- „Ich war schon bisschen überrascht, dass es auf diesem Niveau so schnell so gut klappt“: Wie Richard Vogel vom Rechtsaußen zum Halbrechten wurde
- Einheit verliert denkbar knapp
- Einheit strebt ersten Auswärtssieg an
- Einheit verliert gegen Tabellenführer
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Derby-Sieger, Derby-Sieger, hey, hey
Die Spielberichte der beiden vorangegangenen Spiele gegen Mittweida und Oelsnitz im neuen Jahr bleiben aus, da diese schon aus den Köpfen der Spieler und des Schreiberlings gelöscht wurden, um nun mit einer frischem, ambitionierten und ehrgeizigen Mannschaft auf das Spielfeld zurückzukehren. Bei einem Stadtderby heißt es meist, altbekannte Gesichter wiedersehen - nur in einem anderen Trikot. So hieß es für Thiele und Basei aus den eigenen Reihen sowie Wolf und Gemeinhardt bei den Nullvierern, spielen gegen ehemalige Teamkollegen - und ausgerechnet zu diesem Derby finden die Rot-Weißen unter der Leitung vom derzeitigen Trainer Jan Richter eine anschauliche und spielerisch starke Linie wieder, die ausbaufähig aber jetzt schon ein ordentlicher Schritt nach vorn ist. Mit dem lange nicht auf der Platte zu sehenden Fritz Höpner und mit dem ersten Tor in der Partie ging es Schlag auf Schlag in der gut gefüllten Einheit Arena. Beide Teams waren natürlich angespannt, denn ein Derby möchte man nicht verlieren und so gab es für die Zuschauer ein spannendes Spiel zu sehen, in dem das klebrige Leder auf beiden Seiten zügig den Spieler wechselte. Die Fehlwurfquote hat sich, auf Seiten der Einheit verbessert und dennoch sind zu viele klare Chancen liegen geblieben - so wie bei Kürschner, der den Ball nach einem Konter nicht rechtzeitig von der Hand gebracht hat oder Thiele, der den vermeintlich sicheren Konter zum Sieg im Duell gegen den Torhüter vergab. Das Spiel hat alles geboten, was ein Derby ausmacht - bis auf heiße Rangeleien oder Streitereien, auf die man gut verzichten kann, gab es alles zu sehen. Durch eine kluge und effektive Wechselstrategie von Jan Richter konnte sich jeder Spieler für ein paar Minuten ausruhen, um wieder etwas frischer ins Spielgeschehen einzugreifen, wodurch auch die meisten Spielzüge nie an Tempo oder Effektivität verloren haben und auch die Konzentration der Spieler weitaus höher war. Am Ende entschieden, wie schon zu lesen, die Rot-Weißen das Spitzenderby für sich, wenn auch nur mit einem Tor Unterschied, aber schöner und spannender kann es doch auch nicht laufen. Am nächsten Samstag erwartet Grüna die Spitzenstädter in ihrer noch harzfreien Spielstätte in Chemnitz und mit dieser Leistung sollten definitiv zwei Punkte drin sein. (mk)
HC Einheit Plauen II: Richter, Neef, Schmidt, Schneider, Reinhardt,, Fink, Kürschner (5 / 2), Sinkule (3), Zimmermann (2), Höpner (1), Schaufel, Hofmann, Thiele (6), Basei (5 / 1), Kunze (1), Fuhrmann (3), Weidenmüller
Bild zur Meldung: Derby-Sieger, Derby-Sieger, hey, hey





