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Zweite radelt ins und durchs obere Vogtland

11.05.2020

In normalen Zeiten hätte die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen unter normalen Umständen vor ein paar Wochen den Klassenerhalt in der Bezirksklasse gefeiert und tiefenentspannt die Saison ausklingen lassen. Doch normal ist ja während einer Pandemie mit solch gigantischen, weltweiten Auswirkungen nichts, also hieß es für Trainer Thomas Cramer sowie seine Untertanen, das Beste aus der Situation zu machen und kreativ zu werden. Herausgekommen ist auf der zerstochenen Torhüter-Taktik-Tafel eine anspruchsvolle Route, die wohl eher für die Zunft der Wanderer vorgesehen ist, aber, so behauptet es natürlich bierernst der ein oder andere, mit dem Fahrrad absolviert werden sollte, um wenigstens einen gewissen Trainingseffekt zu haben. Denn was gibt es schöneres, als mit dem Drahtesel durch Wald und Wiesen zu fahren sowie über Stock und Stein an so manchem steilerem Abschnitt zu fluchen? Damit die Laune der Aktiven nach Monden des coronavirusbedingten mehr oder weniger Nichtstuns nicht in unendliche Tiefen fällt, wurde am Samstagvormittag extra viel Sonne bei traumhaften frühsommerlichen Temperaturen bestellt. Dass die Tour diesem in Nichts nachstehen darf, ist natürlich so klar wie der wolkenlose, blaue Himmel, also wurde nächtelang getüftelt und heraus kam eine Runde beginnend im Plauener Einheit-Revier Reusa über Großfriesen, wo sich doch noch einige Abkömmlinge mit dazugesellten, deren großer Uhrenzeiger etwas langsamer läuft als bei anderen, bis nach Thema, wo das erste Mal die Erkenntnis bei all den Sportlern der Straßenfahrräder kam, dass die Fraktion der Mountainbiker sich auf diesen Strecken doch deutlich wohler fühlen würde. Diese Phase sollte die nächsten Kilometer auch weiterhin bestand haben, da man sich teilweise dem Motto des kürzesten, direktesten Weges verschrieben hatte und nach der Devise fuhr, wer weniger Meter machen muss, ist schneller am Ziel. Überraschend war, dass man damit scheinbar an solchen Tagen nicht alleine war und so schlängelten sich auch andere Radfahrer durch schlammige Forstwege. So kam es, wie es kommen musste: Unser Mittelmann konnte der Verführung einer glatt geteerten, noch dazu bergab führenden Straße einfach nicht widerstehen und erweckte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erst wieder beim Anblick des Mittagstisches zu neuen Lebensgeistern. Für alle Anderen hieß es, dass das mit dem Genuss so eine Sache und dieser logischerweise endlich ist, meistens sogar viel eher als erhofft, also ging es weiter entlang wunderschön blühender Landschaften, durch Landstriche, die man nur dann für sich entdecken sowie schätzen kann, wenn man gefühlt weit abseits jeglicher Zivilisation auf Trampelpfaden auf seinem Zweirad in die Pedale tretet. Als bei einer längeren, fast schon ungewohnten Bergabfahrt die Gedanken aufkamen, ob man genau diese Strecke wieder zurück müsse, war man fast schon am Etappenziel, welches, kaum zu glauben, aber wahr, natürlich nur noch ein paar Höhenmeter entfernt lag. Dann war es endlich soweit und die Truppe hatte das sogenannte Dach des oberen Vogtlandes nach zweienhalb Stunden erreicht: Schöneck - genauer gesagt den Steinbruch, wo sich die zu Radlern mutierten Handballer ihre Jause und kühles „Bergseewasser“ mit sicherlich vielen Mineralien schmecken ließen. Auf dem Rückweg kamen die Spitzenstädter noch am Skilift Werda vorbei, konnten auch einen kurzen Blick über die Trinkwassertalsperre Werda erhaschen und unser Übungsleiter konnte sich als äußerst ortskundiger Wegweiser beweisen. Und, auch das gehört selbstverständlich dazu, die Aussicht auf dem Fahrradweg zwischen all den vielen Bäumen durfte ausführlichst genossen werden, die sogar zu manch sportlicher Höchstleistung antrieb. Da nicht mit Sehenswürdigkeiten gegeizt werden sollte, erlaubten sich die Rot-Weißen noch eine Erkundungsfahrt durchs gar nicht so gelb-schwarze Dorf und waren nach viereinhalb Stunden, über 50 Kilometern sowie unzähligen Höhenmetern wieder im schönen Plauen angekommen. (flow)

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Zweite radelt ins und durchs obere Vogtland

 
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