C-Jugend mit wechselhaften Leistungen beim Junior-Cup

20.08.2025

Deutlich wechselhafte Leistungen zeigten die C-Jugendlichen beim 14. Junior-Cup des HC Einheit Plauen. „Die Jungs zeigten stellenweise, was in ihnen steckt und wie gut sie spielen können, aber dann versteckten sie wieder ihr ganzes Können“, resümiert Trainer Uwe Dölz: „Es ist eine sehr gute Truppe, die allerdings noch zu oft nicht das umsetzt, was wir fordern.“ So besiegten die C-Jugendlichen zum Auftakt die Handball Wölfe Erfurt deutlich mit 17:4, bevor sie sich in der zweiten Partie gegen den Eschweger TSV klar mit 1:10 geschlagen geben mussten. „Die gegnerischen Spieler waren einen Kopf größer, dann lagen wir schnell in Rückstand und dann ließen die Jungs den Kopf hängen - und haben sich ergeben, was unser Krebsschaden war“, so Dölz: „Als die Jungs dann wieder ihren Handball gespielt haben und bereit waren, sich gegen den scheinbar übermächtigen Gegner zu stemmen, dann konnten wir auch gut mithalten.“ Die erstmals am Junior-Cup teilnehmenden Hessen hatten aber nicht nur den weiteste Anreise, sondern waren auch die beste Auswahl und kürten sich zum verlustpunktfreien Turniersieger vor der SG LVB Leipzig. „Wir müssen schnell spielen und flink sein, dann können wir auch die Großen schlagen“, zieht der Übungsleiter seine Lehren: „Wir agieren dann aber oft noch zu überhastet, müssen also ruhiger werden und dürfen uns nicht so vom Gegner beeindrucken lassen.“ Dazu kommt, dass die Vogtländer einen recht dünnen Kader und vergleichsweise kleine Spieler haben, was die Gegner mit mehr Wechseloptionen weitere Vorteile brachte. „Die Jungs kämpfen bis zum Umfallen, wir haben ein gutes Mannschaftsgefüge und einen starken Zusammenhalt“, lobt Uwe Dölz: „Spielerisch haben wir noch einen weiten Weg vor uns, obwohl wir immer wieder große Lichtblicke haben.“ Dass die Konstanz noch fehlt, liegt auch an der bisher nicht so gut verlaufenden Vorbereitung, die vor allem körperliche Defizite offenbarte. „Wir müssen in der Abwehr mehr zupacken, an der Ausdauer und an der Umsetzung der Vorgaben sowie des im Training erlernten arbeiten“, fordert der Trainer: „Wir werfen noch zu viel, müssen also im Abschluss konsequenter werden und schneller nach vorn spielen, also das Prellen weglassen, denn wenn die Jungs einmal im Flow sind, spielen sie richtig gut.“ Nachdem die Vogtländer gegen die SG LVB Leipzig (7:13), den HSV Dresden (6:9) und die NSG EHV Aue/NH Aue/Buteo (9:15) verloren hatten, beendeten sie das Turnier mit einem 10:10-Unentschieden gegen die JSG Altenburger Land sowie dem fünften Platz unter den sieben Vertretungen. „Die Jungs nehmen manchmal ihre Gegner zu leicht, weil sie im Kopf noch nicht so weit sind“, meint Dölz, der dennoch zuversichtlich in die kommende Saison geht: „Die Jungs haben Talent und Spielwitz, gegen Leipzig sowie Dresden gut mitgehalten und wir werden im Training an den Defiziten arbeiten, um sie ins Positive umzuwandeln.“ (flow)

 

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