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HC Einheit Plauen e.V
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     +++  Im Interview: Fritz Höpner  +++     
     +++  Bittere Heimniederlage für HC Einheit  +++     
     +++  Letztes Heimspiel für Einheit  +++     
     +++  Einheit II weiter erfolgreich  +++     
 

Einheit II: Wo ist der Glaube ans eigene Können?

16.04.2018

Letztes Heimspiel in der aktuellen Saison, die letzte Partie vor heimischem Publikum und die letzte Begegnung in der Einheit-Arena in der Bezirksliga: Am vergangenen Samstag trafen zur besten rot-weißen Handballzeit die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen auf den SV Grün-Weiß-Niederwiesa. Der Gegner, gekommen um natürlich mit maximaler Punkteausbeute wieder das schöne Vogtland zu verlassen und so das Abstiegsgespenst aus seinen Köpfen zu vertreiben. Genau diese Tatsache wollten sich die Spitzenstädter zu nutze machen, die bekanntlich befreit aufspielen können und sich versöhnlich sowie erfolgreich auf eigenem Parkett verabschieden wollten. Gegenüber den Schiffbrüchen der letzten neun Niederlagen in Folge brachte Trainer Marcel Wunderlich viele neue Matrosen, doch gleich zu Beginn des Aufeinandertreffens sahen die zahlreichen Zuschauer mehr Krampf als spielerische Leichtigkeit, die jedoch gerade auf den Seiten der Hausherren extrem wichtig wäre, denn mit einem Altersdurchschnitt von gerade einmal knapp 20 Jahren ist man weit entfernt von Erfahrung im Männerbereich und zudem noch deutlich hinsichtlich der körperlichen Präsenz unterlegen, weshalb diese grundverschiedenen Vorraussetzungen mit Tempo sowie druckvollen Eins-gegen-eins-Situationen wett gemacht werden sollten. Auch wenn dies noch nicht zur vollkommenen Zufriedenheit führte und so mancher Fehler gemacht wurde, so konnten die Plauener dennoch die Partie ausgeglichen gestalten, da auch die Gäste sich sichtlich schwer im Positionsangriff taten (6:6). Doch mit einmal war ein Bruch in den Offensivbemühungen von Einheit II, der den Gegner zu leichten Toren einlud und man sich mal wieder selbst in Bedrängnis brachte: mit unvorbereiteten Abschlüssen, ungenauen Würfen, schlechten, weil nicht fangbaren Abspielen sowie Pässen, die niemals den Weg zum Mitspieler finden, wenn er von zwei Mann gedeckt wird - das bittere daraus resultierende Zwischenergebnis von 6:9 leuchtete nach knapp 24 Minuten auf der Anzeigetafel. Auszeit der Spitzenstädter und dabei bewies der Trainer Marcel Wunderlich ein glückliches Händchen, indem er mit klugen Wechseln wieder einen geordneten Spielaufbau im Angriff sowie Stabilität in der Abwehr bedingte. Glücklich war auch der 8:9-Anschlusstreffer kurz vor dem Ertönen der Pausensirene durch Marvin Obermann, der ein Einäugiger unter vielen Blinden war und dadurch der gesamten Mannschaft wieder den Glauben an das in der Rückrunde schier unmögliche zurückgab: die Hoffnung auf einen Sieg. Dass Handballspiele aus 60 Minuten bestehen, hat sich herumgesprochen, doch in Sachen Federführung hatten sie nichts, aber auch gar nichts konstantes, so schien Einheit II nach dem Seitenwechsel gedanklich noch in der Kabine zu sein und diese Situation nutzte Niederwiesa aus, um mit 8:14 in Führung zu gehen. 13 Minuten hatten die Gäste die Hausherren im Klammergriff, hätten ihren Vorsprung eigentlich noch deutlicher ausbauen können, doch danach übernahmen die Plauener das Zepter des Handelns und durch ein verbessertes Abwehrverhalten sowie eine effektivere Offensive kam Einheit II auf 12:15 heran. Doch dann verfielen die Spitzenstädter aus unerklärlichen Gründen wieder in ihr Muster: Der ein oder andere Abschluss zappelte nicht im gegnerischen Netz, der zügige Rückwärtsgang ist scheinbar nicht Standart bei so manchem erst kürzlich eingewechseltem Akteur und die Gäste freuten sich über einen leichten Treffer. Die Folge sind hängende Köpfe, der unbedingte Drang es mit nicht mannschaftsdienlichen Einzelaktionen die Begegnung noch für sich zu entscheiden, aber auch das Anwenden eines Spielzuges, der sogar noch funktioniert und allein dieser Umstand hat eigentlich etwas Befreiendes, bringt ein Gefühl, was sich nicht antrainieren, nur erleben lässt, doch im vorliegenden Fall kommt dieser dann freie Abschluss nicht seiner Bestimmung nach und lähmt das einfache Einnetzen. So war`s ein Aufeinandertreffen, das sich die rot-weißen ganz anders und die Gäste genau so vermutlich vorgestellt hatten, denn am Ende musste die zweite Mannschaft nach phasenweise überzeugendem Agieren eine bittere 13:21-Niederlage hinnehmen. (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Neef; Obermann (3), Schmidt, Corda (2), Höpner (5/2), Maschke, Kölbel, Gemeinhardt, Holzmüller, Gaul (1), Wißgott, Keller (1), Hinterseer (1), Mehler; Trainer Marcel Wunderlich, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef, Physio Josif Kruze

 
 
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