Sponsoren - Partner
 

Logos Sponsoren animiert

 

Sie wollen uns ebenfalls unterstützen?
Dann klicken Sie hier

 
So erreichen Sie uns
 

HC Einheit Plauen e.V
EINHEIT-ARENA
Wieprechtstraße 11
08525 Plauen      
03741-148062

Kontakt / Impressum

 

so geht sächsisch

       Klubkasse.de Banner

 

 
 
normale Schrift einschaltengroße Schrift einschaltensehr große Schrift einschalten
 
     +++  Einheit II gewinnt das kleine Stadtderby  +++     
     +++  Einheit will Negativlauf endlich stoppen  +++     
 

Einheit muss auswärts gewinnen

12.05.2022

Die Handballer des HC Einheit Plauen müssen am Sonntagnachmittag beim HSV Bad Blankenburg beide Punkte einfahren, um die theoretische Chance auf den Klassenerhalt in der Mitteldeutschen Oberliga zu wahren. Gegen den Tabellenführer (10:4 Punkte) der Abstiegsrunde wird das allerdings keine leichte Aufgabe.

Ob die Handballer des HC Einheit Plauen einfach mal Glück brauchen, um wieder eine Partie zu gewinnen und so die Chance auf den Verbleib in der Mitteldeutschen Oberliga zu wahren? „Glück ist natürlich immer ein Faktor und deshalb würde uns ein wenig Fortune natürlich sehr gut tun“, weiß Einheit-Trainer Jan Richter: „Nichtsdestotrotz müssen wir uns das Glück verdienen und erarbeiten“. Gegen den HSV Bad Blankenburg wird das klein leichtes Unterfangen, die mit erfahrenen Akteuren gespickt sind und dank einem strukturierten Spielaufbau nicht nur kaum Fehler machen, sondern so auch immer wieder zu guten Abschlussmöglichkeiten kommen. „Wir können nur jedes Spiel alles in die Waagschale werfen und kämpfen, damit wir erfolgreich sind, denn dieser unbedingte Siegeswille kann noch einmal zusätzliche Motivation freisetzen“, hofft der Übungsleiter: „Wir müssen mehr Ruhe in unserem Offensivspiel bewahren, uns der Situation bewusst sein, dass es jetzt unglaublich schwer ist und von der ersten bis zur letzten Minute unser Leistungsvermögen aufs Parkett bringen“. Denn das gelingt den Füchsen immer wieder nur phasenweise, meistens dann, wenn die Partie bereits entscheiden ist. Ob sich daraus schließen lässt, dass die Spitzenstädter nicht mit dem immensen Druck umgehen können? „Ja, ich habe auch den Eindruck, dass es ein Kopfproblem ist“, so der Übungsleiter, der gleich dessen Folgen benennt: „Wir können zwar dann den Rückstand noch verkürzen, aber schaffen es eben nicht, das Spiel zu gewinnen“. Dieser Rückstand kommt vor allem dadurch zu Stande, dass „wir besonders am Anfang zu hohes Risiko gehen und versuchen alles richtig zu machen, was uns dann aber nicht gelingt“, analysierte Jan Richter: „Warum wir so viel auf einmal in bestimmten Phasen des Spiels immer wieder verwerfen, kann ich mir überhaupt nicht erklären, zumal wir in unseren Abläufen nichts geändert haben und auch die gegnerischen Torhüter nicht immer so gut sein können“. Und das, obwohl die Akteure immer wieder richtig gute Möglichkeiten haben, einzunetzen. „Es ist ein großes Problem, dass wir minutenlang nicht treffen, denn das bringt uns um unseren Erfolg“, bringt es Richter auf den Punkt: „Wenn wir die Chancen zu einem aussichtsreichen Abschluss haben, dann ist das Entscheidende, dass wir sie allerdings auch nutzen müssen, um wieder zu punkten“. Ob die Akteure vor den freien Würfen oder beim Siebenmeter zu viel Zeit haben, über ihren Abschluss nachzudenken? „Wahrscheinlich, allerdings kann sich kein Spieler erklären, wieso er nicht einnetzt“, berichtet der Einheit-Trainer: „Allerdings wird das sicherlich auch eine Sache