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HC Einheit Plauen e.V
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Einheit kassiert bittere Niederlage in Abstiegsrunde

01.05.2022

Die Handballer des HC Einheit Plauen bleiben weiterhin punktlos nach dem Saison-Wiederbeginn, mussten beim 26:31 gegen den HC Aschersleben die siebte Niederlage in Folge hinnehmen und schafften auch im siebten Spiel nicht, den ersten Sieg vor heimischen Publikum einzufahren. Wieso die Füchse nach dem erstmaligen Abrutschen auf einen Abstiegsplatz vor einem „Schicksalsspiel“ um den Klassenerhalt in der Mitteldeutschen Oberliga stehen.

Mit der erneuten Pleite gegen den HC Aschersleben hat sich die Situation des HC Einheit Plauen für die letzten fünf Partien um den Verbleib in der vierten Liga grundlegend verändert: Standen die Spitzenstädter vor der Begegnung mit 6:6 Punkten noch auf Rang elf und nahmen damit den ersten Nichtabstiegsplatz ein, so rutschen sie nun mit 6:8 Zählern auf Platz 13 ab. Hatten die Rot-Weißen vor dem Aufeinandertreffen noch alles selbst in der Hand im Kampf um den Klassenerhalt, so verloren sie gegen den direkten Gegner und sind nun auf Punktverluste der Konkurrenz abhängig. Aufgrund dieser Konstellation ist es umso bitterer, dass die Reusaer ihre gute Ausgangslage so leichtfertig verspielt haben, nun unter extremen Druck und mit dem Rücken zur Wand stehen. Da sich diese Bilanz wie die eines Absteigers liest, haben die Vogtländer die nächste Partie kommenden Samstag um 16 Uhr auf erneut heimischem Parkett in der Einheit-Arena gegen die zweite Vertretung des EHV Aue zu einem „Schicksalsspiel“ ausgerufen. Denn sollten die Hausherren das Südwestsachsen-Duell nicht gewinnen, ist der Gang in die Sachsenliga fast schon besiegte Sache. So sah man am Samstagabend in unzählig viele verzweifelte, enttäuschte und ratlose Gesichter unter den 223 Zuschauern, die ihre Einheit auf dem heimischen Parkett nicht mehr wiedererkannt haben. Zur Verzweiflung brachte die Füchse erneut der gegnerische, mit über zwei Metern riesige Torwart Sven Mevissen, der nicht nur zahlreiche Paraden aus dem Spiel heraus hatte, sondern auch alle vier Siebenmeter hielt und der ehemalige, neu für die Abstiegsrunde verpflichtete Bundesligaspieler (SC Magdeburg und SC DHfK Leipzig) Andreas Rojewski, der mit seiner riesigen Erfahrung von der rechten Rückraumposition das Spielgeschehen so geschickt leitete, dass trotz einer guten rot-weißen Defensive der Pass immer zum abschlussbereiten Mitspieler ankam oder er selbst traf. Für große Enttäuschung sorgte, dass die Vogtländer trotz einer dreiwöchigen Vorbereitungszeit mit überzeugenden Übungseinheiten es wieder nicht schafften, dies über 60 Minuten auf das Parkett zu bringen. Deshalb herrscht bei den Verantwortlichen eine gewisse Ratlosigkeit, wie auf die Mannschaft noch eingewirkt werden kann, welche positiven Reize gesetzt werden können und was es noch neben der Verpflichtung eines mit 13 Paraden gut aufgelegten Torhüters Dominik Balins sowie der zusätzlichen Alternative für den Rückraum mit Wiederkehrer Lukas Zverina braucht, um endlich die Niederlagenserie zu unterbrechen.

