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Einheit II: Tabellenplatz erfolgreich verteidigt 

05.03.2018

Man stelle sich vor: Samstagabend, absolutes Spitzenspiel, denn der Tabellenerste empfängt den Tabellenletzten, Spannung pur zumindest in der Anfangsphase und das alles in einem zeithistorischen Tempel der Handballkünste vor begeisterten Zuschauern - mehr geht in den Niederungen des Amateurhandballs nicht. Die USG Chemnitz gegen die zweite Mannschaft des HC Einheit Plauen. Jung gegen noch jünger. Erfolgreich gegen, nun ja, weniger erfolgreich. Einer dieser schöneren Momente aus Sicht der Spitzenstädter hinsichtlich des Ergebnisses war die Hinrundenpartie, als vor heimischem Publikum der Sieg in letzter Sekunde dank der Siebenmeterparade bejubelt werden konnte. Ein Gefühl, an das man sich vor der Begegnung nur zu gerne erinnerte, auf das man erfreulich zurück blickte und genau daran wollte man anknüpfen. „Wir konnten uns dank einer überragenden Abwehr im ersten Aufeinandertreffen die zwei Punkte sichern“, weiß der Trainer Marcel Wunderlich „und da es uns schwer fällt in der Offensive Tore zu erzielen, führt der Weg zum Gewinnen nur über eine starke Verteidigung“. Rein in ein Spiel, welches sich schnell entscheiden sollte: Der erste Angriff gebührte den Vogtländern und schon zappelte der Ball im gegnerischen Netz - diese Szenen wiederholten sich auf der einen Seite noch genau ein sowie auf der anderen zwei Mal, weshalb es nach wenigen Augenblicken 2:2 stand. Würde eine Partie im Handball statt sechzig nur wenige Umdrehungen des Zeitmessgerätes dauern, dann wäre es vielleicht aus Sicht der Fans eine äußerst kurze Wochenendunterhaltung, aber für die Plauener eine punktetechnisch verheißungsvolle. Nun, wie der geneigte Allwissende weiß, ist dem nicht so und so konnte das noch verspielte Kätzchen (USG Chemnitz) noch das ein oder andere rassige Duell mit dem so süßen Mäuschen (HC Einheit Plauen II) spielen, nur um es im Stile eines Tigers in der zweiten Halbzeit zu vernaschen. Denn bis zum 9:7 war die heile Welt noch in Ordnung, der Glaube an das eigene Können und die Einstellung, dass man sich endlich einmal für seine gute Darbietungen belohnen müsse, vorhanden. Doch dann nahm das Unheil seinen Lauf, hatten die Spitzenstädter das kleine, runde und vor allem nicht harzige Leder in den eigenen Reihen, war`s vorbei mit den gewohnten Abläufen, denn ohne Harz machte das Objekt der Begierde was es wollte, nur fand es nicht so wirklich oft den beglückenden Weg ins gegnerische Tor. Und in der Defensive durften sich die rot-weißen die Frage stellen, wie es einer Mannschaft gelingen kann, die Bezirksliga einsam an der Spitze anzuführen, ohne dabei eine sich bemerkbar machende Gefahr aus dem Rückraum zu generieren. Die erste Antwort darauf lautet: Haftmittelverbot löst gewisse Blockaden beim Gegner aus, die schier nicht zu unterbinden gehen, wodurch Ballverluste oder Fehlwürfe entstehen, die in einer Effektivität als Konter beziehungsweise druckvoller zweiter Welle in einfache Treffer umgewandelt werden. Zweitens: Der linkshändige Rechtsaußen ist ein Einäugiger unter Blinden, kann was ein guter können muss und geizt nicht mit seinen Reizen, die selbst ein äußerst guter Torhüter in Verlegenheit bringen. Und drittens: Man bastelt sich einen Kreisläufer, dem berüchtigte, ja fast schon magnetartige Fähigkeiten in Bezug aufs Anziehen des Balls nachgesagt werden, der eiskalt abschließt sowie die gegnerische Defensive in Bewegung versetzt, was so manch freie Lücke entstehen lässt, die dann wiederum dankend vom Mitspieler so schnell genutzt wird, dass die normalerweise zu führenden Absprachen zur Theorie werden. Eigentlich das kleine Einmaleins des Handballs, das nicht nur ein erfolgreiches Mittelchen ist, sondern auch so abgezockt gegen sämtliche Verteidigungsformen eingesetzt wird, dass es anderen Riegen nicht möglich ist, dagegen eine probate Lösung zu finden, die mit gewonnen Punkten veredelt wird. So kann unter anderem erklärt werden, weshalb die Vogtländer über 10 Minuten ohne eigenen Treffer im zweiten Durchgang blieben und am Ende eine ernüchternde 29:15-(13:8)-Niederlage hinnehmen mussten, was nicht nur für hängende Köpfe, sondern auch für Ratlosigkeit aufgrund der Höhe des Debakels führte. (fw)

 

HC Einheit Plauen II: Neef; Kürschner (1), Dobritz, Jacob (1), Höpner (6/3), Wißgott, Kölbel (2), Gemeinhardt (1), Holzmüller, Gaul, Mehler, Keller (2), Hinterseer (2); Trainer Marcel Wunderlich, Mannschaftsverantwortlicher Gerold Neef

 
 
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