des Selbstvertrauens und des Kopfes sein, obwohl natürlich jeder die Fähigkeit hat, in diesen Situationen gut zu treffen“. Um dem Aufgebot wieder mehr Sicherheit zu verleihen, „müssen die Abläufe wieder besser werden, muss das Kombinationsspiel wieder sicherer werden und muss die Mannschaft wieder auf den Punkt spielen, denn dann werden die Spieler auch weniger Fehler machen“, ist Jan Richter überzeugt: „Wir müssen uns wieder den Glauben im Spiel erarbeiten, dass wir jeden Gegner schlagen können und auf unsere eigenen Stärken vertrauen, denn diesen Glauben hatten wir bis zur coronabedingten Zwangspause, weshalb wir ja auch gegen vermeintlich stärkere Mannschaften gewonnen haben“. Doch die Situation ist mittlerweile eine andere: Ob es der HC Aschersleben war, der für die Abstiegsrunde den ehemaligen Bundesligaspieler (SC Magdeburg und SC DHfK Leipzig) Andreas Rojewski verpflichtet hat oder ob es die zweite Vertretung des EHV Aue war, die mit Akteuren anreiste, die bereits Zweitligaerfahrung haben, sind die anderen Auswahlen einfach stärker als die des HC Einheit Plauen? „Natürlich führen solche Spieler dazu, dass die Qualität einer Mannschaft enorm erhöht wird, aber nichtsdestotrotz ist es für mich keine Ausrede für die gezeigten Leistungen, da wir einfach besser agieren müssen, denn dann hätten wir die Chance gehabt, zumindest die Partien uneindeutiger zu gestalten oder gar zu gewinnen“, so der Übungsleiter: „Ich bin weiterhin der Meinung, dass die Qualität in der Mannschaft gut genug ist und diese hatte sie ja auch schon bis zur coronabedingten Zwangspause bewiesen“. Mit Matyas Mandaus ist allerdings nur ein einziger Linkshänder im Kader, der auf der rechten Rückraum zum Einsatz kommen kann und wenn dieser dann wie gegen die Erzgebirger trotz überzeugenden Trainingsleistungen in der Begegnung kein einziges Mal einnetzt, wird dieser Umstand zum Problem für die ganze Mannschaft. Denn durch die geringe Gefahr von dieser Position kann sich die gegnerische Abwehr noch stärker auf die restlichen fünf Akteure konzentrieren, wodurch es für diese noch schwerer wird, in eine gute Abschlussposition oder gar zum freien Wurf zu kommen. „Natürlich sind wir dadurch dann sehr geschwächt, aber wir dürfen auch nicht so abhängig von einem Spieler sein“, fordert Jan Richter: „Dennoch ist es natürlich so, dass es sehr schwer für die anderen Spieler ist, diesen Ausfall auszugleichen und wenn diese dann auch nicht ihr volles Potenzial abrufen, dann sind wir einfach die paar Prozent schlechter, weshalb wir dann verlieren“. Und so glaubt der Einheit-Trainer, dass „wir nun am tiefsten Punkt angekommen sind, doch solange es rechnerisch möglich ist, glauben wir natürlich an den Klassenerhalt“, unterstreicht Richter: „Es hat sich, wie auch im letzten Spiel, noch niemand aufgegeben“. Mut macht dem Übungsleiter, dass „wir bisher in jedem Spiel die Möglichkeit hatten, es zu gewinnen und deshalb bin auch auch davon überzeugt, dass wir wieder alles versuchen werden, um endlich wieder einen Sieg bejubeln zu können“. Der HC Einheit Plauen hofft auf eine lautstarke Unterstützung seiner treuen Anhänger in diesem wichtigen Spiel - die Partie beginnt am Sonntagnachmittag, um 16 Uhr, in der Guts-Muts-Sporthalle (Wirrbacher Straße 10) in Bad Blankenburg und der Bus fährt 12.15 Uhr am Sportplatz am Lindentempel sowie um 12.30 Uhr an der Einheit-Arena los. (flow)

 

Bild zur Meldung: Einheit muss auswärts gewinnen

 
>> Fanclub<<
>> Fotogalerie<<
>> Sponsoren <<