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Einheit II: Überirdisches weilt am Platz an der Sonne

11.09.2019

Das war ein Sommer: Es gab, wer hätte es gedacht, mal wieder Veränderungen beim HC Einheit Plauen - und, auch das ist keine wirkliche Überraschung, die sogenannte Oberligareserve war ebenfalls mit involviert. Ja, wie sicherlich mittlerweile bis ins letzte kleine Kämmerlein vorgedrungen ist, wurde die dritte Vertretung aus mangelndem spielfähigen Personal aufgelöst. Die Gründe hierfür waren wie immer vielfältiger Natur: So hingen einige Akteure aufgrund des schon fortgeschrittenen Alters die Handballschuhe an den Nagel, andere wiederum wollen ihre Knochen nicht weiter in der höchsten Spielklasse des Vogtlandes strapazieren. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, weshalb es notwendig wurde, die übrig verbliebenden Aktiven nicht auf zwei Riegen zu verteilen, sondern in eine gemeinsame zu stecken, dass es der jüngeren Fraktion wegen des Studiums, der Ausbildung oder des Berufs nicht mehr möglich ist, dem rot-weißen Handball in der bisherigen Form treu zu bleiben. So kam es, wie es kommen musste und der nach solch einer schwierigen Vorsaison mit dem Abstieg sensationelle, sich hart erkämpfte, aber vor allem durch konstant gute Leistungen überaus verdiente Meistertitel in der Bezirksklasse wurde zwar standesgemäß gefeiert, jedoch der dazugehörige Aufstieg mit dem Startrecht in der Bezirksliga abgelehnt wurde, da im Prinzip eine volle Stammsieben nun die große, weite Welt erkundet. Glücklicherweise gab es auch Zugänge für die doch, nun ja, personell sehr gebeutelte Auswahl und so unterstützen seit dieser Saison die Spieler Stephan Eichhorn, Steve Schmidt, Eico Endler sowie Sascha Streit und der Torhüter Sven Rondthaler die Oberligareserve. Doch nicht nur auf der erfahrenen Seite wurde die Vertretung aufgehübscht, auch das Thema Jugend forscht soll logischerweise weiter vorangebracht werden und das nicht ohne den Hintergedanken, dass die siebzehn- oder achtzehnjährigen wie Dominic Janta, Philip Sinkule sowie Nils Oelschlägel an den Männerbereich herangeführt werden sollen, um weiter an Wettkampfhärte zu gewinnen und die Cleverness der „alten Hasen" zu adaptieren. Und da allen guten Dinge drei sind: Auch das ein oder andere bekannte und, sagen wir mal, talentiertere Gesicht wurde in den Reihen der Bezirksklasse-Auswahl gesichtet – Jan Richter darf noch einmal zeigen, was noch so alles in seiner linken Hand schlummert und Benjamin Ott möchte sich erneut als äußerst zuverlässiger Hüter des Tores beweisen. Mit so vielen Veränderungen rein in eine zumindest am Anfang sehr spannende Partie: Der Gegner, mit dem HV Fortschritt Mylau-Reichenbach ein relativ unbekannter, schnupperte kurzzeitig an dem Gedanken, doch etwas zählbares beim Saisonauftakt in der Bezirksklasse zu holen. Denn, wie das des Öfteren in solch einer eher rustikaleren Liga ist, ist das so geliebte Hilfsmittelchen für das flüssige, druckvolle und schnelle Passspiel nicht überall erlaubt. Die Rede ist, na klar, vom sogenannten Harz und das stand auf dem Index der Sporthalle in der Neuberinstadt. Was daraus resultiert, das dürfte jedem durch den Kopf gehen: Bereits nach wenigen Sekunden der Leibesübung Handball empfindet der Akteur eine gewisse Feuchte vor allem an seinen Händen - diese wird relativ schnell noch dadurch verstärkt, dass der Aktive ganz genau weiß, dass in wenigen Augenblicken ein kleines, rundes Leder auf ihn zufliegt, welches er fangen soll. Doch nicht nur das, nun kommt ja erst die eigentliche Schwierigkeit, die es zu meistern