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Einheit beschenkt Trainer mit Sieg im Westsachsen-Derby

11.09.2021

Der HC Einheit Plauen gewinnt seinen Saisonauftakt in der Mitteldeutschen Oberliga beim HC Glauchau/Meerane am Samstagabend deutlich mit 27:21. Wieso der Trainer dennoch nicht zufrieden ist.

Es sind gerade gut 43 Minuten im Westsachsen-Derby gespielt: Der HC Einheit Plauen führt beim HC Glauchau/Meerane mittlerweile deutlichst mit 23:10, dominiert das Geschehen auf dem Parkett und deklassiert den Gegner vor 157 Zuschauern in seiner heimischen Sachsenlandhalle. Bis zu diesem Zeitpunkt funktionierte bei den Vogtländern nahezu alles und bei den Hausherren könnte die Pechsträhne länger nicht sein: Während die Spitzenstädter seit ihrem ersten Angriff immer wieder scheinbar spielend leicht zum erfolgreichen Abschluss kommen, gelingt den Gastgebern nur selten ein aussichtsreicher Wurf aufs rot-weiße Tor. Der Grund: Die Spitzenstädter halten sich konsequent an die Spielidee, lassen den Ball dank eines sicheren Passspiels schnell durch die eigenen Reihen laufen und agieren sowohl dynamisch in ihren Aktionen als auch druckvoll beim Stoßen auf die Abwehr, so dass meist für die beiden Außenpositionen so große Winkel oder für den Rückraum breite Lücken entstanden, die sie frei vor dem Schlussmann zum Einnetzen für sich nutzen konnten. In der Defensive arbeiteten sie nicht nur geschlossen im 6:0-Verbund, kommunizierten mit ihren Nebenmännern und rückten schnell der Ballseite nach, sondern verteidigten offensiv den Ballführenden, so dass dieser erst gar nicht zu guten Gelegenheiten kam. Dazu kam bei den Füchsen eine sehr gute Abstimmung zwischen der Abwehr und Torhüter Josef Pour, der sich so wie auch sein Kollege Jan Misar bei einem gehaltenen Siebenmeter, immer wieder mit Glanzparaden auszeichnen konnte. So schafften es die Plauener, die Glauchauer so unter Druck zu setzen, dass sich Fehlwürfe, technische Fehler sowie Fehlabspiele häuften und diese Ballgewinne in einfache Tore durch Konter oder zweite Welle umzuwandeln. Vor allem Dominik Pecek auf Rechtsaußen, der insgesamt acht Mal clever das kleine, harzige Leder eroberte und Honza Kacin auf Linksaußen, der mit sieben Treffern bester Werfer bei den Vogtländern war, zeigten sich äußerst aufmerksam sowie entschlossen in ihrem Agieren. Neben einer überragenden Wurfquote, kaum Fehler in den Offensivbemühungen sowie einem starken Rückzugsverhalten, was dazu führte, dass die Hausherren keine Kontertore erzielen konnten, gehört auch zur Wahrheit, dass die Spitzenstädter sehr oft riesiges Glück hatten, in dem Abpraller, ungenaue Zuspiele oder parierte Würfe immer wieder zu einem Rot-Weißen zurück kamen und so den Gegner förmlich verzweifeln ließ.

Doch was in den letzten 17 Minuten der Partie passierte, konnten sich die mitgereisten Einheit-Fans nicht erklären: In diesem Abschnitt konnten die Gastgeber elf Treffer erzielen, während bei den Füchsen lediglich vier Tore zu Buche stehen. „An diesem Punkt haben wir den Faden komplett abreißen lassen, jeder Akteur spielte für sich und nicht mehr als Kollektiv, was zur Folge hatte, dass unsere Würfe nicht mehr ins Tor gingen, wodurch wir Glauchau peu à peu rankommen ließen“, vermieste diese Schwächephase dem Geburtstagskind die bis dahin freudvolle Stimmung. Der naheliegenden Vermutung, die vielen Wechsel hätten dafür gesorgt, schob Richter sofort einen Riegel vor und betonte, dass jeder Akteur im Kader das Niveau für die vierte Liga habe. „Im Rückraum haben die gleichen Spieler agiert, sie haben nur nicht mehr das umgesetzt, was sie sollten“, ging der Übungsleiter hart mit seiner Auswahl ins Gericht. Seine Schützlinge ließen sich von dem unerwartet hohen Vorsprung beeinflussen, fühlten sich zu sicher, die zwei Punkte schon gewonnen zu haben und gaben nicht mehr einhundert Prozent. „Den Vorwurf einer arroganten Spielweise muss sich die Mannschaft gefallen lassen“, machte Jan Richter seinem Ärger in der Kabine deutliche Luft. „Ich hoffe, alle Spieler haben die Kritik verstanden“.

Dennoch sei der Trainer mit dem Großteil der Partie zufrieden, „da wir auf den Punkt gespielt haben“, resümiert Jan Richter und findet noch versöhnliche Worte zum Abschluss: „Man hat gesehen, zu was die Mannschaft im Stande ist und wenn sie an ihr Limit geht, dann ist sie nicht aufzuhalten“. So gewinnt der HC Einheit Plauen seinen Saisonauftakt in der Mitteldeutschen Oberliga beim HC Glauchau/Meerane nach einem 14:8-Halbzeitstand am Ende deutlich mit 27:21. Am nächsten Wochenende haben die Füchse spielfrei, bevor es dann am 25. September nach Sachsen-Anhalt zum SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz geht. (flow)

 

HC Einheit Plauen: Pour, Misar - Kveton, Model (3), Gemeinhardt, Krüger (4), Fort (1), Roth, Kacin (7), Mandaus (3), Zbiral (4/2), Pecek (4), Sira (1); Trainer Jan Richter, Co-Trainer Heiko Schuster, Mannschaftsbetreuer Bernd Grimm, Physio Christian Ulbricht

 

HC Glauchau/Meerane: Poppitz (6), Ludwig (5), Döhler, Schmidt (2), Ben Husen, Uhlig (1), Piller (1), Nötzold, Klimt (5/1), Kylisek, Schwinger, Blauhut, Zauber (1), Staude, Pfeil; Mannschaftsverantwortlicher Oliver Pflug, Trainer Mario Schuldes, Co-Trainer Maximilian Kleber

 

Verwarnungen: 2 für HC Einheit Plauen, 3 für HC Glauchau/Meerane

Zeitstrafen: 4 für HC Einheit Plauen, 1 für HC Glauchau/Meerane

Disqualifikationen: 1 für HC Einheit Plauen (ohne Bericht)

Zuschauer: 157

 

Bild zur Meldung: Einheit beschenkt Trainer mit Sieg im Westsachsen-Derby

 
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