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Einheit präsentiert Mannschaft und begeistert Fans

05.09.2021

Der HC Einheit Plauen geht mit einem 13-Mann-Kader in der neuen Saison in der Mitteldeutschen Oberliga auf Punktejagd. Wie gut die Mannschaft mit ihren drei Neuzugängen bereits eingespielt ist, konnten die Fans beim 27:19-Sieg gegen Ligakontrahent ESV Lok Pirna bestaunen.

Mit einer ambitionierten Ansage ließ Trainer Jan Richter am Freitagabend bei der Mannschaftsvorstellung des HC Einheit Plauen für die neue Saison in der Mitteldeutschen Oberliga aufhorchen: „Wir haben uns das Ziel gesetzt, ins obere Mittelfeld der Tabelle zu kommen“. Man habe sich während der Vorbereitung gut auf die kommende Spielzeit eingestellt und da glücklicherweise aktuell keine Spieler verletzungsbedingt ausfallen, sei dies eine realistische Einschätzung. Nach den Abgängen der drei Rückraumspieler Jakub Dolak, Martin Broz und Marc Multhauf, konnte mit Matyas Mandaus lediglich eine Neuverpflichtung auf dieser Position verkündet werden. Dass auf den mit 24 Jahren noch jungen Tschechen als einziger Linkshänder im Rückraum große Verantwortung lastet, ist sich der Rückkehrer bewusst: „Ich versuche, den Druck nicht an mich heranzulassen, denn dann kann ich meiner Mannschaft am besten helfen und sie stärker machen“. Um dennoch dieses Defizit etwas zu kompensieren, soll beispielsweise Maximilian Krüger von Linksaußen wieder im linken Rückraum zum Einsatz kommen und so könne man das Problem mit den vorhandenen Akteuren lösen, da diese auf mehreren Positionen flexibel einsetzbar seien, weiß der Übungsleiter. Für mehr Variabilität in der Offensive soll auch Neuzugang Honza Kacin sorgen, der beim amtierenden tschechischen Meister Talent Pilsen auf Rückraum Mitte ausgebildet wurde und so nicht nur auf seiner bei den Rot-Weißen angedachten Position auf Linksaußen spielen wird. Dennoch wurde die Ausrichtung der Spielweise etwas verändert und so strebt der Trainer schnelleres Agieren im Angriff an, was bedeutet, dass der Ball länger durch die eigenen Reihen gepasst werden muss, bis sich eine Lücke zum Abschluss bietet. „Wir wollen nicht mehr so rückraumlastig spielen, sondern die Außenspieler in Szene setzen“, erklärt Jan Richter: „Die Testspiele haben gezeigt, dass die Mannschaft das verinnerlicht hat und es funktionieren kann, so zum Erfolg zu kommen, auch wenn es anspruchsvoller ist“. Der mit 13 Mann recht schmale Kader sei konkurrenzfähig, auch wenn verletzungsbedingte Ausfälle nur sehr schwer kompensiert werden könnten. „Wir können aktuell jede Position doppelt besetzen und wenn die Leistungsträger voll einsatzfähig sind, dann können wir unsere Ziele erreichen“, hofft Richter, der ergänzt, dass zwar jeder Spieler nun mehr Verantwortung habe, aber so eben auch auf seine Einsatzzeit komme, was wichtig sei. Aufgrund der langen Corona-Zwangspause war es eine sehr schwere Vorbereitung, so wurden nach sieben Monaten ohne gemeinsames Training an den Grundlagen mit dem Ball, der Taktik und an verschiedenen Abwehrkonzepten gearbeitet sowie die drei Neuzugänge integriert. Das Aufgebot sei eine gute Mischung, da man sowohl junge entwicklungsfähige Spieler brauche, die noch gierig auf Neues seien, als auch ältere gestandene Akteure, die ihre Erfahrung weitergeben können. Diese hat auch der 32-jährige Jakub Sira: „Damit haben wir jetzt zwei sehr gute Kreisläufer, weshalb es für mich auch keinen Ersten oder Zweiten gibt und auch wenn Karel der Etablierte ist, hat Jakub eine so große Qualität, die unser Angriffsspiel definitiv bereichern wird“, so der Einheit-Trainer. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Kader, denn der Großteil der Mannschaft konnte gehalten werden und darüber hinaus konnten punktuell Lücken geschlossen werden, was sehr gut ist“. Auch wenn die Voraussetzungen pandemiebedingt nicht leicht waren, habe der Verein die letzten eineinhalb Jahre gut überstanden und nur zwei bis drei kleinere Sponsoren verloren, berichtet die Vorstandsvorsitzende Sabrina Lukas: „Ale anderen, insbesondere die großen Sponsoren, sind uns treu geblieben, worüber wir sehr glücklich sind und so ist es möglich, dass wir mit dem gleichen Budget starten können wie in der letzten Saison“. Wichtig sei allerdings, dass die Spielzeit nicht erneut abgebrochen werden muss und vor Zuschauern gespielt werden kann.

