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Einheit II: Ganz bittere Niederlage beim Tabellenletzten

04.02.2018

Die letzte Szene des Spiels war symptomatisch: Die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen erkämpft sich in einer spannenden Schlussphase die Möglichkeit, die Partie gegen den TSV Oelsnitz noch mit einem Punktgewinn annähernd erfolgreich zu bestreiten und zumindest einen Konkurrenten um den Klassenerhalt auf minimaler Distanz zu halten, doch es sollte einfach mal wieder nicht sein. So verlieren die Spitzenstädter nicht nur eine sogenannte Vier-Punkte-Begegnung mit 27:26 (15:12), sondern auch den Anschluss an die nunmehr schon zwei Zähler entfernten Nichtabstiegsplätze, die jedoch allesamt noch mindestens ein Aufeinandertreffen mehr zu bestreiten haben. Auch wenn die schlechteste Tordifferenz nicht wirklich viel zur Stimmungserheiterung beiträgt, so bleibt die äußerst wichtige Erkenntnis, das sowohl das direkte Duell mit dem Handballverein Oederan als auch das mit dem TSV Oelsnitz als „gewonnen“ bezeichnet werden darf. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, die Leidenschaft ist allseits vorhanden und die Siege werden bald gefeiert. Mit genau dieser Einstellung, dem Glaube an das eigene Können und der Gewissheit, das man zum einen mit fast allen Gegnern über eine sehr lange Spieldauer mithalten kann sowie zum anderen der Erinnerung an das siegreiche Heimspiel in der Hinrunde, gingen die rot-weißen in das kleine Vogtland-Derby. Von Beginn an merkte man die Wertigkeit dieses Aufeinandertreffens vor allem bei den Gästen, denn die Anspannung ja keinen Fehler zu machen war nicht nur spürbar, sondern auch sichtbar, da man sich sowohl im Angriff mit klar herausgespielten Abschlussmöglichkeiten schwer tat, als auch in der Abwehr mit einem konsequenten Agieren, welches den Ballführenden am umgehinderten Einnetzen hindert und so gelangten die Plauener schon früh in einen Rückstand (7:3). Diesen galt es nun schnellst möglichst wieder aufzuholen, was, kaum zu glauben aber wahr, sogar gelingen sollte, denn Einheit II reagierte nicht nur auf die dauerhafte 5+1-Abwehrformation der Hausherren, sondern wusste auch in der Offensive seine sich durch ein schnelles wie sicheres Passspiel ergebenden Lücken zu nutzen, wovon besonders ein im ersten Durchgang überragender Marcel Gemeinhardt profitieren konnte und in der Defensive brachte vor allem der wieder Genesene Max Jacob die nötige Stabilität wie auch Kompaktheit in seine Reihen, die auch in dieser Phase mit flinkem Rücken der Ballseite nach die Gastgeber vor größere Probleme stellten, was zu einer umjubelten 8:9-Führung führte. Da in der Folge beide Vertretungen gleichmäßig trafen und sich keine der beiden absetzen konnte, was zum einen daran lag, dass man sich mittlerweile aufeinander eingestellt hatte und zum anderen die Spitzenstädter einen glänzend aufgelegten Willy-Paul Wunderlich im Tor hatten, sah man sich schon mit einem Unentschieden in die Pause zu gehen, doch es kam alles anders als in den kühnsten Gedanken vorstellbar: Nach gut 28 gespielten Minuten konnten die zahlreich mitgereisten Einheit-Fans kaum ihren Augen glauben, denn ihre Auswahl stand auf einmal mit nur noch drei Feldspielern auf dem Parkett, aufgrund in ihrer Entstehung höchst mysteriöser Zeitstrafen und mussten dem sich drohenden Genickbruch vor dem Seitenwechsel zähneknirschend mit ertragen, wie sich die rot-weißen wieder einmal selbst um ihren bis dahin auf einen äußerst guten wie souverän wirkenden Weg zum Erfolg bringen, was einen 15:12-Halbzeitstand bedeutete. Nach dem Seitenwechsel erwarteten die Plauener eigentlich wieder eine vogelwilde Anfangsphase, doch irgendwie blieb diese im Vergleich zum ersten Durchgang seitens der Hausherren aus und im Gegensatz zur Mitte der ersten Halbzeit konnte man diesmal kein Kapital daraus schlagen, was möglicherweise eine kleine Vorentscheidung bedeutet hätte (16:14). Doch vor allem der sonst so aktive sowie in der gegnerischen Verteidigung für Unruhe sorgende Mittelmann Florian Dobritz fehlte nicht nur mit seinen Aktionen, sondern auch mit seinen Treffern, da die Gastgeber geschickt wussten dies zu vermeiden, woran auch keine personelle Wechsel etwas ändern konnten, da man sich dem System treu blieb und so hatte es auch der Rückraum schwer, durch gut angewendete Spielzüge in aussichtsreiche Wurfsituationen zu gelangen (26:22). So mussten bei solchen Spielständen taktische Veränderungen vorgenommen werden, um vielleicht doch noch in den letzten Zuckungen des kleinen Vogtland-Derbys eine Situation zu bedingen, die das Punkten noch ermöglicht, was diesmal sich als goldrichtig herausstellen sollte, denn Einheit II konnte dreieinhalb Minuten vor Ende den Anschlusstreffer erzielen (26:25). Auszeit vom Oelsnitzer Trainer, die den Spitzenstädtern die Möglichkeit gab, die spielentscheidenden Anweisungen seines Gleichgesinnten noch an die Seinen weiter geben zu können, was jedoch mit einem überhasteten Abschluss gleich wieder zu Nichte gemacht wurde, da das prompte Gegentor gleich folgte (27:25). Der erneute Angriff der rot-weißen glückte, wieder erkämpften sie sich das Objekt der Begierde dank einer Parade des Torhüters Felix Neef und hätten sprichwörtlich in der letzten Sekunde der Begegnung das Unentschieden perfekt machen können, doch die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen wäre sich nicht treu geblieben, denn wie fast schon typisch in solchen Momenten vergibt sie hochkarätige Gelegenheiten durch überhastete Abschlüsse, was zur bitteren 27:26-(15:12)-Niederlage beim Tabellenletzten TSV Oelsnitz führte, der damit nicht nur das Duell der Abstiegskandidaten gewann, sondern auch die rote Laterne an die Gäste übergab. „Leider haben wir in den entscheidenden Situationen zu viele einfache Fehler gemacht, zu viele gewonnene Bälle leichtfertig wieder hergeben sowie reicht es auch nicht über die gesamte Partie nur 35 Minuten ordentlich zu spielen“, resümiert der Trainer Marcel Wunderlich, „dennoch schauen wir nach vorn, es ist noch nichts verloren. Mund abputzen, weiter machen!“ (fw) 

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Wunderlich; Kürschner (3), Dobritz, Jacob (1), Höpner (6/2), Maschke (3), Kölbel (6), Gemeinhardt (5), Gaul (1), Wißgott, Corda (1), Hinterseer, Mehler; Trainer Marcel Wunderlich, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

 
 
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