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Einheit: „Wir wollen direkt wieder aufsteigen“

01.08.2022

Seit zwei Wochen trainieren die Handballer des HC Einheit Plauen wieder und bereiten sich nach dem bitteren Abstieg aus der Mitteldeutschen Oberliga auf die kommende Saison in der fünftklassigen Sachsenliga vor. Ob die Spieler den Abstieg bereits verdaut haben, wie der Stand der Vorbereitung ist und auf welche Höhepunkte sich die Handballfans freuen können, verrät Trainer Jan Richter im Interview mit Florian Wißgott.

Zu Beginn ein kleiner Rückblick: Wie war die Gefühlslage nach dem Abstieg?

Der Abstieg aus der Mitteldeutschen Oberliga in die Sachsenliga war für uns natürlich ein harter Schlag, speziell für die Spieler und uns als Trainer, da wir wirklich gut in die Saison gestartet waren. Nach der 15-wöchigen Zwangspause hatten wir große Probleme durch die Corona-Pandemie, da trotz Impfung fast die ganze Mannschaft an Covid-19 erkrankte und wir uns von diesen zahlreichen Ausfällen sowie Rückschlägen leider bis zum Saisonende nicht richtig erholen konnten. Deshalb müssen wir jetzt in den sauren Apfel beißen und in der fünften Liga auf Punktejagd gehen. Nach einer gewissen Zeit der Niedergeschlagenheit kam dann aber auch wieder die Euphorie und der unbedingte Wille, direkt wieder aufzusteigen, was auch das erklärte Ziel für die kommende Saison ist. Man hat zum Glück im Sport die Möglichkeit, diesen Fehler wieder auszuwetzen, was wir auf jeden Fall machen wollen.

Also ist der Abstieg verdaut?

Wir sind immer noch traurig, wir hinterfragen uns immer noch, woran hat es gelegen, was waren die Fehler, was können wir besser machen, dass wir wieder erfolgreich sind. Rückblickend betrachtet ist es wirklich sehr traurig, denn die Mannschaft wäre eigentlich im Stande gewesen, die Klasse zu halten und da muss jetzt in der kommenden Saison halt jeder eine Schippe mehr drauf legen, um direkt wieder in die Mitteldeutsche Oberliga zurückzukehren.

Was muss sich denn in der kommenden Saison verbessern?

Es gibt viele kleine Faktoren, an denen wir arbeiten können und an denen wir auch schon in der vor zwei Wochen begonnenen Vorbereitung sowie im Trainingslager am vergangenen Wochenende gearbeitet haben. Auch das Gesicht der Mannschaft hat sich etwas verändert, wir konnten neue Spieler für das Ziel direkter Wiederaufstieg begeistern und können so neue Reize setzen.

Wie war die handballfreie Zeit, hat der Abstand zum kleinen harzigen Leder dem Kopf gut getan?

Wir hatten genügend Zeit, darüber nachzudenken und den bitteren Abstieg auch zu verarbeiten. Außerdem war ja die letzte Saison durch die coronabedingte Zwangspause sehr lang und durch die Begleitumstände auch extrem fordernd, sodass es gut war, dass wir genügend Zeit hatten, auch mal Abstand vom Handball zu haben, da jeder nach den vielen Misserfolgen gefrustet war. Jetzt ist bei allen wieder die Lust am Handballspielen da und die Begeisterung bei uns, wieder mit der Mannschaft arbeiten zu können. Wir hatten jetzt einen Monat frei, der war ganz schön, aber jetzt freuen wir uns riesig, dass wir nun in die Vorbereitung gestartet sind.

Ihr seid mittlerweile schon in der dritten Woche der Vorbereitung, zufrieden?

Ich bin zur Zeit mit den Übungseinheiten äußerst zufrieden. Wir hatten auch über das vergangene Wochenende ein viertägiges Trainingslager absolviert, das sehr, sehr stark von der Mannschaft genutzt wurde, wo jeder Spieler an seine Grenzen gegangen ist und wo sich auch die neuen Akteure richtig gut eingefügt haben. Und das Wichtigste: Wir haben aktuell keine Verletzungen oder Ausfälle zu beklagen, was sehr wichtig ist und dementsprechend schaue ich sehr optimistisch in die Zukunft.

Wo lag der Schwerpunkt in den Übungseinheiten, an was wurde genau gearbeitet?

Ganz klar liegt der Fokus in der ersten Phase der Vorbereitung auf dem athletischen Bereich. Also wurde viel an den Grundlagen wie Ausdauer und Kraft gearbeitet, aber vor allem haben wir einen großen Schwerpunkt auf die Sprintfähigkeit gelegt, also sind wir viele kurze Distanzen angegangen. Dabei haben wir viele Fortschritte gesehen und auch, dass jeder Spieler an seine Grenze gegangen ist, was in diesem Bereich extrem wichtig ist, weshalb ich überzeugt bin, dass die Trainingseinheiten bisher sehr erfolgreich waren.

