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HC Einheit Plauen e.V
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Einheit feiert Auftaktsieg und begeistert Publikum

18.09.2022

Es war das Duell der beiden Absteiger aus der Mitteldeutschen Oberliga und es war das Aufeinandertreffen zweier Aufstiegsfavoriten in der Sachsenliga, doch es gab am Samstagabend nur einen Sieger in der Einheit-Arena: Die Handballer des HC Einheit Plauen haben die zweite Mannschaft des EHV Aue klar mit 32:23 geschlagen.

Dabei legten die Füchse vor 320 Zuschauern einen Start nach Maß hin und machten bereits zu Beginn der Partie deutlich, zum Saisonauftakt gleich den ersten Heimsieg bejubeln zu wollen. So stand es schon nach sieben Minuten 5:0 für die Rot-Weißen, die nach Ballgewinnen dank einer starken Abwehr und einem gutem Zusammenspiel mit Torhüter Josef Pour vor allem durch schnelle Tempogegenstöße oder geschicktes Einlaufen an den Kreis zu einfachen Treffern gelangten. “Wir hatten in der Defensive nichts zugelassen und konnten dann im Angriff innerhalb weniger Sekunden ein Tor erzielen“, freut sich Trainer Jan Richter. In der Folge kamen die Erzgebirger besser ins Spiel und konnten bis zur 26. Minute beim Stand von 16:10 den Rückstand konstant halten. „Es war ein guter Start, der aber auch dazu geführt hatte, dass sich peu à peu der Schlendrian in unserem Agieren entwickelt hat, da wir uns zu sicher fühlten“, kritisieret der Übungsleiter: „Das führte dazu, dass die Mannschaft den absoluten Fokus verlor - diesen wiederzufinden und sich zu steigern, ist extrem schwer“. Dazu kam, dass zum Ende des ersten Durchgangs bei den Spitzenstädtern die Konzentration nachließ und sich technische Fehler, Fehlpässe sowie ungenaue Würfe einschlichen, sodass die Gäste mit dem Halbzeitpfiff durch einen sehenswerten Freiwurf rechts vorbei an der Mauer zum 16:13 verkürzen konnten. „In dieser Phase hat die Mannschaft die Begegnung zu locker genommen“, ärgert sich Co-Trainer Heiko Schuster und Trainer Jan Richter ergänzt: „Das sind Fehler, die uns in anderen Spielen den Sieg kosten können“.

Doch nach dem Seitenwechsel gelang den Vogtländern innerhalb von zehn Zeigerumdrehungen die Vorentscheidung, als die Hausherren die Kontermöglichkeiten konsequent in eigene Treffer umwandelten, freie Lücken zum erfolgreichen Abschluss erkannten und die Außenspieler freispielten sowie der gut aufgelegte Schlussmann Pour bei Auer Unterzahl ins verwaiste Tor traf, was zu einer Acht-Tore-Führung beim Stand von 22:14 nach 40 Minuten führte. „Dass wir zu jeder Zeit wussten, wir können es, hat zu dem Problem geführt, dies auch zu zeigen“, analysierte der Übungsleiter: „Wir hatten dann noch einmal zu Beginn der zweiten Halbzeit geschafft, das umzusetzen, was wir können, weshalb wir auch die Partie sehr klar gewinnen konnten“. Zwar kamen die Gäste in der 50. Minute beim Stand von 26:21 noch einmal auf fünf Tore heran, weil sich die Plauener unvorbereitete Würfe nahmen oder überhastet abschlossen, doch ein starker Torhüter Dominik Balin verhinderte durch mehrere Paraden in Folge, dass es noch einmal spannend wird. „Wir waren immer dann erfolgreich, wenn wir uns an unser Spielkonzept gehalten haben, aber in dieser Phase haben wir einfach unseren Faden verloren“, so Richter: „Wir haben uns zeitweise auch um den Lohn unserer Arbeit gebracht“. Doch in der Schlussphase zogen die Füchse noch einmal nach einigen Wechseln das Tempo an und da weiterhin Balin sein Gehäuse vernagelte, konnte auch Neuzugang Maurice Thiele seinen ersten Treffer im Einheit-Trikot bejubeln sowie Rechtsaußen Dominik Pecek zum 32:23-Endstand inklusive des doppelten Punktgewinns einnetzen.

„Solange wir konsequent unser dynamisches Umschaltspiel aufs Parkett gebracht haben, waren wir sehr gut“, resümierte der Übungsleiter: „Wir sind sehr gut gestartet, hatten nie Probleme, das Spiel zu gewinnen und haben immer klar geführt - aber wir haben auch noch Potenzial“. So hatten die Rot-Weißen lange Passagen, in denen sie richtig gut gedeckt haben und sie wenige Probleme in der Verteidigung hatten. „Dennoch hatten wir immer wieder phasenweise einfache Fehler gemacht und Tore bekommen, daran müssen wir noch arbeiten“, benennt Jan Richter die Schwächen seiner Auswahl: „Ich weiß, dass meine Mannschaft noch besser spielen kann und das erwarte auch“. Insbesondere bekamen die Spitzenstädter über das gesamte Aufeinandertreffen Kevin Luca Günther im rechten Rückraum nicht in den Griff, der immer wieder durch sehenswerte Treffer und technisch anspruchsvolle Zeitspieltore, die Vogtländer vor Probleme stellte. Dagegen stellten verschiedenste Abwehrformationen die Hausherren nicht vor große Herausforderungen, da „meine Mannschaft immer wieder schnelle Lösungen fand“ sowie „nie die Kontrolle übers Spiel verlor“ und „die Mannschaft immer im Stande war, erfolgreich zu spielen“, war Richter stolz auf seine Truppe: „Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass wir diesen Sieg noch aus der Hand geben“. Gleichzeitig brachte den Plauenern diese Begegnung drei Erkenntnisse: Einheit ist auch ohne den aufgrund eines Außenbandrisses im linken Fuß verletzten Mittelmann Kevin Model top, Aues sehr junge Auswahl muss sich erst noch an die Sachsenliga gewöhnen und der Heimsieg hätte bei effektiverer Chancenverwertung höher ausfallen können. (flow)

 

HC Einheit Plauen: Balin, Pour (1), Hujer - Kveton (3), Gemeinhardt (1), Thiele (1), Krüger (2), Linhart (7/2), Kacin (1), Jahn (5), Zbiral (3), Faith (2), Pecek (3), Sira (3); Trainer Jan Richter, Co-Trainer Heiko Schuster, Mannschaftsverantwortlicher Bernd Grimm, Physio Christian Ulbricht

 

EHV Aue II: Schäfer, Hinz, Petkov, Mehlhorn (5), Schreiber, Schwenning (1), Eger, Günther (6), Krauß (1), Dudin, Musil, Fischer, Hofmann (10/8), Leuschner; Trainer Andre Steinhauser, Mannschaftsverantwortlicher Andreas Richter, Physio Christian Zierold

 

Verwarnungen: 1 für HC Einheit Plauen, 3 für EHV Aue II

Zeitstrafen: 3 für HC Einheit Plauen, 5 für EHV Aue II

Zuschauer: 320

 

Bild zur Meldung: Einheit feiert Auftaktsieg und begeistert Publikum

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220917_HEC-Aue (18.09.2022)

 
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