlierer das Parkett verlassen zu müssen (16:16). In dieser schwierigen Phase, in der sich diese Partie entscheiden sollte, machte Einheit II zwei entscheidenen Fehler, die sie nicht mehr aufholen konnte, denn zum einen war die rechte Defensivseite viel zu passiv sowie zum anderen die linke mit dem in dieser Saison erstmals nach langer Verletzungspause wieder eingesetzten Max Jacob viel zu überstürzt, denn diese unkonventionelle Art des Verteidigens kam bei den Schiedsrichtern nicht wirklich gut an und führte zu einem Bärendienst für seine Mitspieler bei diesem heißen Tanz auf Abwehrs Schneide wie auch eine kurz nach einander erfolgte Unterbrechung des Agierens, was nicht nur die Spitzenstädter in eine äußerst ungünstige Unterzahlsituation brachte, da die Gäste die sich bietenden Freiträume wunderbar zu nutzen wussten, sondern auch zu einem kompletten Bruch im Spiel führte, der jedoch nicht aufgrund so einer Aktion entstehen darf (17:22). Diese komplette Verkettung von nicht vorhersehbaren beziehungsweise planbaren Abläufen schlussfolgerte jedoch daraus, dass sich seit Monaten einige Aktive in einem Tal der Lethargie befinden und es nicht schaffen, endlich den Berg der Hoffnung wieder zu erklimmen, um wieder ansehnlichen Handball aufs Parkett zu bringen. Ja, der zweiten Mannschaft fehlt in großen Teilen die Kraft sowie Kondition, um über die volle Dauer einer Begegnung das jeweilige zweifelsohne vorhandene und ligataugliche Können auch zu zeigen. Ja, in der Punktspielpause wurde von den Verantwortlichen versucht, diesem Abhilfe zu schaffen, aber dazu benötigte es eben auch die Aktiven, die es besonders nötig haben, an diesen Einheiten teilzunehmen. Ja, ein personelles Problem hinsichtlich der Quantität haben die rot-weißen nicht und auch wenn sich die Nachwuchsspieler zunehmend anbieten sowie eine Alternative darstellen, so kann man nicht von frischen A-Jugendlichen erwarten, dass sie der Heilsbringer für die kriselnden Männer sind oder werden, da gilt die alte Binsenweisheit, dass es die gute Mischung macht, denn im Optimalfall befruchtet man sich gegenseitig zu lang anhaltender, steigender Höchstleistung. Der Weisheit letzter Schluss ist, dass am kommenden Sonntag die Wende geschafft werden muss, um nicht schon frühzeitig den Abgesang auf die Spitzenstädter anzustimmen und das in ganz weiter Ferne beim bisherigen Tabellenletzten TSV Oelsnitz, die auch nicht mit Selbstbewusstsein durchdrungen sind sowie sich ihr Abenteuer Bezirksliga sicherlich etwas anders vorgestellt haben, wobei man da ja schon mal Brüder im Geiste ist… (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Wunderlich; Kürschner (3), Dobritz (3), Jacob, Höpner (5/2), Maschke (1), Kölbel (5), Gemeinhardt, Holzmüller, Gaul, Corda (2), Hinterseer, Mehler (2); Trainer Marcel Wunderlich, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef, Physio Josif Kruze

 
 
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