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Einheit gastiert beim Aufsteiger Radeberger SV

21.09.2022

Die Handballer des HC Einheit Plauen gastieren am Samstagabend ab 18 Uhr in der Sachsenliga beim Aufsteiger Radeberger SV. „Wir müssen das Spiel richtig angehen, eine starke Leistung aufs Parkett bringen und gewinnen“, fordert Trainer Jan Richter: „Wir haben mit Radeberg die nächste Prüfung“. Damit diese bestanden wird, haben die Übungsleiter den 32:23-Sieg beim Saisonauftakt gegen die zweite Vertretung des EHV Aue mit der Mannschaft analysiert und einige Erkenntnisse gewonnen. So hat die Auswahl die guten Leistungen aus der Vorbereitung mitgenommen, aber man hat bei den Erzgebirgern auch gemerkt, dass es nach dem Doppelabstieg der ersten Mannschaft aus der zweiten Bundesliga und der zweiten Vertretung aus der Mitteldeutschen Oberliga einen gewissen Aderlass gab. „Trotzdem darf man nicht unterschätzen, dass Aue II eine junge Truppe ist und wir es geschafft haben, ihr relativ frühzeitig den Zahn zu ziehen“, freut sich Richter: „Aues schnelles Spiel fand nicht statt, weil wir so schnell und gut agiert haben sowie dominant aufgetreten sind“. Genauso wollen sich die Füchse auch in Radeberg präsentieren, denn „wenn man dem Gegner zeitig den Zahn zieht, dann läuft die Partie auch nach den eigenen Vorstellungen“, weiß der Einheit-Trainer. Doch das wird nicht in jeder Begegnung funktionieren, da es auch starke Kontrahenten in der Sachsenliga geben wird, die es schaffen werden, dies zu unterbinden. „Aber es ist wahnsinnig schwer, wenn wir aus den Ballverlusten so schnell und dominant im Angriff agieren, dort dann den Kontakt aufzunehmen“, ist Jan Richter überzeugt: „Trotzdem können wir ja auch Fehler machen, aber die Jungs haben zur Zeit einen unglaublich guten Fokus zum Spielbeginn sowie nach der Halbzeit und schaffen es so, ihre volle Schlagkraft auszuspielen“. Dafür gibt es andere Phasen, in denen es die Rot-Weißen nicht mehr schaffen, auf den Punkt zu spielen, nicht mehr als Mannschaft agieren und dann nicht mehr ganz so erfolgreich sind. Wie gegen Aue II, als sich einige Akteure dann in Einzelaktionen versucht haben, was zu einfachen Fehlern sowie Fehlwürfen führte und in der Abwehr nicht mehr so kompakt standen. „Die Spieler aus der zweiten Reihe müssen dann einfach den Fokus hoch halten und weiter eine starke Leistung aufs Parkett bringen sowie Druck machen, dann können wir erfolgreich sein“, schätzt der Übungsleiter seinen breiten Kader: „Aufgrund unserer offensiven Spielanlage müssen die Spieler gewechselt werden, dass jeder Akteur die Chance hat zu zeigen, dass er einen großen Wert für die Auswahl hat und im nächsten Aufeinandertreffen von Beginn an spielt“. Dass die Truppe bereits so gut eingespielt ist, liegt auch daran, dass während der Saisonvorbereitung viele Testspiele absolviert wurden und so nicht nur die Rückraumspieler miteinander sehr gut harmonieren, sondern auch die Kreisläufer sich klar verbessert gegen die Erzgebirger zeigten. „Man sieht, dass Petr Jahn die jungendliche Frische und bei seinem Eins-gegen-Eins die wahnsinnige Tiefe hat sowie sieht man bei Petr „Lino“ Linhart die Konsequenz, die mit der langen Zeit als Profispieler kommt“, zollt Richter seinen Spielern großen Respekt: „Dass die Kreisläufer besser eingebunden wurden, lag auch daran, dass sie gegen eine junge Riege, die körperlich unterlegen war und gegen eine offensive Deckung gespielt haben, wo sie mehr Räume bekamen“. Auch im ersten Auswärtsspiel streben die Spitzenstädter an, dass wie zum Saisonauftakt jeder Feldspieler mindestens ein Tor erzielt und seine Einsatzzeit bekommt, dennoch darf das erste Spiel nicht überbewertet werden. Zwar zeigten sich die Einheit-Trainer mit dem Ergebnis sehr zufrieden, aber mit dem Spielverlauf nicht ganz und so gab es noch Punkte wie das Umschaltspiel, an denen in den Übungseinheiten gearbeitet wurde. „Wir müssen in der Defensive noch einige Aktionen besser lösen, cleverer stehen und unsere Stellungsschwierigkeiten in den Griff bekommen“, so Jan Richter.

