Einheit begrüßt Rückkehrer am Kreis
Nach nur einer Saison beim Drittligisten SV 04 Oberlosa läuft Florian Wokan wieder für die Handballer des HC Einheit Plauen auf. Wieso sich der Kreisläufer für die Füchse erneut entscheiden und was er sich in der Regionalliga Mitteldeutschland vorgenommen hat.
Florian Wokan kommt vom Stadtrivalen SV 04 Oberlosa und soll am Kreis für Torgefahr sorgen. „Mir haben bei Oberlosa die sportlichen Perspektiven gefehlt, die mir im Vorfeld anders versprochen wurden und dann hatte ich die Option in meinem Vertrag, zu wechseln“, erklärt der 25-Jährige: „Ich hatte wieder bei der Einheit angefragt, wurde mit offenen Armen empfangen und dann haben wir uns auch relativ schnell geeinigt.“ Der Plauener hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben. „Ich möchte gut in die Saison starten und bin ganz optimistisch, weil wir eine tolle Truppe sind, eine gute Stimmung in der Mannschaft haben und jeder Bock hat, etwas zu reißen, auch wenn die Liga nicht gerade schwächer geworden ist“, schätzt der Rechtshänder ein: „Ich möchte mich weiterentwickeln und weiter an Erfahrung sammeln.“ Der gebürtige Dresdener bringt die Erfahrung aus den Einsätzen in der dritten Liga und eine gewisse Ruhe in manchen Spielsituationen mit. „Am Anfang der vergangenen Saison hatte ich noch mehr Spielzeit bekommen und stand im Training auch im Mittelblock, aber dann bekam ich leider immer seltener die Möglichkeit, mich zu beweisen“, berichtet Wokan: „Ich habe mich weiterentwickelt, werde aber keine riesigen Schritte gemacht haben und deshalb habe ich mir auch als Ziel gesteckt, mich weiter in der Abwehr zu verbessern und das Gefühl für die Situationen zu bekommen, wie ich dann zu entscheiden habe.“ Um seine offensive Stärke optimal ausspielen zu können, sieht der Plauener den Vorteil, bereits eine Spielzeit mit Füchsen bestritten zu haben. „Ich habe mit dem Großteil der Jungs ja schon zusammen gespielt und da wird sicherlich noch eine Harmonie vorhanden sein, aber auch mit den anderen Neuzugängen müssen wir uns in den nächsten Wochen noch einspielen“, berichtet der 25-Jährige: „Das macht es mir deutlich leichter, ich fühle mich auch nicht so, dass ich ein neuer Spieler bin, sondern eher wie eine Rückkehr nach einem Jahr Pause und als ob ich nie wirklich weggewesen wäre.“ Deshalb sei sein Jahr beim Stadtrivalen auch kein großes Thema in der Auswahl gewesen. „Wir sind alle Leistungssportler und ich denke, dass es normal ist, dass man irgendwann mal geht oder auch wieder zurück kommt, was es überall gibt“, sagt Florian Wokan, der mit Jakub Sira das Duo am Kreis bilden und mit der Nummer 6 im rot-weißen Trikot auflaufen wird: „Klar waren die Jungs traurig, dass ich gegangen bin und dann in der letzten Saison nicht mehr da war, aber auch ich hatte das vergangene Jahr mit einem lachenden und weinenden Auge betrachtet - und jetzt bin ich froh, wieder da zu sein.“ (flow)
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