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Einheit will Negativlauf endlich stoppen

07.04.2022

Zum Abschluss der Hinrunde empfangen am Samstagnachmittag die Handballer des HC Einheit Plauen den HSV Apolda 1990. Gegen den Tabellensechsten wollen sich die Füchse mit dem ersten Heimsieg in der Saison in der Mitteldeutschen Oberliga in die Abstiegsrunde verabschieden.

Auch wenn die Vorzeichen nach fünf Pleiten in Folge und keinem einzigen Punktgewinn nach dem Saison-Wiederbeginn für den HC Einheit Plauen vor der Partie gegen den HSV Apolda 1990 nicht schlechter stehen könnten, so macht vor allem Einheit-Trainer Jan Richter ein Fakt Mut. „Die Mannschaft hat in jeder Begegnung bewiesen, dass sie noch erfolgreich Handball spielen kann, denn es gab kein Aufeinandertreffen, das von Anfang bis Ende schwach war, allerdings kam es immer während der 60 Minuten aufgrund unterschiedlicher Umstände zum Bruch im Spielfluss und so zur Niederlage“, so Richter. Diese Phasen, in denen sich die Auswahl keine guten Abschlussmöglichkeiten erspielen kann, nicht trifft oder in der Abwehr nicht den richtigen Zugriff hat, gebe es in jedem Handballspiel, erklärt der Übungsleiter. Damit die Rot-Weißen in solchen Situationen dann nicht mehr wie im letzten Aufeinandertreffen gegen den USV Halle nach einer 16:15-Halbzeitführung zusammen brechen und am Ende hoch mit 24:34 verlieren, brauchen die Spitzenstädter unbedingt Erfolgserlebnisse, weiß Jan Richter. „Dadurch das unser Problem vorwiegend mental ist, wäre ein Sieg sehr wichtig, dass sich die Mannschaft so wieder Selbstvertrauen für die kommende Abstiegsrunde holt“, sagt der Einheit-Trainer. Denn dass teilweise klare Chancen nicht genutzt werden, sei auch eine mentale Sache, „denn wenn es schlecht läuft, dann verwandelt man auch freie Würfe nicht“, kennt der Einheit-Trainer diese Situation. Damit solche Phasen nicht mehr spielentscheidend sind, haben die Vogtländer unter der Woche in den Trainingseinheiten weiter an den Kleinigkeiten im Angriff wie der Abstimmung, am Spielen auf den Schnittpunkt und an der Bewegung ohne Ball gearbeitet sowie in der Abwehr am Zusammenarbeiten und Heraustreten auf den ballführenden Gegenspieler, am konsequenten Rückzugsverhalten mit einhergehenden Verteidigen von Kontern. „Wir müssen es wieder schaffen, selbst bei solch kleinen Rückschlägen wie das Verwerfen von freien Abschlüssen, dass wir uns davon nicht aus der Ruhe bringen lassen, nicht unser Spielkonzept über den Haufen werfen und es so zum Bruch im Spielfluss kommt“, fordert Richter. Dafür sollte Hoffnung machen, „dass wir es geschafft haben, viele Tore gegen den Drittplatzierten zu erzielen und das ist natürlich ein Mutmacher fürs Heimspiel gegen Apolda“, berichtet der Übungsleiter. Zur Erinnerung: Die Plauener führten vergangenen Sonntagnachmittag beim Tabellendritten USV Halle nach zwanzig gespielten Minuten mit 9:13 „und darauf können wir auf jeden Fall aufbauen“, erzählt Jan Richter: „Wir dürfen nur nicht den Kopf verlieren, das ist unser Ziel“. Der große Unterschied zu den letzten Partien war, dass der Rückraum wieder mehr Tore erzielen konnten und so wieder Erfolgserlebnisse hatte: „Ich denke, dass gibt den Spielern weiter Auftrieb“, hofft der Einheit-Trainer und fügt hinzu, dass „zwar alle Gegner in der Mitteldeutschen Oberliga schwer zu besiegen, aber eben auch nicht unschlagbar sind“.

Das trifft auch auf den Tabellensechsten HSV Apolda zu, der seit dem Saison-Wiederbeginn deutliche Leistungsschwankungen in den bisherigen vier Begegnungen zeigte und ein Sieg, ein Unentschieden sowie zwei Niederlagen zu Buche stehen hat. So mussten sich die Glockenstädter erst knapp bei der HSG Freiberg mit 18:20 geschlagen geben, bevor sie den HC Aschersleben mit 35:20 deklassierten, um anschließend im Thüringen-Duell beim Tabellenletzten Sonneberger HV deutlich mit 29:22 den Kürzeren zu ziehen. Völlig umgekehrt endete am vergangenen Spieltag die Partie gegen Tabellenführer HG 85 Köthen, als die Ilmstädter ein „überragendes Handballspiel“ aufs Parkett legten und den Sachsen-Anhaltinern so in einem Aufeinandertreffen „auf hohem Niveau“ ein 25:25-Unentschieden abringen konnten. Stützen dieses Erfolgs waren vor allem Apoldas Torhüter Igor Toskoski, der den Spitzenreiter mit über 20 Paraden mehrfach verzweifeln ließ sowie Mittelmann Norbert Ban mit Kreisläufer Jörg Heinemann, die zusammen 13 Treffer und damit mehr als die Hälfte aller Tore erzielten. Mit diesem Punktgewinn sind die Apoldaer nicht mehr von den ersten acht Plätzen zu verdrängen, da sie nicht nur zwei Zähler Vorsprung auf Rang acht sowie neun haben, sondern auch den direkten Vergleich gegen den HC Elbflorenz 2006 II und HC Glauchau/Meerane gewonnen haben, womit der Start in der Aufstiegsrunde feststeht. So weiß Jan Richter auch, dass die Thüringer "eine spielstarke Mannschaft sind, die ihre Tore auf ihre Spieler gut verteilt und sehr clever agiert“. Dass die Glockenstädter bisher die wenigsten Gegentore der Liga kassierten, erklärt der Übungsleiter auch damit, dass sie neben einer „guten Abwehr vor allem auch sehr langsam spielen, weshalb in den Aufeinandertreffen prinzipiell weniger Tore fallen“. Deshalb gelte es, „dass wir unsere Stärken aufs Parkett bringen“, fordert Richter: „Wir müssen von allen Positionen Torgefahr ausstrahlen und Treffer erzielen, denn dann wird es für jeden Gegner schwer, unsere druckvoll ausgespielten Angriffe zu verteidigen“. Um noch einmal die letzten Reserven nach den enttäuschenden letzten Wochen mobilisieren zu können, „brauchen wir wieder die tolle Unterstützung von den Rängen“, hofft Jan Richter auf eine stimmungsvolle Kulisse am Samstagnachmittag ab 16 Uhr in der Einheit-Arena und auf den ersten Heimsieg in der Saison. (flow)

 

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