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HCE III-Nottruppe schnuppert am Sieg

30.09.2018

Vor dem Spiel in Klingenthal hätte wohl jeder eine Niederlage mit nur 20:23 (12:13) sofort unterschrieben. Zum zweiten Auswärtsspiel der Saison fehlte aus verschiedensten Gründen unter anderem mit Christian Fink, Kevin Herold, Jörg Maihorn (nochmal Glückwunsch an dieser Stelle zum 50.!), Alexander Oertel, Sascha Streit, Heiko und Matthias Wolf eine komplette Mannschaft. Um halbwegs spielfähig zu sein, half der Trainer der A-Jugend Benjamin Ott mit aus. Mit nur einem etatmäßigen Rückraumspieler und ohne richtigen Kreisläufer wollte sich das verbliebene Team so teuer wie möglich verkaufen. Und diese Vorgabe wurde mehr als erfült.

Die Partie startete mit dem Klingenthaler Führungstreffer und einem von Andreas Kößling vergebenen Strafwurf. Manch einem schwante nichts Gutes. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Eine konsequente Abwehrarbeit mit einem starken Mittelblock (Stephan Eichhorn und Benjamin Ott) ließ keine einfachen Würfe zu. Im Tor zeigte Sven Rondthaler wie gewohnt eine Parade nach der anderen. Unglückliche Abpraller und abgefälschte Würfe ließen die Heimmannschaft zwar in der 10. Minute mit 5:3 in Führung gehen, aber insbesondere Danilo Floß lief im Angriff zur Höchtsform auf. Der HC Einheit Plauen III drehte das Spiel und lag in der 19. Minute 9:6 vorn. Leider lastete zu viel Verantwortung auf zu wenigen Schultern, so dass es nicht gelang, den Vorsprung in die Halbzeit zu retten. Der Rückstand von 12:13 ließ aber immer noch alles offen.

Dass das Spiel eine Kraft- und Konditionsfrage werden würde, war allen klar. Trotzdem gab jeder Spieler alles, um das Unmögliche vielleicht doch möglich zu machen. Zunächst erzielte der Aushilfskreisläufer Christian Böttcher den Ausgleich. Danach geriet das Team zwei Mal beim 13:15 und 14:16 mit zwei Toren ins Hintertreffen. Aber auch diese Rückstände wurden egalisiert. Mitte der 2. Hälfte gelang dem an diesem Tag überragenden Danilo Floß erneut der Ausgleichstreffer zum 17:17. Dann kam jedoch der befürchtete Einbruch. In 5 Minuten glitt ein möglicher Punktgewinn aus den Händen. In dieser Phase leistete sich fast jeder Spieler einen einfachen Fehler, sicher resultierend aus mangelnder Konzentration aufgrund nachlassender Kräfte. Diese luden die Klingenthaler regelrecht zu Kontern ein. Obwohl Sven Rondthaler sogar einen davon in großartiger Manier entschärfte, stand es circa 10 Minuten vorm Ende 18:23. Eine höhere Niederlage drohte. Die Mannschaft bewies jedoch wie schon in den letzten Spielen Moral. In der Abwehr wurde nun fast jeder Rückraumwurf des Gegners geblockt und was sonst noch den Weg Richtung Gehäuse fand, entschärfte der Torhüter. Dadurch gelangen den Klingenthalern keine weiteren Treffer mehr. Im Angriff wurde nach einer vielleicht zu späten Umstellung die Fehlerquote herunter gefahren. Auch wenn trotzdem nicht alles gelang, konnte das Endergebnis zumindest günstiger gestaltet werden. Stephan Eichhorn oblag es dann, den 20:23-Endstand zu erzielen und erneut die Ehre zu haben, das dafür obligatorische Viereck ausgeben zu dürfen.

Nach dem Spiel war die Mannschaft dennoch mit sich zufrieden. Mit den Worten: „Wer hätte gedacht, dass wir mit so einer Truppe hier sogar hätten gewinnen können“, fasste ein Spieler die Partie zutreffend zusammen. Mit ein, zwei Wechselspielern mehr wäre dies vielleicht möglich gewesen. Bis zum nächsten Spiel verbleiben jetzt vier Wochen, in denen es darum geht, auf dem Positiven aufzubauen und die negativen Punkte, insbesondere das Spiel von den Außenpositionen, zu verbessern.

 

HCE: Rondthaler, Senf – Böttcher (3/1), Eichhorn (6), Endler, Floß (9), Kößling (2), Ott, Schuster - Harloff (Trainer)

 

(hs)

 
 
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