Dabei starteten die Spitzenstädter gut in die Partie, denn sowohl Schlussmann Balin konnte sich gleich mit der ersten Parade auszeichnen, als auch Maximilian Krüger das erste Tor erzielen. Allerdings sollte das die einzige und letzte Führung in dieser Begegnung für die Sachsen bleiben und als Matyas Mandaus zum 2:2 nach vier Minuten einnetzte, war es auch der letzte Zeitpunkt, an dem die Hausherren zumindest einen Punkt in Plauen behalten hätten. Denn in der Folge riss bei den Reusaern komplett der Spielfaden, die aus unerklärlichen Gründen vor allem im Angriff eine desaströse Leistung zeigten, ideenlos agierten und sich zu langsam bewegten sowie nicht konsequent den Abschluss suchten. Aus diesen von Zuschauern als „Schlafwagenhandball“ bezeichneten Offensivbemühungen entwickelte sich nicht nur keine Durchschlagskraft oder Zug zum Tor, sondern auch ungenaue Pässe, die schlecht für den Mitspieler zu verwerten waren, Fehlpässe, die von den Alligatoren herausgefangen wurden oder gar Abspiele ins Aus, die zu Kontergegentoren führten. Dazu kam, dass die Füchse auch in der Verteidigung immer wieder den Zugriff auf den Ballführenden verloren, zu große Lücken durch nicht entschlossenes Nachrücken im Abwehrverbund entstehen ließen und ihre gegnerischen Außenspieler nicht am Einnetzen hindern konnten, denn allein die beiden Stammspieler auf links sowie rechts erzielten zusammen zwölf Tore. So entwickelte sich ein einseitiges Aufeinandertreffen, in dem die Sachsen-Anhaltiner ihren Vorsprung kontinuierlich über den Halbzeitstand von 8:15 bis zum 15:24 in der Mitte des zweiten Durchgangs ausbauen konnten. Als die Rot-Weißen in der 57. Minute auf vier Tore beim 23:27 herankamen, keimte noch einmal Hoffnung auf, vielleicht doch noch irgendwie ein Unentschieden zu erreichen, nicht erneut als Verlierer vom Parkett gehen zu müssen und so tabellarisch zumindest den Abstand zum Gegner gleich zu halten. Doch mit dem 23:28 exakt 106 Sekunden vor Schluss war die siebte Niederlage in Folge besiegelt, an der auch selbst eine offensivere 5:1-Abwehrformation, eine Überzahl und Zverinas erstes Tor nichts mehr ändern konnte.

„Wir haben in der Schlussphase trotz des Neun-Tore-Rückstands noch einmal richtig gekämpft, uns nicht aufgegeben und genau so müssen wir die nächste Partie gegen die zweite Mannschaft des EHV Aue bestreiten, um endlich die Niederlagenserie zu beenden, unseren treuen Fans den ersten Heimsieg zu schenken sowie neuen Mut für den Klassenerhalt zu schöpfen“, so Einheit-Trainer Jan Richter. (flow)

 

HC Einheit Plauen: Balin, Pour, Reinhardt - Kveton, Model (4), Gemeinhardt (1), Krüger (2), Fort, Zverina (1), Roth, Kacin, Mandaus (2), Zbiral (7), Pecek (6), Sira (3); Trainer Jan Richter, Co-Trainer Heiko Schuster, Mannschaftsverantwortlicher Bernd Grimm, Physio Christian Ulbricht

 

HC Aschersleben: Kommoß, Pit Seifert (7), Fohrer, Filippov (3), Balint (2), Thäder, Wartmann, Rojewski (5), Weber (4), Lücke, Nupnau (5), Uhlig (1), Schmidt (3), Gudonis, Frank Seifert (1), Mevissen; Trainer Dmitri Filippov, Co-Trainer Band Karina, Mannschaftsverantwortlicher Frank Seifert, Physio Leandra Schütze

 

Verwarnungen: 2 für HC Einheit Plauen, 3 für HC Aschersleben

Zeitstrafen: 5 für HC Einheit Plauen, 7 für HC Aschersleben

Zuschauer: 223

 
 
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