Ein gebrauchter Tag für die zweite Garde der Einheit gegen Grubenlampe II

26.11.2025

Am Sonntagnachmittag empfing die zweite Mannschaft den ZHC Grubenlampe II, der zu diesem Zeitpunkt die Tabellenführung innehatte und was auch so bleiben sollte. Mit dem, durch private Umstände fehlenden Routinier Tino Fuhrmann auf der Mittelposition, mussten sich nun andere Spieler wie Maurice Thiele, Roman Sinkule und der noch junge aber engagierte Tamino Kühn auf der Spielmacherposition beweisen. Die leichte Tendenz einer Niederlage lag in der Luft, aber nichtsdestotrotz wurde aufgespielt und versucht das Beste herauszuholen, wenn nicht sogar an einen akzeptablen Endstand heran zu kommen. Das Spiel begann und schon in der 4. Minute beim Stand 1:3 gab es den ersten Siebenmeter von insgesamt sieben an der Zahl, der vom Neuzugang Daniel Basei leider nicht verwandelt werden konnte. Fehlpässe, zu zeitige oder auch oft unvorbereitete Abschlüsse zeigten ihre Wirkung und so stand es zu Beginn der 19. Spielminute 12:5 für die Gastgeber, die in aller Ruhe ihr Spiel runter spielten und augenscheinlich das  gesamte Spiel entlang in einer Art gelassenen Stimmung waren, da die Tordifferenz von sieben Toren nur minimal ins Schwanken geriet. Erhobene Arme für einen etwaigen Block fand man auch in diesem Spiel nur sehr selten emporsteigen. Einen Augenschmaus gab es dennoch zu sehen und zwar den Rückhandpass vom Halbrechten Jan Richter, der zwei Gegenspieler band und mit sich zog, um den Ball hinter seinem Rücken punktgenau zu dem völlig frei am Kreis stehenden Sinkule zu spielen, der dies herzlich annahm und einnetzte. Zum Halbzeitpfiff gab es noch einmal die Chance für Basei vom Siebenmeterpunkt auf eine Differenz von sechs Toren (10:16) heranzukommen, die dieser auch wahrnahm.
Zweite Halbzeit gleiches Spiel, gleicher Ablauf, nichts hat sich geändert - auch die etwaige taktische Ansprache von Trainer Marcel Wunderlich oder Jan Richter haben anscheinend keine Wirkung gezeigt, es lief weiterhin die Zeit zu Gunsten des ZHC herunter. Auch der hoch angesehene Thiele biss sich des Öfteren an der Abwehr, aber auch vom Siebenmeterpunkt am Torwart des ZHC die Zähne aus.
Die Torhüter der zweiten Garde hatten auch eher einen gebrauchten Tag und die harzige Murmel wollte einfach nicht so recht außerhalb des Kastens bleiben. Hier und da kamen auch ein paar Kontersituationen zu Stande, die meist nicht verwertet wurden. Starallüren wie einen Heber bei einem Siebenmeter zu machen, blieben trotz der unterirdischen Siebenmeterausbeute von drei Treffern bei sieben Chancen nicht aus. Eine unschöne Szene, um das Ganze abzurunden, war die Verletzung des für den Stammtorwart Felix Neef eingesprungenen Christian Fink, der versuchte, das vom Gegner geworfene harzige Spielutensil mit seinen Augen zu fangen, wodurch er sich nun vorerst für Minimum zwei Wochen - laut Arzt - ausruhen darf. Am Ende gibt es nicht viel mehr zu erzählen, der ZHC spielt seinen Stiefel weiterhin runter, Einheit versucht nochmal mit dem spritzigen jungen Mittelmann Kühn etwas mehr Tempo ins Spiel zu bekommen, was in manchen Situationen auch gut zum Tragen gekommen wäre, wenn nicht durch ein Prellen des Balls das Spiel langsamer gemacht werden würde. Am Ende verabschiedeten sich beide Mannschaften mit einem 20:29-Endstand. (mk)

 

HC Einheit Plauen II: Neef, Wunderlich, Schmidt, Reinhardt, Fink, Sinkule (4), Zimmermann, Richter (2), Kühn, Schmidt, Schneider, Hofmann, Thiele (5), Basei (5/3), Kunze (4)

 

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