Einheit wird Dritter beim Spitzen-Cup
Beim neunten Spitzen-Cup sind die Regionalliga-Handballer des HC Einheit Plauen nach einer Niederlage und einem Sieg auf dem dritten Platz gelandet. Das Turnier gewann erneut Ligakonkurrent SG Pirna/Heidenau.
Der Handball-Regionalligist SG Pirna/Heidenau hat den Spitzen-Cup verteidigt und am Samstag vor rund 100 Besuchern in der Einheit-Arena das Endspiel gegen den tschechischen Extraligisten HBC Strakonice mit 23:21 für sich entschieden - und damit den Pokal des Landrats gewonnen. Der Regionalligist HC Einheit Plauen siegte im Spiel um Platz 3 gegen den Sachsenmeister BSV Limbach-Oberfrohna mit 27:15. Beim ersten Halbfinale zwischen den Füchsen und HBC Strakonice staunten die Handballfreunde, dass mit Mittelmann David Zbiral und Torhüter Jan Misar zwei Spieler bei den Tschechen dabei waren, die noch vor drei Monaten im rot-weißen Trikot spielten. Die starke Leistung von Misar war einer der Gründe für die 14:18-Niederlage der Spitzenstädter. „In unserem ersten richtigen Testspiel waren unsere Abläufe nicht gut“, sagte Einheit-Trainer Mario Schuldes: „Daran müssen wir arbeiten. Zudem war Hanso im Gästetor sehr gut.“ Mit Lukas Bandy, Hagen Ludwig, Richard Vogel und Torhüter Dominik Balin spielten bei den Vogtländern vier der fünf Zugänge. Auch Abwehrchef Lukas Horky war nach einem Jahr Verletzungspause wieder dabei.
Der 23:19-Sieg des Favoriten aus Pirna im zweiten Halbfinale hing lange am seidenen Faden. Denn das starke Team aus Limbach-Oberfrohna führte 6:2 (15.) und zur Pause noch 12:10. In der zweiten Halbzeit dominierte aber der Regionalligist, weil auch die Kräfte des Außenseiters, dessen Torhüter noch die Rote Karte wegen Foulspiel sah, schwanden.
Einheit startete ins Spiel um den dritten Platz nach Treffern von Kacin (3), Wokan und Vogel zum 5:0 gegen Limbach-Oberfrohna furios. Später führten die Füchse 9:2 (15.) und zur Pause 13:8. Geschwächt nach der vor allem starken kämpferischen Leistung im Halbfinale gegen Pirna war die Gegenwehr des BSV gering und die Rot-Weißen wurden nach dem 27:15-Sieg Turnierdritter. „Unser Abwehrverhalten hat in beiden Halbzeiten geklappt. Auch im Angriff fanden wir gute Lösungen. Unserem Gegner sind dann die Kräfte ausgegangen“, so Schuldes abschließend. (tau)
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