Einen erfreulichen Schritt zurück in eine stimmungsvolle Handball-Welt konnten die Fans nach der Mannschaftsvorstellung bei der Generalprobe erleben, denn zu Gast in der Einheit-Arena war mit Ligakontrahent ESV Lok Pirna ein ambitionierter Gegner. Den 60 Sympathisanten des kleinen runden Leders zeigte sich von Beginn an eine Partie auf Augenhöhe, in der es die Hausherren nach gut zwanzig Minuten erstmals schafften, beim Stand von 9:8 in Führung zu gehen. Hitzig wurde es wenig später, als in der 25. Minute der Gegenspieler bei David Zbiral am Anwurfkreis einhakte und sich der Mittelmann so zu Boden fallen lassen hat, dass auch der Eisenbahner mit auf dem Parkett landete, weshalb beide mit einer roten Karte bestraft wurden. Nach solch einer Disqualifikation des Denkers und Lenkers des Agierens bei den Füchsen hätte das Spiel zugunsten der Gäste kippen können, doch „meine Mannschaft hat sehr gut in dieser Phase reagiert, denn der Wechsel hat zu keinem Abbruch bei den erfolgreichen Offensivbemühungen geführt“, ist Richter stolz auf seine Truppe. Dank eines gehaltenen Siebenmeters von Torhüter Jan Misar zum Pausenpfiff gelang es den Spitzenstädtern, mit einer 11:10-Führung in die Halbzeit zu gehen. „Die Trefferquote war nicht so gut, wir haben noch einfache technische Fehler gemacht und in manchen Situationen selbst den Abschluss gesucht, als zum freien Nebenmann zu passen“, sah der Übungsleiter noch Luft für die zweiten 30 Minuten nach oben. Und die Vogtländer sollten sich die Worte zu Herzen genommen haben, denn nach dem Seitenwechsel glänzte nicht nur Torhüter Josef Pour mit einer sehenswerten Parade nach der anderen, sondern auch seine Vordermänner passten den Ball schnell durch die eigenen Reihen, wodurch immer wieder Lücken zum erfolgreichen Abschluss entstanden. Auch das Agieren bei eigener Unterzahl, wenn der Torhüter für einen sechsten Feldspieler sein Gehäuse verlässt, habe die Auswahl sehr gut gemacht, freut sich Jan Richter. In der Abwehr haben die Spitzenstädter mit einem sehr guten Deckungsverhalten immer wieder dafür gesorgt, dass sich die Pirnaer Würfe von Außen nehmen mussten, die dann die dankbare Beute vom überragend aufgelegten Schlussmann wurden. „Es ist unerwartet hart für ein Freundschaftsspiel zugegangen, aber mit dem Ergebnis bin ich vollends zufrieden“, resümiert der Einheit-Trainer: „Jede Partie bringt uns einen Schritt weiter und wir wissen jetzt, dass wir auf jeden Fall auf Wettkampfhöhe sind, was bedeutet, dass wir in der Liga konkurrenzfähig sind“. Am Ende leuchtete ein deutlicher 27:19-Sieg auf der Anzeigetafel, der sehr wichtig für den Kopf gewesen sei und so hoffen die Verantwortlichen, dass die Mannschaft diese sehr gute Frühform auch im ersten Pflichtspiel der neuen Saison am Samstag um 17 Uhr auswärts beim HC Glauchau/Meerane aufs Parkett legen kann. (flow)

 

Bild zur Meldung: Einheit präsentiert Mannschaft und begeistert Fans

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2021-09-03 Testspiel HCE - Pirna (06.09.2021)

 
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