gilt, denn das Objekt der Begierde soll ja nicht bebrütet, sondern dem gegnerischem Torwart um die Ohren oder zwischen die Pfosten geworfen werden und das natürlich so, dass sich dann nach diesem Abschluss auch der Ball in den Maschen des Gehäuses wiederfindet. Dass sich dann bei so manch einem nicht nur eine Schweißperle auf der Stirn, sondern auch noch auf anderen Körperteilen verirrt und man dann auch mal von Siebenmetern wie ein Supermario nur ohne das Super einfach daneben oder über das Gebälk wirf, kann, muss beziehungsweise sollte jedoch nicht unbedingt passieren. Dass der Gastgeber zu Beginn eine Duftmarke beim Stand von 3:0 setzten konnte und sich zunehmend siegessicher war, da er diesen Vorsprung bis zum 5:2 halten konnte, ist nachvollziehbar. Allerdings bedachte man nicht, dass in den Reihen von Einheit II größtenteils Aktive sind, die unter normalen Umständen in höheren Gefilden lustwandeln. Genau das zeigten sie mit zunehmender Spieldauer auch sich selbst, den Hausherren sowie den Zuschauern, die ja nicht umsonst den einen Euro Eintritt bezahlt haben sollten und so sollte es an diesem Sonntagnachmittag auch ein Anspiel mit erfolgreichem Torabschluss vom anderen Stern mit dem genialen Passgeber Jan Richter auf den äußerst wachsamen Kreisläufer Nils Oelschlägel zu bewundern geben. Doch nicht nur das, auch Eico Endler brachte im zweiten Versuch das Spielgerät im Kasten unter und darf sich sicherlich mit seinen 45 Jahren zu einem der älteren Torschützen in der Bezirksklasse zählen. Was sonst noch so war und ist: Dank einer äußerst fruchtbaren Nachwuchsarbeit, vor allem in der A-Jugend, ist es den Jünglingen gelungen, sich nahezu nahtlos ins Positionsspiel der Mannschaft zu integrieren und auf diesem Männerniveau mitzuhalten, was ihre weitere Entwicklung unterstützen wird. Ach so: Auch wenn es vielleicht nicht mehr ganz für die Mitteldeutsche Oberliga als Spieler reicht, in der Bezirksklasse sind seine Würfe, aber vor allem sein Verständnis des Agierens eine Extraklasse für sich und dank dieser hat die Vertretung einen Rückhalt, den sie nicht nur mehr missen möchte, sondern auch kaum noch kann, denn ohne Jan Richter fehlt der implantiere Siegesglanz im langen, goldenen Haar. Übrigens: Der oben einmal fälschlicherweise als Supermario ohne super genannte Herr Kürschner fand dann auch nach den Anfangsproblemen zu alter, richtig guter Form, versenkte die immer noch nicht harzige, aber dafür dank des Haftmittelsprays etwas klebrigere Kugel immer wieder sehenswert in die gegnerischen Maschen und bestätigte damit einmal mehr, dass nach einer schweren Geburt immer noch ein äußerst schönes Kind mit acht Geschwistern kommen kann. Und da das Beste immer zum Schluss kommt: Unser Torhüter Benjamin Ott „vernagelte" sprichwörtlich seinen „Kasten", parierte in überragender Manier, entschärfte Siebenmeter sowie ließ seine Gegenspieler soweit an sich selbst zweifeln und an ihm verzweifeln, dass sie sich nicht einmal mehr getrauten, auf sein Gehäuse zu werfen. All diese wunderbaren Gegebenheiten ließen den HC Einheit Plauen II im ersten Spiel der neuen Saison in der Bezirksklasse gegen den HV Fortschritt Mylau-Reichenbach mit 36:23 gewinnen und den Platz an der Sonne in der Tabelle erstürmen. (flow)

 

Einheit II: Ott, Rondthaler; Kürschner (9), Oelschlägel (1), Wißgott, Richter (5), Sinkule (1), Janta (3), Gaul (5), Corda (5), Endler (1), Eichhorn (4), Maschke (2), Schmidt; Trainer Thomas Cramer, Co-Trainer Andreas Harloff, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

 

 
 
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