Gegen den Radeberger SV sollte dies ein machbares Unterfangen sein, denn der Aufsteiger, der erstmals in seiner Vereinsgeschichte in der Sachsenliga auf Punktejagd geht, muss erst noch in der neuen Liga ankommen. Denn die Radeberger verloren zum Saisonauftakt beim Vorjahresachten Koweg Görlitz mit 38:24, bei dem sie von der handballerischen Qualität sowie der Atmosphäre eingeschüchtert waren. Erst nach zehn Spielminuten fingen sich die Radeberger ein wenig und konnten sich insbesondere auf Tim Röseler verlassen, der alle seine fünf Strafwürfe verwandelte sowie insgesamt acht Tore erzielte. Die mit Abstand beste Abwehr der Verbandsliga Ost bekam den Koweg-Rückraum nicht gebändigt und Kozubik sowie Einheits ehemaliger Burda warfen alleine in der ersten Halbzeit insgesamt zehn Tore. Dazu kamen technische Fehler und ineffiziente Abschlüsse, die die Görlitzer mit ihrem schnellen Umkehrspiel gnadenlos bestraften. Erst nach dem Seitenwechsel nahm Radeberg den Kampf an und Spieler wie Paul Sieberth oder Robert Herrmann übernahmen Verantwortung, in dem sie Lücken rissen, Bälle erkämpften sowie die Hausherren zwangen, Zeitstrafen zu kassieren. Doch das gegnerische Tempospiel bekamen die Radeberger nicht unterbunden und kassierten in beiden Durchgängen gleich viele Gegentore, erzielten aber doppelt so viele Treffer in den zweiten wie in den ersten dreißig Minuten. Für den Aufsteiger, der zum Saisonauftakt nach über einem Jahr wieder eine Ligapleite einstecken musste, geht es nur um den Klassenerhalt und neben einem ausgeglichenen Kader soll dabei auch der bayerische Import Markus Dorschner helfen, der in der vergangenen Saison mit 39 Toren in 11 Spielen der beste Werfer war. Personell hat sich aufgrund der Vereinsphilosophie des Radeberger SV im Sommer nur wenig verändert: Extern verstärkt wurde die Mannschaft mit Philipp Daferner, der auf der Linksaußen und auf Rückraummitte beheimatet ist. Außerdem sollen weiter junge Spieler aus der zweiten Mannschaft herangeführt werden und so stehen mit Moritz Lindner auf Rechtsaußen sowie Franz und Tim Bellmann drei Eigengewächse in den Startlöchern. Planmäßige Abgänge gab es keine, nur muss Trainer Carsten John den Ausfall von Masula kompensieren, der ein Auslandssemester einlegt; zudem wird Chris Guhrenz erst im Oktober zur Verfügung stehen. Der Kapitän ist weiterhin David Fährmann, der durch David Stein unterstützt wird und die Radeberger können nur drei Akteure vorweisen, die schon Erfahrungen in höherklassigen Ligen gemacht haben.

Die Radeberger freuen sich auf einen „absoluten Leckerbissen“ und so hofft der HC Einheit Plauen auf eine lautstarke Unterstützung seiner treuen Anhänger - die Partie beginnt am Samstagabend, um 18 Uhr, in der Sporthalle Berufsschulzentrum Radeberg (Robert-Blum-Weg) und der Bus fährt 13.15 Uhr an der Einheit-Arena sowie um 13.30 Uhr am Sportplatz am Lindentempel los. (flow)

 

Bild zur Meldung: Einheit gastiert beim Aufsteiger Radeberger SV

 
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