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Einheit möchte sich versöhnlich verabschieden

09.06.2022

Die Handballer des HC Einheit Plauen wollen am Samstagabend gegen den SV "Grün-Weiß" Wittenberg-Piesteritz im letzten Spiel der Saison in der Mitteldeutschen Oberliga mit einem Heimsieg in die Sommerpause gehen. Für die treuen Fans der Füchse hat sich der Verein ein kleines Dankeschön überlegt.

„Wir wollen den Fans etwas bieten und uns selber beweisen, dass wir eigentlich zu der Mitteldeutschen Oberliga gehören würden, aber es in diesem Jahr leider sportlich nicht geschafft haben“, bedauert Einheit-Trainer Jan Richter. Denn der Gang in die Sachsenliga ist seit der 21:30-Niederlage gegen den Sonneberger HV besiegelt und so können die Rot-Weißen am Samstagabend zu ungewohnter Zeit ab 19 Uhr vor heimischem Publikum gegen den SV "Grün-Weiß" Wittenberg-Piesteritz befreit aufspielen. „Wir wollen das letzte Spiel der Saison gewinnen und den anderen Mannschaften einen fairen Wettbewerb bieten, denn es geht ja noch für andere Aufgebote um den Verbleib in der Liga“, stellt der Übungsleiter klar: „Wir werden das Aufeinandertreffen also definitiv nicht herschenken, es auch nicht auf die leichte Schulter nehmen, da dies nichts mit Sportlichkeit zu tun hätte und so werden wir alles tun, um zu gewinnen“. Um dieses Ziel zu erreichen und einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten, „wird der Akteur spielen, der es sich verdient hat“, versichert Jan Richter und fügt hinzu: „Wenn sich die Möglichkeit gibt, da es nicht mehr um die Tordifferenz geht, werden wir auch wechseln, aber trotzdem steht das Ergebnis und ein gutes Spiel im Vordergrund, nicht wer wie viel Einsatzzeit erhält“. Da es auch einige Veränderungen im Kader geben wird, „ergibt es jetzt keinen Sinn, bereits irgendetwas zu probieren“, sagt der Einheit-Trainer, „denn das werden wir während der Vorbereitung auf die neue Saison intensiv machen“. Rückblickend attestiert Richter seiner Mannschaft, dass sie sich in jeder Begegnung vorgenommen hatte, ihr Leistungspotenzial abzurufen, „es ihr das aber leider viel zu selten gelungen ist“. Dass nach fünf Jahren Zugehörigkeit in der vierten Liga das Kapitel Mitteldeutsche Oberliga erneut für mindestens eine Saison erst einmal beendet ist, hat auch Spuren bei den Akteuren hinterlassen. „Die Auswahl war natürlich nach dem besiegelten Abstieg arg gebeutelt, was man in jeder Übungseinheit gemerkt hat“, weiß der Übungsleiter: „Die Riege war trotzdem gewillt, sich optimal auf die kommende Partie gegen die Lutherstädter vorzubereiten“. So wollen die Plauener nicht nur an die gute Leistung im letzten Heimspiel gegen die zweite Vertretung des HC Elbflorenz und den 28:21-Sieg anknüpfen, sondern auch an den 25:22-Auswärtssieg in Wittenberg in der Hinrunde. Dabei müssen die Spitzenstädter erneut auf die beiden Linkshänder Dominik Pecek (Rechtsaußen) sowie Matyas Mandaus (rechter Rückraum) verletzungsbedingt verzichten und so müssen die Hausherren erneut taktische Umstellungen vornehmen. „Wir wollen die zwei Ausfälle dadurch kompensieren, indem wir ein anderes Konzept spielen und ich gehe davon aus, dass die Mannschaft mit dieser Situation umgehen kann“, hofft Jan Richter: „Wir haben uns darauf eingestellt, es ist also nichts Neues für die Mannschaft und deshalb hab` ich vor den taktischen Umstellungen auch keine Sorge, dass sie erfolgreich umgesetzt werden“. Dass das Aufgebot dafür zwei Wochen Zeit und ein punktspielfreies Wochenende hatte, habe laut dem Trainergespann keinen großen Unterschied in der Vorbereitung auf die Sachsen-Anhaltiner gemacht. „Wir haben an der eklatanten Wurfschwäche intensiv gearbeitet, aber im Spiel ist es dann immer noch etwas Anderes und gerade in der letzten Partie hat sich auch der gegnerische Torhüter in einen Rausch gehalten“, erklärt der Übungsleiter: „Jeder Spieler hat in seiner sportlichen Laufbahn schon tausende Würfe gemacht, weshalb man mit den Trainingseinheiten unter der Woche keine elementaren Veränderungen erzielen kann“. Doch es konnte zumindest an kleinen Stellschrauben gedreht werden, die wieder zu alter Treffsicherheit führen sollen. „Man kann die Spieler noch einmal fokussieren, man kann den Kopf noch einmal frei bekommen, man kann noch einmal positive Akzente setzen, aber alles Andere müssen die Akteure dann im Spiel umsetzen“, so Richter: „Natürlich lag der Fokus in den Übungseinheiten auf den zuletzt gezeigten Schwächen und wir haben vor allem am Abschluss in Kombination mit einer guten Abwehr gearbeitet“. Das soll dazu führen, dass sich die Vogtländer am Samstagabend einen klaren Vorsprung herausspielen können, denn „damit haben wir immer gute Erfahrungen gemacht und dieser tat unserer Spielweise richtig gut“, erinnert sich der Einheit-Trainer: „Das wäre auch im letzten Aufeinandertreffen möglich gewesen, doch da haben wir es leider nicht geschafft, unsere Führung weiter auszubauen, weil wir unsere klaren Chancen nicht im gegnerischen Gehäuse unterbrachten“. Damit das gelingt, kommt es darauf an, „Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor zu zeigen, in den richtigen Situationen Ruhe zu bewahren, keine zu schönen Abschlüsse zu suchen und nicht die Flinte bei Misserfolg ins Korn zu werfen“, fordert Richter und vermutet: „Die Partie wird lange knapp sowie eng sein, denn Wittenberg ist auf unserem Leistungsniveau und dann wird sich derjenige durchsetzen, der die bessere Tagesform hat“. Stark in Form ist Tomás Pavlicek, der in den vier Begegnungen in der Abstiegsrunde bereits 32 Treffer für die Lutherstädter erzielen konnte und ihr Kreisläufer Kevin Pachaly, der im Hinspiel dafür sorgte, dass es für die Anhaltiner entweder Siebenmeter oder eine Zwei-Minuten-Strafe für die Sachsen gab, da er klug in Szene gesetzt wurde. Die Gäste feierten bisher in der Abstiegsrunde zwei Siege, gegen die zweite Vertretung des EHV Aue konnten sie sich zu Hause mit 28:20 durchsetzen und gewannen beim Sonneberger HV mit 21:18.

Der HC Einheit Plauen informiert, dass es ab der Halbzeit Freibier für alle Zuschauer in der Einheit-Arena gibt. „Ich kann mich nur bei unseren treuen Fans bedanken, die uns über die ganze, schwierige Saison mit Höhen und leider viel zu vielen Tiefen unterstützt haben“, ist Jan Richter stolz auf die Anhängerschaft: „Ich kann nur hoffen, dass uns die rot-weißen Sympathisanten weiter unterstützen, denn die Spieler versuchen ihr Bestes und möchten sich auch mit einem Sieg bedanken“. (flow)

 

Bild zur Meldung: Einheit möchte sich versöhnlich verabschieden

 
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