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HCE III: Überheblichkeit und Meckerei wird bestraft

15.04.2018

Im letzten Saisonspiel verlor der als Vogtlandmeister feststehende und vor der Partie hierfür ausgezeichnete HC Einheit Plauen III bei der 2. Mannschaft der Rodewischer Handballwölfe unnötig mit 29:32 (16:16). Trotz Bestbesetzung schien man mit den Gedanken eher bei Bier, Spaß und guter Laune zu sein. Schon vor dem Anpfiff hatte man die Prämie für das (noch nicht einmal erzielte) 20. Tor schon fast vertilgt. Fast schon obligatorisch waren auch keine Schiedsrichter erschienen, so dass der Rodewischer Olaf Meisinger und unser Matthias Wolf zur Pfeife greifen mussten.

Da es um nichts mehr ging, sollten sich zu Beginn einige Spieler beweisen, die in der Saison meist nicht in der Startformation standen. Bis auf einen stark haltenden Christian Fink ging dies aber nach hinten los. In der Abwehr wurde nicht zugepackt, so dass immer wieder Abpraller beim Gegner landeten. Diese Geschenke nahmen die Rodewischer dankend an. Schnell geriet unser Team mit zwei Toren in Rückstand. Vorn wurden die freien Chancen kläglich vergeben, indem der Torwart angeworfen wurde. Pech waren mindestens 5 Kracher ans Gebälk. Trotzdem stand es nach 10 Minuten „nur“ 3:6. Mitte der 1. Halbzeit lag der HCE III dann immer noch 5:7 hinten. Eines dieser Tore ging auf das Konto von Eico Endler. Erst fing er im Konter den Ball, umkurvte mit „wenigen“ Schritten seinen Gegenspieler und schoss dem Torwart den Ball durch die Hosenträger. Jetzt wurde fast komplett gewechselt und es sollten nun die alten Haudegen richten. Diese zeigten, wie es gehen kann. Am Kreis verwandelte Alexander Oertel souverän die Zuspiele. Auf Rechtsaußen zeigte Andreas Kößling neben seinem berühmt-berüchtigten Wackler auch Übersicht beim Torwurf. Endlich konnte der Rückstand nicht nur aufgeholt, sondern selbst eine 2-Tore-Führung erzielt werden. Da aber in der Abwehr weiterhin keine Souveränität einzog, gelang den Rodewischern mit einfachen Toren aus dem Rückraum doch noch der Ausgleich zum Pausenstand von 16:16.

In die zweite Hälfte startete dann wieder die Anfangsformation. Leider zeigte neben Danilo Floß, Kevin Herold und Stephan Eichhorn keiner der Feldspieler eine ansprechende Leistung. Fehler wurden lieber bei den Schiris gesucht. Nur in Unterzahl wurde gut gespielt. Deshalb geriet der HCE III wieder ins Hintertreffen. Danilo Floß gelang aber das 20. Tor und Stephan Eichhorn der 23. Treffer, zugleich das 400. Saisontor. Nach wie vor erwies sich jedoch die Abwehr löchriger als ein Schweizer Käse. Auch die nunmehr ab Mitte der 2. Halbzeit wieder auf der Platte stehenden Stammspieler ließen in der Deckung zu viel zu. Der bis dahin stark aufspielende Danilo Floß übertrieb es leider mit Torwurfversuchen. Und die eigene Unzufriedenheit und Meckerei nahm zu, obwohl man wieder mit einem Tor führte. In dieser Phase hätte die Bank des HCE III reagieren müssen, ließ sich aber von der Hektik mit anstecken. Auch wenn sicher der eine oder andere Pfiff des Rodewischer Schiris unverständlich war, raubte man sich dadurch selbst den Spielfaden. Negativer Höhepunkt war ein Frustfoul von Kevin Herold in der 53. Spielminute, für das er vollkommen zu Recht die rote Karte sah. Bis zum 29:29 drei Minuten vor Spielende war immer noch der Sieg möglich. Doch statt eigener Tore ließ man sich drei Gegentreffer zum 29:32-Endstand einschenken. Nach dem Schlusspfiff erwies sich leider ein ehemaliger Einheit-Spieler auf Seiten der Rodewischer als „fairer“ Gewinner. Wieso er einem Plauener Betreuer im wahrsten Sinne des Wortes an die Gurgel ging und ihn dann noch als Schauspieler bezeichnete, obwohl dieser ohne jegliche Theatralik reagierte, wird wohl für immer das Geheimnis dieses Rodewischers bleiben.

 

HCE: Fink, Rondthaler – Böttcher (2), Eichhorn (3), Endler (1), Floß (7), Herold. K. (5/1), Kößling (3/1), Maihorn, Oertel (2), Richter (1), Schmidt (1), Streit, Wolf, H. (4/1) – Harloff, Herold, J., Schuster (Trainergespann)

 

(hs)

 
 
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