Also kam niemand mit einem dicken Bäuchlein aus dem Urlaub zurück und alle Spieler waren fit?

Logischerweise gibt es auch ein paar dicke Bäuchleins, aber dafür haben wir ja die Zeit, daran zu arbeiten und so hat sich dieses Problem auf jeden Fall in den letzten zwei Wochen schon deutlich verringert (lacht).

Welche Defizite wurden festgestellt?

Keine gravierenden, allerdings weist natürlich der Fitnessstand von Spieler zu Spieler ab, was aber logischerweise auch daran liegt, was für ein Typ Mensch man ist, da der eine eher dazu neigt, Masse aufzubauen als der andere Akteur, aber dafür hat er dann wieder andere Stärken. Es war alles in dem zu erwartenden Rahmen, es hat sich also keiner gehen lassen.

Auf was wurde im viertägigen Trainingslager im tschechischen Kynzvart über das vergangene Wochenende der Fokus gelegt?

Auch dort hatten wir wieder den Schwerpunkt auf den athletischen Bereich gelegt und das Besondere war, dass wir auch einen externen Fitnesstrainer hatten, der sehr auf die Mobilisierung geachtet hat, um Verletzungen in der Saison vorzubeugen. Ich denke, dass das richtig gut war, denn die Spieler gaben mir sehr zufriedene Rückmeldungen - und das trotz der vielen Einheiten. Denn wir haben an zwei Tagen vier Mal trainiert, was schon sehr anspruchsvoll war und da haben wir natürlich am Ende auch gemerkt, dass die Akteure geschafft waren, aber so soll`s ja in einem Trainingslager sein, um erfolgreich in der kommenden Spielzeit zu sein.

Wann wird das erste Testspiel bestritten und was ist noch alles während der Saisonvorbereitung geplant?

Testspiele sind Testspiele, es geht also darum, dass die Mannschaft sich festigt sowie die neuen Spieler integriert werden und da werden die Ergebnisse nicht das Wichtigste sein. Unser erstes Testspiel bestreiten wir schon an diesem Wochenende gegen die SG Regensburg, die in der viertklassigen Bayernliga auf Torejagd geht. Wir freuen uns ganz besonders, dass wir auch gegen den SV 04 Oberlosa spielen und wir so wieder ein Stadtderby bestreiten können. Auch werden wir übernächstes Wochenende an einem Turnier im tschechischen Strakonice teilnehmen, bei dem der Vorteil sein wird, dass wir jedem Akteur sehr viel Einsatzzeit geben können, dass eine hohe Belastung gefahren wird und dass wir die Möglichkeit haben, taktisch viel auszuprobieren. Das ist in einer Partie nicht so möglich, aber bei solch einem Turnier und vielen Begegnungen ist das gut steuerbar. Wir werden in Kynzvart auch übernachten, was natürlich auch gut fürs Mannschaftsgefüge ist. Am 3. September ist dann die Mannschaftsvorstellung für die kommende Saison, zu der wir alle Fans einladen, die dann auch mit den neuen Spielern ins Gespräch kommen können.

Wie ist die Stimmung in der Mannschaft?

Die Stimmung in der Mannschaft ist richtig gut, die Vorbereitung verlief bisher top und jeder ist merklich hoch motiviert. Jeder Spieler hat auch ganz klar das Ziel vor Augen, dass wir am Ende der kommenden Saison auf Platz eins in der Tabelle der Sachsenliga stehen wollen, um direkt wieder in die Mitteldeutsche Oberliga aufzusteigen.

Am ersten Spieltag, den 17. September um 17 Uhr, geht es in der heimischen Einheit-Arena gegen Mitabsteiger EHV Aue II; wird das gleich das Duell um den Aufsteiger?

Wir haben mit Aue noch eine Rechnung offen und das wird ein absoluter Gradmesser, denn die Erzgebirger sind mit dem HSV Weinböhla und Koweg Görlitz die Topfavoriten, die alle um den Aufstieg in die Mitteldeutsche Oberliga spielen. Dementsprechend müssen wir optimal vorbereitet in das Spiel gehen, um Aue schlagen zu können. Die Erzgebirger sind eine absolute Wundertüte, denn Juniorteams neigen ja dazu, dass da immer ein anderer Handballer in den verschiedenen Partien aufläuft. Außerdem ist ja ihre erste Mannschaft auch von der zweiten Bundesliga in die dritte Liga abgestiegen und so ist nicht klar, welcher Akteur in welcher Auswahl spielt.

 

Bild zur Meldung: Einheit: „Wir wollen direkt wieder aufsteigen“

 
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