+++ Derby-Sieger, Derby-Siege, hey, hey +++
Die Spielberichte der beiden vorangegangenen Spiele gegen Mittweida und Oelsnitz im Neuen Jahr bleiben aus, da diese schon aus den Köpfen der Spieler und des Schreiberlings gelöscht wurden um nun mit einer frischem, ambitionierten und ehrgeizigen Mannschaft auf das Spielfeld zurückzukehren.
Bei einem Stadtderby heißt es meist, altbekannte Gesichter wiedersehen, nur in einem anderen Trikot. So hieß es für Thiele und Basei aus den eigenen Reihen und Wolf sowie Gemeinhardt, spielen gegen ehemalige Teamkollegen und ausgerechnet zu diesem Derby findet die Rot-Weiße Reserve unter der Leitung vom derzeitigen Trainer Jan Richter eine anschauliche und spielerisch starke Linie wieder, die ausbaufähig aber jetzt schon ein ordentlicher Schritt nach Vorn ist.
Mit dem lange nicht auf der Platte zu sehenden Fritz Höpner und mit ihm dem ersten Tor in der Party ging es Schlag auf Schlag in der gut gefüllten Einheit Arena los.
Beide Teams waren natürlich angespannt, denn ein Derby möchte man nicht verlieren und so gab es für die Zuschauer ein spannendes Spiel zu sehen in dem das klebrige Leder auf beiden Seiten zügig den Spieler wechselte. Die Fehlwurfquote hat sich, auf Seiten der Einheit verbessert und dennoch sind zu viele klare Chancen liegen geblieben sowie Kürschner der den Ball, nach einem Konter nicht rechtzeitig von der Hand gebracht hat oder Thiele der den vermeindlich sicheren Konter zum Sieg, im Duell gegen den Torhüter vergab.
Das Spiel hat alles geboten was ein Derby ausmacht, bis auf heisse Rangeleien oder Streitereien auf die man gut verzichten kann, gab es alles zu sehen.
Durch eine kluge und effektive Wechselstrategie von Jan Richter, konnte sich jeder Spieler für ein paar Minuten ausruhen um wieder etwas frischer ins Spielgeschehen einzugreifen, somit haben auch die meisten Spielzüge nie an Tempo oder Effektivität verloren und auch die Konzentration der Spieler war weitaus höher.
Am Ende entschied, wie schon zu lesen, die Rot-Weißen das Spitzenderby für sich, wenn auch nur mit einem Tor Unterschied aber schöner und spannender kann es doch auch nicht laufen.
Am nächsten Samstag erwartet Grüna die Spitzenstädter in ihrer noch harzfreien Spielstätte in Chemnitz und mit dieser Leistung sollten definitiv 2 Punkte drin sein.
Mannschaft: Richter, Neef, Schmidt, Schneider, Reinhardt,, Fink, Kürschner (5 / 2), Sinkule (3), Zimmermann (2), Höpner (1), Schaufel, Hofmann, Thiele (6), Basei (5 / 1), Kunze (1), Fuhrmann (3), Weidenmüller
(mk)
Bild zur Meldung: +++ Derby-Sieger, Derby-Siege, hey, hey +++