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Einheit will in Weinböhla Siegesserie weiter ausbauen

10.11.2022

Die Handballer des HC Einheit Plauen gastieren am Samstagabend um 19 Uhr beim HSV Weinböhla. Gegen den aktuellen Tabellendritten und Vorjahres-Sachsenliga-Vizemeister wollen die Füchse an die starke Leistung im letzten Heimspiel anknüpfen.

„Es wird darauf ankommen, dass wir eine strukturierte, gute Abwehr aufs Parkett bringen, uns nicht verrückt machen lassen und unsere Fehler minimieren“, beschreibt Einheit-Trainer Jan Richter die Schlüssel zum Erfolg: „Auch wenn wir uns natürlich so schnell wie möglich einen großen Vorsprung erspielen wollen, müssen wir das Spiel nicht in den ersten zehn Minuten gewinnen, denn entscheidend ist, wer am Ende führt“. Das bedeutet, dass sich die Füchse wie auch schon in den letzten Begegnungen kaum technische Fehler in der Offensive leisten dürfen sowie sichere Aktionen wählen müssen, um die Gefahr eines Konters zu minimieren. Denn der Übungsleiter erwartet eine schnelle, torreiche Partie: „Ich gehe davon aus, dass sie konsequent eine erste Welle spielen und versuchen, schnell umzuschalten sowie das Kontertor erzielen wollen“, mutmaßt Richter: „Sie haben einen guten Angriff und werfen immer mindestens 30 Tore“. Deshalb wird erneut entscheidend sein, dass die Rot-Weißen das mit einem starken Rückzugsverhalten unterbinden und Weinböhla in den Positionsangriff zwingen. Um dann noch strukturierter im Deckungsspiel speziell im Zentrum zu agieren, wurde daran in den Trainingseinheiten unter der Woche besonders gearbeitet. „Das ist der Kern in unserer Verteidigung, weil wahnsinnig viele Aktionen über die Mitte kommen“, weiß der Einheit-Trainer. Im Fokus war neben Eins-gegen-eins-Situationen auch, dass verschiedene Spieler auf vielen Positionen in unterschiedlichen Situationen zum Einsatz kommen können, um noch besser Ausfälle wie nach einer Zwei-Minuten-Strafe zu kompensieren. Und in der Offensive sieht Jan Richter die Spitzenstädter dank ihrer Flexibilität gut gegen den Tabellendritten gerüstet: „Wir können den Gegner dank personeller Wechsel auf fast gleichbleibendem Niveau vor neue Aufgaben stellen und sind dadurch noch variabler im Angriff“. So haben die Vogtländer gegen den HSV Dresden gezeigt, dass sie auch in der Schlussphase des Aufeinandertreffens noch die Körner haben, um das Spiel für sich zu entscheiden und das trotz wechselnder Abwehrformationen. „Gegen jedes Deckungssystem ist die Mannschaft im Stande, Lösungen zu finden und das ist natürlich eine große Stärke, auch weil wir für diese Umstellungen personell reagieren können“, sagt der Übungsleiter, der die Stärken der Füchse im schnellen, unberechenbaren Spiel mit vielen individuellen Durchbrüchen sieht. „So schaffen wir es, aus der Nahdistanz abzuschließen und gleichzeitig auch eine hohe Trefferquote zu erreichen“, erklärt Richter: „Wir wollen unsere Siegesserie weiter ausbauen, weiter an unserem Limit spielen und uns weiter verbessern, denn wenn wir die zwei Punkte einfahren, dann können wir einen erneuten großen Schritt in Richtung direkter Wiederaufstieg gehen“.

Nachdem der HSV Weinböhla den Saisonauftakt gegen die SG LVB klar mit 35:28 gewinnen konnte, ruhte bereits eine Woche später wieder der Ball, denn die Partie beim KJS-Club Dresden wurde in die Winterferien verlegt. Scheinbar tat den Weinböhlaern diese kurze Pause nicht gut, denn gegen Germania Zwenkau kamen sie nicht über ein 30:30-Unentschieden hinaus. Dabei wurde den HSV-Männern schnell klar, dass sie mit Halbgas keine Begegnungen gewinnen. So kam Weinböhla nicht in die Zweikämpfe, leistete sich ungewohnt viele technische Fehler und ließ einige Chancen liegen, was zu einem Sechs-Tore-Rückstand nach 23 Minuten führte (11:17). Ebenso bekam der HSV den Rückraum nicht unter Kontrolle und während der Aufholjagd gelang es ihnen trotz mehrerer technischer Fehler der Zwenkauer nicht, diese konsequent zu bestrafen. Erst im letzten Angriff gelang es den Weinböhlaern, etwas Zählbares mitzunehmen, da die HSV-Männer ihre Überzahl gut ausnutzten und so den Ausgleich durch einen Siebenmeter erzielten. Daraufhin zeigte der Vorjahres-Sachsenliga-Vizemeister eine deutliche Reaktion bei der HSG Freiberg II, die der aktuell Tabellendritte dank einer starken zweiten Halbzeit mit einer stabilen Abwehr und einem gut aufgelegten Torhüter Lucas Schmidt, der mit Ben Leuteritz zur Sachsenliga-Premiere kam sowie pfeilschnellen Tempogegenstößen mit 36:24 besiegte. Dabei hieß es für Björn Richter, Eric Neumann sowie Erik Riedel zurück an die alte Wirkungsstätte, denn das Neuzugangs-Trio ging bis zum Sommer für die Oberliga-Mannschaft der HSG Freiberg auf Punktejagd und spielten bereits Mitte März gegen den HC Einheit Plauen. Doch der EHV Aue II fügte vor der kleinen Herbstpause Weinböhla die erste Niederlage zu, indem die Erzgebirger immer wieder durch gute Bewegungen Lücken in die HSV-Abwehr rissen und so zu guten Abschlüssen kamen. Gegen das Juniorteam mit einem Durchschnittsalter knapp über 18 Jahren bekamen die Weinböhlaer nie richtig den Zugriff in der Defensive und in der Offensive wurden kleinste Fehler durch direkte Gegenstöße bestraft. In einem umkämpften und schnellen Aufeinandertreffen kassierte der HSV eine vermeidbare 35:40-Niederlage, bei der Weinböhla häufig in den Zweikämpfen das Nachsehen hatte sowie die Junioren aus Aue das Auge für den noch besser postierten Mitspieler hatten. Am vergangenen Wochenende gelang dann Weinböhla beim Aufsteiger Radeberger SV mit einem 35:29-Sieg der zweite Erfolg im zweiten Auswärtsspiel, was allerdings auch übrigens bedeutet, dass der HSV auf heimischem Parkett in dieser Saison noch nicht gewinnen konnte.

Dennoch wird es eine schwere Auswärtsfahrt und so hoffen die Rot-Weißen wieder auf eine lautstarke Unterstützung der treuen Anhänger - die Partie beginnt am Samstag, um 19 Uhr, in der Nassausporthalle in Weinböhla (Meißner Straße 1) und der Bus fährt 14.30 Uhr an der Einheit-Arena sowie um 14.45 Uhr am Sportplatz am Lindentempel los. (flow)

 

Bild zur Meldung: Einheit will in Weinböhla Siegesserie weiter ausbauen

 
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